Einige wiklich eloquenten Beiträge, mit einer geradezu erschlagenden Logik, die ein offensichtlich schwerstnikotinabhängiger Qualmfanatiker, der sich „Aranita“ nennt, ins Selbsttherapieforum des Hetzwerks Rauchen absonderte, möchte ich der werten Leserschaft nicht voranthalten. „Aranita“ ist scheinbar einer, der seinen Mitmenschen gerne „Lektionen“ erteilt.

Lektion 1: Die Faschismuskeule

Was den Irren mit seinem anonymen Blog betrifft, so ist es das beste, diesen schwer kranken Fanatiker nicht zu viel Beachtung zu schenken. Sonst geht der in seinem Wahn noch einmal so weit und seine Krankheit bricht auch im wirklichen Leben aus. Momentan ist er ja nur ein dummer kleiner Tastaturcholeriker, dessen Gedankengut typisch „1000jähriges Reich“ ist. Der hätte ohne mit der Wimper zu zucken seine Mitmenschen an die Gestapo denunziert und sich wahrscheinlich einen dabei runtergeholt wenn die Menschen dann umgebracht worden wären. Der ist nichts weiter als ein kleines, widerliches und feiges Arschloch.

Lektion 2: Schon wieder die Faschismuskeule.

Wieso könntest du die Wände hochgehen, wenn versucht wird, geltendes Gesetz durchzusetzen? Wenn Gesetze, wie zum Beispiel dass man die öffentlichen Straßen nicht einfach mit Müll zuschütten darf, nicht kontrolliert werden, wozu brauchen wir sie dann?

Du hättest sicher einen exzellenten Blockwart abgegeben. Du hättest sicher auch „Republikflüchtlinge“ erschossen, denn das war ja Gesetz. Mit was für einem widerlichen Gesocks ich den Planeten teilen muss auf dem ich lebe, ist erschreckend.

Lektion3: Die Faschismuskeule. Hübsch ausgeschmückt mit mannigfaltigen griffen in die Fäkalkiste.
„Getroffen – Versenkt“ könnte man sagen. Beim anonymen Soldschreiber der Pharmafreunde von
http://tinyurl.com/y8zf8yp ist jedenfalls ein deutliches Aufheulen zu vernehmen!

Dieser Irre ärgert sich, dass er 80 Jahre zu spät geboren wurde, der hätte so gerne jeden Juden, jeden Schwulen, jeden Zigeuner denunziert und dabei sein debiles Grinsen aufgesetzt, wenn die Menschen dann abgeführt worden wären. Hat doch der Führer gesagt, dass der Jude den aufrichtigen Deutschen zum Tabakrauch verführt. Und wenn nicht der Jude, dann der Zigeuner. Und wenn nicht der Zigeuner, dann der Schwule. Aber er hätte dafür gesorgt, dass dieser rauchende Abschaum seine gerechte Strafe bekommt. Heute kann er nur anonym im Internet Müll ablassen und das ärgert ihn. Ihn ärgert, dass er nicht einmal mit seinem Namen zu seinen Ergüssen im Internet stehen kann. Denn insgeheim weiß er, dass die in seinen Augen korrupten weil rauchenden Richter ihn verurteilen würden. Also schreibt er anonym. Da sitzt er dann vor seinem Computer, der Sabber rinnt ihm aus dem Mundwinkel – hektisch tippt er, denn sein Soll ist heute noch nicht erfüllt, er hat erst 4 Wirte denunziert auf den Seiten der Antitabaklobby. 10 müssen es noch werden, sonst plagen ihn wieder seine Albträume.Er träumt davon, nach draußen zu gehen, Raucher zu provozieren und ihnen dann seine Fast ins Gesicht dreschen. Doch insgeheim weiß er, dass die Stimmen auch dann keine Ruhe geben werden. Sie treiben ihn immer mehr in den Wahnsinn. In den wenigen geistig hellen Minuten, die er noch hat, weiß er, dass er dringend Hilfe braucht, aber die lustigen bunten Tabletten helfen ihm wieder und dann geht er wieder daran an sein Tagewerk, dem Denunzieren von rauchenden Menschen. Dabei lächelt er sogar etwas. Und träumt wieder von einem 1000jährigen Reich, in dem jeder Bürger das Recht haben soll, Raucher sofort zu erschießen.

Lektion 4: Wer sich nicht gerne vollqualmen lässt, ist ein Vollidiot.

Ansonsten bin ich entsetzt darüber, wie eine populistisch-verbotswütige technikfeindliche Splitterpartei es mit ihren Lügen geschafft hat, über 1 Million Vollidioten dazu zu bringen, für Verbotswahn zu unterschreiben.

Es fällt dem geneigten Leser wahrlich  sehr schwer, unter all diesen Perlen phantasievoller Rabulistik die schönste
zu benennen. In ihrer munter-hanebüchenen Irrationalität sind sie eigentlich alle atemberaubend, was dem Forum der neurotisierenden Qualmfanatiker  den Charme einer intellektuellen Mülleponie und den damit einhergehenden, satten Hautgout verleiht.

Zwar sind dies nur einige wenige Beispiele der „excellenten“ Argumentationskunst, mit der „Aranita“  seine einfach gestrickten Denkstrukturen ohne lange Umschweife klar und deutlich offenbart. Denn die Messages, die er gebetsmühlenartig in die Hirne seiner Mitsüchtigen einhämmert, sind so  erchreckend wie  primitiv. 

Primitiv sind auch die wenigen, dem Jargon übelster Angriffe der Tabakindustrie auf den Nichtraucherschutz aus den 80er und 90er  Jahren entlehnten Vokabularien und Lügen,  mit denen er verbal auf den Nichtraucherschutz einschlägt. “ Reductio ad Hitlerum“ ist das Motto, mit dem „Aranita“ die Zwangsbegasung der Bevölkerung rechtfertigt, und das ist das widerlichste, was man tun kann. Denn damit werden die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die ein teuflisches Terrorregime unter der Führung eines abartigen Gewaltverbrechers  verübt hat, verharmlost. Eine Tatsache, die in naher Zukunft ein Fall für den Staatsanwalt werden dürfte. In der Summe lebt „Aranita“ nur gerade einmal vier Kernbotschaften, auf die sich  all seine Ergüsse   kurz und knapp reduzieren lassen.

1. Nichtraucherschützer sind krank.

2. Nichtraucherschützer sind Faschisten/Nazis.

3. Nichtraucherschützer sind gewalttätig.

4. Tabakqalm ist ungefählich, egal wer ihn einatmet.


Es gibt Augenblicke, da beginnt man doch tatsächlich zu vermuten, die Mitglieder  dieses aberwitzigen Vereins glaubten wahrhaftig an die von ihnen so mühevoll erschaffene Phantasiewelt.

Kurzum: Das Hetzwerk-Rauchen ist DER Tip für alle, die an der Psychopathologie des postmodernen, suchtgezeicheten Menschen interessiert sind, können sie bei der Lektüre doch praktisch die Verschmelzung von Wahn und Wirklichkeit live miterleben.


Entschließung des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament fordert ein umfassendes Rauchverbot auch in der Gastronomie
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben heute in einer Entschließung die Mitgliedstaaten der EU dazu aufgefordert, ein umfassendes Rauchverbot in sämtlichen geschlossenen Arbeitsstätten einschließlich der Gastronomie zu erlassen. Nur so könne die Gesundheit von Arbeitnehmern und Nichtrauchern wirksam geschützt werden. Auch würde es dadurch Rauchern erheblich erleichtert, das Rauchen aufzugeben. 520 Parlamentarier stimmten für die Entschließung, 53 dagegen, 45 enthielten sich. Für Theresa Schopper, die Landesvorsitzende der Grünen, bestätigt dieses klare Votum, wie wichtig ein Erfolg des Volksbegehrens in Bayern ist: „Bis von der EU ein umfassendes Rauchverbot kommt, vergehen Jahre. Bis dahin brauchen wir hier einen starken Nichtraucherschutz.“

Rauchern-Bayern schrieb dazu:  „Pläne für EU-weites Rauchverbot gescheitert“

Rauchen-Bayern lügt. Klar eund deutlich für jeden nachvollziehbar.

Der Qualm-Fanatiker Test

10 Fragen, die Sie sich beantworten sollten, wenn Sie sich gerade überlegen, ob Sie als Qualmfanatiker „gegen den Nichtraucherschutz“ sind und deshalb vielleicht gegen das Volksbegehren hetzen sollten.

Denn, Vorsicht, Falle: Es wird Ihnen längst nicht alles gesagt, gegen was Sie damit hetzen. Anhand dieser Fragen können Sie klären, ob Ihre Einstellung zu der Geisteshaltung passt, die militante Qualmverfechter wie das Hetzwerk Rauchen oder der VEBWK – Verein zur Erhaltung der Bayerischen WirtshausLungenkrebskultur pflegen .


Ja, es ist in Ordnung, dass meine Mitbürger mit Passivtabakrauch vergiftet werden. Das vereinfacht es der Tabakindustrie, uns zu verarschen („Maximiere den Gewinn durch den Verkauf von TABAKDRECK“).

Ja, das Motto „Leben und leben lassen“ ist mir Scheissegal. So lange mein Glimmstengel brennt, können die Anderen ruhig verrecken..

Ja, die Tabakindustrie und deren Helfershelfer dürfen sich gern über grundlegende Menschenrechte hinwegsetzen. Auch ich lasse mir gern meine Lungen mit krebserregendem Giftqualm vollpumpen

Ja, bayerische Wirte dürfen gerne weiter an Lungenkrebs und Herzinfarkt verrecken. Hauptsache bei mir stimmt der Nikotinpegel und ich brauch meinen Hintern nicht aus dem Gastraum bewegen.


Ja, ich glaube an die unschädlichkeit des Rauchens. Nachdem es heute, nach 500 Jahren Tabak in Europa, überhaupt noch Menschen gibt, ist der Beweis erbracht, dass das alles nur ein Rechentrick ist und die „Tabak-Opfer“ eine Erfindung der Pharmaindustrie sind. Die Aufschriften auf den Kippenschachteln wie „Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“ sind Lügen der Tabakindustrie.

Ja, die Nichtraucher gehören gesundheitlich ruiniert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Damit sie endlich das werden, was sie von uns militanten Qualmfanatikern behaupten, dass wir seien: Unterschicht.

Ja, ich weiß, dass es darum geht, die Nichtraucher auch wieder dort zu schädigen, wo sie keinen stören. Ein Nichtraucher stört allein schon durch seine Existenz und muss überall zugequalmt werden. Zunächst in allen Lokalen, aber das ist erst der Anfang.

Ja, die Tabakindustrie soll mit Tabakscheissdreck noch ein paar Milliarden mehr verdienen.

Ja, ich glaube, dass im Ausland Rauchverbote nicht funktionieren. Das behaupten zwar nur wir Qualmfanatiker, aber wir haben doch immer Recht.

Ja, ich glaube, dass es die nikotinsüchtigen Freiheitskämpfer des Hetzwerks-Rauchen und des VEBWK gut mit uns allen meinen.

Wenn Sie mehr als die Hälfte der obigen Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, können Sie getrost gegen das Volksbegehren hetzen.

Wenn nicht, unterschreiben Sie. Denn Sie könnten eines Tages heftig darüber erschrecken, wovon sie die Volksverhetzer der Tabakmafia abgehalten haben, wenn Sie wieder überall mit stinkendem Giftqualm zwangsbegast werden.

Ze do Rock, ein Künstler, der eng mit dem Netzwerk-Rauchen verbandelt ist, hat im Zusammenhang mit dem Volksbegehren Nichtraucherschutz auf dem Marienplatz in München darauf hingewiesen, dass die statistische Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken, durch das Tragen eines BH 55 mal höher sei als durch den Passivrauch.

Genaus das , was Ze Do Raock an Tabakpropaganda nachplappert, verbreitet das Netzwerk-Rauchen auf seiner Homepage, denn dort ist darüber hinaus zu lesen, dass auch der Verzehr von Vollmilch, Keksen, Hotdogs oder rotem Fleisch, etc. , angeblich schädlicher sein soll als Passivrauchen.

Fakt ist: Das, was dieser unbedarfte „Künstler“ mit einer offensichtlichen Denkschwäche von sich gegeben hat, ist eine widerliche SCHMIERENKAMPAGNE DES TABAKGIGANTEN PHILIP MORRIS
aus dem Jahre 1996!

In einer einzigartigen europaweiten Anzeigenkampagne wollte das europäische Tabaksyndikat Philip Morris Europe S.A. den Anschein erwecken, daß Passivrauchen kein Gesundheitsrisiko darstellt. Mit absurden Vergleichen von Risiken (z.B. Kochen mit Rapsöl, Verzehr von Keksen oder Pfeffer), die teilweise nur in einer einzigen Studie ermittelt worden sind und dann auch nur für einen einzigen der im jeweiligen Produkt enthaltenen Stoffe, versuchten die Drogenhersteller von der Gesundheitsschädlichkeit des Passivrauchens abzulenken.

Nach dem Motto, daß schon etwas hängenbleiben wird, führen sie einen der niedrigsten ermittelten Werte für das Lungenkrebsrisiko durch Passivrauchen von 1,19 (der Wert 1,0 gilt für Nichtpassivraucher) an und verschweigen bewußt Ergebnisse von inzwischen mehr als 30 wissenschaftlichen Studien, die ein deutlich höheres Risiko für Passivraucher (bis über 2) feststellten. Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht beispielsweise von einem Lungenkrebsrisiko von 1,4 für Passivraucher und mindestens 400 Lungenkrebstodesfällen bei Nichtrauchern pro Jahr in Deutschland aus.

Die meisten Raucher sterben jedoch nicht an Lungenkrebs, sondern vor allem an Herz-Kreislauf-Krankheiten (bevor der Lungenkrebs auftritt). Dies gilt auch für Passivraucher. Verschiedene Studien gehen von einem mindestens dreifach höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten durch Passivrauchen aus. Doch wie hoch das Risiko auch immer ist: Man kann nicht ein Risiko mit einem anderen Risiko entschuldigen.

Entscheidend ist jedoch, daß das Passivrauchen in der Regel unfreiwillig erfolgt. Würde man die Maßstäbe, die bei den EU-Entscheidungen zum Rinderwahnsinn angelegt wurden, auch beim Passivrauchen anwenden, müßten sofort alle Tabakwaren vernichtet und ein totales Importverbot für Tabakprodukte verhängt werden.

Der französische Kekshersteller-Verband ließ Philip Morris mittels einstweiliger Verfügung die Verbreitung untersagen, der Verzehr von einem Keks am Tag würde mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten von 1,49 einhergehen. In der Tat ermittelten die Wissenschaftler der von Philip Morris zitierten Keks-Studie, daß ein erhöhtes Risiko von Herzkrankheiten in diesen Nahrungsmitteln vorwiegend auf verwendete Trans-Fettsäuren zurückzuführen sei. Auf diese spezielle Fettart, so Walter Willet von der Harvard Universität in Boston, ein Mitautor der Keks-Studie, hätten die europäischen Nahrungsmittelhersteller inzwischen verzichtet.

In den Niederlanden einigte man sich außergerichtlich darauf, daß die Anzeigen nicht mehr erscheinen. Und in Deutschland prüfen Kekshersteller wie Bahlsen derzeit eine Klage gegen Philip Morris. Während man im Bundesgesundheitsministerium auf die Anzeigen bisher lediglich „aufmerksam geworden ist“ (was wieder einmal verdeutlicht, daß dem Ministerium – gelinde gesagt – der Nichtraucherschutz völlig gleichgültig ist), will die Koalition gegen das Rauchen mangels anderer rechtlicher Möglichkeiten den Deutschen Werberat einschalten.

Die europaweite Anzeigenserie des Marlboro-Produzenten Philip Morris zeigt, daß die Drogenhersteller durch einen gesetzlichen Nichtraucherschutz erhebliche Umsatzeinbußen befürchten. Um dem entgegenzuwirken ist ihnen jedes Mittel recht. Für Profit geht Philip Morris über Leichen – über die der (Aktiv-)Raucher und die der Passivraucher.
Das Robert-Koch-Institut zur Philip Morris-Kampagne

In der Pressemitteilung vom 11. Juli 1996 nimmt das Robert Koch-Institut (früher Teil des Bundesgesundheitsamtes) zur Anzeigenkampagne des Tabakkonzerns Philip Morris zum Gesundheitsrisiko des Passivrauchens Stellung:

Das Robert Koch-Institut warnt davor, die Gefahren des Passivrauchens zu unterschätzen. Auch wer selbst nicht raucht, hat bei regelmäßigem Einatmen des sogenannten Nebenstromrauches ein erhöhtes Risiko, Herzkrankheiten oder Lungenkrebs zu bekommen. So hat die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA Tabakrauch in der Innenraumluft als krebserregenden Stoff der (höchsten) Gruppe A eingestuft; das bedeutet, daß die EPA einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs für belegt hält. Das Passivrauchen ist in Deutschland die häufigste Form von Luftverschmutzung in Innenräumen und betrifft etwa ein Drittel der Erwachsenen und jedes zweite Kind.

Seit einigen Wochen erscheinen in deutschen Zeitung und Zeitschriften Anzeigen, in denen suggeriert wird, das Gesundheitsrisiko durch Passivrauchen sei nicht höher, als wenn man Vollmilch oder gechlortes Leitungswasser trinkt, Kekse ißt, sein Essen mit viel Pfeffer würzt oder sich von Fleisch ernährt. Als „Beweis“ werden wissenschaftliche Studien zitiert, die für diese Verzehrgewohnheiten ein ähnliches oder sogar höheres Gesundheitsrisiko als für Passivrauchen ausweisen.

Diese Argumentation ist grob irreführend. So liegen für fast alle der aufgeführten „Vergleichsrisiken“ nur einzelne Untersuchungsergebnisse vor, was für eine echte Beurteilung des Risikos nicht ausreicht. Dagegen hat die EPA für ihre Bewertung des Passivrauchens die Ergebnisse von insgesamt 150 Studien herangezogen, davon allein 30 zum Lungenkrebs.

Wichtige Ergebnisse, die die Studienergebnisse beeinflussen können, wurden von der EPA mit einbezogen, in den zum Vergleich angeführten Studien aber entweder überhaupt nicht berücksichtigt oder in den Anzeigen unterschlagen. Ein Beispiel: In einer Studie wurde untersucht, wie sich die Ernährung – vegetarisch oder fleischhaltig -auf das Risiko einer koronaren Herzkrankheit auswirkt. Bei fleischessenden Männern zwischen 35 und 64 Jahren – und nur dieses Zwischenergebnis wird in der Anzeige verwendet – ergab sich ein dreimal höheres Herzinfarktrisiko; allerdings nur, wenn der Einfluß des Rauchens nicht berücksichtigt wurde. Bei Betrachtung von Herzkrankheiten, für die Rauchen einer der wichtigsten Risikofaktoren ist, ist das ein gravierender Fehler. Berücksichtigt man den Einfluß des Rauchens, ergibt sich dann auch ein deutlich niedrigeres, etwa 1,5faches Risiko für Fleischesser. Dies ist in der Studie auch angegeben, wird in den Anzeigen aber ignoriert. Es stellt sich die Frage, wie das Ergebnis aussähe, würden weitere Risikofaktoren für den Herzinfarkt ebenfalls einbezogen. Bei Frauen zeigte die Studie übrigens keinen Unterschied zwischen Fleischkonsumentinnen und Vegetarierinnen.

Die Argumentation, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Passivrauchens unterstellt, führt zudem Risiken an, die sich schon bei Betrachtung der fraglichen Studien schnell als nicht plausibel erweisen. Sogar Studienergebnisse, die die Untersucher selbst ausdrücklich als fragwürdig bezeichnen, werden für die Beweisführung herangezogen. Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen einerseits, Herzkrankheiten und Lungenkrebs andererseits ist dagegen auch biologisch plausibel.

Das Robert Koch-Institut ist der Auffassung, daß Vergleiche, wie sie in den betreffenden Anzeigen gezogen werden, den Verbraucher in die Irre führen. Daß Passivrauchen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt, ist wissenschaftlich belegt – nicht aber etwaige Risiken durch Kekse oder Vollmilch.
Wir schreiben das Jahr 2009: ZE DO ROCK und ein Rauchernetzwerk verbreiten immer noch diese unsägliche Lügenpropaganda der Tabakindustrie!

Es gibt tatsächlich noch eine paar lernresistente Blogger, zum Beispiel den Internetauftritt „sackstark.info„, oder das „Netzwerk Rauchen“, die diese bereits vor 13 Jahren entlarvte Schmierenkampagne der Tabakmafia unbedarft nachplappern.

Unfassbar, aber leider Realität.

„Die Stunde der Fanatiker“ titelt das neueste Hetzpamphlet des Netzwerks-Rauchen, welches von denkfähigen Menschen Hetzwerk-Rauchen genannt wird. Außer übelster Lügenpropaganda, die diese militanten Qualmfanatiker seit Jahren in einem nicht enden wollenden Amoklauf gegen den Nichtraucherschutz im Umlauf bringen, findet man nichts Neues in dieser „Sonderausgabe“ des Volksverdummungsblättchens „Neues vom Schelm“.

Das Netzwerk-Rauchen arbeitet nachweislich mit der Tabakindustrie zusammen, bewiesen durch die Tatsache, dass „Neues vom Schelm“, als Volksverdummung in Reinkultur, bereits im Bayerischen Landtagswahlkampf 2008 vom Tabakwarengroßhandel finanziert und überall in Bayerischen Tabakwarenläden verteilt wurde.

Was in diesem neuerlichen Lügenpamphlet steht ist, wie bereits erwähnt, nichts wirklich Neues, sondern ein mieser Aufguss der schäbigen Lügenpropaganda des Netzwerks-Rauchen. Die Gebetsmühle dieses Rauchernetzwerks leiert immer wieder folgende verlogenen Kernbotschaften herunter, in einer Art und Weise, die den Chefpropagandisten des Dritten Reichs, Dr. Jüppchen Göbbels, würde dieser Verbrecher noch leben, vor Neid erblassen liesse:

1. Nichtraucherschutz wird von kranken Fanatikern betrieben.

2. Adolf Hitler hat angeblich das Passivrauchen „erfunden“, die USA haben es von Hitler übernommen.

3. Passivrauchen ist unschädlich.

4. Die Pharmaindustrie möchte in einer allumfassenden Weltverschwörung der ach so gescholtenen Tabakindustrie die Kunden entreissen.

Beispielsweise ist die These des Netzwerks-Rauchen, „Adolf Hitler hätte das Passivrauchen „erfunden“ eine widerliche Propagandalüge der militanten Qualmfanatiker und ist, wie der Rest dieser üblen Pro-Qualm-Hetztiraden, sehr schnell als dreiste Lüge zu entlarven. Denn bereits 1928 wurde von Fritz Lickint, einem Deutschen Arzt, die Vermutung eines erhöhten Krebsaufkommens durch Passivrauchern geäußert.

Fritz Lickint war Mitglied der SPD und des „Vereins sozialistischer Ärzte“, seine erste Oberarztstelle erhielt Lickint an der Inneren Abteilung des Städtischen Küchwald-Krankenhauses in Chemnitz im Jahre 1929. Diese Stelle hatte er bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1934 inne.

Nun muss man sich eine Frage stellen: Was kann die Wissenschaft und die Vernunftserkenntnis, welche in den 30er Jahren über die Schädlichkeit des Rauchens erkannte, dafür, dass die Nazis diese wissenschaftlich einwandfreien Erkenntnisse in Ihre Politik integrierten? Wie kann man so dumm sein, eine nachweislich belegte wissenschaftliche Erkenntnis, welche einst ein bösartiger, verbrecherischer Politiker in sein Programm integrierte, mit dessen wirklichen Schandtaten in Verbindung bringen zu wollen?

Jahrzehntelang gab sich die Tabakindustrie jede erdenkliche Mühe, die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens zu vertuschen. Sie hat sich raffinierte Propagandakampagnen ausgedacht, Studien verheimlicht, gefälscht und verdreht, und in der Forschung in großem Maßstab betrogen und gelogen.

Die Tabakindustrie griff deshalb immer wieder tief in die Mogelkiste. Natürlich glaubt kein Mensch etwa Philip Morris, wenn der Tabakmulti von der Harmlosigkeit des Passivrauchens redet. Also schieben Philip Morris und andere Tabakfirmen scheinbar unabhängige Wissenschaftler vor. Diese erledigten dann die Arbeit für die Tabakmultis. Die Aufgabe war stets diesselbe: in der Öffentlichkeit Verwirrung stiften.

Ein Mann, der sich in diesem Geschäft auskennt, ist Ragnar Rylander. Seit anfangs der 1970er Jahre steht der Wissenschaftler gegen grosszügige Entlöhnung im Solde von Philip Morris. Schon damals war allen Wissenschaftlern bei Philip Morris klar, dass aktives wie passives Rauchen Krebs und weitere Krankheiten verursacht. Doch in der Öffentlichkeit leugnete Philip Morris, dass Rauchen krank macht. Rylander beteiligte sich aktiv an dieser Politik der Verleugnung.

Noch 1999 behauptete Rylander allen Ernstes in einer angesehenen Fachzeitschrift, bei Nichtraucherinnen, die mit Rauchern zusammenleben, würden schlechte Ess- und Trinkgewohnheiten für die Gesundheitsschäden in Frage kommen, die in Tat und Wahrheit auf das Konto Passivrauchen gehen. Nicht die Giftstoffe des Tabakqualms, sondern ein zu kleiner Konsum von Früchten und Gemüse sowie ein zu grosser Konsum von Kaffee und Alkohol würden Lungenkrebs auslösen.

Diese Betrügereien kamen letztendlich alle ans Tageslicht. Nachdem die Tabakindustrie eingesehen hat, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht mehr zu vertuschen ist, wird ja sogar auf den Internetseiten der Tabakindustrie vor den Gefahren des Passivrauchens gewarnt.

Das groteske, unkritische Nachplappern dieser Uraltargumente der Tabakindustrie hat nun das „Netzwerk-Rauchen- Forces-Germany übernommen. Mit den Strategien der Tabakindustrie versuchen ein paar verblendete Nikotinabhängige eine dreiste, wohl aber auch lächerliche Volksverdummungskampagne in Gang zu setzen. Bundesweit gibt es etwa zwei duzend Aktivisten, der Forces.Germany, von denen fast jeder eine eigene Internetrepräsentanz unterhält (z.B. Rauchen-in-hessen.de, rauchen-bayern.de, passiv-rauchen.de, um nur drei dieser üblen Paropaganaschmierer zu nennen). Auf diesen verbreiten diese selbsternannten Tabakverfechter stets die gleichen, abenteuerlich anmutenden pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits auf der„Forces-Germany“ Homepage zum Besten gegeben werden. Nach dem Motto „Masse statt Klasse“ wird unter dem eigenen Namen immer wieder der gleiche Informationsmüll geboten.

Das Netzwerk Rauchen arbeitet eng mit denen zusammen, die an Nikotinsucht, Krankheit und Tod verdienen.

Mit folgenden Organisationen arbeitet das Netzwerk-Rauchen Forces Germany zusammen:

„VEWBK“- Verein zum Erhalt der bayerischen „Wirtshauskultur“

„Smokersnews“ – Propagandaorgan der Tabkwarenbranche

„MUT“ – Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft.

„Zigarrenplattform“ – Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.

Wo Netzwerk-Rauchen Forces Germany draufsteht,

ist in Wirklichkeit die Tabaklobby drin.

Rauchen-Bayern, ein Propagandablog der regelmäßig die abenteuerlichsten Lügengeschichten rund um den krebserregenden blauen Dunst verbreitet, übertrifft sich in seinem neuesten Artikel zum wiederholten Male selbst, wenn es darum geht, mit Lug und Trug dem Nikotinkonsum und somit dem Tabakterror Vorschub zu leisten.

Rauchen-Bayern berichtet unter der Überschrift „Keine Six-Days mehr wegen Rauchverbot“. So schwadroniert der Pro-Qualm-Münchausen unter anderem:

In Dortmund wurde die Veranstaltung bereits gekippt, weil wegen des Rauchverbots die Besucher ausblieben. Jetzt droht auch Bremen das selbe Schicksal.

Das diese Dreiste Lüge ist schnell entlarvt, denn die Wahrheit sieht, wie bei allem, was „Rauchen-Bayern“ an pro-Qualm-Propaganda in die Welt posaunt, völlig anders aus.

Sieben Wochen vor der geplanten 68. Auflage der Sixdays in der Dortmunder Westfalenhalle wurde das Radspektakel aus finanziellen Gründen zusammen mit dem Großen Weihnachtspreis abgesagt. Nach dem Absprung des Hauptsponsors (REWE) konnte kein Nachfolger gefunden werden.

In wirtschaftlich schweren Zeiten verwundert es kam, dass Unternehmen sparen und sich als Sponsoren zurückziehen. Dass die Wirtschaftkriese gerade auch in der Gastronomie ihre Spuren hinterlässt, erkannt man schwindenden Umsätzen und sinkenden Gästezahlen, aber auch diesen Fakt deutet Rauchen-Bayern, wie könnte es auch anders ein, regelmäßig als „Folge des Rauchverbots“ um. Auch hier lügt der offensichtlich schwerstnikotinabhängige Blogautor zu Gunsten derer, die mit ihren Dreckstabakprodukten Gestank, Krankheit und den Tod verkaufen.

In der „Bild“, aus der Rauchen-Bayern zitierte, hiess es im Übrigen „Kein Sechs-Tage-Rennen mehr in Dortmund. Die Veranstaltung wurde unter anderem wegen des Rauchverbots gekippt“. Auch der Bild-Zeitung kann man hier eine „kleine“ Lüge vorwerfen, denn sie verschweigt ja die eigentliche Ursache der Absage in Dortmund, lässt aber offen, dass es auch noch andere Ursachen gibt, ohne diese zu benennen. Bekantlich wir die Bild-Zeitung massiv von der Tabaklobby beeinflusst und torpedoert deswegen regelmäßig den Nichtraucherschutz mit Falschaussagen, so wie in diesem Fall die eigentliche Ursache der Absage des Sechstagerennens, nämlich der Rückzug des Hauptsponsors REWE, verschwiegen wird.

Aber „Rauchen-Bayern“ setzt, wie immer, noch eins oben drauf. Zum einen schreibt der mit der Tabakmafia unter einer Decke steckende Blogbetreiber die Nikotinpropaganda der Bild-Zeitung fast wortwörtlich ab, zum anderen macht er durch Weglassen wesentlicher Bestandteile der kleinen Bildzeitungslüge eine massive Propagandalüge, die dazu beitägt, Nikotinsüchtige gegen den Nichtraucherschutz aufzuhetzen. Hetzkampagnen gegen den Nichtraucherschutz sind offensichtlich der einzige Lebensinhalt, den dieser unter massivem Realitätsverlust leidende Blogger, der Rauchen-Bayern betreibt, hat.

Fortsetzung folgt.

Rauchen-Bayern, ein Propagandablog der dafür bekannt ist, die abenteuerlichsten Lügengeschichten rund um den krebserregenden blauen Dunst zu verbreiten, übertrifft sich in seinem neuesten Artikel, „SPD und Grüne gemeinsam mit DVU-Politiker für totale Verbote“, wieder einmal selbst.

Der schwerstnikotinsüchtige militante Pro-Qualm-Münchhausen,  militanter Tabaktaliban im Auftrag militanter Tabakayatollahs und Pro-Qualm Milizen der Tabakmafia, behauptet in seiner Hasspredigt Grüne und SPD würden mit  DVU-Politikern (schon alleine die Verwendung der Mehrzahl überführt Rauchen-Bayern der Lüge)  an einem Tisch sitzen, gemeinsame Sache mit rechtsextremen Parteien machen.
Es handelt sich bei dieser Hetzschrift  um einen widerlichen Angriff auf Herbert Weniger, der Vorsitzender des Bündnisses rauchfreie Gastronomie ist, dem bayernweit bereits über 500 Gastronomiebetriebe angehören.

Einen Beweis für seine Behauptung bleibt Rauchen-Bayern – wie üblich-  schuldig, führt lediglich an, Herbert Weniger hätte vor 11 Jahren für die DVU kandidiert. Nun wird sich der geneigte Leser die Frage stellen, was tut es zur Sache, wenn ein EX-CSU-Politiker vor 11 Jahren in der DVU, einer legalen politischen Partei, tätig war? Der geneigte Leser wäre eher daran interessiert, zu erfahren, ob Herr Weniger noch in dieser Partei Mitglied ist.

Und damit kommen wir zum Kern der Sache, denn Herbert Weniger ist schon seit langen Jahren kein Mitglied der DVU mehr.

In der Sprechweise von Rauchen-Bayern hätte man vor einigen Jahren auch Behauptungen aufstellen können wie „NSDAP-Politiker wurde zum Bundespräsidenten gewählt“, denn der ehemalige Bundespräsident Carl Carstens war dereinst NSDAP-Mitglied, ebenso wie Ex-Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger oder Ex-Bundeswirtschaftsminister und Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen von 1966-1971, Karl Schiller, Mitglied der SPD. Aber wollen wir nicht länger in der braunen Sülze herumstochern, in der sich Rauchen-Bayern offensichtlich gerne suhlt, und das aus gutem Grund.

Fakt ist: Rauchen-Bayern, stets braun über beide Ohren hinweg, versucht Menschen, die sich um den Nichtrucherschutz bemühen, mit den widerlichsten Falschaussagen zu diskreditieren und zu diffamieren. Rauchen-Bayern ist Meister darin, mit ständigen Wiederholungen von stets sich gleichenden Argumentationsfiguren und Wortschöpfungen den Nichtraucherschutz mit Lügen und gezielter Desinformation zu torpedieren. Dieses Vorgehen erinnert doch zu sehr an einen Joseph Göbbels,  der mit ähnlichen Methoden im dritten Reich das Volk verdummte.

Aber das Beste kommt wie immer zum Schluss. Denn zum Thema Rauchverbot hat die DVU genau die gleiche Geisteshaltung wie „Rauchen-Bayern“, denn man findet auf der Homepage der rechtsextremen DVU die gleichen abartigen Sprüche, um den Nichtraucherschutz zu torpedieren,  die auch Rauchen-Bayern regelmäßig absondert. Kostprobe gefällig?

Bitteschön!

„Die Volksbeglücker“…

oder

Verhindert DVU totales Rauchverbot?

Linksfraktion mit Raucherdiskriminierung gescheitert

Mit der Stimme der gesundheitspolitischen Sprecherin der DVU-Fraktion, Birgit Fechner MdL, konnte heute im zuständigen Landtagsausschuss eine extreme Verschärfung des sogenannten „Nichtrauchendenschutzgesetzes“ verhindert werden.

Auch die NPD hat bezüglich Rauchverboten die gleiche Gesinnung wie Rauchen-Bayern. In der nachfolgend zitierten Stellungnahme der NPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern zum Nichtraucherschutz findet man die gleichen Gedankengänge und Hetzphrasen wie in fast jedem Rauchen-Bayern Artikel.

Die Bürger haben einen ewig gängelnden Staat satt, der ihnen von der Wiege bis zur Bahre Vorschriften macht. Gesundheitsvorsorge ist gut – aber am Ende entscheiden die Bürger doch noch selbst, ob sie rauchen wollen oder nicht.

Neben dieser mißachteten Selbstbestimmung hinterläßt der Regelungswahn der etablierten Politik auch einen wirtschaftlichen Kahlschlag. Kleine Eckkneipe und Hafenschänken haben unter dem restriktiven Rauchverbot wirtschaftlich zu leiden. Die Klagen von Wirten verhallen jedoch ungehört.

Damit wäre zweifelsfrei bewiesen: Rauchen-Bayern ist neben der rechten Hand der Tabakwirtschaft in Bayern die rechte Gesinnung derselbigen.
Fortsetzung folgt.

Jahrzehntelang gab sich die Tabakindustrie jede erdenkliche Mühe, die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens zu vertuschen. Sie hat sich raffinierte Propagandakampagnen ausgedacht, Studien verheimlicht, gefälscht und verdreht, und in der Forschung in großem Maßstab betrogen und gelogen.

Die Tabakindustrie griff deshalb immer wieder tief in die Mogelkiste. Natürlich glaubt kein Mensch etwa Philip Morris, wenn der Tabakmulti von der Harmlosigkeit des Passivrauchens redet. Also schieben Philip Morris und andere Tabakfirmen scheinbar unabhängige Wissenschaftler vor. Diese erledigten dann die Arbeit für die Tabakmultis. Die Aufgabe war stets diesselbe: in der Öffentlichkeit Verwirrung stiften.

Ein Mann, der sich in diesem Geschäft auskennt, ist Ragnar Rylander. Seit anfangs der 1970er Jahre steht der Wissenschaftler gegen grosszügige Entlöhnung im Solde von Philip Morris. Schon damals war allen Wissenschaftlern bei Philip Morris klar, dass aktives wie passives Rauchen Krebs und weitere Krankheiten verursacht. Doch in der Öffentlichkeit leugnete Philip Morris, dass Rauchen krank macht. Rylander beteiligte sich aktiv an dieser Politik der Verleugnung.

Noch 1999 behauptete Rylander allen Ernstes in einer angesehenen Fachzeitschrift, bei Nichtraucherinnen, die mit Rauchern zusammenleben, würden schlechte Ess- und Trinkgewohnheiten für die Gesundheitsschäden in Frage kommen, die in Tat und Wahrheit auf das Konto Passivrauchen gehen. Nicht die Giftstoffe des Tabakqualms, sondern ein zu kleiner Konsum von Früchten und Gemüse sowie ein zu grosser Konsum von Kaffee und Alkohol würden Lungenkrebs auslösen.

Diese Betrügereien kamen letztendlich alle ans Tageslicht. Nachdem die Tabakindustrie eingesehen hat, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht mehr zu vertuschen ist, wird ja sogar auf den Internetseiten der Tabakindustrie vor den Gefahren des Passivrauchens gewarnt.

Das groteske, unkritische Nachplappern dieser Uraltargumente der Tabakindustrie hat nun das „Netzwerk-Rauchen- Forces-Germany übernommen. Mit den Strategien der Tabakindustrie versuchen ein paar verblendete Nikotinabhängige eine dreiste, wohl aber auch lächerliche Volksverdummungskampagne in Gang zu setzen. Bundesweit gibt es etwa zwei duzend Aktivisten, der Forces.Germany, von denen fast jeder eine eigene Internetrepräsentanz unterhält. Auf diesen verbreiten diese selbsternannten Tabakverfechter stets die gleichen, abenteuerlich anmutenden pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits auf der„Forces-Germany“ Homepage zum Besten gegeben werden. Nach dem Motto „Masse statt Klasse“ wird unter dem eigenen Namen immer wieder der gleiche Informationsmüll geboten.

Die neueste Schnapsidee ” Das kleine Widerspenst

Die neueste Schnapsidee dieser Nikotinikertruppe , Volksverdummung in Reinkultur , ist die Aktion „Das kleine Widerspenst“, ein Newsletter der Nikotinneurotiker der zwar nichts Neues zu sagen hat, jedoch dafür umso mehr die augeleierte Nikotinpropaganda der ewig Gestrigen an den Mann/an die Frau bringen will. Was in „Das kleine Widerspenst“ herunter gebetet wird, ist nichts Anderes, als was auf den Homepages der Nikotinanbeter wie “Rauchen-Bayern”, “Raucherdiskriminierung.eu”, “passiv-rauchen.de”, “rauchen-heseen.de”, “rauchen-erlaubt.de”, ” smokingrebels.com” etc. in zahlreichen, gebetsmühlenartigen Wiederholungen präsentiert wird: Pseudowissenschaftlicher Tabakfundamentalismus.
Beispielhaft greifen wir hier eine besonders schäbige Propagandamasche heraus.

Wissenschaft oder Kaffeesatzleserei? Teil 1

Passivraucher leben länger? Das Alter vor allem sollte zu denken geben, in dem die angeblichen Passivrauchtoten gestorben sein sollen: Ein Drittel war älter als 85, ein weiteres Drittel älter als 75 Jahre alt. Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter aller im Jahr 2006 insgesamt Verstorbenen (vom Säugling bis zum Greis) lag bei 76,5 Jahren. Damit wäre die Mehrheit der Passivrauchopfer sogar überdurchschnittlich alt geworden.

Behauptet „Das kleine Widerspenst“ alias Netzwerk-Rauchen.

Fakt ist:

Obiges Statement ist eine Mischung aus Propaganda und Junk-Science, so irreführend wie menschenverachtend, und massenhaft verbreitet vom „Netzwerk-Rauchen – Forces-Germany“. Es ist ein äußerst schäbiger Verbaltrick und ein Lehrstück aus Reihe „how to lie with statistics“.

Warum?

1. Im durchschnittlichen Lebensalter sind alle Sterbefälle enthalten, also auch die der Raucher selbst. Die Raucher drücken bekanntlich die durchschnittliche Lebenserwartung erheblich. Gleiches gilt für die Kindersterblichkeit, die Opfer des Strassenverkehrs, etc.pp. Zu behaupten, die Mehrheit der Passivrauchopfer wäre überdurchschnittlich alt geworden, ist eine dreiste Propagandalüge.

2. Die Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes zeigen, welche Lebenswerartung die Passivrauchopfer denn durchschnittlich noch gehabt hätten.

Und die ist erstaunlich hoch:

Ein 75-jähriger Mann hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von gut 10 Jahren, eine 75-Jährige Frau lebt im Durchschnitt noch mehr als 12 Jahre.

Wer jetzt meint, 85-Jährige hätten fast keine Lebenserwartung mehr, irrt gewaltig. Frauen leben dann im Durchschnitt noch über 6 und Männer mehr als 5 Jahre.

siehe: Statistisches Bundesamt

3. Völlig unterschlagen werden die Leiden der Passivrauchopfer, die beispielsweise im Falle einer COPD oft viele Jahre an der Sauerstoffflasche hingen und letzendlich einen quälenden Erstickungstod sterben mussten.

Die Quatsch-Comedy-Freunde der Gurkentruppe Forces-Germany werden das vermutlich kaum verstehen.
Das wiederum ist nur zu verständlich: Rauchen schädigt das Hirn, und zwar nachhaltig. Und nicht nur das

So tickt es, das Netzwerk Rauchen.

Man nimmt sich ein paar bezahlte Schreiberlinge, die gefälschte und getürkte Studien der Tabakmafia mit gezielten Desinformationen spicken und durch Weglassen von Fakten ins Gegenteil verkehren, dann hat man „Studien“, die beweisen dass Passivrauchen vollkommen ungefährlich ist. Wenn man mehr bezahlt, bekommt man diesen „Beweis“ sogar für aktives Rauchen.

Oder man glaubt einfach daran und erzählt vom 90-jährigen Kettenraucheropa der sich bester Gesundheit erfreue, was letztlich die billigere Methode ist.

Dann erfindet man zusätzlich die „Pharmamafia“, sofort hat man eine „böse“ Industrie auf der Gegenseite. Danach denkt man sich die sog. „Passivrauchlüge“ aus (die ähnlichen Wahrheitsgehalt hat wie ihr Vorbild, die „Auschwitzlüge“) und hetzt gegen öffentliche Institutionen oder Einzelpersonen, die Rauchverbote befürworten. Dann hat man die politischen Aussagen, mit denen man gegen alle Vernunft alles niederknüppeln kann. Im Bedarfsfall macht man diese Gruppen oder Personen gleich auch noch zu „Nazis“, damit hat man dann, falls noch irgendwelche Zweifel bleiben sollten, wirklich alles erschlagen. Und zum Beleg erklärt man gerne, Adolf Hitler sei ja bekanntermaßen „militanter Nichtraucher“ gewesen und erzählt noch das eine oder andere Schmankerl vom „Führer“ (z. B. wie er seine Kippen in die Donau warf und dann beschloss, die Welt zu unterwerfen und sich den „Blitzkrieg“ ausdachte). Und zum Schluss muss man nur noch die Opfer der Tabaksucht zu Märtyrern stilisieren, die sich „für die Freiheit selbst geopfert“ haben (wie dieser Oberstinker Turci aus Italien) und das verqualmte Weltbild ist rund und stimmig. Das hat leider einen kleinen Nachteil: Weil immer wieder gegenteilige Dinge an die Öffentlichkiet kommen (von wissenschaftlichen Ergebnissen bis hin zum Ableben promimenter Raucher, die genau an einer Raucherkrankheit wie Lungenkrebs mit 50 oder 60 Jahren versterben), muss man ständig nachbiegen an der mühsam gezimmerten Ideologie. Dafür ist es praktisch, wenn man ein Forum hat, wo man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann und wo sonst niemand stört, der evtl. eine abweichende Meinung vertritt. Diese Störer nennt man dann „Antis“, man schreibt „Keine Toleranz der Intoleranz gegenüber!“ und schmeißt diese Störer einfach raus. Dann stimmt die Richtung wieder und man kann munter weiter elaborieren an der eigenen vernebelten Weltsicht. Ein wichtiger Zweck dieses Forums der Stinker ist es nämlich, sich gegenseitig darin zu bestärken, dass man auf der einzig richtigen Seite stehe, dass außenherum nur Feinde seien und man selbst die exklusive Wahrheit als einzige Gruppe auf der Welt wirklich kenne und diese auch publizieren müsse. Wer hier Parallelen zu Sekten sieht, der liegt gar nicht mal so falsch. 

 Wie schon erwähnt : Viele dieser Typen werden eines Tages merken, dass sie sich über die Jahre mit viel Energie für die völlig falsche Sache eingesetzt haben: Ihren eigenen Tod den sie selbst verursacht haben. Das wird eine sehr bittere Erkenntnis werden. Die tragische Dummheit dieser Leute liegt letztlich darin, das Wahrscheinliche nicht antizipieren zu können und entsprechen zu handeln. Aber das ist ja nichts Neues: Wer bestimmte Informationen nicht auswerten konnte, der starb eben früh. Letztlich ist das nichts anderes als das Prinzip der Evolution: Survival of the fittest. Wer irgendwann nicht gelernt hatte, dass man bestimmte Dinge nicht tun darf (bestimmte Beeren oder Pilze essen, einen Löwen mit der Hand fangen zu wollen, dem Stärkeren mit der großen Keule das Weibchen ausspannen etc. etc.) der hat schon immer mit dem Leben bezahlt.

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“. Wilhelm Busch schrieb diesen klugen Satz vor etwa 100 Jahren. Toleranz ist gut gegenüber Menschen, die anders aussehen, anders denken, andere Vorlieben haben oder in anderer Form anders sind als wir selbst. Toleranz soll anderen erlauben, ihre Bedürfnisse zu leben. Sie hört aber dort auf, wo manche sich rücksichtslos über die Bedürfnisse anderer hinwegsetzen.

Die von Wilhelm Busch formulierte Maxime sollte heute keiner Diskussion mehr bedürfen. Doch die Auseinandersetzungen in Sachen Toleranz scheinen sich zu einer unendlichen Geschichte auszuweiten. Raucher fordern von Nichtrauchern Toleranz. Verlangen dagegen Nichtraucher Rücksichtnahme, so fühlen sich Raucher nur selten dazu verpflichtet. Recht und Gesetz stehen auf ihrer Seite, meinen sie. Erlaubt sei, was nicht ausdrücklich verboten ist. Alles andere – so finden sie – ist Sache des guten Willens. Der Nichtraucher darf demutsvoll auf die Gnade des Rauchers hoffen, wenigstens während des Mittagessens verschont zu bleiben, eingeräuchert zu werden. Der Raucher entscheidet, wie sich die Situation gestaltet. Das hebt natürlich sein Selbstwertgefühl. Er kann den anderen zu Dankbarkeit herausfordern oder ihm eins auswischen. „Ich hab’s in der Hand. Ich bin stark!“ Ein schönes Gefühl, vor allem für solche mit angeschlagenem Selbstwertgefühl.

Zum Glück nehmen immer weniger Nichtraucher die ihnen von den Rauchern zugeschriebene Rolle des demutsvollen Dulders an. Sie wehren sich. Mit Recht! Nichtraucher wie Raucher sehen das Recht auf ihrer Seite. Nichtraucher fühlen sich in ihrer Gesundheit und in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt und verweisen auf ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit gemäß Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz (Anm.d.Red.: Angegebene Paragraphen beziehen sich auf die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland). Dieses Recht wird durch Passivrauchen nachweislich verletzt. Raucher dagegen bestehen auf einem Gewohnheitsrecht, das von offizieller Seite bisher nie ernsthaft angefochten wurde. Zigaretten zu kaufen ist legal, sie zu rauchen demnach auch. Wen es stört, der hat Pech. Die Politiker in unserem Lande haben lange Zeit verbissen darum gerungen, die Rechtsunsicherheit in dieser Frage beizubehalten.

Jeder Versuch, eine eindeutige Rechtslage zu schaffen, wurde von den Abgeordneten im Deutschen Bundestag bis zur Jahrtausendwende mehrheitlich abgelehnt. Mit der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung haben wir nun endlich für einen wesentlichen Bereich des öffentlichen Lebens eine Rechtsgrundlage für den Nichtraucherschutz. Die Praxis wird zeigen, ob der Gesetzgeber damit ein Schutzschild oder lediglich ein Feigenblatt präsentieren wollte. Für ein Land, das sich konsequentes Verhalten im Umwelt- und Verbraucherschutz zugute hält, ist das Lavieren um den Nichtraucherschutz schon erstaunlich. So avancierten Nitrofen, Hormonpräparate und Antibiotika in Futtermitteln zum Skandal, während Nikotin und zahlreiche andere Schadstoffe im Tabakrauch das Gewissen der Verbraucherschützer nicht sonderlich rührten. Gegenüber schadstoffbelasteten Lebensmitteln gibt es keine Toleranz. Sie werden konsequent ausrangiert und vernichtet.

Andererseits wird dem betroffenen Bürger nahegelegt, der mit Schadstoffen aus dem Tabakrauch belasteten Atemluft mit Toleranz zu begegnen. Wie steht der Umweltschutz dazu? Welcher Logik folgt das politische Eingreifen? Ein Krebs auslösender Stoff wie Nitrofen in Lebensmitteln ist unakzeptabel, auch dann, wenn noch nicht nachgewiesen ist, ob die festgestellte Konzentration hoch genug ist, um eine Krankheit auslösen zu können. Im Tabakrauch sind etwa 50 Erbgut verändernde und Krebs erzeugende Stoffe enthalten. Nicht nur durch aktives Rauchen, sondern auch durch Passivrauchen können Karzinome (z.B. Lungenkrebs) entstehen. Das ist keine Vermutung, sondern durch zahlreiche Studien nachgewiesen. Der Handlungsbedarf ist also um ein Vielfaches höher als bei Nitrofen. Was geschieht also? Der neue § 3a der Arbeitsstättenverordnung fordert vom Arbeitgeber, die nichtrauchenden Beschäftigten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch zu schützen. Vermutlich erhebt sich daraus die Frage nach der zulässigen Dosis, nach der Konzentration also, die nicht überschritten werden darf. Bei Industrieabgasen lassen sich in der Regel Toleranzgrenzen festlegen und auch kontrollieren. Bei Tabakrauch ist weder das eine noch das andere möglich und sinnvoll. Tabakrauch ist eine Mischung aus mehr als 4.000 verschiedenen Stoffen. Es ist ausgeschlossen, für alle von ihnen Grenzwerte zu bestimmen, unterhalb derer eine biologische Schädigung unwahrscheinlich ist. Noch viel weniger ließe sich deren Einhaltung kontrollieren. Da sich für Tabakrauch objektiv keine Toleranzgrenzen festlegen lassen, kann es im Nichtraucherschutz auch keine Toleranz geben, etwa nach dem Motto: „Das bisschen Qualm – sei doch nicht so empfindlich!“.

Mit der Formel „Wirksam ist der Nichtraucherschutz nur dann, wenn kein Tabakrauch zu riechen ist!“ haben die „Nichtraucher-Initiative Deutschland“ und der „Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit“ eine praktikable Definition gegeben. Sie ist unter normalen Gegebenheiten ausreichend, um im gesundheitlichen Interesse richtig zu entscheiden. Es gibt aber Fälle, in denen die Geruchsprobe nicht ausreicht, z.B. bei geruchlosen Schadstoffen. In klimatisierten Räumen mit hohem Umluftanteil kann die Atemluft durch wirksame Filter geruchsneutral gehalten werden, obwohl ein Teil der Schadstoffe aus dem Tabakrauch das Filtersystem passiert und in den Raum zurückgeführt wird. Diese können, obwohl sie nicht bewusst wahrgenommen werden, unerwünschte biologische Wirkungen haben. So wurden Fälle von Hypoxie (mangelnde Sauerstoffversorgung) mit Befindungsstörungen beobachtet, obwohl der Sauerstoffgehalt der Raumluft normal war. Ursache war eine unbewusste flache Atmung als Reaktion auf die nicht als Geruch wahrgenommene Luftverschmutzung. Tabakrauch ist die wichtigste und mit Abstand schädlichste Luftverschmutzung in Innenräumen. Da sich der Mensch vorwiegend innen aufhält, gehört Tabakrauch zu den wichtigsten Anliegen eines auf den Menschen bezogenen Umweltschutzes.

An dieser Stelle aber beißt sich die Katze selbst in den Schwanz. Dieselbe Gewalt, die den Menschen vor Gift schützen soll, bringt dieses mit amtlichem Siegel selbst in Umlauf. In dieser Doppelrolle glaubwürdig zu sein ist wahrlich nicht leicht. Wenn Fremdverschulden im Spiel ist wie bei Schadstoffen in Lebensmitteln, dann ist konsequentes Vorgehen angesagt, aber bei Schadstoffen im Tabakrauch wird deren Verbreitung dank der üppigen Fütterung des Steuersäckels wohlwollend in Kauf genommen.

Das Problem Schutz vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch wird von den Verantwortlichen mit spitzen Fingern recht differenziert aufgegriffen. Schutzwürdig ist, wer dem Gift gegen seinen Willen ausgesetzt ist. Über die Schutzwürdigkeit derer, die über noch keinen eigenen Willen verfügen, wie Kleinkinder, Säuglinge und Ungeborene im Mutterleib, herrscht bei offiziellen Stellen noch ziemliche Unklarheit oder zumindest die Tendenz, das Problem zu verdrängen. Wer sich selbst in Gefahr begibt, ob als Raucher oder als Nichtraucher in freiwilliger Gesellschaft mit Rauchern, der bewegt sich auf schutzfreiem Terrain. Dieses Gebiet wird von verschiedenen Kreisen gern als das Reich der Freiheit und Toleranz gepriesen. Es soll so scheinen, als ob kein allgemeines Interesse an einem umfassenden Schutz vor den Gefahren durch Tabakrauch besteht. Sollte ein solcher Schutz zwingend notwendig sein – so die Zweifler -, dann doch wohl für alle. Die Konsequenz wäre das Verbot eines derzeit noch frei verkäuflichen Produktes, das bei  bestimmungsgemäßem Ge- und Verbrauch so viele Todesopfer fordert wie kein zweites. Vor dieser Konsequenz schrecken die einen vom Geld, die anderen vom Gift berauscht zurück. Es bleibt also der kompromisslose Schutz all derer, die dem Tabakrauch unfreiwillig ausgesetzt sind. Niemand darf gezwungen werden, den Rauch anderer zu ertragen. Der Schutz von Arbeitnehmern ist ein ernster, längst notwendiger Schritt.

Eine weitere unbedingt wichtige Zielgruppe sind unsere Kinder. Wünschenswert wäre es, sie in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen zu lassen. Von diesem Ziel sind wir noch sehr weit entfernt. Gegenwärtig leben in Deutschland noch mehr als die Hälfte aller Kinder in einem Raucherhaushalt. Kinder sind durch Passivrauchen besonders gefährdet. Diese Erkenntnis wird ständig durch neue Untersuchungsergebnisse bestätigt. So auch durch eine Studie der HNO-Klinik Würzburg. Dr. Gerald Baier und Mitarbeiter fanden im Passivrauchen eine wesentliche Ursache für allergische Erkrankungen im Kindesalter wie z.B. Asthma. Sie entdeckten auch durch Passivrauchen verursachte Schäden an den Erbanlagen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, später an Krebs zu erkranken.

In welchem Ausmaß sich Schäden an den Erbanlagen auf folgende Generationen übertragen, lässt sich gegenwärtig noch nicht abschätzen. Angesichts solcher Erkenntnisse und Überlegungen wäre ein kompromissloser Schutz von Kindern vor Tabakrauch zwingend notwendig. Wie das in der Familie zu gewährleisten ist, bedarf noch intensiven Nachdenkens. Als erstes sollte das Gesäusel von der uneingeschränkten Toleranz gegenüber Rauchern ein Ende haben. Es gibt zwingende Gründe dafür, Rücksicht zu fordern und Toleranz zu verweigern.

Elie Wiesel prägte dazu den treffenden Spruch: „Toleranz nützt nur dem Täter, nicht dem Opfer.“

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