Nichtraucherschutz


Rauchen-Bayern, ein Propagandablog der dafür bekannt ist, die abenteuerlichsten Lügengeschichten rund um den krebserregenden blauen Dunst zu verbreiten, übertrifft sich in seinem neuesten Artikel, „SPD und Grüne gemeinsam mit DVU-Politiker für totale Verbote“, wieder einmal selbst.

Der schwerstnikotinsüchtige militante Pro-Qualm-Münchhausen,  militanter Tabaktaliban im Auftrag militanter Tabakayatollahs und Pro-Qualm Milizen der Tabakmafia, behauptet in seiner Hasspredigt Grüne und SPD würden mit  DVU-Politikern (schon alleine die Verwendung der Mehrzahl überführt Rauchen-Bayern der Lüge)  an einem Tisch sitzen, gemeinsame Sache mit rechtsextremen Parteien machen.
Es handelt sich bei dieser Hetzschrift  um einen widerlichen Angriff auf Herbert Weniger, der Vorsitzender des Bündnisses rauchfreie Gastronomie ist, dem bayernweit bereits über 500 Gastronomiebetriebe angehören.

Einen Beweis für seine Behauptung bleibt Rauchen-Bayern – wie üblich-  schuldig, führt lediglich an, Herbert Weniger hätte vor 11 Jahren für die DVU kandidiert. Nun wird sich der geneigte Leser die Frage stellen, was tut es zur Sache, wenn ein EX-CSU-Politiker vor 11 Jahren in der DVU, einer legalen politischen Partei, tätig war? Der geneigte Leser wäre eher daran interessiert, zu erfahren, ob Herr Weniger noch in dieser Partei Mitglied ist.

Und damit kommen wir zum Kern der Sache, denn Herbert Weniger ist schon seit langen Jahren kein Mitglied der DVU mehr.

In der Sprechweise von Rauchen-Bayern hätte man vor einigen Jahren auch Behauptungen aufstellen können wie „NSDAP-Politiker wurde zum Bundespräsidenten gewählt“, denn der ehemalige Bundespräsident Carl Carstens war dereinst NSDAP-Mitglied, ebenso wie Ex-Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger oder Ex-Bundeswirtschaftsminister und Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen von 1966-1971, Karl Schiller, Mitglied der SPD. Aber wollen wir nicht länger in der braunen Sülze herumstochern, in der sich Rauchen-Bayern offensichtlich gerne suhlt, und das aus gutem Grund.

Fakt ist: Rauchen-Bayern, stets braun über beide Ohren hinweg, versucht Menschen, die sich um den Nichtrucherschutz bemühen, mit den widerlichsten Falschaussagen zu diskreditieren und zu diffamieren. Rauchen-Bayern ist Meister darin, mit ständigen Wiederholungen von stets sich gleichenden Argumentationsfiguren und Wortschöpfungen den Nichtraucherschutz mit Lügen und gezielter Desinformation zu torpedieren. Dieses Vorgehen erinnert doch zu sehr an einen Joseph Göbbels,  der mit ähnlichen Methoden im dritten Reich das Volk verdummte.

Aber das Beste kommt wie immer zum Schluss. Denn zum Thema Rauchverbot hat die DVU genau die gleiche Geisteshaltung wie „Rauchen-Bayern“, denn man findet auf der Homepage der rechtsextremen DVU die gleichen abartigen Sprüche, um den Nichtraucherschutz zu torpedieren,  die auch Rauchen-Bayern regelmäßig absondert. Kostprobe gefällig?

Bitteschön!

„Die Volksbeglücker“…

oder

Verhindert DVU totales Rauchverbot?

Linksfraktion mit Raucherdiskriminierung gescheitert

Mit der Stimme der gesundheitspolitischen Sprecherin der DVU-Fraktion, Birgit Fechner MdL, konnte heute im zuständigen Landtagsausschuss eine extreme Verschärfung des sogenannten „Nichtrauchendenschutzgesetzes“ verhindert werden.

Auch die NPD hat bezüglich Rauchverboten die gleiche Gesinnung wie Rauchen-Bayern. In der nachfolgend zitierten Stellungnahme der NPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern zum Nichtraucherschutz findet man die gleichen Gedankengänge und Hetzphrasen wie in fast jedem Rauchen-Bayern Artikel.

Die Bürger haben einen ewig gängelnden Staat satt, der ihnen von der Wiege bis zur Bahre Vorschriften macht. Gesundheitsvorsorge ist gut – aber am Ende entscheiden die Bürger doch noch selbst, ob sie rauchen wollen oder nicht.

Neben dieser mißachteten Selbstbestimmung hinterläßt der Regelungswahn der etablierten Politik auch einen wirtschaftlichen Kahlschlag. Kleine Eckkneipe und Hafenschänken haben unter dem restriktiven Rauchverbot wirtschaftlich zu leiden. Die Klagen von Wirten verhallen jedoch ungehört.

Damit wäre zweifelsfrei bewiesen: Rauchen-Bayern ist neben der rechten Hand der Tabakwirtschaft in Bayern die rechte Gesinnung derselbigen.
Fortsetzung folgt.

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“. Wilhelm Busch schrieb diesen klugen Satz vor etwa 100 Jahren. Toleranz ist gut gegenüber Menschen, die anders aussehen, anders denken, andere Vorlieben haben oder in anderer Form anders sind als wir selbst. Toleranz soll anderen erlauben, ihre Bedürfnisse zu leben. Sie hört aber dort auf, wo manche sich rücksichtslos über die Bedürfnisse anderer hinwegsetzen.

Die von Wilhelm Busch formulierte Maxime sollte heute keiner Diskussion mehr bedürfen. Doch die Auseinandersetzungen in Sachen Toleranz scheinen sich zu einer unendlichen Geschichte auszuweiten. Raucher fordern von Nichtrauchern Toleranz. Verlangen dagegen Nichtraucher Rücksichtnahme, so fühlen sich Raucher nur selten dazu verpflichtet. Recht und Gesetz stehen auf ihrer Seite, meinen sie. Erlaubt sei, was nicht ausdrücklich verboten ist. Alles andere – so finden sie – ist Sache des guten Willens. Der Nichtraucher darf demutsvoll auf die Gnade des Rauchers hoffen, wenigstens während des Mittagessens verschont zu bleiben, eingeräuchert zu werden. Der Raucher entscheidet, wie sich die Situation gestaltet. Das hebt natürlich sein Selbstwertgefühl. Er kann den anderen zu Dankbarkeit herausfordern oder ihm eins auswischen. „Ich hab’s in der Hand. Ich bin stark!“ Ein schönes Gefühl, vor allem für solche mit angeschlagenem Selbstwertgefühl.

Zum Glück nehmen immer weniger Nichtraucher die ihnen von den Rauchern zugeschriebene Rolle des demutsvollen Dulders an. Sie wehren sich. Mit Recht! Nichtraucher wie Raucher sehen das Recht auf ihrer Seite. Nichtraucher fühlen sich in ihrer Gesundheit und in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt und verweisen auf ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit gemäß Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz (Anm.d.Red.: Angegebene Paragraphen beziehen sich auf die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland). Dieses Recht wird durch Passivrauchen nachweislich verletzt. Raucher dagegen bestehen auf einem Gewohnheitsrecht, das von offizieller Seite bisher nie ernsthaft angefochten wurde. Zigaretten zu kaufen ist legal, sie zu rauchen demnach auch. Wen es stört, der hat Pech. Die Politiker in unserem Lande haben lange Zeit verbissen darum gerungen, die Rechtsunsicherheit in dieser Frage beizubehalten.

Jeder Versuch, eine eindeutige Rechtslage zu schaffen, wurde von den Abgeordneten im Deutschen Bundestag bis zur Jahrtausendwende mehrheitlich abgelehnt. Mit der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung haben wir nun endlich für einen wesentlichen Bereich des öffentlichen Lebens eine Rechtsgrundlage für den Nichtraucherschutz. Die Praxis wird zeigen, ob der Gesetzgeber damit ein Schutzschild oder lediglich ein Feigenblatt präsentieren wollte. Für ein Land, das sich konsequentes Verhalten im Umwelt- und Verbraucherschutz zugute hält, ist das Lavieren um den Nichtraucherschutz schon erstaunlich. So avancierten Nitrofen, Hormonpräparate und Antibiotika in Futtermitteln zum Skandal, während Nikotin und zahlreiche andere Schadstoffe im Tabakrauch das Gewissen der Verbraucherschützer nicht sonderlich rührten. Gegenüber schadstoffbelasteten Lebensmitteln gibt es keine Toleranz. Sie werden konsequent ausrangiert und vernichtet.

Andererseits wird dem betroffenen Bürger nahegelegt, der mit Schadstoffen aus dem Tabakrauch belasteten Atemluft mit Toleranz zu begegnen. Wie steht der Umweltschutz dazu? Welcher Logik folgt das politische Eingreifen? Ein Krebs auslösender Stoff wie Nitrofen in Lebensmitteln ist unakzeptabel, auch dann, wenn noch nicht nachgewiesen ist, ob die festgestellte Konzentration hoch genug ist, um eine Krankheit auslösen zu können. Im Tabakrauch sind etwa 50 Erbgut verändernde und Krebs erzeugende Stoffe enthalten. Nicht nur durch aktives Rauchen, sondern auch durch Passivrauchen können Karzinome (z.B. Lungenkrebs) entstehen. Das ist keine Vermutung, sondern durch zahlreiche Studien nachgewiesen. Der Handlungsbedarf ist also um ein Vielfaches höher als bei Nitrofen. Was geschieht also? Der neue § 3a der Arbeitsstättenverordnung fordert vom Arbeitgeber, die nichtrauchenden Beschäftigten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch zu schützen. Vermutlich erhebt sich daraus die Frage nach der zulässigen Dosis, nach der Konzentration also, die nicht überschritten werden darf. Bei Industrieabgasen lassen sich in der Regel Toleranzgrenzen festlegen und auch kontrollieren. Bei Tabakrauch ist weder das eine noch das andere möglich und sinnvoll. Tabakrauch ist eine Mischung aus mehr als 4.000 verschiedenen Stoffen. Es ist ausgeschlossen, für alle von ihnen Grenzwerte zu bestimmen, unterhalb derer eine biologische Schädigung unwahrscheinlich ist. Noch viel weniger ließe sich deren Einhaltung kontrollieren. Da sich für Tabakrauch objektiv keine Toleranzgrenzen festlegen lassen, kann es im Nichtraucherschutz auch keine Toleranz geben, etwa nach dem Motto: „Das bisschen Qualm – sei doch nicht so empfindlich!“.

Mit der Formel „Wirksam ist der Nichtraucherschutz nur dann, wenn kein Tabakrauch zu riechen ist!“ haben die „Nichtraucher-Initiative Deutschland“ und der „Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit“ eine praktikable Definition gegeben. Sie ist unter normalen Gegebenheiten ausreichend, um im gesundheitlichen Interesse richtig zu entscheiden. Es gibt aber Fälle, in denen die Geruchsprobe nicht ausreicht, z.B. bei geruchlosen Schadstoffen. In klimatisierten Räumen mit hohem Umluftanteil kann die Atemluft durch wirksame Filter geruchsneutral gehalten werden, obwohl ein Teil der Schadstoffe aus dem Tabakrauch das Filtersystem passiert und in den Raum zurückgeführt wird. Diese können, obwohl sie nicht bewusst wahrgenommen werden, unerwünschte biologische Wirkungen haben. So wurden Fälle von Hypoxie (mangelnde Sauerstoffversorgung) mit Befindungsstörungen beobachtet, obwohl der Sauerstoffgehalt der Raumluft normal war. Ursache war eine unbewusste flache Atmung als Reaktion auf die nicht als Geruch wahrgenommene Luftverschmutzung. Tabakrauch ist die wichtigste und mit Abstand schädlichste Luftverschmutzung in Innenräumen. Da sich der Mensch vorwiegend innen aufhält, gehört Tabakrauch zu den wichtigsten Anliegen eines auf den Menschen bezogenen Umweltschutzes.

An dieser Stelle aber beißt sich die Katze selbst in den Schwanz. Dieselbe Gewalt, die den Menschen vor Gift schützen soll, bringt dieses mit amtlichem Siegel selbst in Umlauf. In dieser Doppelrolle glaubwürdig zu sein ist wahrlich nicht leicht. Wenn Fremdverschulden im Spiel ist wie bei Schadstoffen in Lebensmitteln, dann ist konsequentes Vorgehen angesagt, aber bei Schadstoffen im Tabakrauch wird deren Verbreitung dank der üppigen Fütterung des Steuersäckels wohlwollend in Kauf genommen.

Das Problem Schutz vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch wird von den Verantwortlichen mit spitzen Fingern recht differenziert aufgegriffen. Schutzwürdig ist, wer dem Gift gegen seinen Willen ausgesetzt ist. Über die Schutzwürdigkeit derer, die über noch keinen eigenen Willen verfügen, wie Kleinkinder, Säuglinge und Ungeborene im Mutterleib, herrscht bei offiziellen Stellen noch ziemliche Unklarheit oder zumindest die Tendenz, das Problem zu verdrängen. Wer sich selbst in Gefahr begibt, ob als Raucher oder als Nichtraucher in freiwilliger Gesellschaft mit Rauchern, der bewegt sich auf schutzfreiem Terrain. Dieses Gebiet wird von verschiedenen Kreisen gern als das Reich der Freiheit und Toleranz gepriesen. Es soll so scheinen, als ob kein allgemeines Interesse an einem umfassenden Schutz vor den Gefahren durch Tabakrauch besteht. Sollte ein solcher Schutz zwingend notwendig sein – so die Zweifler -, dann doch wohl für alle. Die Konsequenz wäre das Verbot eines derzeit noch frei verkäuflichen Produktes, das bei  bestimmungsgemäßem Ge- und Verbrauch so viele Todesopfer fordert wie kein zweites. Vor dieser Konsequenz schrecken die einen vom Geld, die anderen vom Gift berauscht zurück. Es bleibt also der kompromisslose Schutz all derer, die dem Tabakrauch unfreiwillig ausgesetzt sind. Niemand darf gezwungen werden, den Rauch anderer zu ertragen. Der Schutz von Arbeitnehmern ist ein ernster, längst notwendiger Schritt.

Eine weitere unbedingt wichtige Zielgruppe sind unsere Kinder. Wünschenswert wäre es, sie in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen zu lassen. Von diesem Ziel sind wir noch sehr weit entfernt. Gegenwärtig leben in Deutschland noch mehr als die Hälfte aller Kinder in einem Raucherhaushalt. Kinder sind durch Passivrauchen besonders gefährdet. Diese Erkenntnis wird ständig durch neue Untersuchungsergebnisse bestätigt. So auch durch eine Studie der HNO-Klinik Würzburg. Dr. Gerald Baier und Mitarbeiter fanden im Passivrauchen eine wesentliche Ursache für allergische Erkrankungen im Kindesalter wie z.B. Asthma. Sie entdeckten auch durch Passivrauchen verursachte Schäden an den Erbanlagen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, später an Krebs zu erkranken.

In welchem Ausmaß sich Schäden an den Erbanlagen auf folgende Generationen übertragen, lässt sich gegenwärtig noch nicht abschätzen. Angesichts solcher Erkenntnisse und Überlegungen wäre ein kompromissloser Schutz von Kindern vor Tabakrauch zwingend notwendig. Wie das in der Familie zu gewährleisten ist, bedarf noch intensiven Nachdenkens. Als erstes sollte das Gesäusel von der uneingeschränkten Toleranz gegenüber Rauchern ein Ende haben. Es gibt zwingende Gründe dafür, Rücksicht zu fordern und Toleranz zu verweigern.

Elie Wiesel prägte dazu den treffenden Spruch: „Toleranz nützt nur dem Täter, nicht dem Opfer.“

„Neues vom Schelm“ – Volksverdummung in Reinkultur

Jahrzehntelang gab sich die Tabakindustrie jede erdenkliche Mühe, die Schädlichkeit des Passivrauchens zu vertuschen. Sie hat sich raffinierte Propagandakampagnen ausgedacht, Studien verheimlicht, gefälscht und verdreht, und in der Forschung in großem Maßstab betrogen und gelogen.

Die Tabakindustrie griff deshalb immer wieder tief in die Mogelkiste. Natürlich glaubt kein Mensch etwa Philip Morris, wenn der Tabakmulti von der Harmlosigkeit des Passivrauchens redet. Also schieben Philip Morris und andere Tabakfirmen scheinbar unabhängige Wissenschaftler vor. Diese erledigten dann die Arbeit für die Tabakmultis. Die Aufgabe war stets diesselbe: in der Öffentlichkeit Verwirrung stiften.

Ein Mann, der sich in diesem Geschäft auskennt, ist Ragnar Rylander. Seit anfangs der 1970er Jahre steht der Wissenschaftler gegen grosszügige Entlöhnung im Solde von Philip Morris. Schon damals war allen Wissenschaftlern bei Philip Morris klar, dass aktives wie passives Rauchen Krebs und weitere Krankheiten verursacht. Doch in der Öffentlichkeit leugnete Philip Morris, dass Rauchen krank macht. Rylander beteiligte sich aktiv an dieser Politik der Verleugnung.

Noch 1999 behauptete Rylander allen Ernstes in einer angesehenen Fachzeitschrift, bei Nichtraucherinnen, die mit Rauchern zusammenleben, würden schlechte Ess- und Trinkgewohnheiten für die Gesundheitsschäden in Frage kommen, die in Tat und Wahrheit auf das Konto Passivrauchen gehen. Nicht die Giftstoffe des Tabakqualms, sondern ein zu kleiner Konsum von Früchten und Gemüse sowie ein zu grosser Konsum von Kaffee und Alkohol würden Lungenkrebs auslösen.

Diese Betrügereien kamen letztendlich alle ans Tageslicht. Nachdem die Tabakindustrie eingesehen hat, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht mehr zu vertuschen ist, wird ja sogar auf den Internetseiten der Tabakindustrie vor den Gefahren des Passivrauchens gewarnt.

Das groteske, unkritische Nachplappern dieser Uraltargumente der Tabakindustrie hat nun das „Netzwerk-Rauchen- Forces-Germany übernommen. Mit den Strategien der Tabakindustrie versuchen ein paar verblendete Nikotinabhängige eine dreiste, wohl aber auch lächerliche Volksverdummungskampagne in Gang zu setzen. Bundesweit gibt es etwa zwei duzend Aktivisten, der Forces.Germany, von denen fast jeder eine eigene Internetrepräsentanz unterhält. Auf diesen verbreiten diese selbsternannten Tabakverfechter stets die gleichen, abenteuerlich anmutenden pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits auf der„Forces-Germany“ Homepage zum Besten gegeben werden. Nach dem Motto „Masse statt Klasse“ wird unter dem eigenen Namen immer wieder der gleiche Informationsmüll geboten.

Die Schnapsidee “ Neues vom Schelm“

Die neueste Schnapsidee dieser Nikotinikertruppe , Volksverdummung in Reinkultur , ist die Aktion „Neues vom Schelm“, der zwar nichts Neues zu sagen hat, jedoch dafür umso mehr die augeleierte Nikotinpropaganda der ewig Gestrigen an den Mann/an die Frau bringen will. Was in „Neues vom Schelm“ herunter gebetet wird, ist nichts Anderes, als was auf den Homepages der Nikotinanbeter wie „Rauchen-Bayern“, „Raucherdiskriminierung.eu“, „passiv-rauchen.de“, „rauchen-heseen.de“, „rauchen-erlaubt.de“, “ smokingrebels.com“ etc. in zahlreichen, gebetsmühlenartigen Wiederholungen präsentiert wird: Pseudowissenschaftlicher Tabakfundamentalismus.
Beispielhaft greifen wir hier eine besonders schäbige Propagandamasche heraus.

Wissenschaft oder Kaffeesatzleserei? Teil 1

Passivraucher leben länger? Das Alter vor allem sollte zu denken geben, in dem die angeblichen Passivrauchtoten gestorben sein sollen: Ein Drittel war älter als 85, ein weiteres Drittel älter als 75 Jahre alt. Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter aller im Jahr 2006 insgesamt Verstorbenen (vom Säugling bis zum Greis) lag bei 76,5 Jahren. Damit wäre die Mehrheit der Passivrauchopfer sogar überdurchschnittlich alt geworden.

Behauptet „Neues vom Schelm“ alias Netzwerk-Rauchen.

Fakt ist:

Obiges Statement ist eine Mischung aus Propaganda und Junk-Science, so irreführend wie menschenverachtend, und massenhaft verbreitet vom „Netzwerk-Rauchen – Forces-Germany“. Es ist ein äußerst schäbiger Verbaltrick und ein Lehrstück aus Reihe „how to lie with statistics“.

Warum?

1. Im durchschnittlichen Lebensalter sind alle Sterbefälle enthalten, also auch die der Raucher selbst. Die Raucher drücken bekanntlich die durchschnittliche Lebenserwartung erheblich. Gleiches gilt für die Kindersterblichkeit, die Opfer des Strassenverkehrs, etc.pp. Zu behaupten, die Mehrheit der Passivrauchopfer wäre überdurchschnittlich alt geworden, ist eine dreiste Propagandalüge.

2. Die Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes zeigen, welche Lebenswerartung die Passivrauchopfer denn durchschnittlich noch gehabt hätten.

Und die ist erstaunlich hoch:

Ein 75-jähriger Mann hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von gut 10 Jahren, eine 75-Jährige Frau lebt im Durchschnitt noch mehr als 12 Jahre.

Wer jetzt meint, 85-Jährige hätten fast keine Lebenserwartung mehr, irrt gewaltig. Frauen leben dann im Durchschnitt noch über 6 und Männer mehr als 5 Jahre.

siehe: Statistisches Bundesamt

3. Völlig unterschlagen werden die Leiden der Passivrauchopfer, die beispielsweise im Falle einer COPD oft viele Jahre an der Sauerstoffflasche hingen und letzendlich einen quälenden Erstickungstod sterben mussten.

Die Quatsch-Comedy-Freunde der Gurkentruppe Forces-Germany werden das vermutlich kaum verstehen.
Das wiederum ist nur zu verständlich: Rauchen schädigt das Hirn, und zwar nachhaltig. Und nicht nur das

Rauchverbote können nicht diskriminierend sein

Mit besonders großen Lettern streut ein spätpubertierender Mathematikstudent in seinem dubiosen Internetauftritt, den er „raucherdiskriminierung.eu“ getauft hat, dumpfbackige Nikotinpropaganda unter’s Volk. Ein willfähriger Handlanger der Tabaklobby, der es nicht scheut, durch dreiste Verfälschungen und augenscheinliche Lügen dem hemmungslosen Nikotindrogenkonsum Vorschub zu leisten.

Der Versuch, Raucher in die Ecke der unschuldigen verfolgten Minderheit zu stellen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wer glaubt denn so einen Mist eigentlich noch?

Die Angwohnheit Tabak anzuzünden und die dabei entstehenden Schwelgase einzuatmen ist aber weder durch Geburt bestimmt noch unveränderbar. Sie ist freiwillig durch ein Individuum erworben und kann verändert werden, beispielsweise gewöhnen sich jedes Jahr viele Millionen vernünftige Menschen das Rauchen ab.

Ein Raucher, der Kraft eigener Entscheidung das Rauchen beginnt, kann sich also nicht auf ein Diskriminierungsverbot berufen, wenn ihm untersagt wird, dieses erworbene, seine Mitmenschen schädigende Verhalten an allen Orten und zu allen Zeiten auszuüben. Genau so wenig wie ich verlangen kann, dass ich morgens kurz nach Sonnenaufgang mein mit einem ziemlich lauten Verbrennungsmotor ausgestattetes Modellflugzeug hier durch die Straße fliegen lassen darf. Wenn ich fliegen möchte, muss ich den Modellflugplatz benutzen, der sich weit außerhalb des Ortes auf einer Wiese befindet.

Allerdings gab es wohl auch mal ein paar absolute „intellektuelle Überflieger“ , die versuchten, das Antidiskriminierungsgesetz auf Rauchverbote anzuwenden. Rauchverbote können alleine schon deshalb nicht diskriminierend sein, weil sie für jeden Menschen gleichermaßen gelten, oder ist ein Raucher etwas besonderes?

Mobbing gegen einen Arzt?

Besonders dreist sind die staklingverdächtigen Mobbingversuche von „raucherdiskriminierung.eu“ gegen eine deutschen Arzt, Dieser Arzt hatte einer starken Raucherin empfohlen, wegen einer schwierigen Operation das Rauchen zeitweise einzustellen.

Mit ausführlichen Kontaktdaten, inklusive Telefonnummern und E-Mail-Adressen, ruft „raucherdiskriminierung.eu“ dazu auf, dem betreffenden Arzt und der Klinik die „Meinung“ zu sagen. Im genannten Kontext ist dies ein nur schlecht kaschierter öffentlicher Aufruf zum Mobbing. Mobbing, das sich ganz gezielt gegen die Person des Arztes richtet.

Das eigentlich Bedenkliche an dieser Sache ist, dass diese Tatsachenverdrehungen nicht nur von der Bild-Zeitung, die ohnehin nicht gerade den Ruf einer seriösen Berichterstattung genießt, veröffentlicht wurden. Wie die hungrigen Wölfe schlachteten „raucherdiskriminierung.eu“ und auch „rauchen-bayern.de“ diese aufgebauschte Lügengeschichte jener Boulevardzeitung propagandistisch aus.


Die krude Logik der Rauchverbotsbekämpfer

Aus der Reihe „Wie verdrehe ich Fakten so lange, bis sie in das Konzept meiner Lügengeschichten passen?“ kann man eine neue Glanzleistung dieses möchtegerndemokratierettenden, offensichtlich schwerstnikotinabhängigen Mathematikstudenten mit der Überschrift „Hat die Deutsche Krebsgesellschaft Angst um Werbeeinnahmen?“ bestaunen. Das Konzept der ewig Gestrigen ist Dabei immer das Gleiche:

  1. Durchsichtige Ablenkungsmanöver: Man lenke die Diskussion weg vom Rauchen.

    Ergo werden zunächst einmal die Opfer des Straßenverkehrs instrumentalisiert, um eine Rechtfertigung der Opfer des Tabakqualms zu konstruieren.

  2. Verharmlosung des Rauchens oder Passivrauchens durch Zahlenrabulismus, der jeglicher Grundlage entbehrt.

    Im vorliegenden Beispiel stellt dieser Mathematikstudent die Frage:

    „Es wäre sicherlich auch vorteilhaft, wenn man mir erklären könnte, warum, obwohl Anzahl der Raucher seit 1960 rückgängig ist, die Anzahl der an Lungenkrebs Gestorbenen immer noch wächst.“
    Hier plappert dieser Mathematikstudent eine dreiste Lügengeschichte nach, die man ihm bei den „forces-germany“ vorgebetet hat.
    Fakt ist: Seit Beginn der 1980er Jahre gehen die Lungenkrebsfälle bei den Männern in Deutschland zurück, doch gleichzeitig steigen sie bei den Frauen an. Diese unterschiedlichen Trends sind zweifelsfrei auf die veränderten Rauchgewohnheiten bei Männern und Frauen zurückzuführen. Denn, wenn Frauen rauchen wie Männer einst geraucht haben, ,und das tun sie in zunehmendem Maße, dann werden sie auch sterben wie Männer.

    Dazu siehe auch:
    http://www.tabakkontrolle.de/pdf/FzR_FrauenundRauchen.pdf
    Daten zum Verlauf der Lungenkrebserkrankungen lassen sich auch direkt beim Robert-Koch-Institut abfragen.
    http://www.rki.de/

    Ein weiterer, äußerst billiger Verbaltrik ist die Aussage, das Statistische Bundesamt weise „nur 42.217“ Tote im Jahr 2005 aus, die mit Tabakkonsum in Verbindung gebracht werden können. Diese hanebüchene Aussage ist ebenfalls abgeschrieben von der Homepage der „forces-germany“, dem wohl dubiosesten Verein Deutschlands. Die Aussage beruht auf der Tatsache, dass das Statistische Bundesamt nur Lungenkrebsfälle als mit dem Tabakkonsum zusammenhängende Todesfälle ausweist. Tabakkonsum verursacht jedoch, und das ist wissenschaftlich unbestritten, noch duzende andere Krankheiten, die das Statistische Bundesamt nicht als mit dem Rauchen in Verbindung stehend klassifizieren kann, weil darüber schlichtweg keine validen Daten erhoben werden. Ebenso kann das Statistische Bundesamt beispielsweise auch keine Aussage zur Kugelgestalt der Erde machen, weil dazu ebenfalls keine validen Daten vorliegen.
    Fakt ist jedoch, dass tausende epidemiologischer Studien weltweit beweisen, dass Rauchen sehr viele Krankheiten verursacht. Es gibt keinen ernst zu nehmenden Experten, der die Schätzungen, dass alleine in Deutschland jährlich 140.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums vorzeitig versterben, bezweifelt.

  3. Konstruktion des Scheingegners Pharmalobby.

    Die Pharmalobby wird als Hauptinitiator der Rauchverbote angeführt, weil sie angeblich mit den Nikotinersatzprodunkten einen riesigen Markt bedienen möchte. Als Beweis führen rauchende Gehirnakrobaten häufig ein Sponsoring der Pharmaindustrie für die Initiativen wie „Tobaccofree Kids“oder „Rauchen ist uncool“ an. Diese Initiativen zielen darauf ab, dass Jugendliche gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen. Nun soll mal jemand erklären, an wen die Pharmaindustrie ihre Nikotinentwöhnungsmittel verkaufen soll, wenn die Kids nicht anfangen zu rauchen und somit keine erwachsenen Raucher mehr da sind.
    Darüber hinaus verdient Pharmaindustrie Milliarden mit Raucherkrankheiten. Die wäre schön blöd, darauf zu setzen, dass die Menschen gesünder werden. Nichts liegt der Pharmaindustrie ferner als die „Raucherhatz“, die ein paar verblendete Gesundheitsverächter ihr zuschreiben wollen.

    Die Tabaklobby hingegen, die ihrerseits die öffentliche Meinung auf’s Schärfste manipuliert, hat triftige Gründe, gegen Rauchverbote Stimmung zu machen: Die Klientel soll am Glimmen gehalten werden, um satte Gewinne auf Kosten von unzähligen Suchtopfern einzufahren.

Fazit

Eigentlich ist das Unwissen, das diese Tabaklobbyhandlager verbreiten, ohne Belang. Es sei jedoch jedem mündigen Bürger angeraten, nicht diesen haarsträubenden Schwachsinn zu glauben, der, und nun kommen wir zum Kern der Sache, der im Auftrag des Raucherclubs „forces-germany“ verbreitet wird. Denn dort ist „racherdiskriminierung.eu“ Mitglied, ebenso wie der Webmaster von „rauchen-bayern“, „sackstark.info“, der Initiator der „genussinitiative-berlin.de“ oder der Verfasser von „passiv-rauchen.de“. Aber auch der „Bund mündiger Bürger“, eine neugegründete Partei, besteht im Wesentlichen aus Anhängern dieser Nikotinsekte.

Diese unzurechnungsfähigen Nikotinabeter, bundesweit deutlich unter 100 Menschen, posaunen unisono auf ihren lächerlichen Internetauftritten immer wieder die gleichen Märchen und Lügen mit ihren volksverhetzenden Brandschriften heraus und arbeiten Hand in Hand mit der Tabakwirtschaft zusammen. Enge Beziehungen beispielsweise unterhält man bei „forces-germany“ zu „smokersnews.de“, dem Propagandaorgan der deutschen Tabakwarenbranche.

Man kann nicht scharf genug vor diesen Leuten und ihrer Demagogie warnen: Wenn auf Internetseiten links zu „forces-germany“ zu finden sind, ist in Wirklichkeit forces-germany, ergo die Tabaklobby selbst drin.

Die Lügen und Fälschungen der Rauchverbotsgegner (2)

Abgedrehte Selbstdarstellung als Kompensation massivster Minderwertigkeitsgefühle ist augenfällig einer der Hauptgründe, warum sich der nikotinvernebelte Betreiber einer militanten Kampfraucherseite namens „rauchen-bayern.de“ die Seele aus dem Leib schreibt, in seinem skurrilen Kampfauftritt gegen den Nichtraucherschutz .

Die Frage sei erlaubt, weshalb solch bizarre Lügenverbreiter und Demokratiezersetzer, die sich in maßloser Selbstüberschätzung als “Freiheitskämpfer” titulieren, der Tabakmafia stets zu Diensten sind und sich ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans, für die Profitgier der Tabakdrogenkonzerne mit dem absonderlichsten Scheinwahrheiten Propagandamüll erzeugen, bis die Finger wund geschrieben sind.

Die neueste Lügenpropaganda bezieht sich auf eine Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, das berichtet, die Umsätze in der Gastronomie in Bundesländern ohne Rauchverbot seien weniger stark gefallen als jene in Bundesländern, die das Rauchverbot bereits 2007 eingeführt haben.

Die Zahlen verknüpft dieser qualmmilitante Gesundheitsverächter mit der These, die Rauchverbote seine die Ursache für die Umsatzrückgänge. Welche Ursachen liegen diesen Zahlen tatsächlich zu Grunde?

Es ist die Wettbewerbsverzerrung, die den vor preschenden Bundesländern weniger Umsatz in der Gastronomie bescherte, verglichen mit den angrenzenden Bundesländern ohne Rauchverbot. Beispielsweise besuchten viele Raucher aus Baden-Württemberg plötzlich Lokale in Bayern und Rheinland-Pfalz, die Hessen besuchten vermehrt Bayern und Thüringen, etc.. Die Presse berichtete ausführlich darüber.

„Der Raucher geht nach Bayern, wo das Rauchen noch erlaubt ist.“ Als Gastronom, der direkt an der Landesgrenze hüben wie drüben Lokale betreibt, ist Riedmüller selbst ein wenig Verlierer und ein wenig Profiteur der ungleichen Verhältnisse. Dennoch findet er es nicht in Ordnung, dass jedes Bundesland anders vorgeht. „Das ist klar eine Wettbewerbsverzerrung.“

http://www.suedwest-aktiv.de/region/swp_laichingen/ulm_und_neu_ulm/3225679/artikel.php?SWAID=e499ec6b5f2180c6296678eea6fe7746

Zweifellos ist der Rückschluss des rauchmiltanten Webmasters von „rauchen.bayern.de“ grottenfalsch. Zweck dieser Lügenpropagandaseite „rauchen-bayern.de“ ist außerdem, die Werbetrommel für sich selbst zu rühren, um mit der Werbung des Internetauftritts Geld zu machen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist da auch noch die Tabakwirtschaft im Spiel, welche im Internet die verschiedensten Auftritte der Pro-Qualm-Kämpfer großzügig unterstützt.

Nichts Neues sind die aggressiven Hetzkampagnen gegen Nichtraucher, und gegen jeden, der sich, seine Kinder oder seine Mitarbeiter nicht widerstandslos vollqualmen lässt. Aber einige militante Kampfraucher und selbst ernannte Tabak-Päpste stellen immer neue Rekorde auf, was die hemmungslose Selbstdarstellung und die Absurdität ihrer Ideen zur Aushebelung des Rauchverbots betrifft.

Die Rückzugsgefechte der verbliebenen Zigarettenaktivisten kennen jedoch nicht nur in ihrer Absurdität keine Grenzen. Deren Aktivitäten überschreiten immer häufiger die Grenzen des guten Geschmacks und des Anstands. Auch andere Werte werden im egomanischen Kampf um das uneingeschränkte Ausleben der eigenen Sucht zunehmend ignoriert. Zur Verteidigung der sprudelnden Geldquelle Tabakdroge ist so manchem Tabaklobbyisten inzwischen jedes Mittel Recht.

Ein ganz besonders aggressives Exemplar der Gattung Tabakfrontkämpfer ist der schweizer Blogschreiber Carolus Magnus, Betreiber des Internetauftritts „sackstark.info“ und selbsternannter Frontkämpfer gegen „Bevormundung und Verbotswahn“. Er glänzt mit seinen Hetzschriften im Wesentlichen durch ein Maximum an Niveaulosigkeit und Inkompetenz, rattert er doch nur am laufenden Band das faschistoide Gedankengut einer winzigen, militanten Randgruppe der Gesellschaft herunter, der sog. „forces germany“, einem Ableger der militanten, Raucherorganistation„forces.org“.

Im Kampf für die vermeintliche Freiheit, Nikotindrogen zu konsumieren, werden von diesen Tabakhörigen die abenteuerlichsten pseudowissenschaftlilchen Aussagen und Argumente kreiert und konstruiert, um die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens in einer Menschen verachtenden Art und Weise zu verharmlosen oder gar zu leugnen.

Auf die üblen Machenschaften dieser Randgruppe möchte ich hier im Weiteren nicht näher eingehen, denn jedem aufgeklärten und mündigen Bürgen sind diese Leute längst als Helfershelfer der Tabaklobby bekannt. Sie sind der Inbegriff für Ignoranz und suchtgetriebenen Egoismus. In alter Manier wärmen diese Qualmfrontkämpfer die längst entlarvten Volksverdummungskampagnen der Nikotindrogenbosse regelmäßig wieder auf, die Zusammenarbeit mit der Tabaklobby ist nur zu offensichtlich.

Mit welch schmutzigen Tricks, Lügen und Täuschungen diese militanten Qualmkämpfer, allen voran Carolus Magnus, arbeiten, fällt jedem auf, der sich auch nur oberflächlich den mannigfaltigen Schmähschriften dieser Nikotinsekte beschäftigt.

Für Carolus Magnus scheint das Internet ein rechtsfreier Raum zu sein, in dem er ungehindert tun und lassen kann, was er will. So schreckt Carolus Magnus nicht vor kriminellen Lügen und Fälschungen zurück, um ein regelrechtes Stalking gegen einen Deutschen Arzt zu betreiben.

Zum Weltnichtrauchertag lädt der Herr Magnus großzügig dazu ein, Kommentare zu einem Plakat abzugeben, das angeblich von diesem Arzt hergestellt worden sein soll.

Der Fälscher, der das Plakat hergestellt hat, beichtet dem schwertnikotinsüchtigen Magnus in seinem Blog:

tesla2901 Said,

Carolus
Sorry, ich wollte damit nicht soviel Rauch aufwirbeln. Der Text ist tatsächlich von Kamp..er berichtete auf pro-Xyz von seinem Auftritt heute in Emsdetten.
Ich habe lediglich das Bild und das modifizierte Wappen von Emsdetten zugefügt . Es war von mir eigentlich eher zum Abschluss von Kamps dämlicher Sprüchekampgne gedacht.
Jochen

Mit dieser dreisten, kriminellen Lüge versucht Herr Magnus einen Arzt in Misskredit zu bringen, aber er entlarvt sich damit selbst als Lügner, Fälscher und Hetzer .

Und die Moral von der Geschicht?

Carolus Magnus ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein bezahlter Schmierenschreiber der Tabakdrogenmafia, der Menschen gegen den Nichtraucherschutz aufhetzt, damit im dreckigen Geschäft mit der todbringenden Tabakdrogensucht weiterhin der Rubel rollt.

Fortsetzung folgt.

„Rauchen-Erlaubt“, ein von der Tabakwirschaft (Tabakgroßhändler und Automatenaufsteller) betriebener Verein zur Umgehung des Nichtraucherschutzes, posaunt Hand in Hand mit dem Propagandaorgan der Tabakindustrie, den sogenannten „Smokersnews“,
die längst entlarvten Propagandalügen der BGN hinaus, beispielsweise die gelogene Behauptung von Professor Grieshaber, 2/3 der Passivrauchopfer wären über 85 Jahre alt.

Aus der Stellungnahme des DKFZ zur Propagandalüge der BGN:

Es wird behauptet: „dass bei den so oft zitierten 3.300 Toten zwei Drittel
der untersuchten Fälle älter als 85 Jahre waren“. Diese Behauptung ist falsch.
Vielmehr geht aus der Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums
hervor, dass 36 % der passivrauchbedingten Todesfälle im Alter von unter 75
Jahren, 31 % im Alter zwischen 75 und 85 Jahren und wiederum ein Drittel im Alter
von über 85 Jahren erfolgen. Das DKFZ lehnt es ab, eine ethisch fragwürdige
Diskussion darüber zu führen, in welchem Alter sich tabakrauchbedingte
Todesfälle ereignen müssen, um die Forderung nach dem Schutz der Bevölkerung
vor den Gefahren des Passivrauchens zu legitimieren.
Quelle: DKFZ, Heidelberg

Das DKFZ hat schon vor einigen Monaten in einer Stellungnahme klargestellt, dass Professor Grieshaber offensichtlich die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Fachwelt nicht zur Kenntnis genommen hat.

Zur Auffassung der BGN, die Entscheidungsgrundlagen für Rauchverbote in deutschen Gaststätten seien „zweifelhaft“. Die Entscheidung der Politik, auch in Deutschland Nichtraucherschutzgesetze im Bund und in den Ländern zu erlassen, basiert nicht allein auf Band 5 der Roten Reihe des DKFZ („Passivrauchen – ein unterschätztes Gesundheitsrisiko“), wie die BGN unterstellt, sondern auf einer Vielzahl wissenschaftlicher Entscheidungsgrundlagen. Für die Beurteilung der Gefährlichkeit des Passivrauchens kommt der Bewertung durch die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine besondere Bedeutung zu. Diese Kommission hat sich im Jahre 1998 eingehend mit der Problematik befasst und detailliert die außerordentlichen Gefahren des Passivrauchens für die Gesundheit der Betroffenen dargelegt. Nach dem Urteil der Kommission kann kein Zweifel daran bestehen, dass Passivrauchen „Krebs erzeugend für den Menschen“ ist. Demzufolge sind Innenräume, in denen das Rauchen zugelassen wird, gesundheitsgefährdend. Auch der Ausschuss für Gefahrstoffe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat das Passivrauchen in das „Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder und fortpflanzungsgefährdender Stoffe“ aufgenommen. In diesem Bereich befinden sich Stoffe, „die auf den Menschen bekanntermaßen Krebs erzeugend wirken. Der Kausalzusammenhang zwischen der Exposition eines Menschen gegenüber dem Stoff und der Entstehung von Krebs ist ausreichend nachgewiesen“. Diese Bewertung wurde auch von der International Agency for Research on Cancer, der Krebsforschungseinrichtung der Weltgesundheitsorganisation, im Jahr 2004 in einer Monographie zur Gesundheitsgefährdung von Rauchen und Passivrauchen vorgenommen. Alle diese Einschätzungen und Publikationen lagen bereits vor, als das Deutsche Krebsforschungszentrum seinen Report „Passivrauchen – ein unterschätztes Gesundheitsrisiko“ im Jahr 2005 herausgab. Das DKFZ befindet sich also in guter Gesellschaft und in Übereinstimmung mit nationalen und internationalen wissenschaftlichen Autoritäten. Der Report stellt eine Zusammenfassung des bestehenden Wissens zum Passivrauchen dar und enthält drei Schwerpunkte: eine Darstellung des toxikologischen Wissens zu den Gefahren des Tabakrauchs, eine Übersicht über das Ausmaß der Passivrauchbelastung in der deutschen Bevölkerung und schließlich eine Berechnung der Todesfälle durch Passivrauchen, in welcher eine international anerkannte epidemiologische Methodik auf Deutschland angewandt wurde. Wenn die BGN die Entscheidungsgrundlagen der Politik für einen Schutz der Bevölkerung vor Passivrauchen bezweifelt, so negiert sie nicht nur die wissenschaftlichen Ergebnisse der führenden nationalen und internationalen toxikologischen Experten. Sie negierte im Dezember 2007 auch die Tatsache, dass bereits ein halbes Jahr zuvor – im Juli 2007 – internationale Leitlinien zum Schutz der Bevölkerung vor Passivrauchen von über 150 Mitgliedsstaaten und der WHO einstimmig verabschiedet wurden. Diese Leitlinien, die vom DKFZ ins Deutsche übersetzt wurden und unter dem Menüpunkt Publikationen auf der Webseite www.tabakkontrolle.de einzusehen sind, stellen die Zusammenfassung des internationalen Wissens unabhängiger Experten dar, die in jahrelanger Arbeit die Daten und Fakten zum Passivrauchen zusammengetragen haben.
Quelle: DKFZ, Heidelberg

Erschütternd ist, wie die BGN weitab jeglicher Glaubwürdigkeit die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Fachwelt ignoriert und mit Pseudoargumenten den am weitesten verbreiteten gefährlichen Innenraumschadstoff Tabakqualm verharmlost.

Nachzutragen bleibt, dass die BGN-Mitarbeiter bereits während der erwähnten
Tagung in Mannheim wiederholt von renommierten Arbeits- und Sozialmedizinern,
Toxikologen, Epidemiologen und Gesundheitswissenschaftlern auf ihre mangelnde
Kenntnis der Fachliteratur und die daraus resultierenden Fehleinschätzungen
hingewiesen wurden. Wenn die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und
Gaststätten zwei Tage nach dieser Veranstaltung dieselben Fehleinschätzungen in
einer Pressemitteilung herausgibt, so stellt dies eine bewusste Irreführung der
Öffentlichkeit und der Politik dar. Das Ziel dieser Irreführung geht aus der
Überschrift der Pressemitteilung hervor: Die Entscheidungsgrundlagen für die
aktuell in den Ländern stattfindenden Diskussionen um den Schutz der
Bevölkerung vor Passivrauchen mit der Folge von Rauchverboten in der deutschen
Gastronomie sollen in Zweifel gezogen werden. Die BGN vertritt damit die Position
der in ihrem Aufsichtsgremium sitzenden Tabakindustrie und nimmt nicht ihre
Fürsorgepflicht für die Hunderttausenden von Beschäftigten in der Gastronomie
wahr, die täglich über viele Stunden an den am meisten durch die Gifte des
Tabakrauchs belasteten Arbeitsplätzen in Deutschland arbeiten. Damit negiert die
BGN ihren Auftrag, präventiv tätig werden zu müssen, wann immer
Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz festgestellt werden.
Quelle: DKFZ, Heidelberg

Fazit: BGN , smokersnews und VEBWK : Die fünfte Kolonne der Tabakindustrie.

Unbequeme Wahrheiten für die ewigen Zweifler und Verharmloser des Passivrauchens.

Adlkofer, Bergler, Brückner, Gostomzyk, Hundsdörfer, Maes und Überla – Personen, die in den letzten vier Jahrzehnten zu Stützen der Tabakindustrie wurden…….

Vorgestellt wird heute: Hans-Joachim Maes

Hans-Joachim Maes nutzte seine Fähigkeit zu akribischem Arbeiten, um im Auftrag der Tabakindustrie in wissenschaftlichen Studien und Publikationen nach Fehlern und Schwächen zu suchen mit dem Ziel, durch eine Vielzahl kleiner und kleinster Kritikpunkte – auch wenn sie noch so konstruiert und absurd erscheinen – das eigentliche Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie zu entwerten oder gar eine ganze Organisation wie die WHO ins Zwielicht zu rücken.

Aus einem interessanten Artikel im Stern:

“Um die Pflege der Wissenschaftler kümmert sich der Lobbyist eher selten persönlich. Nur Hans-Joachim Maes beschäftigt er »immer wenn ich was Konkretes habe«. Zum Beispiel »Nachforschungen über den Suchtbegriff der WHO«.

Im Übrigen macht Maes gelegentlich als angeblich unabhängiger Autor die WHO im »Deutschen Ärzteblatt« madig. Zuletzt im Juni 2001.

Für den Kontakt zur etablierten Wissenschaft hatte Brückner lange Jahre einen eleganten Zauberlehrling, den Internisten Professor Franz Adlkofer. Er stand von 1976 bis 1996 in Diensten des VdC und hielt mit kleinen und großen Aufträgen eine ganze Riege von Professoren bei Laune.”

aus:
http://www.stern.de/wirtschaft/spezial/magazin/artikel/index.html?id=332461&p=2&nv=cb

Der Herr Maes, bezahlt von der Tabakindustrie.

Dazu auch lesenswert:

http://best-health-guide.at/zaeg_data/mix/B_whrp01.htm

Antwortbrief auf den Beitrag von Hans-Joachim Maes zum World Health Report, vom 8.9.2000

Mit Überraschung nehme ich die simplifizierte und sachlich völlige unkorrekte Darstellung der Datengewinnung für den Welt- Gesundheitsbericht 2000 im Deutschen Ärzteblatt vom 8. September 2000 zur Kenntnis. Der Autor kommt offenbar auf Grund der mangelnden Sachkenntnis und des saloppen Lesens des anspruchsvollen Textes zu einem beachtlichen Fehlschluss über die methodische Qualität des Berichtes. Die Ergebnisse mögen für Deutschland in Teilbereichen unbequem sein, doch das berechtigt noch lange nicht zu einer stark fehlerhaften Beschreibung der Vorgehensweisen bei der Erstellung des World Health Report 2000 (WHR) durch die Arbeitsgruppen der WHO. Die Darstellung durch Maes ist solchermaßen verzerrt, und sein negatives, abschließendes Qualitätsurteil so eklatant falsch, dass zu befürchten ist, dass die deutschen Ärzte auf das Lesen des Berichtes verzichten………….
…………
…………
Mit kollegialen und freundlichen Grüßen, Ihr
Dr. med. Franz Piribauer, MPH (Harvard)

oder hier:

http://www.wissdok.com/iqwig/koch-ernst.html

Betrifft Hans-Joachim Maes: “Institutionalisierte Desinformation” (Novo82)

Personalisierte Desinformation……

und hier:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=25864

Yach, Derek
WHO und Rauchen: Texte weder bearbeitet noch abgeändert
Deutsches Ärzteblatt 98, Ausgabe 5 vom 02.02.2001, Seite A-240 / B-190 / C-178
BRIEFE
Zu dem Beitrag „Mit Tricks zum Ziel oder: Wie man Zustimmung organisiert“ von Hans-Joachim Maes in Heft 49/2000:

. . . Dieser Artikel (enthält) eine ganze Reihe von Ungenauigkeiten. Wir sind erstaunt, dass Sie einen solchen Text ohne vorherige Überprüfung der Fakten publizieren, und nehmen diese Gelegenheit wahr, die fraglichen Sachverhalte richtig zu stellen. Wir hoffen, dass Sie dieses Schreiben in der nächsten Ausgabe abdrucken.
Die öffentlichen Hearings, wie es sie bislang in der Geschichte der Vereinten Nationen noch nicht gegeben hat, wurden von der WHO einberufen, um das Interesse der öffentlichen Meinung für den internationalen Vertrag zu wecken. Sie wurden fair, offen und in einer für die Öffentlichkeit absolut transparenten Weise geführt. Alle Stellungnahmen waren und sind auf unserer Website abzurufen. Des Weiteren wurden die zweitägigen Hearings live im Internet übertragen, um sie allen zugänglich zu machen, und Interessierte können sie nach wie vor aus dem Archiv abrufen.
Alle Stellungnahmen sind exakt in dem bei uns eingegangenen Wortlaut ins Netz gestellt worden: kein/e WHO-Angestellte/r hat die Texte in irgendeiner Form überarbeitet oder abgeändert. Einige Texte sind allein aus dem Grund ähnlich oder gleich lautend, weil die Stellung nehmenden Organisationen sich bei der Abfassung abgestimmt haben.
Entgegen Ihrer Darstellung haben die Hearings keineswegs nur „geringe Resonanz“ gefunden und sind auch in keiner Weise einseitig beeinflusst worden. Es nahmen sowohl Vertreter der Tabakindustrie als auch führender Public-Health-Institutionen aus aller Welt teil. Das American Cancer Institute, die American Medical Association, die Österreichische Krebsgesellschaft, die Australian Cancer Society, die Commonwealth Medical Association, die World Dental Federation und das Deutsche Krebsforschungszentrum sind nur einige der großen Fachverbände, die an den Hearings teilnahmen. Es wäre sinnvoll gewesen, die Meinung des einen oder anderen dieser Verbände einzuholen, bevor Sie einen persönlichen Standpunkt wie den des Autors dieses Artikels für bare Münze nehmen.
Nicht ein einziger der 514 Stellungnehmenden – einschließlich der Tabakindustrie – hat der WHO vorgeworfen, seine Stellungnahme sei in irgendeiner Form abgeändert worden. Damit sollte zumindest diese Frage geklärt sein . . .
Derek Yach, World Health Organization, CH-1211 Genf 27, Schweiz

Ein weiteres (vernichtendes) Urteil über diesen Mann:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=28384

Herr Maes kritisiert, dass die Schätzungen der WHO zum weltweiten Rauchverhalten inkonsistent sind; zweitens, dass die Prognosen zur Entwicklung der Zahl der Rauchertoten in den nächsten Jahrzehnten laufend verändert werden; und drittens, dass Männer in den so genannten Entwicklungsländern aufgrund der niedrigen Lebenserwartung das „mittlere Alter“ von 69 Jahren gar nicht erreichten, vor dem sich laut Prognose der WHO die Hälfte aller Todesfälle aufgrund des Rauchens ereignen würden.
Zum ersten und zweiten Punkt möchten wir anmerken, dass aufgrund des Mangels an Daten aus Entwicklungsländern eine genauere Abschätzung der Rauchprävalenz weltweit derzeit nicht möglich ist; noch schwieriger ist die Voraussage der Anzahl von Toten durch das Zigarettenrauchen in den kommenden Jahrzehnten. Je nach verwendeter Datengrundlage und Modellierungstechnik ergeben sich unterschiedliche Schätzungen. Dies ändert aber nichts an der durch zahlreiche Studien belegten Tatsache, dass das Rauchen mit einer Reihe von Erkrankungen und vorzeitigen Todesfällen assoziiert ist. Weiterhin besteht spätestens seit der Publikation der „Global Burden of Disease-Studie“ bei Fachleuten Einigkeit darüber, dass tabakassoziierte Erkrankungen und Todesfälle auch in Entwicklungsländern massiv an Bedeutung gewinnen werden. Beim dritten Punkt argumentiert Herr Maes fehlerhaft. Die durchschnittliche Lebenserwartung wird stark durch die Kindersterblichkeit beeinflusst und liegt dort besonders niedrig, wo die Kindersterblichkeit hoch ist – nämlich in Entwicklungsländern. Dies bedeutet allerdings nicht, dass ein Mensch, wenn er erst einmal das 15. Lebensjahr erreicht hat, durchschnittlich schon mit 33 Jahren (Sierra Leone) oder mit 68 Jahren (China) stirbt.
Abschließend möchten wir auf bekannt gewordene Strategien verweisen, mit denen die Tabakindustrie versucht, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Public-Health-Relevanz des Rauchens infrage zu stellen. So wurde in einem in der Fachzeitschrift „The Lancet“ publizierten Artikel aufgezeigt, dass die Tabakindustrie erhebliche finanzielle Mittel aufwendet, um zum Teil über bezahlte Wissenschaftler manipulierende Beiträge zu den epidemiologischen Zusammenhängen zwischen Tabakkonsum und Gesundheitsrisiken in den Medien und in Fachzeitschriften zu platzieren. So plante alleine die Firma Philip Morris, bis zu sechs Millionen US-$ für eine Kampagne gegen die von der „International Agency for Research on Cancer (IARC)“ veröffentlichten Ergebnisse zu den Risiken des Passivrauchens auszugeben, dreimal mehr, als die IARC-Studie gekostet hat . . .

Dr. med. Oliver Razum, Dr. med. Olaf Müller,
Hygiene-Institut, Tropenhygiene,
Im Neuenheimer Feld 324, 69120 Heidelberg

Fassen wir also zusammen:

http://www.nichtraucherschutz.de/NRI/42/nrinfo42.html

WHO-Aktion gegen Tabak. Mit Tricks zum Ziel oder: Wie man Zustimmung organisiert.” lautete die Überschrift zu einem Artikel, in dem der Verfasser, Hans-Joachim Maes, über die Bemühungen der WHO, ein Rahmenabkommen zur Kontrolle des Tabakkonsums zu Stande zu bringen, herfährt wie ein Geisterfahrer auf der Autobahn. Die NID hat daraufhin die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes über den Verfasser informiert:

Hans-Joachim Maes ist dafür bekannt, dass er Vorgänge völlig einseitig darstellt, Dass er sich jetzt die WHO vorgenommen hat und deren Vorhaben eines internationalen Rahmenabkommens zum Rauchen durch Darstellung von Randproblemen torpediert, kommt nur für diejenigen überraschend, die ihn noch nicht von seiner W+D-Funktion her kennen.

“W+D Wissenschaft + Dokumentation” bezeichnet sich als eine “Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH” mit Maes als Geschäftsführer. Laut deren eigener Homepage vom 13. Dezember 2000 (wissdok.de) gibt W+D zwei Bücher heraus: den “Arzneiverordnungs-Report” und “Passivrauchen”. Beide zeichnen sich durch einseitigste Kritik aus. Beim Passivrauchen zum Beispiel nimmt Maes alle Studien aufs Korn, die zu einer Bestätigung der Hypothese “Passivrauchen ist gesundheitsschädlich” führen. Dagegen bleiben nahezu alle Studien, die als Resultat hatten, Passivrauchen sei nicht gesundheitsschädlich, von jeglicher Kritik verschont.

Nicht gerade für Seriosität spricht, dass unter der W+D-Internet-Adresse wissdok.de zwar jeder Surfer Zugang zu Daten über die beiden Bücher (Punkt 7 und 8) erhält, nicht jedoch zu den auf dem Bildschirm mit blauer Schrift angebotenen Informationen. So bleibt ein Klick auf die anderen Punkte völlig wirkungslos: “1. Was ist W+D?” – 2. Wie erreicht man W+D? – 3. Unsere Philosophie – 4. Unsere Dienstleistungen – 5. Unsere Techniken – 6. Was ist W+D Nachsicht?”. Eine Fehlermeldung erscheint, wenn man auf das Angebot “9. Kaufen” klickt.

Da die Einnahmen aus einem Verkauf des Buches “Passivrauchen” – realistisch gesehen – nie die Ausgaben decken, stellt sich die Frage nach dem Auftraggeber der Passivrauch-Dokumentation. Es liegt nahe, ihn bei der Tabakindustrie zu suchen. Denn in deren Dokumenten ist zu lesen (1988): “(Die weltweite Strategie von Philip Morris besteht darin), so viele Wissenschaftler auf internationaler Ebene zu koordinieren und zu bezahlen, wie nötig sind, um eine Auseinandersetzung über die Gesundheitsschädlichkeit des Passivrauchens am Leben zu erhalten.

Tja, der Herr Maes gehört zu den Prduzenten von Unwissen, insbesonders die Aktivitäten
seiner Firma W+D sind sehr aufschlussreich.

Auch das Ärzteblatt ist schockiert:

http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/mitteil20.htm

Das Deutsche Ärzteblatt als Forum für Tabakinteressen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich das hohe Ziel gesetzt, die globale Ausbreitung des Rauchens einzudämmen (vgl. MITTEILUNGEN des ÄARG Nr. 15 und 17). Sie strebt dazu den Abschluss eines Rahmenabkommens an, das die Herstellung und Vermarktung von Tabakprodukten weltweit regeln soll. Diese Bemühungen werden von den multinationalen Tabakkonzernen erbittert bekämpft. Eine ihrer Abwehrstrategien besteht in dem Versuch, die Glaubwürdigkeit der WHO zu untergraben. Zwei Paradebeispiele für diese Vorgehensweise bieten die Veröffentlichungen von Maes im Deutschen Ärzteblatt (DÄ 97: C2472 [2001 und DÄ 98: C1323-1325 [2001]), dem zentralen Organ der deutschen Ärzteschaft. Unter dem Vorwand der Aufdeckung ‘unsauberer Wissenschaft’ werden in der Fachzeitschrift – mit ausdrücklicher Bekräftigung durch den Chefredakteur – das Datenmaterial und die Verlautbarungen der WHO als fragwürdig dargestellt und der Eindruck erweckt, die WHO manipuliere Zahlen in betrügerischer Absicht.
Die betreffenden Artikel sind unklar, irreführend, fehlerhaft und so offenkundig interessengeleitet, dass die Leserschaft des Deutschen Ärzteblattes gegen deren Veröffentlichung in ihrem Standesblatt entschiedenen Protest einlegen sollte.

Dr. med. Claudia Rose bringt es auf den Punkt:
http://www.viamedici-stellenmarkt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=28378
…….
H.-J. Maes präsentiert eine „kritische Analyse“ des von der WHO …

….
Impetus und Sinn dieser Abhandlung bleiben genauso unklar wie der fachliche Hintergrund des Autors und sein berufliches Interesse am Thema. Die pseudowissenschaftliche Darstellung erinnert jedoch fatal an entsprechende Öffentlichkeitsarbeit der amerikanischen Tabakindustrie, die seit Mitte der 80er-Jahre versucht, durch unsaubere methodische Kritik die Anti-Rauchen-Initiativen der US-Gesundheitsbehörden zu diskreditieren.

Dr. med. Claudia Rose, M.P.H.,
68259 Mannheim

Die Moral von der Geschicht: Papier ist geduldig.

Selber recherchieren klärt auf!

Die Propaganda eines Raucherclubs

Tabaklobby verstärkt Aktivitäten massiv

Europäische Konsumentenvereinigung Tabakwaren (EuKT) pöbelt professionell

Die internationale Tabaklobby-Organisation Forces ist inzwischen, dank der Information der Weltgesundheitsorganisation WHO, jedem aufgeklärten Konsumenten ein Begriff. Von der Tabakindustrie gesponsert, ist der einzige Zweck der Forces die Förderung des Tabakdrogenkonsums und die Verhinderung von Maßnahmen zum Schutz vor Passivrauchen.

Mitglieder der Forces fielen unter anderem häufig durch destruktive Diskussionsbeiträge in Internet-Foren auf, wenn es um das Thema Passivrauchen ging. Nach Kräften versuchten sie, jegliche sinnvolle und sachliche Auseinandersetzung mit dem Tabakdrogenkonsum zu verhindern oder zu sabotieren. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien wurden mangels schlagkräftiger Gegenbeweise einfach in den Schmutz gezogen und lächerlich gemacht.

Dieses angekratzte öffentliche Image der auf niedrigem Niveau pöbelnden Forces ist der Tabakbranche nun offensichtlich nicht mehr gut genug. Angesichts der wachsenden Akzeptanzprobleme der Tabakindustrie, die durch Offenlegung ihrer Machenschaften stark zugenommen haben, sind die eher laienhaft auftretenden Mitglieder der Forces nicht mehr ausreichend, der erdrückenden Beweislast über die Folgen des Tabakdrogenkonsums und die Todesfälle durch Passivrauchen etwas entgegen zu setzen.

Die Tabakindustrie wäre jedoch in den letzten Jahrzehnten gerade in Deutschland nicht so erfolgreich gewesen, wenn sie nicht ihre Marketing-Maschinerie gegen derartige Probleme in den Kampf geschickt hätte. So ließ ihre Antwort gegen die wachsende Bedrohung ihrer Drogenprofite durch zunehmende Aufklärung der Bevölkerung nicht lange auf sich warten. Unlängst wurde die Europäische Konsumentenvereinigung Tabakwaren (EuKT) gegründet, die sich bereits aktiv und aggressiv in die Diskussion um nichtraucherfreundliche Gastronomie eingeschaltet hat.

Auf ihrer Webseite behauptet die EuKT, sie würde sich für einen “Schutz der Raucher” einsetzen. Bereits diese Aussage entlarvt die Vereinigung, denn der wirksamste Schutz der Raucher müsste sich in allererster Linie gegen die Tabakindustrie richten, ein sofortiges Tabakwerbeverbot und Abschaffung aller Tabakautomaten fordern, Hilfsmaßnahmen für Nikotinabhängige und deren Angehörige schaffen usw. Von alledem ist bei dieser Organisation keine Rede. Es geht also bei der EuKT nicht im Geringsten um den Schutz der Raucher, sondern ausschließlich um den Schutz einer lukrativen Einnahmequelle der Tabakindustrie.

Die EuKT setzt sich laut ihren Pressemeldungen für die “Rechte der Raucher” ein, die angeblich zunehmend diskriminiert würden. Dabei ist zuerst einmal klarzustellen, dass die Verweigerung von Sonderrechten für Raucher (auf Luftverschmutzung, Körperverletzung, Kindesmisshandlung, Behindertenfeindlichkeit usw. durch Tabakqualm) völlig konsequent und konform mit den bestehenden Gesetzen ist. Im Übrigen gelten für Raucher die gleichen Rechte wie für Nichtraucher.

Es geht aber bei der EuKT gar nicht so sehr um irgendwelche Rechte, sondern nur um ein weiteres Kapitel des Tabakmarketings. Das wird spätestens dann klar, wenn man sich die personelle Besetzung der EuKT betrachtet. Dieser Verein besteht im wesentlichen aus einem ausgekochten Marketing-Spezialisten mit bombastischem Namen, Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach, sowie zwei Mitarbeitern mit Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit.

Dieser Graf wettert nun in Pressemitteilungen gegen die Anti-Raucher-Bewegung, und hat dabei noch gar nicht kapiert, dass es gar nicht um die Raucher geht. Es geht um den gesundheitsschädlichen Tabakqualm, die allzu oft tödlichen Folgen des Passivrauchens, Kinder- und Jugendschutz, plötzlichen Kindstod, oder ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem, um nur einige der unzähligen Aspekte beispielhaft aufzuzählen.

In einer Pressemeldung schreibt Wurmbrand-Stuppach “Raucher wehren sich gegen Diskussion über Rauchverbot”. Warum wehren sich die Raucher gegen eine Diskussion? Fehlen ihnen etwa die sachlichen Argumente, warum auch weiterhin nichts gegen 3.300 Passivrauchtote jährlich unternommen werden soll?

Wurmbrand-Stuppach betet die altbekannten Vorurteile herunter, die bereits vor Jahrzehnten in der Strategie des VdC zur Bekämpfung des Nichtraucherschutzes festgelegt wurden: drastische Umsatzeinbußen in der Gastronomie, Verlust zehntausender Arbeitsplätze, Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Raucher, mangelnde Toleranz und Akzeptanz der größten und respektabelsten Minderheit in Deutschland, und natürlich dürfen bei dieser Litanei auch die Milliardeneinnahmen der Tabaksteuer nicht fehlen, von der nicht nur der Staat sondern sogar die Nichtraucher profitieren. Sogar die italienische Staatsregierung bezichtigt der Tabaklobbyist der Lüge, da ihm der großartige Erfolg des italienischen Rauchverbots, das vorbildlich in Europa ist, nicht in den Kram passt.

Die Trugbild-Strategie der EuKT-Tabaklobbyisten wird ebenfalls deutlich, nimmt man den angeblichen Standort dieser Vereinigung unter die Lupe: die Adresse Markgrafenstraße 56, 10117 Berlin. Unter dieser Adresse werden nur Postfächer vermietet, die von der US-amerikanischen Franchising-Firma Mail Boxes Etc. (MBE) als “virtuelle Büros” betrieben werden. Diese Adresse taucht auch im Zusammenhang mit dubiosen Hormonhändlern, der bluemelon.de-Abzocke oder anderen zwielichten Geschäften auf.

Neben diesem generellen Nachteil von Briefkastenfirmen hat das Arrangement jedoch einen großen Vorteil für die Tabaklobbyisten: sie sehen sich nicht wie der VdC in zunehmendem Maße mit Demonstranten vor der eigenen Haustür konfrontiert.

Quellen und weitere Informationen:
WHO Tobacco Atlas – Internationales Tabaklobby-Netzwerk (PDF-Datei)
Europäische Konsumentenvereinigung Tabakwaren im Internet: www.eukt.com
EuKT-Pressemeldung: “Raucher wehren sich gegen Diskussion über Rauchverbot”
Tobacco Documents: “Passive Smoking Presentation by the Verband Der Cigarettenindustrie”
ZDF: Dubiose Hormonhändler
openPR: “Raucherverband erhält Zulassung im Bundestag”
Generalstabsmäßige Unterwanderung von Politik und Öffentlichkeit

Passivrauchen ist gesundheitsschädlich

Tabakqualm ist eben nicht nur lästig. Passivrauchen – also das unfreiwillige Einatmen von Tabakrauch – ist eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefahr. Das belegen wissenschaftliche Studien eindeutig.

Nichtraucher, die regelmäßig mitrauchen müssen, riskieren grundsätzlich die gleichen akuten und chronischen Gesundheitsschäden wie Raucher. Geringer sind nur Ausmaß und Häufigkeit der Schäden. Zu den unmittelbaren Folgen zählen Augenreizungen, Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Auch Passivrauchen kann Lungenkrebs und Herz- Kreislauf-Erkrankungen verursachen oder begünstigen.

Das Bundesgesundheitsamt (BGA) hat bereits 1988 festgestellt, dass das Risiko, an Krebs zu erkranken, bei Passivrauchern mindestens 100 Mal höher ist als bei Einatmen von Asbeststaub in einer Konzentration von 1000 Fasern/m³.

Eine Ende 2005 vom Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) Heidelberg vorgestellte Studie belegt, dass allein in Deutschland jährlich etwa 3.300 Nichtraucher durch Passivrauchen vorzeitig sterben, die meisten an Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenkrebs.

Tabakrauch in der Raumluft wurde 1998 von der MAK-Kommission der DFG *) als Stoff eingeordnet, der beim Menschen eindeutig Krebs erzeugt. Er wurde sogar in die höchste der fünf Gefährdungsstufen gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe eingestuft.

Für Krebs erregende Substanzen existieren keine Schwellenwerte, unterhalb derer sie als nicht gesundheitsschädigend betrachtet werden können. (MAK-Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft)

    *) MAK: Maximale Arbeitsplatz-Konzentrationen- und Biologische Arbeitsstoff-Toleranzwerte-Liste, DFG: Deutsche Forschungsgemeinschaft