Nikotinpropaganda


Rauchen-Bayern, ein Propagandablog der dafür bekannt ist, die abenteuerlichsten Lügengeschichten rund um den krebserregenden blauen Dunst zu verbreiten, übertrifft sich in seinem neuesten Artikel, „SPD und Grüne gemeinsam mit DVU-Politiker für totale Verbote“, wieder einmal selbst.

Der schwerstnikotinsüchtige militante Pro-Qualm-Münchhausen,  militanter Tabaktaliban im Auftrag militanter Tabakayatollahs und Pro-Qualm Milizen der Tabakmafia, behauptet in seiner Hasspredigt Grüne und SPD würden mit  DVU-Politikern (schon alleine die Verwendung der Mehrzahl überführt Rauchen-Bayern der Lüge)  an einem Tisch sitzen, gemeinsame Sache mit rechtsextremen Parteien machen.
Es handelt sich bei dieser Hetzschrift  um einen widerlichen Angriff auf Herbert Weniger, der Vorsitzender des Bündnisses rauchfreie Gastronomie ist, dem bayernweit bereits über 500 Gastronomiebetriebe angehören.

Einen Beweis für seine Behauptung bleibt Rauchen-Bayern – wie üblich-  schuldig, führt lediglich an, Herbert Weniger hätte vor 11 Jahren für die DVU kandidiert. Nun wird sich der geneigte Leser die Frage stellen, was tut es zur Sache, wenn ein EX-CSU-Politiker vor 11 Jahren in der DVU, einer legalen politischen Partei, tätig war? Der geneigte Leser wäre eher daran interessiert, zu erfahren, ob Herr Weniger noch in dieser Partei Mitglied ist.

Und damit kommen wir zum Kern der Sache, denn Herbert Weniger ist schon seit langen Jahren kein Mitglied der DVU mehr.

In der Sprechweise von Rauchen-Bayern hätte man vor einigen Jahren auch Behauptungen aufstellen können wie „NSDAP-Politiker wurde zum Bundespräsidenten gewählt“, denn der ehemalige Bundespräsident Carl Carstens war dereinst NSDAP-Mitglied, ebenso wie Ex-Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger oder Ex-Bundeswirtschaftsminister und Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen von 1966-1971, Karl Schiller, Mitglied der SPD. Aber wollen wir nicht länger in der braunen Sülze herumstochern, in der sich Rauchen-Bayern offensichtlich gerne suhlt, und das aus gutem Grund.

Fakt ist: Rauchen-Bayern, stets braun über beide Ohren hinweg, versucht Menschen, die sich um den Nichtrucherschutz bemühen, mit den widerlichsten Falschaussagen zu diskreditieren und zu diffamieren. Rauchen-Bayern ist Meister darin, mit ständigen Wiederholungen von stets sich gleichenden Argumentationsfiguren und Wortschöpfungen den Nichtraucherschutz mit Lügen und gezielter Desinformation zu torpedieren. Dieses Vorgehen erinnert doch zu sehr an einen Joseph Göbbels,  der mit ähnlichen Methoden im dritten Reich das Volk verdummte.

Aber das Beste kommt wie immer zum Schluss. Denn zum Thema Rauchverbot hat die DVU genau die gleiche Geisteshaltung wie „Rauchen-Bayern“, denn man findet auf der Homepage der rechtsextremen DVU die gleichen abartigen Sprüche, um den Nichtraucherschutz zu torpedieren,  die auch Rauchen-Bayern regelmäßig absondert. Kostprobe gefällig?

Bitteschön!

„Die Volksbeglücker“…

oder

Verhindert DVU totales Rauchverbot?

Linksfraktion mit Raucherdiskriminierung gescheitert

Mit der Stimme der gesundheitspolitischen Sprecherin der DVU-Fraktion, Birgit Fechner MdL, konnte heute im zuständigen Landtagsausschuss eine extreme Verschärfung des sogenannten „Nichtrauchendenschutzgesetzes“ verhindert werden.

Auch die NPD hat bezüglich Rauchverboten die gleiche Gesinnung wie Rauchen-Bayern. In der nachfolgend zitierten Stellungnahme der NPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern zum Nichtraucherschutz findet man die gleichen Gedankengänge und Hetzphrasen wie in fast jedem Rauchen-Bayern Artikel.

Die Bürger haben einen ewig gängelnden Staat satt, der ihnen von der Wiege bis zur Bahre Vorschriften macht. Gesundheitsvorsorge ist gut – aber am Ende entscheiden die Bürger doch noch selbst, ob sie rauchen wollen oder nicht.

Neben dieser mißachteten Selbstbestimmung hinterläßt der Regelungswahn der etablierten Politik auch einen wirtschaftlichen Kahlschlag. Kleine Eckkneipe und Hafenschänken haben unter dem restriktiven Rauchverbot wirtschaftlich zu leiden. Die Klagen von Wirten verhallen jedoch ungehört.

Damit wäre zweifelsfrei bewiesen: Rauchen-Bayern ist neben der rechten Hand der Tabakwirtschaft in Bayern die rechte Gesinnung derselbigen.
Fortsetzung folgt.

Jahrzehntelang gab sich die Tabakindustrie jede erdenkliche Mühe, die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens zu vertuschen. Sie hat sich raffinierte Propagandakampagnen ausgedacht, Studien verheimlicht, gefälscht und verdreht, und in der Forschung in großem Maßstab betrogen und gelogen.

Die Tabakindustrie griff deshalb immer wieder tief in die Mogelkiste. Natürlich glaubt kein Mensch etwa Philip Morris, wenn der Tabakmulti von der Harmlosigkeit des Passivrauchens redet. Also schieben Philip Morris und andere Tabakfirmen scheinbar unabhängige Wissenschaftler vor. Diese erledigten dann die Arbeit für die Tabakmultis. Die Aufgabe war stets diesselbe: in der Öffentlichkeit Verwirrung stiften.

Ein Mann, der sich in diesem Geschäft auskennt, ist Ragnar Rylander. Seit anfangs der 1970er Jahre steht der Wissenschaftler gegen grosszügige Entlöhnung im Solde von Philip Morris. Schon damals war allen Wissenschaftlern bei Philip Morris klar, dass aktives wie passives Rauchen Krebs und weitere Krankheiten verursacht. Doch in der Öffentlichkeit leugnete Philip Morris, dass Rauchen krank macht. Rylander beteiligte sich aktiv an dieser Politik der Verleugnung.

Noch 1999 behauptete Rylander allen Ernstes in einer angesehenen Fachzeitschrift, bei Nichtraucherinnen, die mit Rauchern zusammenleben, würden schlechte Ess- und Trinkgewohnheiten für die Gesundheitsschäden in Frage kommen, die in Tat und Wahrheit auf das Konto Passivrauchen gehen. Nicht die Giftstoffe des Tabakqualms, sondern ein zu kleiner Konsum von Früchten und Gemüse sowie ein zu grosser Konsum von Kaffee und Alkohol würden Lungenkrebs auslösen.

Diese Betrügereien kamen letztendlich alle ans Tageslicht. Nachdem die Tabakindustrie eingesehen hat, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht mehr zu vertuschen ist, wird ja sogar auf den Internetseiten der Tabakindustrie vor den Gefahren des Passivrauchens gewarnt.

Das groteske, unkritische Nachplappern dieser Uraltargumente der Tabakindustrie hat nun das „Netzwerk-Rauchen- Forces-Germany übernommen. Mit den Strategien der Tabakindustrie versuchen ein paar verblendete Nikotinabhängige eine dreiste, wohl aber auch lächerliche Volksverdummungskampagne in Gang zu setzen. Bundesweit gibt es etwa zwei duzend Aktivisten, der Forces.Germany, von denen fast jeder eine eigene Internetrepräsentanz unterhält. Auf diesen verbreiten diese selbsternannten Tabakverfechter stets die gleichen, abenteuerlich anmutenden pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits auf der„Forces-Germany“ Homepage zum Besten gegeben werden. Nach dem Motto „Masse statt Klasse“ wird unter dem eigenen Namen immer wieder der gleiche Informationsmüll geboten.

Die neueste Schnapsidee ” Das kleine Widerspenst

Die neueste Schnapsidee dieser Nikotinikertruppe , Volksverdummung in Reinkultur , ist die Aktion „Das kleine Widerspenst“, ein Newsletter der Nikotinneurotiker der zwar nichts Neues zu sagen hat, jedoch dafür umso mehr die augeleierte Nikotinpropaganda der ewig Gestrigen an den Mann/an die Frau bringen will. Was in „Das kleine Widerspenst“ herunter gebetet wird, ist nichts Anderes, als was auf den Homepages der Nikotinanbeter wie “Rauchen-Bayern”, “Raucherdiskriminierung.eu”, “passiv-rauchen.de”, “rauchen-heseen.de”, “rauchen-erlaubt.de”, ” smokingrebels.com” etc. in zahlreichen, gebetsmühlenartigen Wiederholungen präsentiert wird: Pseudowissenschaftlicher Tabakfundamentalismus.
Beispielhaft greifen wir hier eine besonders schäbige Propagandamasche heraus.

Wissenschaft oder Kaffeesatzleserei? Teil 1

Passivraucher leben länger? Das Alter vor allem sollte zu denken geben, in dem die angeblichen Passivrauchtoten gestorben sein sollen: Ein Drittel war älter als 85, ein weiteres Drittel älter als 75 Jahre alt. Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter aller im Jahr 2006 insgesamt Verstorbenen (vom Säugling bis zum Greis) lag bei 76,5 Jahren. Damit wäre die Mehrheit der Passivrauchopfer sogar überdurchschnittlich alt geworden.

Behauptet „Das kleine Widerspenst“ alias Netzwerk-Rauchen.

Fakt ist:

Obiges Statement ist eine Mischung aus Propaganda und Junk-Science, so irreführend wie menschenverachtend, und massenhaft verbreitet vom „Netzwerk-Rauchen – Forces-Germany“. Es ist ein äußerst schäbiger Verbaltrick und ein Lehrstück aus Reihe „how to lie with statistics“.

Warum?

1. Im durchschnittlichen Lebensalter sind alle Sterbefälle enthalten, also auch die der Raucher selbst. Die Raucher drücken bekanntlich die durchschnittliche Lebenserwartung erheblich. Gleiches gilt für die Kindersterblichkeit, die Opfer des Strassenverkehrs, etc.pp. Zu behaupten, die Mehrheit der Passivrauchopfer wäre überdurchschnittlich alt geworden, ist eine dreiste Propagandalüge.

2. Die Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes zeigen, welche Lebenswerartung die Passivrauchopfer denn durchschnittlich noch gehabt hätten.

Und die ist erstaunlich hoch:

Ein 75-jähriger Mann hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von gut 10 Jahren, eine 75-Jährige Frau lebt im Durchschnitt noch mehr als 12 Jahre.

Wer jetzt meint, 85-Jährige hätten fast keine Lebenserwartung mehr, irrt gewaltig. Frauen leben dann im Durchschnitt noch über 6 und Männer mehr als 5 Jahre.

siehe: Statistisches Bundesamt

3. Völlig unterschlagen werden die Leiden der Passivrauchopfer, die beispielsweise im Falle einer COPD oft viele Jahre an der Sauerstoffflasche hingen und letzendlich einen quälenden Erstickungstod sterben mussten.

Die Quatsch-Comedy-Freunde der Gurkentruppe Forces-Germany werden das vermutlich kaum verstehen.
Das wiederum ist nur zu verständlich: Rauchen schädigt das Hirn, und zwar nachhaltig. Und nicht nur das

Die Bewegung der Passivrauchschäden-Leugner, die im Wesentlichen aus den Anhängern des Netzwerk-Rauchen e-V. besteht, setzt sich aus unterschiedlichen Individuen und Gruppen zusammen, deren Argumente und Argumentationsweisen sich im Einzelfall sehr stark ähneln. Die von Passivrauchschäden-Leugnern vorgebrachten inhaltlichen Argumente sind wiederholt von anerkannten wissenschaftlichen Institutionen als falsch, überholt oder irreführend entkräftet worden.

Einige der von Passivrauchschäden-Leugnern verwendeten Argumentationsstrategien ähneln Argumentationsmustern, die auch in anderen Formen der Leugnung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse vorkommen. Parallelen lassen sich insbesondere zur Holocaustleugnung oder der Leugnung der Existenz psychischer Krankheiten, wie sie von Teilen der antipsychiatrischen Bewegung vertreten wird, oder der Leugnung des Klimawandels ziehen.

Passivrauchschäden-Leugner verbinden ihre Theorie häufig mit Misstrauen gegenüber wissenschaftlichen und medizinischen Institutionen und Autoritäten. Sie nehmen für sich eine antiautoritäre Haltung in Anspruch. Wissenschaftlern wird vorgeworfen, den wissenschaftlichen Konsens zu vertreten, um Forschungsmittel und wissenschaftliche Anerkennung zu erlangen. Die Zuschreibung persönlicher Interessen und die Ablehnung der wissenschaftlichen Autorität erfolgt selektiv bei Wissenschaftlern, die den wissenschaftlichen Konsens vertreten. Einer verschwindend geringe Anzahl von höchst zweifelhaften Wissenschaftlern hingegen, wie etwa einem Professor Stadler, Romano Grieshaber oder Günther Ropohl, die zwar Zweifel am Konsens geäußert haben, obwohl sie selbst keinerlei Forschungen auf diesem Gebiet betrieben haben, werden solche Interessen nicht zugeschrieben und die Autorität nicht aberkannt.

Der Konsens der Wissenschaftsgemeinde über Passivrauchschäden wird als ein „wissenschaftliches Dogma“ kritisiert. Die wissenschaftliche Methode, auf der dieser Konsens beruht, wird als ein „religiöser Diskurs“ eingeordnet, gegen den die Passivrauchschäden-Leugner als „Skeptiker“ vorgingen und den sie als solchen entlarven würden.

Die Passivrauchschäden-Leugner würden von der wissenschaftlichen „Orthodoxie“ abgewiesen und verfolgt werden. Die bevorzugte Selbstbezeichnung lautet häufig „Passivrauchschäden-Zweifler“.

Den Vertretern dieser Tabakindustrie wird – im Gegensatz zur Wissenschaftsgemeinde – kein finanzielles Interesse unterstellt.

Wer heutzutage die grausamen Verbrechen der Nazis an der jüdischen Bevölkerung, die Ermordung von Millionen von Menschen, leugnet, der muss zu Recht damit rechnen, dass er von der Öffentlichkeit und von der Justiz dafür zur Rechenschaft gezogen wird.

Während unser Rechtssystem im Falle von Holocaustleugnern so funktioniert, wie man es aus juristischen und ethischen Erwägungen heraus erwarten darf, versagt es kläglich, wenn es ums Passivrauchen geht. Wer heute leugnet, dass Passivrauch krank macht und tötet, kann das ohne Furcht vor Strafe tun. Mehr noch: Menschen, die das tun, arbeiten an Universitäten, in der Politik oder in den Medien. Sie tanzen auf dem Gräbern der an den Folgen des Rauchens verstorbenen Menschen, die verhöhnen die, die an den Folgen leiden und schwer krank sind.

Richtig wäre es, Passivrauchleugner ebenso zu verfolgen und hart zu bestrafen, wie Holocaustleugner. Denn es darf gesellschaftlich nicht toleriert werden, dass Menschen, die mit dem Verkauf von giftigen Drogen ihren wirtschaftlichen Vorteil suchen oder solche, die selbst süchtig sind und ihr Handeln bagatellisieren wollen, die Gefahren für andere, unbeteiligte Menschen öffentlich verleugnen oder den Versuch unternehmen, die Öffentlichkeit über eine gefährliche Gesundheitsgefahr zu täuschen.

Auf der Seite „Mehr Krebs in Bayern“ lässt der militante Raucher Niedermeyer verlauten, die Seiten des Stinkernetzwerkes seien das Opfer eines Hackerangriffes geworden.

http://www.rauchen-bayern.de/seitenews-386-.html

 Er fragt doch tatsächlich:

Will jemand das Wissen des Netzwerks Rauchen unterdrücken?

Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, was für ein „Wissen“ Herr Niedermeier meint. Wer auch nur ein Grundwissen im Bezug auf das Rauchen hat, weiß, dass Rauchen die vermeidbare Krankheits- und Todesursache Nr. 1 ist, dass es tödliche Erkrankungen verusacht und jährlich mehrere Millionen Menchen alleine in der EU das Leben kostet.

Das abstruse Gedankengebäude „Rauchen = Genuss / Passivrauch = harmlos“ kann man wohl kaum als „Wissen“ bezeichnen sondern nur als

kleingeistigen Dünnpfiff.

Weiterhin schwadroniert Herr Niedermeier:

Das Netzwerk beschreibt seine Tätigkeit wie folgt: „Freiheit ist eines der höchsten Güter der Menschheit. Wir kämpfen für eine Befreiung aus den Fesseln der Tabakkontrolle und allen Formen der Gesundheitsdiktatur“.

Leider kommen diese Schwerstnikotiniker nicht mal im Ansatz auf die Idee, gegen die wirklichen Fesseln zu kämpfen: Die Trias aus Nikotin, Sucht und Tod. Noch mehr Quatsch von Niedermeier:

Alle Anzeichen deuten auf eine gezielte feindliche Aktion, die unserer Kommunikationswege lahmlegen soll.

Abgesehen von dem ziemlich holprigen Deutsch des Herrn Niedermeier: Er nimmt sich und die verschrobene Kiffertruppe um Lövenich doch wohl etwas zu wichtig. Und wenn man nur mit einem „braunen Forum“ kommunizieren kann, sollte man sich schon etwas kundig machen, welche Kommunikationswege es sonst noch gibt.

Ich sehe deren Forum auch weniger als Kommunikationsmittel an sondern eher als Möglichkeit, uns normale Mitmenschen konsequent über deren eigene Abhängigkeit von Nikotin in Kenntnis zu setzen und zu erheitern.

Quelle: http://142785.homepagemodules.de/t225f5-Endlich-ist-der-Mist-vom-Netz.html