Rauchen


Die Bewegung der Passivrauchschäden-Leugner, die im Wesentlichen aus den Anhängern des Netzwerk-Rauchen e-V. besteht, setzt sich aus unterschiedlichen Individuen und Gruppen zusammen, deren Argumente und Argumentationsweisen sich im Einzelfall sehr stark ähneln. Die von Passivrauchschäden-Leugnern vorgebrachten inhaltlichen Argumente sind wiederholt von anerkannten wissenschaftlichen Institutionen als falsch, überholt oder irreführend entkräftet worden.

Einige der von Passivrauchschäden-Leugnern verwendeten Argumentationsstrategien ähneln Argumentationsmustern, die auch in anderen Formen der Leugnung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse vorkommen. Parallelen lassen sich insbesondere zur Holocaustleugnung oder der Leugnung der Existenz psychischer Krankheiten, wie sie von Teilen der antipsychiatrischen Bewegung vertreten wird, oder der Leugnung des Klimawandels ziehen.

Passivrauchschäden-Leugner verbinden ihre Theorie häufig mit Misstrauen gegenüber wissenschaftlichen und medizinischen Institutionen und Autoritäten. Sie nehmen für sich eine antiautoritäre Haltung in Anspruch. Wissenschaftlern wird vorgeworfen, den wissenschaftlichen Konsens zu vertreten, um Forschungsmittel und wissenschaftliche Anerkennung zu erlangen. Die Zuschreibung persönlicher Interessen und die Ablehnung der wissenschaftlichen Autorität erfolgt selektiv bei Wissenschaftlern, die den wissenschaftlichen Konsens vertreten. Einer verschwindend geringe Anzahl von höchst zweifelhaften Wissenschaftlern hingegen, wie etwa einem Professor Stadler, Romano Grieshaber oder Günther Ropohl, die zwar Zweifel am Konsens geäußert haben, obwohl sie selbst keinerlei Forschungen auf diesem Gebiet betrieben haben, werden solche Interessen nicht zugeschrieben und die Autorität nicht aberkannt.

Der Konsens der Wissenschaftsgemeinde über Passivrauchschäden wird als ein „wissenschaftliches Dogma“ kritisiert. Die wissenschaftliche Methode, auf der dieser Konsens beruht, wird als ein „religiöser Diskurs“ eingeordnet, gegen den die Passivrauchschäden-Leugner als „Skeptiker“ vorgingen und den sie als solchen entlarven würden.

Die Passivrauchschäden-Leugner würden von der wissenschaftlichen „Orthodoxie“ abgewiesen und verfolgt werden. Die bevorzugte Selbstbezeichnung lautet häufig „Passivrauchschäden-Zweifler“.

Den Vertretern dieser Tabakindustrie wird – im Gegensatz zur Wissenschaftsgemeinde – kein finanzielles Interesse unterstellt.

Wer heutzutage die grausamen Verbrechen der Nazis an der jüdischen Bevölkerung, die Ermordung von Millionen von Menschen, leugnet, der muss zu Recht damit rechnen, dass er von der Öffentlichkeit und von der Justiz dafür zur Rechenschaft gezogen wird.

Während unser Rechtssystem im Falle von Holocaustleugnern so funktioniert, wie man es aus juristischen und ethischen Erwägungen heraus erwarten darf, versagt es kläglich, wenn es ums Passivrauchen geht. Wer heute leugnet, dass Passivrauch krank macht und tötet, kann das ohne Furcht vor Strafe tun. Mehr noch: Menschen, die das tun, arbeiten an Universitäten, in der Politik oder in den Medien. Sie tanzen auf dem Gräbern der an den Folgen des Rauchens verstorbenen Menschen, die verhöhnen die, die an den Folgen leiden und schwer krank sind.

Richtig wäre es, Passivrauchleugner ebenso zu verfolgen und hart zu bestrafen, wie Holocaustleugner. Denn es darf gesellschaftlich nicht toleriert werden, dass Menschen, die mit dem Verkauf von giftigen Drogen ihren wirtschaftlichen Vorteil suchen oder solche, die selbst süchtig sind und ihr Handeln bagatellisieren wollen, die Gefahren für andere, unbeteiligte Menschen öffentlich verleugnen oder den Versuch unternehmen, die Öffentlichkeit über eine gefährliche Gesundheitsgefahr zu täuschen.

Auf der Seite „Mehr Krebs in Bayern“ lässt der militante Raucher Niedermeyer verlauten, die Seiten des Stinkernetzwerkes seien das Opfer eines Hackerangriffes geworden.

http://www.rauchen-bayern.de/seitenews-386-.html

 Er fragt doch tatsächlich:

Will jemand das Wissen des Netzwerks Rauchen unterdrücken?

Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, was für ein „Wissen“ Herr Niedermeier meint. Wer auch nur ein Grundwissen im Bezug auf das Rauchen hat, weiß, dass Rauchen die vermeidbare Krankheits- und Todesursache Nr. 1 ist, dass es tödliche Erkrankungen verusacht und jährlich mehrere Millionen Menchen alleine in der EU das Leben kostet.

Das abstruse Gedankengebäude „Rauchen = Genuss / Passivrauch = harmlos“ kann man wohl kaum als „Wissen“ bezeichnen sondern nur als

kleingeistigen Dünnpfiff.

Weiterhin schwadroniert Herr Niedermeier:

Das Netzwerk beschreibt seine Tätigkeit wie folgt: „Freiheit ist eines der höchsten Güter der Menschheit. Wir kämpfen für eine Befreiung aus den Fesseln der Tabakkontrolle und allen Formen der Gesundheitsdiktatur“.

Leider kommen diese Schwerstnikotiniker nicht mal im Ansatz auf die Idee, gegen die wirklichen Fesseln zu kämpfen: Die Trias aus Nikotin, Sucht und Tod. Noch mehr Quatsch von Niedermeier:

Alle Anzeichen deuten auf eine gezielte feindliche Aktion, die unserer Kommunikationswege lahmlegen soll.

Abgesehen von dem ziemlich holprigen Deutsch des Herrn Niedermeier: Er nimmt sich und die verschrobene Kiffertruppe um Lövenich doch wohl etwas zu wichtig. Und wenn man nur mit einem „braunen Forum“ kommunizieren kann, sollte man sich schon etwas kundig machen, welche Kommunikationswege es sonst noch gibt.

Ich sehe deren Forum auch weniger als Kommunikationsmittel an sondern eher als Möglichkeit, uns normale Mitmenschen konsequent über deren eigene Abhängigkeit von Nikotin in Kenntnis zu setzen und zu erheitern.

Quelle: http://142785.homepagemodules.de/t225f5-Endlich-ist-der-Mist-vom-Netz.html

Dass Rauchen nicht gesund ist, weiß mittlerweile jeder. Das gilt nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist.

Raucher leiden im Alter wesentlich häufiger an Demenz und Alzheimer. Verglichen mit Nichtrauchern, steigt die Gefahr einer Demenz um 47 Prozent. Bei Alzheimer beträgt die Quote 56 Prozent, so der Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim.

Das habe die sogenannte Rotterdam-Studie ergeben. Für diese wurden rund 7000 gesunde Menschen im Alter von durchschnittlich 70 Jahren darunter 23 Prozent Raucher – über sieben Jahre hinweg beobachtet.

Es gibt verschiedene Mechanismen, die das Risiko beeinflussen, stellte Monique Breteler, MD, PhD, vom Erasmus Medical Center in Rotterdam fest. „Rauchen erhöht das Risiko eines Verschlusses der Hirngefäße, was Auslöser einer Demenz sein kann. Ein anderer Mechanismus könnte oxidativer Stress sein, der die Zellen in den Blutgefäßen schädigt und zu verhärteten Arterien führt. Oxidativer Stress wird als ein Faktor für Demenz angesehen und Raucher sind ihm in höherem Maße ausgesetzt als Nichtraucher.

Oxidativer Stress tritt auf, wenn im Körper zu viel freie Radikale als Abfallprodukte chemischer Reaktionen entstehen. Breteler: „Antioxidantien können die freien Radikalen eliminieren. Unsere Studien haben gezeigt, dass Raucher weniger Antioxidantien zu sich nehmen als Nichtraucher.“

Übrigens: Rauchen gilt bei Nichtraucher-Kollegen als unsozial, denn – wie ja bekannt – ist Passivrauchen schädlich. Und viele Kunden schätzen es nicht, wenn am anderen Ende des Telefons das Ausatmen des Rauchens zu vernehmen ist. Die Schätzungen für vorzeitigen Tod durch Passivrauchen liegen für Deutschland zwischen 500 bis 3.500 Fällen pro Jahr. Raucher verkürzen ihre durchschnittliche Lebenserwartung um fünf bis neun Jahre, d.h. eine Zigarette kostet den Raucher durchschnittlich fünf Minuten seines Lebens.  Nicht selten werden Schnupperproben an der Bewerbungsmappe durchgeführt.

Wie sagte es doch ein leitender Mitarbeiter des Tabakkonzernns R.J. Reynolds ohne viel Genierer so schön:

 „… Wir rauchen den Scheiß nicht, wir verkaufen ihn nur. Dieses Recht behalten wir den Jungen, den Armen, den Schwarzen und den Dummen vor.“

Über den Grad an Wahnsinn, dem man verfallen sein muß, um sich kokelnde Pflanzenreste in den Mund zu stecken, braucht man nicht zu diskutieren.  Es scheint aber bei so manchem Raucher auch noch ein deutliches Gewaltpotential vorhanden zu sein, das regelmäßig ausgelebt wird.

Radikaler Raucher verprügelt Polizisten

Raucher schlägt Kellner

Raucher schlägt Frau in Tiroler Linienbus nieder

Rauchverbot: Begleiter eines Rauchers schlägt zu. In Münchner U-Bahn

Raucher sticht Passanten mit Messer nieder

Raucher attakieren Nichtraucher mit Messer

Belgien: Raucher zettelt Schlägerei im Zug an

Militante Raucher fordern zur Brandstiftung auf

Gewaltausbruch: Politiker von Rauchern mit Flaschen beworfen

Schon wieder ein randalierender, gewalttätiger Raucher

Raucher randaliert wegen Rauchverbot

Rabiater Raucher verprügelt Krankenschwester

Urteil gegen rauchende U-Bahn-Schläger
Äußerst „brutal und erbarmungslos“ hätten Serkan A. und Spyridon L. ihr Opfer niedergeschlagen, begründet das Gericht die hohen Haftstrafen der beiden Münchner U-Bahn-Schläger. Es handle sich deshalb um versuchten Mord.

Militante, rabiate Raucher: Auf Wirtsleute eingeschlagen

Wo hat diese Agressivität ihren Ursprung? Man braucht nicht lange zu suchen, und stößt im Web auf das Forum der militanten Rauchervereinigung Netzwerk-Rauchen Forces Germany, wo regelmäßig Gewaltphantasien gegen Nichtraucher gepflegt werden:

Wenn ich jetzt nen Wunsch freihätte, ich wünschte mir ne abgesägte Schrotflinte. Damit würde ich ihnen die rauchfreie  Luft aus ihren nutzlosen Quadratschädeln pusten. Obwohl, ne Kettensäge wäre auch okeh. Ich sag jetzt mal so. Komm mir am besten keiner in die Quere, die Tage. Ich hab extrem schlechte Laune.

Wenn ich das richtig interpretiere, dann kann ich als Schweizer einem Anti in Lörrach (Baden) die Fresse polieren und mich dann als F17 und F17.1 outen und bin somit unzurechnungsfähig – oder sehe ich da etwas falsch?

Okay, okay. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein freies Land und jeder darf seine Meinung sagen und behaupten was er will. Ich hätte dennoch Lust, diesen Klägern ihre Klage um die Fresse zu schlagen.

Wo sind die verfickten Antiraucher, die die Kneipen „stürmen wollten“HuhVerdammte Arschlöcher! Ihr habt Schiss in die Kneipen zu gehen, weil Ihr wißt, das ihr dann die wohlverdienten Schläge in die Fresse bekommen würdet.

Heute, nach dem Satz
„Pro Rauchfrei will keine Trennung von Rauchern und Nichtrauchern in der Gesellschaft, sondern ein Miteinander in einer rauchfreien Umgebung, die allen Menschen dient – auch den Rauchern.“
weiss ich nicht, ob ich mich vergessen und dem Napolitano die Fresse polieren würde

Wenn das was dieser naja ich sag es lieber nicht von Pro Hirnfrei bei mir machen würde (das gilt auch mit dem Wasser ins Gesicht schütten), würde ich ihm so eine in die Fresse hauen das seine Zähne auf dem Arsch Klavier spielen.
Das ist doch 100% besser als ihn auf die Gleise werfen (wie Christoph Suter es vor hat), denn das gibt nur ne Riesen Sauerei und wäre schon glatt Umweltverschmutzung

Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass  folgende Organisationen mit dem Netzwerk-Rauchen Forces Germany eng zusammenarbeiten:

„VEWBK“- Verein zum Erhalt der bayerischen „Wirtshauskultur“

„Smokersnews“ – Propagandaorgan der Tabkwarenbranche

„MUT“ – Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft.

„Zigarrenplattform“  – Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.

Wo Netzwerk-Rauchen Forces Germany draufsteht,

ist in Wirklichkeit die Tabaklobby drin.

Rauchverbote können nicht diskriminierend sein

Mit besonders großen Lettern streut ein spätpubertierender Mathematikstudent in seinem dubiosen Internetauftritt, den er „raucherdiskriminierung.eu“ getauft hat, dumpfbackige Nikotinpropaganda unter’s Volk. Ein willfähriger Handlanger der Tabaklobby, der es nicht scheut, durch dreiste Verfälschungen und augenscheinliche Lügen dem hemmungslosen Nikotindrogenkonsum Vorschub zu leisten.

Der Versuch, Raucher in die Ecke der unschuldigen verfolgten Minderheit zu stellen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wer glaubt denn so einen Mist eigentlich noch?

Die Angwohnheit Tabak anzuzünden und die dabei entstehenden Schwelgase einzuatmen ist aber weder durch Geburt bestimmt noch unveränderbar. Sie ist freiwillig durch ein Individuum erworben und kann verändert werden, beispielsweise gewöhnen sich jedes Jahr viele Millionen vernünftige Menschen das Rauchen ab.

Ein Raucher, der Kraft eigener Entscheidung das Rauchen beginnt, kann sich also nicht auf ein Diskriminierungsverbot berufen, wenn ihm untersagt wird, dieses erworbene, seine Mitmenschen schädigende Verhalten an allen Orten und zu allen Zeiten auszuüben. Genau so wenig wie ich verlangen kann, dass ich morgens kurz nach Sonnenaufgang mein mit einem ziemlich lauten Verbrennungsmotor ausgestattetes Modellflugzeug hier durch die Straße fliegen lassen darf. Wenn ich fliegen möchte, muss ich den Modellflugplatz benutzen, der sich weit außerhalb des Ortes auf einer Wiese befindet.

Allerdings gab es wohl auch mal ein paar absolute „intellektuelle Überflieger“ , die versuchten, das Antidiskriminierungsgesetz auf Rauchverbote anzuwenden. Rauchverbote können alleine schon deshalb nicht diskriminierend sein, weil sie für jeden Menschen gleichermaßen gelten, oder ist ein Raucher etwas besonderes?

Mobbing gegen einen Arzt?

Besonders dreist sind die staklingverdächtigen Mobbingversuche von „raucherdiskriminierung.eu“ gegen eine deutschen Arzt, Dieser Arzt hatte einer starken Raucherin empfohlen, wegen einer schwierigen Operation das Rauchen zeitweise einzustellen.

Mit ausführlichen Kontaktdaten, inklusive Telefonnummern und E-Mail-Adressen, ruft „raucherdiskriminierung.eu“ dazu auf, dem betreffenden Arzt und der Klinik die „Meinung“ zu sagen. Im genannten Kontext ist dies ein nur schlecht kaschierter öffentlicher Aufruf zum Mobbing. Mobbing, das sich ganz gezielt gegen die Person des Arztes richtet.

Das eigentlich Bedenkliche an dieser Sache ist, dass diese Tatsachenverdrehungen nicht nur von der Bild-Zeitung, die ohnehin nicht gerade den Ruf einer seriösen Berichterstattung genießt, veröffentlicht wurden. Wie die hungrigen Wölfe schlachteten „raucherdiskriminierung.eu“ und auch „rauchen-bayern.de“ diese aufgebauschte Lügengeschichte jener Boulevardzeitung propagandistisch aus.


Die krude Logik der Rauchverbotsbekämpfer

Aus der Reihe „Wie verdrehe ich Fakten so lange, bis sie in das Konzept meiner Lügengeschichten passen?“ kann man eine neue Glanzleistung dieses möchtegerndemokratierettenden, offensichtlich schwerstnikotinabhängigen Mathematikstudenten mit der Überschrift „Hat die Deutsche Krebsgesellschaft Angst um Werbeeinnahmen?“ bestaunen. Das Konzept der ewig Gestrigen ist Dabei immer das Gleiche:

  1. Durchsichtige Ablenkungsmanöver: Man lenke die Diskussion weg vom Rauchen.

    Ergo werden zunächst einmal die Opfer des Straßenverkehrs instrumentalisiert, um eine Rechtfertigung der Opfer des Tabakqualms zu konstruieren.

  2. Verharmlosung des Rauchens oder Passivrauchens durch Zahlenrabulismus, der jeglicher Grundlage entbehrt.

    Im vorliegenden Beispiel stellt dieser Mathematikstudent die Frage:

    „Es wäre sicherlich auch vorteilhaft, wenn man mir erklären könnte, warum, obwohl Anzahl der Raucher seit 1960 rückgängig ist, die Anzahl der an Lungenkrebs Gestorbenen immer noch wächst.“
    Hier plappert dieser Mathematikstudent eine dreiste Lügengeschichte nach, die man ihm bei den „forces-germany“ vorgebetet hat.
    Fakt ist: Seit Beginn der 1980er Jahre gehen die Lungenkrebsfälle bei den Männern in Deutschland zurück, doch gleichzeitig steigen sie bei den Frauen an. Diese unterschiedlichen Trends sind zweifelsfrei auf die veränderten Rauchgewohnheiten bei Männern und Frauen zurückzuführen. Denn, wenn Frauen rauchen wie Männer einst geraucht haben, ,und das tun sie in zunehmendem Maße, dann werden sie auch sterben wie Männer.

    Dazu siehe auch:
    http://www.tabakkontrolle.de/pdf/FzR_FrauenundRauchen.pdf
    Daten zum Verlauf der Lungenkrebserkrankungen lassen sich auch direkt beim Robert-Koch-Institut abfragen.
    http://www.rki.de/

    Ein weiterer, äußerst billiger Verbaltrik ist die Aussage, das Statistische Bundesamt weise „nur 42.217“ Tote im Jahr 2005 aus, die mit Tabakkonsum in Verbindung gebracht werden können. Diese hanebüchene Aussage ist ebenfalls abgeschrieben von der Homepage der „forces-germany“, dem wohl dubiosesten Verein Deutschlands. Die Aussage beruht auf der Tatsache, dass das Statistische Bundesamt nur Lungenkrebsfälle als mit dem Tabakkonsum zusammenhängende Todesfälle ausweist. Tabakkonsum verursacht jedoch, und das ist wissenschaftlich unbestritten, noch duzende andere Krankheiten, die das Statistische Bundesamt nicht als mit dem Rauchen in Verbindung stehend klassifizieren kann, weil darüber schlichtweg keine validen Daten erhoben werden. Ebenso kann das Statistische Bundesamt beispielsweise auch keine Aussage zur Kugelgestalt der Erde machen, weil dazu ebenfalls keine validen Daten vorliegen.
    Fakt ist jedoch, dass tausende epidemiologischer Studien weltweit beweisen, dass Rauchen sehr viele Krankheiten verursacht. Es gibt keinen ernst zu nehmenden Experten, der die Schätzungen, dass alleine in Deutschland jährlich 140.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums vorzeitig versterben, bezweifelt.

  3. Konstruktion des Scheingegners Pharmalobby.

    Die Pharmalobby wird als Hauptinitiator der Rauchverbote angeführt, weil sie angeblich mit den Nikotinersatzprodunkten einen riesigen Markt bedienen möchte. Als Beweis führen rauchende Gehirnakrobaten häufig ein Sponsoring der Pharmaindustrie für die Initiativen wie „Tobaccofree Kids“oder „Rauchen ist uncool“ an. Diese Initiativen zielen darauf ab, dass Jugendliche gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen. Nun soll mal jemand erklären, an wen die Pharmaindustrie ihre Nikotinentwöhnungsmittel verkaufen soll, wenn die Kids nicht anfangen zu rauchen und somit keine erwachsenen Raucher mehr da sind.
    Darüber hinaus verdient Pharmaindustrie Milliarden mit Raucherkrankheiten. Die wäre schön blöd, darauf zu setzen, dass die Menschen gesünder werden. Nichts liegt der Pharmaindustrie ferner als die „Raucherhatz“, die ein paar verblendete Gesundheitsverächter ihr zuschreiben wollen.

    Die Tabaklobby hingegen, die ihrerseits die öffentliche Meinung auf’s Schärfste manipuliert, hat triftige Gründe, gegen Rauchverbote Stimmung zu machen: Die Klientel soll am Glimmen gehalten werden, um satte Gewinne auf Kosten von unzähligen Suchtopfern einzufahren.

Fazit

Eigentlich ist das Unwissen, das diese Tabaklobbyhandlager verbreiten, ohne Belang. Es sei jedoch jedem mündigen Bürger angeraten, nicht diesen haarsträubenden Schwachsinn zu glauben, der, und nun kommen wir zum Kern der Sache, der im Auftrag des Raucherclubs „forces-germany“ verbreitet wird. Denn dort ist „racherdiskriminierung.eu“ Mitglied, ebenso wie der Webmaster von „rauchen-bayern“, „sackstark.info“, der Initiator der „genussinitiative-berlin.de“ oder der Verfasser von „passiv-rauchen.de“. Aber auch der „Bund mündiger Bürger“, eine neugegründete Partei, besteht im Wesentlichen aus Anhängern dieser Nikotinsekte.

Diese unzurechnungsfähigen Nikotinabeter, bundesweit deutlich unter 100 Menschen, posaunen unisono auf ihren lächerlichen Internetauftritten immer wieder die gleichen Märchen und Lügen mit ihren volksverhetzenden Brandschriften heraus und arbeiten Hand in Hand mit der Tabakwirtschaft zusammen. Enge Beziehungen beispielsweise unterhält man bei „forces-germany“ zu „smokersnews.de“, dem Propagandaorgan der deutschen Tabakwarenbranche.

Man kann nicht scharf genug vor diesen Leuten und ihrer Demagogie warnen: Wenn auf Internetseiten links zu „forces-germany“ zu finden sind, ist in Wirklichkeit forces-germany, ergo die Tabaklobby selbst drin.

Nichts Neues sind die aggressiven Hetzkampagnen gegen Nichtraucher, und gegen jeden, der sich, seine Kinder oder seine Mitarbeiter nicht widerstandslos vollqualmen lässt. Aber einige militante Kampfraucher und selbst ernannte Tabak-Päpste stellen immer neue Rekorde auf, was die hemmungslose Selbstdarstellung und die Absurdität ihrer Ideen zur Aushebelung des Rauchverbots betrifft.

Die Rückzugsgefechte der verbliebenen Zigarettenaktivisten kennen jedoch nicht nur in ihrer Absurdität keine Grenzen. Deren Aktivitäten überschreiten immer häufiger die Grenzen des guten Geschmacks und des Anstands. Auch andere Werte werden im egomanischen Kampf um das uneingeschränkte Ausleben der eigenen Sucht zunehmend ignoriert. Zur Verteidigung der sprudelnden Geldquelle Tabakdroge ist so manchem Tabaklobbyisten inzwischen jedes Mittel Recht.

Ein ganz besonders aggressives Exemplar der Gattung Tabakfrontkämpfer ist der schweizer Blogschreiber Carolus Magnus, Betreiber des Internetauftritts „sackstark.info“ und selbsternannter Frontkämpfer gegen „Bevormundung und Verbotswahn“. Er glänzt mit seinen Hetzschriften im Wesentlichen durch ein Maximum an Niveaulosigkeit und Inkompetenz, rattert er doch nur am laufenden Band das faschistoide Gedankengut einer winzigen, militanten Randgruppe der Gesellschaft herunter, der sog. „forces germany“, einem Ableger der militanten, Raucherorganistation„forces.org“.

Im Kampf für die vermeintliche Freiheit, Nikotindrogen zu konsumieren, werden von diesen Tabakhörigen die abenteuerlichsten pseudowissenschaftlilchen Aussagen und Argumente kreiert und konstruiert, um die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens in einer Menschen verachtenden Art und Weise zu verharmlosen oder gar zu leugnen.

Auf die üblen Machenschaften dieser Randgruppe möchte ich hier im Weiteren nicht näher eingehen, denn jedem aufgeklärten und mündigen Bürgen sind diese Leute längst als Helfershelfer der Tabaklobby bekannt. Sie sind der Inbegriff für Ignoranz und suchtgetriebenen Egoismus. In alter Manier wärmen diese Qualmfrontkämpfer die längst entlarvten Volksverdummungskampagnen der Nikotindrogenbosse regelmäßig wieder auf, die Zusammenarbeit mit der Tabaklobby ist nur zu offensichtlich.

Mit welch schmutzigen Tricks, Lügen und Täuschungen diese militanten Qualmkämpfer, allen voran Carolus Magnus, arbeiten, fällt jedem auf, der sich auch nur oberflächlich den mannigfaltigen Schmähschriften dieser Nikotinsekte beschäftigt.

Für Carolus Magnus scheint das Internet ein rechtsfreier Raum zu sein, in dem er ungehindert tun und lassen kann, was er will. So schreckt Carolus Magnus nicht vor kriminellen Lügen und Fälschungen zurück, um ein regelrechtes Stalking gegen einen Deutschen Arzt zu betreiben.

Zum Weltnichtrauchertag lädt der Herr Magnus großzügig dazu ein, Kommentare zu einem Plakat abzugeben, das angeblich von diesem Arzt hergestellt worden sein soll.

Der Fälscher, der das Plakat hergestellt hat, beichtet dem schwertnikotinsüchtigen Magnus in seinem Blog:

tesla2901 Said,

Carolus
Sorry, ich wollte damit nicht soviel Rauch aufwirbeln. Der Text ist tatsächlich von Kamp..er berichtete auf pro-Xyz von seinem Auftritt heute in Emsdetten.
Ich habe lediglich das Bild und das modifizierte Wappen von Emsdetten zugefügt . Es war von mir eigentlich eher zum Abschluss von Kamps dämlicher Sprüchekampgne gedacht.
Jochen

Mit dieser dreisten, kriminellen Lüge versucht Herr Magnus einen Arzt in Misskredit zu bringen, aber er entlarvt sich damit selbst als Lügner, Fälscher und Hetzer .

Und die Moral von der Geschicht?

Carolus Magnus ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein bezahlter Schmierenschreiber der Tabakdrogenmafia, der Menschen gegen den Nichtraucherschutz aufhetzt, damit im dreckigen Geschäft mit der todbringenden Tabakdrogensucht weiterhin der Rubel rollt.

Fortsetzung folgt.

Rauchen und Asthma bei Jugendlichen – Ulmer Studie belegt deutlich höhere Risiken

Zusammenhänge zwischen aktivem Rauchen und Asthmaerkrankungen bei Jugendlichen belegt eine Studie des Instituts für Epidemiologie der Universität Ulm, die kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Thorax veröffentlicht worden ist. Professor Stephan Weiland, Direktor des Instituts und Leiter der Studie, und Jon Genuneit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Erstautor der Publikation, haben die Ergebnisse dieser Tage der Presse vorgestellt. Weiland zufolge sind die Erkenntnisse nun auch von einer US-amerikanischen Untersuchung bestätigt worden.

Demnach erhöht sich das Risiko, an Asthma zu erkranken, bei rauchenden Jugendlichen verglichen mit gleichaltrigen Nichtrauchern um das 2,3-Fache. Dabei konnten die Ulmer Forscher eine Dosis-Wirkungs- Beziehung sowohl für die Dauer als auch für die Intensität des aktiven Rauchens nachweisen. So ergab sich für Jugendliche, die nach eigenen Angaben bis zu zwei Jahre geraucht haben, ein knapp 2-fach höheres Risiko für Asthmasymptome gegenüber Nichtrauchern. Bei Jugendlichen, die mindestens vier Jahre geraucht hatten, erhöhte sich das Risiko auf das Vierfache. Während Gelegenheitsraucher im Vergleich zu Nichtrauchern ein etwa 1,5-fach erhöhtes Risiko für eine Asthmadiagnose aufwiesen, stieg das Risiko bei Jugendlichen, die mehr als zehn Zigaretten pro Tag geraucht hatten, auf mehr als das Dreifache.

Dabei lag das mittlere Alter beim Beginn des aktiven Rauchens bei 14 Jahren. Die mittlere Dauer des Rauchens betrug 2,6 Jahre. Im Mittel rauchten die untersuchten Probanden zehn Zigaretten pro Tag. 34 Prozent der Teilnehmer hatten angegeben, aktiv zu rauchen oder geraucht zu haben. Etwa zehn Prozent aller Jugendlichen entwickeln unabhängig davon während oder nach der Pubertät Asthmasymptome.

Basis der Untersuchung waren Daten von Jugendlichen, die als Zehnjährige erstmals 1995/96 in Dresden und München an einer Studie zu Asthma und Allergien teilgenommen hatten und 2002/03 erneut untersucht worden sind. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Kohorte fast 3800 Jugendliche, “also eine groß angelegte und absolut aussagefähige Studie”, wie die Autoren betonten. “Zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Passivrauchens bei Jugendlichen hat es bislang kaum vergleichbare Untersuchungen gegeben”, sagte Professor Stephan Weiland.

Genuneit zufolge belegt die Studie erstmals, “dass sich die chronische Erkrankung der Atemwege innerhalb von zwei bis drei Jahren manifestiert, also zeitnah zum Beginn der Raucherkarriere und nicht als Spätfolge im Alter. Weiland (“die deutschen Jugendlichen sind beim Rauchen in Europa mit an der Spitze”) kam in diesem Zusammenhang überdies zu der Erkenntnis: “Die Jugendlichen unterschätzen zum einen die Abhängigkeit, zum anderen die Konsequenzen ihres Verhaltens.” Er plädiert deshalb für ein generelles Tabakwerbeverbot: “Das wäre ein wichtiges Signal”. Jon Genuneit, 27, ist für diese Arbeit kürzlich mit dem Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie ausgezeichnet worden.

Quelle:

http://www.curado.de/allergie/asthma/news/rauchen-und-asthma-bei-jugendlichen-ulmer-studie-belegt-deutlich-hoehere-risiken/