Die fünfte Kolonne der Tabaklobby

Rauchverbote können nicht diskriminierend sein

Mit besonders großen Lettern streut ein spätpubertierender Mathematikstudent in seinem dubiosen Internetauftritt, den er „raucherdiskriminierung.eu“ getauft hat, dumpfbackige Nikotinpropaganda unter’s Volk. Ein willfähriger Handlanger der Tabaklobby, der es nicht scheut, durch dreiste Verfälschungen und augenscheinliche Lügen dem hemmungslosen Nikotindrogenkonsum Vorschub zu leisten.

Der Versuch, Raucher in die Ecke der unschuldigen verfolgten Minderheit zu stellen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wer glaubt denn so einen Mist eigentlich noch?

Die Angwohnheit Tabak anzuzünden und die dabei entstehenden Schwelgase einzuatmen ist aber weder durch Geburt bestimmt noch unveränderbar. Sie ist freiwillig durch ein Individuum erworben und kann verändert werden, beispielsweise gewöhnen sich jedes Jahr viele Millionen vernünftige Menschen das Rauchen ab.

Ein Raucher, der Kraft eigener Entscheidung das Rauchen beginnt, kann sich also nicht auf ein Diskriminierungsverbot berufen, wenn ihm untersagt wird, dieses erworbene, seine Mitmenschen schädigende Verhalten an allen Orten und zu allen Zeiten auszuüben. Genau so wenig wie ich verlangen kann, dass ich morgens kurz nach Sonnenaufgang mein mit einem ziemlich lauten Verbrennungsmotor ausgestattetes Modellflugzeug hier durch die Straße fliegen lassen darf. Wenn ich fliegen möchte, muss ich den Modellflugplatz benutzen, der sich weit außerhalb des Ortes auf einer Wiese befindet.

Allerdings gab es wohl auch mal ein paar absolute „intellektuelle Überflieger“ , die versuchten, das Antidiskriminierungsgesetz auf Rauchverbote anzuwenden. Rauchverbote können alleine schon deshalb nicht diskriminierend sein, weil sie für jeden Menschen gleichermaßen gelten, oder ist ein Raucher etwas besonderes?

Mobbing gegen einen Arzt?

Besonders dreist sind die staklingverdächtigen Mobbingversuche von „raucherdiskriminierung.eu“ gegen eine deutschen Arzt, Dieser Arzt hatte einer starken Raucherin empfohlen, wegen einer schwierigen Operation das Rauchen zeitweise einzustellen.

Mit ausführlichen Kontaktdaten, inklusive Telefonnummern und E-Mail-Adressen, ruft „raucherdiskriminierung.eu“ dazu auf, dem betreffenden Arzt und der Klinik die „Meinung“ zu sagen. Im genannten Kontext ist dies ein nur schlecht kaschierter öffentlicher Aufruf zum Mobbing. Mobbing, das sich ganz gezielt gegen die Person des Arztes richtet.

Das eigentlich Bedenkliche an dieser Sache ist, dass diese Tatsachenverdrehungen nicht nur von der Bild-Zeitung, die ohnehin nicht gerade den Ruf einer seriösen Berichterstattung genießt, veröffentlicht wurden. Wie die hungrigen Wölfe schlachteten „raucherdiskriminierung.eu“ und auch „rauchen-bayern.de“ diese aufgebauschte Lügengeschichte jener Boulevardzeitung propagandistisch aus.


Die krude Logik der Rauchverbotsbekämpfer

Aus der Reihe „Wie verdrehe ich Fakten so lange, bis sie in das Konzept meiner Lügengeschichten passen?“ kann man eine neue Glanzleistung dieses möchtegerndemokratierettenden, offensichtlich schwerstnikotinabhängigen Mathematikstudenten mit der Überschrift „Hat die Deutsche Krebsgesellschaft Angst um Werbeeinnahmen?“ bestaunen. Das Konzept der ewig Gestrigen ist Dabei immer das Gleiche:

  1. Durchsichtige Ablenkungsmanöver: Man lenke die Diskussion weg vom Rauchen.

    Ergo werden zunächst einmal die Opfer des Straßenverkehrs instrumentalisiert, um eine Rechtfertigung der Opfer des Tabakqualms zu konstruieren.

  2. Verharmlosung des Rauchens oder Passivrauchens durch Zahlenrabulismus, der jeglicher Grundlage entbehrt.

    Im vorliegenden Beispiel stellt dieser Mathematikstudent die Frage:

    „Es wäre sicherlich auch vorteilhaft, wenn man mir erklären könnte, warum, obwohl Anzahl der Raucher seit 1960 rückgängig ist, die Anzahl der an Lungenkrebs Gestorbenen immer noch wächst.“
    Hier plappert dieser Mathematikstudent eine dreiste Lügengeschichte nach, die man ihm bei den „forces-germany“ vorgebetet hat.
    Fakt ist: Seit Beginn der 1980er Jahre gehen die Lungenkrebsfälle bei den Männern in Deutschland zurück, doch gleichzeitig steigen sie bei den Frauen an. Diese unterschiedlichen Trends sind zweifelsfrei auf die veränderten Rauchgewohnheiten bei Männern und Frauen zurückzuführen. Denn, wenn Frauen rauchen wie Männer einst geraucht haben, ,und das tun sie in zunehmendem Maße, dann werden sie auch sterben wie Männer.

    Dazu siehe auch:
    http://www.tabakkontrolle.de/pdf/FzR_FrauenundRauchen.pdf
    Daten zum Verlauf der Lungenkrebserkrankungen lassen sich auch direkt beim Robert-Koch-Institut abfragen.
    http://www.rki.de/

    Ein weiterer, äußerst billiger Verbaltrik ist die Aussage, das Statistische Bundesamt weise „nur 42.217“ Tote im Jahr 2005 aus, die mit Tabakkonsum in Verbindung gebracht werden können. Diese hanebüchene Aussage ist ebenfalls abgeschrieben von der Homepage der „forces-germany“, dem wohl dubiosesten Verein Deutschlands. Die Aussage beruht auf der Tatsache, dass das Statistische Bundesamt nur Lungenkrebsfälle als mit dem Tabakkonsum zusammenhängende Todesfälle ausweist. Tabakkonsum verursacht jedoch, und das ist wissenschaftlich unbestritten, noch duzende andere Krankheiten, die das Statistische Bundesamt nicht als mit dem Rauchen in Verbindung stehend klassifizieren kann, weil darüber schlichtweg keine validen Daten erhoben werden. Ebenso kann das Statistische Bundesamt beispielsweise auch keine Aussage zur Kugelgestalt der Erde machen, weil dazu ebenfalls keine validen Daten vorliegen.
    Fakt ist jedoch, dass tausende epidemiologischer Studien weltweit beweisen, dass Rauchen sehr viele Krankheiten verursacht. Es gibt keinen ernst zu nehmenden Experten, der die Schätzungen, dass alleine in Deutschland jährlich 140.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums vorzeitig versterben, bezweifelt.

  3. Konstruktion des Scheingegners Pharmalobby.

    Die Pharmalobby wird als Hauptinitiator der Rauchverbote angeführt, weil sie angeblich mit den Nikotinersatzprodunkten einen riesigen Markt bedienen möchte. Als Beweis führen rauchende Gehirnakrobaten häufig ein Sponsoring der Pharmaindustrie für die Initiativen wie „Tobaccofree Kids“oder „Rauchen ist uncool“ an. Diese Initiativen zielen darauf ab, dass Jugendliche gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen. Nun soll mal jemand erklären, an wen die Pharmaindustrie ihre Nikotinentwöhnungsmittel verkaufen soll, wenn die Kids nicht anfangen zu rauchen und somit keine erwachsenen Raucher mehr da sind.
    Darüber hinaus verdient Pharmaindustrie Milliarden mit Raucherkrankheiten. Die wäre schön blöd, darauf zu setzen, dass die Menschen gesünder werden. Nichts liegt der Pharmaindustrie ferner als die „Raucherhatz“, die ein paar verblendete Gesundheitsverächter ihr zuschreiben wollen.

    Die Tabaklobby hingegen, die ihrerseits die öffentliche Meinung auf’s Schärfste manipuliert, hat triftige Gründe, gegen Rauchverbote Stimmung zu machen: Die Klientel soll am Glimmen gehalten werden, um satte Gewinne auf Kosten von unzähligen Suchtopfern einzufahren.

Fazit

Eigentlich ist das Unwissen, das diese Tabaklobbyhandlager verbreiten, ohne Belang. Es sei jedoch jedem mündigen Bürger angeraten, nicht diesen haarsträubenden Schwachsinn zu glauben, der, und nun kommen wir zum Kern der Sache, der im Auftrag des Raucherclubs „forces-germany“ verbreitet wird. Denn dort ist „racherdiskriminierung.eu“ Mitglied, ebenso wie der Webmaster von „rauchen-bayern“, „sackstark.info“, der Initiator der „genussinitiative-berlin.de“ oder der Verfasser von „passiv-rauchen.de“. Aber auch der „Bund mündiger Bürger“, eine neugegründete Partei, besteht im Wesentlichen aus Anhängern dieser Nikotinsekte.

Diese unzurechnungsfähigen Nikotinabeter, bundesweit deutlich unter 100 Menschen, posaunen unisono auf ihren lächerlichen Internetauftritten immer wieder die gleichen Märchen und Lügen mit ihren volksverhetzenden Brandschriften heraus und arbeiten Hand in Hand mit der Tabakwirtschaft zusammen. Enge Beziehungen beispielsweise unterhält man bei „forces-germany“ zu „smokersnews.de“, dem Propagandaorgan der deutschen Tabakwarenbranche.

Man kann nicht scharf genug vor diesen Leuten und ihrer Demagogie warnen: Wenn auf Internetseiten links zu „forces-germany“ zu finden sind, ist in Wirklichkeit forces-germany, ergo die Tabaklobby selbst drin.

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Eine Antwort

  1. Daß die militanten Raucher und da vor allem die der Klicke von das Netzwerk–(hirnlos) Rauchen (die Bezeichnung ist mehr wie zutreffend) nicht ernst zu nehmende Chaoten sind, liegt zweifelsfrei auf der Hand.
    Das sind überwiegend Leute, denen persönlich in ihrem eigenen Leben zu wenig Bedeutung zukommt, was sie dann wiederum versuchen, möglichst wirksam auf einer anderen Basis zur Geltung bringen wollen.

    Dabei ereifern sie sich mit irrsinnigen Parolen und gemeinen Attacken den Nichtrauchern gegenüber hoch zu peitschen, um so gegenseitig mit ihrem Geltungsbedürfnis wiederum zu befriedigen und die fehlende Achtung, die man üblicherweise nur normalen Menschen entgegen bringt, auf diese Art und Weise anzueignen.
    Eigentlich sind sie bedauernswerte Individuen, welche nur mit und durch ihren Hass auf Nichtraucher sich als lebend fühlen können.

    Natürlich gibt es sehr viele Raucher, ja die bedeutend überwiegende Anzahl der Raucher, welche im besten Einvernehmen mit dem Nichtrauchern in der Gesellschaft zusammen leben und keinerlei Feindbilder zu ihren übrigen Mitmenschen in sich tragen.

    Diese militanten Raucher wollen in den meisten Fällen ihre persönlichen Probleme in Hinsicht der nichtrauchenden Personen in ihrem Umfeld zu ihrem grössten Problem hochstilisieren, um sich so vom eigenen Unvermögen ihrer eigenen Person abzulenken.

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