Rauchen-Bayern erneut der Lüge überführt: Pläne für EU-weites Rauchverbot

Entschließung des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament fordert ein umfassendes Rauchverbot auch in der Gastronomie
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben heute in einer Entschließung die Mitgliedstaaten der EU dazu aufgefordert, ein umfassendes Rauchverbot in sämtlichen geschlossenen Arbeitsstätten einschließlich der Gastronomie zu erlassen. Nur so könne die Gesundheit von Arbeitnehmern und Nichtrauchern wirksam geschützt werden. Auch würde es dadurch Rauchern erheblich erleichtert, das Rauchen aufzugeben. 520 Parlamentarier stimmten für die Entschließung, 53 dagegen, 45 enthielten sich. Für Theresa Schopper, die Landesvorsitzende der Grünen, bestätigt dieses klare Votum, wie wichtig ein Erfolg des Volksbegehrens in Bayern ist: „Bis von der EU ein umfassendes Rauchverbot kommt, vergehen Jahre. Bis dahin brauchen wir hier einen starken Nichtraucherschutz.“

Rauchern-Bayern schrieb dazu:  „Pläne für EU-weites Rauchverbot gescheitert“

Rauchen-Bayern lügt. Klar eund deutlich für jeden nachvollziehbar.

Neues vom „Schelm“: Mach den Fanatiker Test, den Qualm-Fanatiker-Test

Der Qualm-Fanatiker Test

10 Fragen, die Sie sich beantworten sollten, wenn Sie sich gerade überlegen, ob Sie als Qualmfanatiker „gegen den Nichtraucherschutz“ sind und deshalb vielleicht gegen das Volksbegehren hetzen sollten.

Denn, Vorsicht, Falle: Es wird Ihnen längst nicht alles gesagt, gegen was Sie damit hetzen. Anhand dieser Fragen können Sie klären, ob Ihre Einstellung zu der Geisteshaltung passt, die militante Qualmverfechter wie das Hetzwerk Rauchen oder der VEBWK – Verein zur Erhaltung der Bayerischen WirtshausLungenkrebskultur pflegen .


Ja, es ist in Ordnung, dass meine Mitbürger mit Passivtabakrauch vergiftet werden. Das vereinfacht es der Tabakindustrie, uns zu verarschen („Maximiere den Gewinn durch den Verkauf von TABAKDRECK“).

Ja, das Motto „Leben und leben lassen“ ist mir Scheissegal. So lange mein Glimmstengel brennt, können die Anderen ruhig verrecken..

Ja, die Tabakindustrie und deren Helfershelfer dürfen sich gern über grundlegende Menschenrechte hinwegsetzen. Auch ich lasse mir gern meine Lungen mit krebserregendem Giftqualm vollpumpen

Ja, bayerische Wirte dürfen gerne weiter an Lungenkrebs und Herzinfarkt verrecken. Hauptsache bei mir stimmt der Nikotinpegel und ich brauch meinen Hintern nicht aus dem Gastraum bewegen.


Ja, ich glaube an die unschädlichkeit des Rauchens. Nachdem es heute, nach 500 Jahren Tabak in Europa, überhaupt noch Menschen gibt, ist der Beweis erbracht, dass das alles nur ein Rechentrick ist und die „Tabak-Opfer“ eine Erfindung der Pharmaindustrie sind. Die Aufschriften auf den Kippenschachteln wie „Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“ sind Lügen der Tabakindustrie.

Ja, die Nichtraucher gehören gesundheitlich ruiniert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Damit sie endlich das werden, was sie von uns militanten Qualmfanatikern behaupten, dass wir seien: Unterschicht.

Ja, ich weiß, dass es darum geht, die Nichtraucher auch wieder dort zu schädigen, wo sie keinen stören. Ein Nichtraucher stört allein schon durch seine Existenz und muss überall zugequalmt werden. Zunächst in allen Lokalen, aber das ist erst der Anfang.

Ja, die Tabakindustrie soll mit Tabakscheissdreck noch ein paar Milliarden mehr verdienen.

Ja, ich glaube, dass im Ausland Rauchverbote nicht funktionieren. Das behaupten zwar nur wir Qualmfanatiker, aber wir haben doch immer Recht.

Ja, ich glaube, dass es die nikotinsüchtigen Freiheitskämpfer des Hetzwerks-Rauchen und des VEBWK gut mit uns allen meinen.

Wenn Sie mehr als die Hälfte der obigen Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, können Sie getrost gegen das Volksbegehren hetzen.

Wenn nicht, unterschreiben Sie. Denn Sie könnten eines Tages heftig darüber erschrecken, wovon sie die Volksverhetzer der Tabakmafia abgehalten haben, wenn Sie wieder überall mit stinkendem Giftqualm zwangsbegast werden.

Ze Do Rock – Ein Künstler verbreitet groteske Desinformationen zum Passivrauchen

Ze do Rock, ein Künstler, der eng mit dem Netzwerk-Rauchen verbandelt ist, hat im Zusammenhang mit dem Volksbegehren Nichtraucherschutz auf dem Marienplatz in München darauf hingewiesen, dass die statistische Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken, durch das Tragen eines BH 55 mal höher sei als durch den Passivrauch.

Genaus das , was Ze Do Raock an Tabakpropaganda nachplappert, verbreitet das Netzwerk-Rauchen auf seiner Homepage, denn dort ist darüber hinaus zu lesen, dass auch der Verzehr von Vollmilch, Keksen, Hotdogs oder rotem Fleisch, etc. , angeblich schädlicher sein soll als Passivrauchen.

Fakt ist: Das, was dieser unbedarfte „Künstler“ mit einer offensichtlichen Denkschwäche von sich gegeben hat, ist eine widerliche SCHMIERENKAMPAGNE DES TABAKGIGANTEN PHILIP MORRIS
aus dem Jahre 1996!

In einer einzigartigen europaweiten Anzeigenkampagne wollte das europäische Tabaksyndikat Philip Morris Europe S.A. den Anschein erwecken, daß Passivrauchen kein Gesundheitsrisiko darstellt. Mit absurden Vergleichen von Risiken (z.B. Kochen mit Rapsöl, Verzehr von Keksen oder Pfeffer), die teilweise nur in einer einzigen Studie ermittelt worden sind und dann auch nur für einen einzigen der im jeweiligen Produkt enthaltenen Stoffe, versuchten die Drogenhersteller von der Gesundheitsschädlichkeit des Passivrauchens abzulenken.

Nach dem Motto, daß schon etwas hängenbleiben wird, führen sie einen der niedrigsten ermittelten Werte für das Lungenkrebsrisiko durch Passivrauchen von 1,19 (der Wert 1,0 gilt für Nichtpassivraucher) an und verschweigen bewußt Ergebnisse von inzwischen mehr als 30 wissenschaftlichen Studien, die ein deutlich höheres Risiko für Passivraucher (bis über 2) feststellten. Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht beispielsweise von einem Lungenkrebsrisiko von 1,4 für Passivraucher und mindestens 400 Lungenkrebstodesfällen bei Nichtrauchern pro Jahr in Deutschland aus.

Die meisten Raucher sterben jedoch nicht an Lungenkrebs, sondern vor allem an Herz-Kreislauf-Krankheiten (bevor der Lungenkrebs auftritt). Dies gilt auch für Passivraucher. Verschiedene Studien gehen von einem mindestens dreifach höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten durch Passivrauchen aus. Doch wie hoch das Risiko auch immer ist: Man kann nicht ein Risiko mit einem anderen Risiko entschuldigen.

Entscheidend ist jedoch, daß das Passivrauchen in der Regel unfreiwillig erfolgt. Würde man die Maßstäbe, die bei den EU-Entscheidungen zum Rinderwahnsinn angelegt wurden, auch beim Passivrauchen anwenden, müßten sofort alle Tabakwaren vernichtet und ein totales Importverbot für Tabakprodukte verhängt werden.

Der französische Kekshersteller-Verband ließ Philip Morris mittels einstweiliger Verfügung die Verbreitung untersagen, der Verzehr von einem Keks am Tag würde mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten von 1,49 einhergehen. In der Tat ermittelten die Wissenschaftler der von Philip Morris zitierten Keks-Studie, daß ein erhöhtes Risiko von Herzkrankheiten in diesen Nahrungsmitteln vorwiegend auf verwendete Trans-Fettsäuren zurückzuführen sei. Auf diese spezielle Fettart, so Walter Willet von der Harvard Universität in Boston, ein Mitautor der Keks-Studie, hätten die europäischen Nahrungsmittelhersteller inzwischen verzichtet.

In den Niederlanden einigte man sich außergerichtlich darauf, daß die Anzeigen nicht mehr erscheinen. Und in Deutschland prüfen Kekshersteller wie Bahlsen derzeit eine Klage gegen Philip Morris. Während man im Bundesgesundheitsministerium auf die Anzeigen bisher lediglich „aufmerksam geworden ist“ (was wieder einmal verdeutlicht, daß dem Ministerium – gelinde gesagt – der Nichtraucherschutz völlig gleichgültig ist), will die Koalition gegen das Rauchen mangels anderer rechtlicher Möglichkeiten den Deutschen Werberat einschalten.

Die europaweite Anzeigenserie des Marlboro-Produzenten Philip Morris zeigt, daß die Drogenhersteller durch einen gesetzlichen Nichtraucherschutz erhebliche Umsatzeinbußen befürchten. Um dem entgegenzuwirken ist ihnen jedes Mittel recht. Für Profit geht Philip Morris über Leichen – über die der (Aktiv-)Raucher und die der Passivraucher.
Das Robert-Koch-Institut zur Philip Morris-Kampagne

In der Pressemitteilung vom 11. Juli 1996 nimmt das Robert Koch-Institut (früher Teil des Bundesgesundheitsamtes) zur Anzeigenkampagne des Tabakkonzerns Philip Morris zum Gesundheitsrisiko des Passivrauchens Stellung:

Das Robert Koch-Institut warnt davor, die Gefahren des Passivrauchens zu unterschätzen. Auch wer selbst nicht raucht, hat bei regelmäßigem Einatmen des sogenannten Nebenstromrauches ein erhöhtes Risiko, Herzkrankheiten oder Lungenkrebs zu bekommen. So hat die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA Tabakrauch in der Innenraumluft als krebserregenden Stoff der (höchsten) Gruppe A eingestuft; das bedeutet, daß die EPA einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs für belegt hält. Das Passivrauchen ist in Deutschland die häufigste Form von Luftverschmutzung in Innenräumen und betrifft etwa ein Drittel der Erwachsenen und jedes zweite Kind.

Seit einigen Wochen erscheinen in deutschen Zeitung und Zeitschriften Anzeigen, in denen suggeriert wird, das Gesundheitsrisiko durch Passivrauchen sei nicht höher, als wenn man Vollmilch oder gechlortes Leitungswasser trinkt, Kekse ißt, sein Essen mit viel Pfeffer würzt oder sich von Fleisch ernährt. Als „Beweis“ werden wissenschaftliche Studien zitiert, die für diese Verzehrgewohnheiten ein ähnliches oder sogar höheres Gesundheitsrisiko als für Passivrauchen ausweisen.

Diese Argumentation ist grob irreführend. So liegen für fast alle der aufgeführten „Vergleichsrisiken“ nur einzelne Untersuchungsergebnisse vor, was für eine echte Beurteilung des Risikos nicht ausreicht. Dagegen hat die EPA für ihre Bewertung des Passivrauchens die Ergebnisse von insgesamt 150 Studien herangezogen, davon allein 30 zum Lungenkrebs.

Wichtige Ergebnisse, die die Studienergebnisse beeinflussen können, wurden von der EPA mit einbezogen, in den zum Vergleich angeführten Studien aber entweder überhaupt nicht berücksichtigt oder in den Anzeigen unterschlagen. Ein Beispiel: In einer Studie wurde untersucht, wie sich die Ernährung – vegetarisch oder fleischhaltig -auf das Risiko einer koronaren Herzkrankheit auswirkt. Bei fleischessenden Männern zwischen 35 und 64 Jahren – und nur dieses Zwischenergebnis wird in der Anzeige verwendet – ergab sich ein dreimal höheres Herzinfarktrisiko; allerdings nur, wenn der Einfluß des Rauchens nicht berücksichtigt wurde. Bei Betrachtung von Herzkrankheiten, für die Rauchen einer der wichtigsten Risikofaktoren ist, ist das ein gravierender Fehler. Berücksichtigt man den Einfluß des Rauchens, ergibt sich dann auch ein deutlich niedrigeres, etwa 1,5faches Risiko für Fleischesser. Dies ist in der Studie auch angegeben, wird in den Anzeigen aber ignoriert. Es stellt sich die Frage, wie das Ergebnis aussähe, würden weitere Risikofaktoren für den Herzinfarkt ebenfalls einbezogen. Bei Frauen zeigte die Studie übrigens keinen Unterschied zwischen Fleischkonsumentinnen und Vegetarierinnen.

Die Argumentation, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Passivrauchens unterstellt, führt zudem Risiken an, die sich schon bei Betrachtung der fraglichen Studien schnell als nicht plausibel erweisen. Sogar Studienergebnisse, die die Untersucher selbst ausdrücklich als fragwürdig bezeichnen, werden für die Beweisführung herangezogen. Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen einerseits, Herzkrankheiten und Lungenkrebs andererseits ist dagegen auch biologisch plausibel.

Das Robert Koch-Institut ist der Auffassung, daß Vergleiche, wie sie in den betreffenden Anzeigen gezogen werden, den Verbraucher in die Irre führen. Daß Passivrauchen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt, ist wissenschaftlich belegt – nicht aber etwaige Risiken durch Kekse oder Vollmilch.
Wir schreiben das Jahr 2009: ZE DO ROCK und ein Rauchernetzwerk verbreiten immer noch diese unsägliche Lügenpropaganda der Tabakindustrie!

Es gibt tatsächlich noch eine paar lernresistente Blogger, zum Beispiel den Internetauftritt „sackstark.info„, oder das „Netzwerk Rauchen“, die diese bereits vor 13 Jahren entlarvte Schmierenkampagne der Tabakmafia unbedarft nachplappern.

Unfassbar, aber leider Realität.

Neues vom Schelm – Die Stunde der Fanatiker – Eine Hasspredigt des Netzwerks-Rauchen gegen das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz in Bayern

„Die Stunde der Fanatiker“ titelt das neueste Hetzpamphlet des Netzwerks-Rauchen, welches von denkfähigen Menschen Hetzwerk-Rauchen genannt wird. Außer übelster Lügenpropaganda, die diese militanten Qualmfanatiker seit Jahren in einem nicht enden wollenden Amoklauf gegen den Nichtraucherschutz im Umlauf bringen, findet man nichts Neues in dieser „Sonderausgabe“ des Volksverdummungsblättchens „Neues vom Schelm“.

Das Netzwerk-Rauchen arbeitet nachweislich mit der Tabakindustrie zusammen, bewiesen durch die Tatsache, dass „Neues vom Schelm“, als Volksverdummung in Reinkultur, bereits im Bayerischen Landtagswahlkampf 2008 vom Tabakwarengroßhandel finanziert und überall in Bayerischen Tabakwarenläden verteilt wurde.

Was in diesem neuerlichen Lügenpamphlet steht ist, wie bereits erwähnt, nichts wirklich Neues, sondern ein mieser Aufguss der schäbigen Lügenpropaganda des Netzwerks-Rauchen. Die Gebetsmühle dieses Rauchernetzwerks leiert immer wieder folgende verlogenen Kernbotschaften herunter, in einer Art und Weise, die den Chefpropagandisten des Dritten Reichs, Dr. Jüppchen Göbbels, würde dieser Verbrecher noch leben, vor Neid erblassen liesse:

1. Nichtraucherschutz wird von kranken Fanatikern betrieben.

2. Adolf Hitler hat angeblich das Passivrauchen „erfunden“, die USA haben es von Hitler übernommen.

3. Passivrauchen ist unschädlich.

4. Die Pharmaindustrie möchte in einer allumfassenden Weltverschwörung der ach so gescholtenen Tabakindustrie die Kunden entreissen.

Beispielsweise ist die These des Netzwerks-Rauchen, „Adolf Hitler hätte das Passivrauchen „erfunden“ eine widerliche Propagandalüge der militanten Qualmfanatiker und ist, wie der Rest dieser üblen Pro-Qualm-Hetztiraden, sehr schnell als dreiste Lüge zu entlarven. Denn bereits 1928 wurde von Fritz Lickint, einem Deutschen Arzt, die Vermutung eines erhöhten Krebsaufkommens durch Passivrauchern geäußert.

Fritz Lickint war Mitglied der SPD und des „Vereins sozialistischer Ärzte“, seine erste Oberarztstelle erhielt Lickint an der Inneren Abteilung des Städtischen Küchwald-Krankenhauses in Chemnitz im Jahre 1929. Diese Stelle hatte er bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1934 inne.

Nun muss man sich eine Frage stellen: Was kann die Wissenschaft und die Vernunftserkenntnis, welche in den 30er Jahren über die Schädlichkeit des Rauchens erkannte, dafür, dass die Nazis diese wissenschaftlich einwandfreien Erkenntnisse in Ihre Politik integrierten? Wie kann man so dumm sein, eine nachweislich belegte wissenschaftliche Erkenntnis, welche einst ein bösartiger, verbrecherischer Politiker in sein Programm integrierte, mit dessen wirklichen Schandtaten in Verbindung bringen zu wollen?

Jahrzehntelang gab sich die Tabakindustrie jede erdenkliche Mühe, die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens zu vertuschen. Sie hat sich raffinierte Propagandakampagnen ausgedacht, Studien verheimlicht, gefälscht und verdreht, und in der Forschung in großem Maßstab betrogen und gelogen.

Die Tabakindustrie griff deshalb immer wieder tief in die Mogelkiste. Natürlich glaubt kein Mensch etwa Philip Morris, wenn der Tabakmulti von der Harmlosigkeit des Passivrauchens redet. Also schieben Philip Morris und andere Tabakfirmen scheinbar unabhängige Wissenschaftler vor. Diese erledigten dann die Arbeit für die Tabakmultis. Die Aufgabe war stets diesselbe: in der Öffentlichkeit Verwirrung stiften.

Ein Mann, der sich in diesem Geschäft auskennt, ist Ragnar Rylander. Seit anfangs der 1970er Jahre steht der Wissenschaftler gegen grosszügige Entlöhnung im Solde von Philip Morris. Schon damals war allen Wissenschaftlern bei Philip Morris klar, dass aktives wie passives Rauchen Krebs und weitere Krankheiten verursacht. Doch in der Öffentlichkeit leugnete Philip Morris, dass Rauchen krank macht. Rylander beteiligte sich aktiv an dieser Politik der Verleugnung.

Noch 1999 behauptete Rylander allen Ernstes in einer angesehenen Fachzeitschrift, bei Nichtraucherinnen, die mit Rauchern zusammenleben, würden schlechte Ess- und Trinkgewohnheiten für die Gesundheitsschäden in Frage kommen, die in Tat und Wahrheit auf das Konto Passivrauchen gehen. Nicht die Giftstoffe des Tabakqualms, sondern ein zu kleiner Konsum von Früchten und Gemüse sowie ein zu grosser Konsum von Kaffee und Alkohol würden Lungenkrebs auslösen.

Diese Betrügereien kamen letztendlich alle ans Tageslicht. Nachdem die Tabakindustrie eingesehen hat, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht mehr zu vertuschen ist, wird ja sogar auf den Internetseiten der Tabakindustrie vor den Gefahren des Passivrauchens gewarnt.

Das groteske, unkritische Nachplappern dieser Uraltargumente der Tabakindustrie hat nun das „Netzwerk-Rauchen- Forces-Germany übernommen. Mit den Strategien der Tabakindustrie versuchen ein paar verblendete Nikotinabhängige eine dreiste, wohl aber auch lächerliche Volksverdummungskampagne in Gang zu setzen. Bundesweit gibt es etwa zwei duzend Aktivisten, der Forces.Germany, von denen fast jeder eine eigene Internetrepräsentanz unterhält (z.B. Rauchen-in-hessen.de, rauchen-bayern.de, passiv-rauchen.de, um nur drei dieser üblen Paropaganaschmierer zu nennen). Auf diesen verbreiten diese selbsternannten Tabakverfechter stets die gleichen, abenteuerlich anmutenden pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits auf der„Forces-Germany“ Homepage zum Besten gegeben werden. Nach dem Motto „Masse statt Klasse“ wird unter dem eigenen Namen immer wieder der gleiche Informationsmüll geboten.

Das Netzwerk Rauchen arbeitet eng mit denen zusammen, die an Nikotinsucht, Krankheit und Tod verdienen.

Mit folgenden Organisationen arbeitet das Netzwerk-Rauchen Forces Germany zusammen:

„VEWBK“- Verein zum Erhalt der bayerischen „Wirtshauskultur“

„Smokersnews“ – Propagandaorgan der Tabkwarenbranche

„MUT“ – Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft.

„Zigarrenplattform“ – Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.

Wo Netzwerk-Rauchen Forces Germany draufsteht,

ist in Wirklichkeit die Tabaklobby drin.