Neues vom Schelm – Die Stunde der Fanatiker – Eine Hasspredigt des Netzwerks-Rauchen gegen das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz in Bayern

„Die Stunde der Fanatiker“ titelt das neueste Hetzpamphlet des Netzwerks-Rauchen, welches von denkfähigen Menschen Hetzwerk-Rauchen genannt wird. Außer übelster Lügenpropaganda, die diese militanten Qualmfanatiker seit Jahren in einem nicht enden wollenden Amoklauf gegen den Nichtraucherschutz im Umlauf bringen, findet man nichts Neues in dieser „Sonderausgabe“ des Volksverdummungsblättchens „Neues vom Schelm“.

Das Netzwerk-Rauchen arbeitet nachweislich mit der Tabakindustrie zusammen, bewiesen durch die Tatsache, dass „Neues vom Schelm“, als Volksverdummung in Reinkultur, bereits im Bayerischen Landtagswahlkampf 2008 vom Tabakwarengroßhandel finanziert und überall in Bayerischen Tabakwarenläden verteilt wurde.

Was in diesem neuerlichen Lügenpamphlet steht ist, wie bereits erwähnt, nichts wirklich Neues, sondern ein mieser Aufguss der schäbigen Lügenpropaganda des Netzwerks-Rauchen. Die Gebetsmühle dieses Rauchernetzwerks leiert immer wieder folgende verlogenen Kernbotschaften herunter, in einer Art und Weise, die den Chefpropagandisten des Dritten Reichs, Dr. Jüppchen Göbbels, würde dieser Verbrecher noch leben, vor Neid erblassen liesse:

1. Nichtraucherschutz wird von kranken Fanatikern betrieben.

2. Adolf Hitler hat angeblich das Passivrauchen „erfunden“, die USA haben es von Hitler übernommen.

3. Passivrauchen ist unschädlich.

4. Die Pharmaindustrie möchte in einer allumfassenden Weltverschwörung der ach so gescholtenen Tabakindustrie die Kunden entreissen.

Beispielsweise ist die These des Netzwerks-Rauchen, „Adolf Hitler hätte das Passivrauchen „erfunden“ eine widerliche Propagandalüge der militanten Qualmfanatiker und ist, wie der Rest dieser üblen Pro-Qualm-Hetztiraden, sehr schnell als dreiste Lüge zu entlarven. Denn bereits 1928 wurde von Fritz Lickint, einem Deutschen Arzt, die Vermutung eines erhöhten Krebsaufkommens durch Passivrauchern geäußert.

Fritz Lickint war Mitglied der SPD und des „Vereins sozialistischer Ärzte“, seine erste Oberarztstelle erhielt Lickint an der Inneren Abteilung des Städtischen Küchwald-Krankenhauses in Chemnitz im Jahre 1929. Diese Stelle hatte er bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1934 inne.

Nun muss man sich eine Frage stellen: Was kann die Wissenschaft und die Vernunftserkenntnis, welche in den 30er Jahren über die Schädlichkeit des Rauchens erkannte, dafür, dass die Nazis diese wissenschaftlich einwandfreien Erkenntnisse in Ihre Politik integrierten? Wie kann man so dumm sein, eine nachweislich belegte wissenschaftliche Erkenntnis, welche einst ein bösartiger, verbrecherischer Politiker in sein Programm integrierte, mit dessen wirklichen Schandtaten in Verbindung bringen zu wollen?

Jahrzehntelang gab sich die Tabakindustrie jede erdenkliche Mühe, die Schädlichkeit des Aktiv- und Passivrauchens zu vertuschen. Sie hat sich raffinierte Propagandakampagnen ausgedacht, Studien verheimlicht, gefälscht und verdreht, und in der Forschung in großem Maßstab betrogen und gelogen.

Die Tabakindustrie griff deshalb immer wieder tief in die Mogelkiste. Natürlich glaubt kein Mensch etwa Philip Morris, wenn der Tabakmulti von der Harmlosigkeit des Passivrauchens redet. Also schieben Philip Morris und andere Tabakfirmen scheinbar unabhängige Wissenschaftler vor. Diese erledigten dann die Arbeit für die Tabakmultis. Die Aufgabe war stets diesselbe: in der Öffentlichkeit Verwirrung stiften.

Ein Mann, der sich in diesem Geschäft auskennt, ist Ragnar Rylander. Seit anfangs der 1970er Jahre steht der Wissenschaftler gegen grosszügige Entlöhnung im Solde von Philip Morris. Schon damals war allen Wissenschaftlern bei Philip Morris klar, dass aktives wie passives Rauchen Krebs und weitere Krankheiten verursacht. Doch in der Öffentlichkeit leugnete Philip Morris, dass Rauchen krank macht. Rylander beteiligte sich aktiv an dieser Politik der Verleugnung.

Noch 1999 behauptete Rylander allen Ernstes in einer angesehenen Fachzeitschrift, bei Nichtraucherinnen, die mit Rauchern zusammenleben, würden schlechte Ess- und Trinkgewohnheiten für die Gesundheitsschäden in Frage kommen, die in Tat und Wahrheit auf das Konto Passivrauchen gehen. Nicht die Giftstoffe des Tabakqualms, sondern ein zu kleiner Konsum von Früchten und Gemüse sowie ein zu grosser Konsum von Kaffee und Alkohol würden Lungenkrebs auslösen.

Diese Betrügereien kamen letztendlich alle ans Tageslicht. Nachdem die Tabakindustrie eingesehen hat, dass die Schädlichkeit des Passivrauchens nicht mehr zu vertuschen ist, wird ja sogar auf den Internetseiten der Tabakindustrie vor den Gefahren des Passivrauchens gewarnt.

Das groteske, unkritische Nachplappern dieser Uraltargumente der Tabakindustrie hat nun das „Netzwerk-Rauchen- Forces-Germany übernommen. Mit den Strategien der Tabakindustrie versuchen ein paar verblendete Nikotinabhängige eine dreiste, wohl aber auch lächerliche Volksverdummungskampagne in Gang zu setzen. Bundesweit gibt es etwa zwei duzend Aktivisten, der Forces.Germany, von denen fast jeder eine eigene Internetrepräsentanz unterhält (z.B. Rauchen-in-hessen.de, rauchen-bayern.de, passiv-rauchen.de, um nur drei dieser üblen Paropaganaschmierer zu nennen). Auf diesen verbreiten diese selbsternannten Tabakverfechter stets die gleichen, abenteuerlich anmutenden pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse, die bereits auf der„Forces-Germany“ Homepage zum Besten gegeben werden. Nach dem Motto „Masse statt Klasse“ wird unter dem eigenen Namen immer wieder der gleiche Informationsmüll geboten.

Das Netzwerk Rauchen arbeitet eng mit denen zusammen, die an Nikotinsucht, Krankheit und Tod verdienen.

Mit folgenden Organisationen arbeitet das Netzwerk-Rauchen Forces Germany zusammen:

„VEWBK“- Verein zum Erhalt der bayerischen „Wirtshauskultur“

„Smokersnews“ – Propagandaorgan der Tabkwarenbranche

„MUT“ – Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft.

„Zigarrenplattform“ – Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.

Wo Netzwerk-Rauchen Forces Germany draufsteht,

ist in Wirklichkeit die Tabaklobby drin.

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Eine Antwort

  1. Sehr schwach, sehr durchsichtig, diese „Argumente“ der Nikotinsüchtigen

    > „Der Schulterschluss mit den Braunen und der Pharmaindustrie zeigt, dass diese
    > Parteien keine Hemmungen haben, wenn es um die Bekämpfung der Raucher geht“

    Ich bin mir sehr, sehr sicher, daß sich auch unter den Rauchern
    „Braune“ befinden. Das könnte, nur so eine Idee, daran liegen, daß
    Rauchen eine Sucht ist, die sich politisch unabhängig entwickelt hat.
    Der Fidel raucht seine Cohiba ebenso wie der Adolf seinen
    Glimmstengel. Wenn man jetzt feststellen würde, daß ein großer
    Schokoladenhersteller Kontakte zur NPD hätte, wäre es dann opportun
    ein Schokoverbot zu fordern, weil ja (Kalauer incoming…) „die
    Braunen“ da ihre Finger drin haben? Absurde Begründungen, die nur
    eines zeigen: Den Rauchern fehlen einfach echte Argumente, also
    werden sie persönlich, konstruieren unsinnige Zusammenhänge und
    versuchen, mit Schlagworten Panik zu schüren. Auf diesem Niveau
    braucht man nicht zu diskutieren, nicht mal am Stammtisch.

    Die Argumentation mit der Pharmaindustrie ist noch hanebüchener. Wie?
    Die sollen sich solche Mühe geben, um ein paar Kaugummis und Pflaster
    abzusetzen? Die zudem bewirken würden, daß die Nutzer sie bald gar
    nicht mehr brauchen? Je weniger Menschen rauchen, desto gesünder ist
    die Gesellschaft. Das KANN der Pharmaindustrie gar nicht gefallen.
    Weniger Krebs, den man mit teuren Medikamente und Therapien behandeln
    kann. Weniger Atemwegserkrankungen. Ja, sogar weniger Käufer für ihre
    pissigen Kaugummis und Pflaster, weil durch den gesellschaftlichen
    Druck kaum einer mit dem Rauchen anfängt und damit dann auch nicht
    aufhören muß. So blöd sind die nun wirklich nicht. Ganz im Gegenteil
    zu denen, die solche „Argumente“ auffahren.

    > Zu den typischen Lebensformen gehört in Deutschland die Gemütlichkeit. Und
    > deren Inbegriff ist für viele die Feierabendkneipe, und da wird
    > typischerweise geraucht. Das soll nun plötzlich so gefährlich sein und muss
    > deshalb verboten werden?“

    Eine lose Reihe von leeren Behauptungen. Wer so argumentiert, muß
    auch Beweise liefern. Wieviele Menschen finden es gemütlich, nach der
    Arbeit in einer Kneipe zu gehe? In wievielen dieser Kneipen wird
    geraucht? Wird Rauchen als gemütlich oder störend empfunden?
    „Typisch“ ist auch ein schlechtes Argument. Typischerweise wurden in
    Deutschland um 1942 Behinderte umgebracht. Nur weil etwas „typisch“
    ist, ist es damit nicht auch gut und richtig.

    > „Die Vorhaben der Moderne sind ausnahmslos an rauchenden Stammtischen
    > beschlossen worden, ob es Vereine, Parteien oder Bürgerinitiativen waren,
    > alle haben dort ihren Ursprung.“

    Soso…dafür würde ich gerne Quellen sehen. Man sollte in diesem Fall
    niemals mit Worten wie „ausnahmslos“ argumentieren, wenn man nicht
    für 500 Jahren Geschichte der Moderne zu jedem wichtigen Projekt
    eindeutige Belege über das konkrete Rauchverhalten der anwesenden
    Personen hat. Zudem ist das eigentlich kein Argument, denn nicht das
    Rauchen schuf die Vorhaben, sondern die Menschen. Ich bin mir
    ziemlich sicher, daß sie auf die gleichen Ideen gekommen wären,
    selbst wenn sie (so sie es denn taten) nicht geraucht hätten. Das
    wäre eher ein Argument für Alkohol, der durchaus in der Lage ist,
    Menschen etwas tun zu lassen, was sie im nüchternen Zustand nicht tun
    würden. Nikotin hat diese Eigenschaft nicht. Man könnte diese
    Errungenschaften daher auch auf das Holz schieben, denn man saß
    sicherlich „ausnahmslos“ auf hölzernen Stühlen an hölzernen Tischen.
    Oder es waren die Pferde, mit denen man zu den Treffen ritt (ich
    zähle mal die Kutschen dazu). Die Errungenschaften dieser Erde,
    enstanden auf dem Rücken der Pferde! So muß es gewesen sein. Es kann
    keine andere Erklärung geben.

    Nur so am Rande: Ich vermute mal, daß das große Vorhaben der Moderne,
    die Menschen vor dem Rauchen zu bewahren, an einem rauchfreien Tisch
    stattfand…

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