Die widerliche Hetzkampagne gegen den Nichtraucherschutz treibt neue Blüten: „Übertriebene Rauchverbote fördern Gewaltbereitschaft“, behauptet ein Raucher, der Mörder in Schutz nimmt

Es ist erschreckend, mit welchen Argumenten militante Raucher gegen den Nichtraucherschutz wettern. Da werden Täter und Opfer mal kurz vertauscht, als ob es das Normalste der Welt wäre. Da wird jemand umgebracht und ist mehr oder weniger selber schuld, weil er einen friedlichen Mitbürger auf ein Gesetz aufmerksam macht und damit provoziert. Ich frage mich, ob Flugkapitän a.D. Peter Haisenko generell Verbote (Mord, Diebstahl, etc.) ablehnt, weil sie potentielle Verbrecher ja ohnehin nur provozieren. Wie süchtig nacn Nikotin muss man sein, um derart absonderlich zu fabulieren?

Das, was Haisenko an Gedankengut in ihre Artikel ergossen hat, könnte auch aus den Thinktanks der Tabakindustriemafia-Werbestrategen stammen. Eine widerlich Hetzschrift. Beginnend mit der Verherrlichung des der Nikotinsucht als Freiheit, über die Behauptung, die die Tabakindustrie erfunden hat, Rauchverbote würden die Bevölkerung spalten bis hin zu geistigenm Tiefseetauchen mit der Behauptung, Raucher hätten schon immer Rücksicht gegenüber ihren nichtrauchenden Mitmenschen geübt. Da irrt der Herr Haisenko, und zwar gewaltig, mit jedem Satz, den er vor sich hin phantasiert. Es scheint der Wunsch Vater seiner Gedankengänge zu sein, andere Ursachen scheiden aus, ausser vielleicht, dass Nikotin der geistigen Leistungsfähigkeit absolut nicht zuträglich ist.  

Wie süchtig nach Nikotin muss man sein, um abscheuliche Verbrechen einem Gesetz in die Schuhe zu schieben, das die Bevölkerung vor der Vergiftung ihrer Atemluft durch toxischen Tabakqualm schützen soll, Herr Haisenko?

Wissen Sie, was Sie nicht habenHerr Haisenko? Anstand. Anstand gegenüber den Angehörigen der Menschen, die von diesen rauchenden Gewaltverbrechern ermordet wurden. Sie sollten sich schämen, mit ihrem widerlichen Geschreibsel Gewaltverbrecher in Schutz zu nehmen und diese rücksichtslosen Kriminellen Täter zu Opfern hoch zu stilisieren. Sie ermutigen geradezu weitere Kriminelle, ihren krankhaften Hass auf Mitmenschen einem angeblich sinnlosen Gesetz in die Schuld zu schieben und dem Nächsten Unschuldigen den Schädel einzuschlagen, der Sie bittet, den Nichtraucherschutz zu beachten.

Das Geschreibsel des Herrn Haisenko sieht aus wie die Reaktion eines in die Enge getriebenen Tieres. Wildes um sich Beissen ohne die eigene Situation zu reflektieren. Intolerant, militaristisch und verlogen egoistisch. Intoleranz, Egoismus und Militarismus finden sich meiner Erfahrung nach eher auf der Raucherseite. Wo gibt es ein Grundrecht auf aktive Körperverletzung und wieso wird hierfür Toleranz erwartet? Kein Raucher wird des Rauchens wegen diskriminiert.

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Eine Antwort

  1. Ich habe den Artikel auch gelesen und war genauso erschrocken wie Du.
    Ich war bis vor einigen Jahren selbst noch Raucher, habe aber immer versucht Rücksicht zu nehmen.
    Wenn ich die Ergüsse dieses Haisenkos so lese, wundert es mich, dass ein Mensch mit so wenig Verantwortungsbewustsein überhaupt fliegen darf, geschweige denn Passagiere befördern.
    Weihnachten 2007 ist meine Tante, die nicht geraucht hat, mit Husten zum Arzt gegangen.
    Diagnose: Lungenkrebs.
    Im Februar 2008 war sie tot.
    Ihr einziger Fehler: Mehr als 20 Jahre in der Gastronomie arbeiten.
    Und ich kenne mehrere Fälle, wo Menschen krank wurden, die als Nichtraucher mit Rauchern zusammen arbeiten mussten.
    Ich gehörte selbst dazu und habe meinen Job geschmissen, obwohl ich mir das eigentlich nicht leisten konnte.
    Aber ständiges Schwindelgefühl und Kopfschmerzen, weil ich mit einem Kettenraucher zusammen arbeiten musste, war ich einfach satt.
    Heute halte mich weit von allem weg, was mit Rauch zu tun hat und habe keine der genannten Beschwerden mehr.
    Und vielen Jugendlichen, die gerade selbst entscheiden können, ob sie in ein Lokal gehen dürfen oder nicht, leben Menschen wie Herr Haisenko dieses „Coole Gefühl“ von Freiheit und Abenteuer vor und ziehen durch ihr Vorbild die nächste Generation kranker und krank machender Süchtiger heran.
    Das muss endlich aufhören!

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