nein-beim-volksentscheid.de – Die neueste Tabakpropaganda von Rauchen Bayern, Verbotswahn.de & Co.

Die Anzahl der Internetrepräsentanzen, mittels derer der Betreiber der parareligiösen pro-Qualm Propagandaseite „Rauchen-Bayern.de“ seine Lügenmärchen rund um den blauen Dunst in die Welt des Internets hinausposaunt, nimmt ständig zu.  Rauchen-Bayern, das neuerdinges  unter der irreführenden Bezeichnung „Rauchernews.de“ firmiert, ist bekannt für die Verbreitung übelster Propaganda, wenn es darum geht, mit gezielten Desinformationen und pseudowissenschaftlichem Blafasel den Nichtraucherschautz und alle, die sich für den Nichtraucherschutz einsetzen, in einer besonders schäbigen Art und Weise zu diffamieren.

Der Internetauftritt   “verbotswahn.de” genügt “ Aranita“, wie sich der Pro-Qualm-Münchausen gelegentlich selbst nennt, offensichtlich nicht mehr, um seine abgeschmackten Storys über die vermeintliche Passivrauchlüge in gewohnter Art und Weise neu aufzukochen. Nein, das dumfbackige Gelaaber um den toxischen blauen Dunst, das der Aktivist des „Netzwerks Rauchen“ von seinen militanten Harcorequalmfreunden eingetrichtert bekam und völlig   unbedarft nachplappert, ist  derart dämlich, dass es ständig neuer Internetauftritte bedarf, von denen sich der Betreiber wohl erhofft, die Glaübwürdigkeit seines dummen Geredes steigern zu können.

Es sind immer wieder die gleichen Verlinkungen, es ist immer wieder der gleiche Bockmist, den der militante Pro-Qualm-Propagandist auf seinen mannigfaltigen Internetrepräsentanzen, zu denen sich nun auch „nein-beim-volksentscheid.de“ gesellte, verbreitet.   Neuses vom Schelm, Beda M.Stadler und Professor Ropohl sind das Standardrepertoire pseudowissenschaftlicher Tabakfundamentalisten, das bei  „nein-beim-volksentscheid.de“ verschwurbelt wird.  Die duchgeknallten Nikotinfanatiker, zu denen auch der Betreiber dieser abartigen Internetauftritte  namens „nein-beim-volksentscheid.de“, „verbotswahn.de“ und „rauchernews.de“ gehört,  stellen damit letzendlich nur ihre eigene Dummheit unter Beweis .

Denkende Menschen werden „nein-beim-volksentscheid.de“  als das erkennen, was es tatsächlich ist:

Ein Sammelsurium aus gezielten Desinformationen, offensichtlichen Lügen und übler Hetzpropaganda mit dem Ziel, den Absatz von tödlichen Tabakdrogen zu steigern und den Nichtraucherschutz zu diffamieren.

Tabaklobby: Zweifel säen

 Wissenschaftlich gestützte deep-lobbying-Strategien werden gezielt genutzt, um ungeliebte Erkenntnisse zu bekämpfen. Das wissenschaftliche Streben wird anderen Zwecken untergeordnet, wobei die Rolle beteiligter Wissenschaftler/innen im Einzelnen zu klären ist. Sie kann von bewusster Mitwirkung an Irreführung, (mit)wissender Mitwirkung ohne Manipulation wissenschaftlicher Verfahren/Erkenntnisse z.B. durch Ablenkungswissenschaft bis zu unbewusstem Mitwirken reichen.

Mitte der 1950er Jahre z.B. tauchten die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf, die Rauchen mit Krebs in Verbindung brachten. In den folgenden Jahrzehnten versuchte die Tabakindustrie systematisch und weltweit, Wissenschaft mit einer scheinbar soliden Gegen-Wissenschaft zu bekämpfen. Sie streute gezielt Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Auswirkungen des Rauchens und versuchte umgekehrt, positive Informationen über das Rauchen in wissenschaftlicher Form in Umlauf zu bringen. Dazu bediente sie sich einer Strategie, die man analog zur Geldwäsche als „Informationswäsche“ bezeichnen kann.

Die Studien und Analysen kamen von scheinbar unabhängigen Denkfabriken oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten, welche die Tabakindustrie und eigens dafür gegründete Stiftungen verdeckt finanzierten. Zu der Strategie gehörte, von einer offen geführten Tabak-„Kontroverse“ zu sprechen und von den Medien im Sinne einer „fairen Berichterstattung“ zu fordern, beide Seiten gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen.

Ein Beispiel: Die Denkfabrik Alexis de Tocqueville Institution veröffentlichte 1994 eine Kritik der amerikanischen Umweltbehörde EPA, insbesondere deren jüngster Kosten-Nutzen-Analyse zu den Auswirkungen des Passivrauchens. Die Studie war vom Tobacco Institute, der (1998 zwangsweise aufgelösten) Lobbyorganisation der Tabakindustrie, finanziert.

Das Tobacco Institute bekam auch die Entwürfe der Studie zur Kommentierung geschickt und half beim Einwerben weiterer Wissenschaftler/innen, die der Studie mehr wissenschaftliche Glaubwürdigkeit verleihen sollten. Die Studie verschwieg allerdings die Finanzierung durch die Tabakindustrie. Andere Strategien der Tabaklobby dienten dazu, positiven Nutzen in anderer Hinsicht zu reklamieren. Auch in Deutschland fanden sich Wissenschaftler/innen, die z.B. Studien zum „psychosozialen Nutzen“ des Rauchens veröffentlichten, die indirekt vom damaligen Verband der Cigarettenindustrie finanziert worden sind.3

Die Tabakindustrie versuchte darüber hinaus, in einer generellen Debatte über „solide Wissenschaft“ („sound science“) Opfer und Täter zu vertauschen. Diese Taktik bezweifelt den Charakter der Wissenschaftlichkeit selbst. Wissenschaftliche Beiträge diffamiert sie als „junk science“4, wobei auch Debatten rund um den Klimawandel, die Gentechnik oder den Atommüll aufgegriffen werden. Abgesehen vom Versuch, den eigenen Bemühungen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, zielt die Verallgemeinerung vermeintlicher Wissenschaftskritik darauf ab, eine drohende Isolierung zu vermeiden und weitere Bündnispartner aus der Wirtschaft zu gewinnen.

3) Siehe mit weiteren Beispielen: Ludwig, Udo: Geheime Gesandte. In Spiegel 23/2005 vom 6. Juni 2005, wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument. html?id=40630213.

4) Vgl. www.junkscience.com/.

Quelle:Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Neues vom Schelm – Lügen, Halbwahrheiten, Stammtischgeschwätz, Esoterik und dummes Gerede rund um den tödlichen blauen Dunst

Wie Betreiber von Raucherwebseiten versuchen, ihre Leser systematisch zu verdummen

Der „Schelm“ ist eine im Internet abrufbare Publikation einer unbekannten Autorengruppe oder eines Einzelautors die den Zweck hat, wissentlich Unwahrheiten über den Tabakkonsum und seine Folgen im WWW zu verbreiten. Angesiedelt sind der oder die Autore(n) im Umfeld eines sog. „Netzwerk Rauchen e. V.“, einer militanten und extrem aggressiven Splittergruppe, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Nichtraucherschutz in Deutschland wieder abzuschaffen, damit insbesondere ihre Mitglieder und Sympathisanten wieder ungehindert immer und überall Tabakdrogen konsumieren können.

Ein wesentlicher Teil der Strategie dieser dubiosen Gruppe ist es, immer neue Webpräsenzen zu erfinden um ihre offenkundigen Unwahrheiten unter das Volk zu streuen. Eine dieser Präsenzen ist ein kleines „Blättchen“ namens „Neues vom Schelm“ (http://neues-vom-schelm.de/). Dort werden in unregelmäßigen Abständen Traktate veröffentlicht, die ausschließlich der gezielten Desinformation und der Lüge dienen. In diesen Texten wird mit sehr einfachen rhetorischen Mitteln versucht, gegen den Nichtraucherschutz Stimmung zu machen und die seriöse Wissenschaft, die sich mit demTabakrauchen und seinen teilweise schrecklichen Folgen auseinandersetzt, zu diskreditieren.

Eines dieser Pamphlete möchte ich nachfolgend exemplarisch untersuchen, um herauszuarbeiten, mit welchen inhaltlichen, textlichen und stilistischen Mitteln die Autoren arbeiten, um ihre unseriösen Ziele gegen alle Vernunft zu realisieren.

Hier das Original des Textes: http://neues-vom-schelm.de/_gesund.html

Originalpassagen sind in rot gehalten.


Raucher sterben früher

Dies dürfte so ziemlich die einzige wahre Aussage in der ganzen textlichen Darbietung sein. Da sie am Anfang steht, kann man hier die Lektüre auch einstellen. Aber wir wollen ja den Text analysieren…

Rauchfrei, gesund und glücklich?

Schon alleine diese erste Frage ist suggestiv. Und derartige Fragen werden uns noch sehr oft begegnen. Die Antwort wird, wie bei Suggestivfragen üblich, dann gleich mitgeliefert, und sie lautet zwangsläufig „Nein“. Zumindest in der Sicht der Autoren. Denn wer seine eigene Gesundheit permanent ruiniert, dem ist wohl kaum zuzutrauen, dass er die obige Frage mit „Ja“ beantwortet. Und es ist ja auch allgemein bekannt: dass man durch Rauchverzicht nicht nolens volens und damit zwangsläufig glücklich wird. Aber dass man durch Nichtrauchen gesünder wird, ist jedem normalen Menschen einsichtig. Da man aber nicht glücklicher wird, so wird einem von den Autoren suggeriert, wird man eben auch nicht gesünder. Ein sehr leicht zu durchschauendes sprachliches Vorgehen indem man Begriffe vermengt, die positiv besetzt sind. Negiert man dann den einen, negiert sich der andere automatisch mit.

’Rauchen schadet Ihrer Gesundheit’: eine Binsenweisheit, die allgemein bekannt ist und von nahezu jedem akzeptiert wird.

Durch diese Formulierung soll die angebliche „Binsenweisheit“ (die bekanntermaßen gesicherte Erkenntnis ist) in Zweifel gezogen werden. Denn wenn „nahezu jeder“ sie akzeptiert (was in der Sicht der Autoren wohl falsch ist), so wird es auch einige wenige Wissende geben, die sie nicht akzeptieren. Und wer dies ist, ist natürlich ebenfalls schon klar. Mit anderen Worten: Die Masse lässt sich verdummen, die Damen und Herren Nikotinsüchtigen, die diesen Text verfasst haben, gehören zum kleinen Kreis der Wissenden und lassen uns nun daran teilhaben. Man darf also gespannt sein.

Stimmt es aber wirklich, dass wir Raucher, würden wir nur mit dem Rauchen aufhören, dann auch gesünder bleiben und länger leben würden?

Interessant an diesem Text ist, dass er einleitend fast nur mit Fragen aufwartet und im Gegenzug keinerlei konkrete Aussagen oder gar Antworten auf die Fragen  liefert. Die Fragen beziehen sich dabei immer auf gesichertes Allgemeinwissen, das den Autoren aber bei der Verfolgung ihrer Ziele aber ungelegen kommt, und daher stellen sie dieses als fragwürdig dar. Ein Sachverhalt, den man nicht akzeptieren mag, wird also durch Fragen in Frage gestellt.

Immerhin gab es schon genügend andere Fälle, in denen hat es die Menschen eben nicht gesünder gemacht, wenn sie gläubig taten, was gerade als ‚gesundheitsfördernd’ in aller Munde war. Denn die Wissenschaft hat dabei schon so manchen Irrweg eingeschlagen.

Auffällig ist hier auch wieder das vollkommene Fehlen von Belegen. Wo haben Menschen, die gesund leben, durch eben diesen Lebensstil gesundheitliche Nachteile erlitten? Kein Beleg, kein Beweis, nur Mutmaßungen und unbewiesene Behauptungen werden angeführt. Dass es „immerhin“ entsprechende Fälle gegeben haben soll, ist reines Stammtischgeschwätz, vollkommen unwissenschaftlich und vom kognitiven Niveau her äußerst dürftig. Und am Ende des Absatzes erscheint dann noch ein sehr ungenauer Verweis auf „die Wissenschaft“ im Allgemeinen. Welche Wissenschaft (Medizin, Biologie, Chemie, Physik oder eine Geisteswissenschaft) genau gemeint ist, welche Studien oder Erkenntnisse betroffen sein könnten, wird ebenfalls verschwiegen. Fazit: Nichts Konkretes, nichts Nachprüfbares, keine Wissenschaft. Nur sinnleeres und weitgehend dummes Gerede.

Das kann selbstverständlich auch das Rauchen betreffen.

Aha. Jetzt kommt man zum Kern der Sache. Es könne auch das Rauchen betreffen. Aber auch hier wieder keinerlei Konkretisierung, keine Verdeutlichung, was genau gemeint ist. Jeder Leser darf sich selbst aussuchen, wie er den Satz verstehen möchte. Nur inhaltsloses Bla-Bla, das man so oder ähnlich auf jedem Stammtischtreffen hören kann wenn nur genug geraucht wird. Und es wird in aller Regel von Menschen ausgesprochen, die vermutlich genau so viel von Wissenschaft verstehen, wie die Autoren dieses Textes. Nämlich rein gar nichts.

Sie finden diesen Satz ketzerisch? Wissenschaft sollte aber immer die unvoreingenommene Suche nach der Wahrheit sein. Sonst verhält sie sich wie der Mann aus dem Witz, der seinen Schlüssel unter der hellen Straßenlaterne leichter zu finden glaubt, obwohl er ihn dort gar nicht verloren hat.

Das Problem dieser Autoren ist eben, dass sie mit (Natur-)Wissenschaft nicht viel am Hut haben, erkennbar allesamt über keinerlei entsprechende wissenschaftliche Ausbildung verfügen, im Gegenzug aber meinen, mit der Wissenschaft ganz allgemein ins Gericht gehen zu müssen. Derartig hanebüchen vorgetragene Wissenschaftskritik von Nicht-Wissenschaftlern wirkt dabei einfach nur lächerlich. Ziel der Autoren ist es also vordringlich, allgemein Zweifel am Arbeiten von Wissenschaft zu säen. Einer Wissenschaft, die man nicht versteht, deren Ergebnisse man aber missbilligt, weil sie der eigenen Auffassung von den Ursachen und Folgen des eigenen Tabakdrogenkonsums widersprechen.

Und über den nachgeschalteten „Witz“ muss man gar nicht reden. Dieser besitzt so viel Themenbezug als ob man das Rezept einer „Pizza Margherita“ in dem Text eingeflochten hätte.

Der Mensch als Ganzes ist mehr als nur die Summe seiner als ‚Einzelteile’ betrachteten Organe und eine Antwort auf die Frage, was Sie gesund erhalten wird, gar nicht so einfach.

Und hier wird es dann endlich wirklich esoterisch, wir haben ja schon darauf gewartet. Der Mensch sei ein Ganzes, so wird gesagt. Das ist zwar schön und richtig, aber leider auf das Thema „Rauchen“ nicht anwendbar. Denn wer raucht, schädigt zwar alle Organe mit den zugeführten giftigen und krebserregenden Substanzen, aber es wird immer in aller Regel ein Organ zuerst versagen. So erleidet das Opfer dann einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder es bildet sich ein Tumor in einem Organ. Das traurige und fatale Ergebnis das jahrelangen „Rauchgenusses“.

Stoffe zu vermeiden, von denen Sie befürchten, krank zu werden, kann nicht falsch sein.

Man lese diesen Satz, reflektiere kurz, und gehe dann sofort zum nächsten:

Andererseits zeigt sich daran, dass Kinder, die in sehr hygienischen Verhältnissen aufwachsen, besonders häufig an Allergien und Asthma* leiden, dass zu wenig Kontakt mit schädlichen Stoffen auch schaden kann.

Diese Anordnung von Sätzen ist symptomatisch für das Vorgehen der Autoren. Sachverhalte, die keinen Bezug zueinander habe, die aber oberflächlich betrachtet verknüpft sind, werden in einem Atemzug genannt. Aus der Nacheinanderschaltung dieser beiden Sätze (deren Aussagen sich auf völlig unterschiedliche Sachverhalte von exogenen Einflussfaktoren beziehen), erreicht die gesamte Aussage beim Leser folgenden Eindruck: „Wenn ich Tabakrauch einatme, stabilisiert dies meine Gesundheit.“

Die Realität: Jeder weiß, dass man sich von bestimmten Stoffen tunlichst fernhalten sollten, besonders von toxischen (giftigen) und kanzerogenen (krebserregenden) Stoffen. Also sollte man unter allen Umständen nicht rauchen und auch keinen Tabakrauch einatmen. Diese chemischen Schadstoffe haben allerdings nichts mit der Allergievermeidung aus dem zweiten Satz zu tun. Denn bei der heute oft übertriebenen Hygiene, auf die dieser Satz abzielt, handelt es sich um das Vermeiden von Kontakt mit Bakterien und Viren, also mit Krankheitserregern, die z. B. viele Eltern durch ständige Desinfektion der Oberflächen von ihren Kindern fern zu halten versuchen. Hier werden also aus Gründen der Desinformation zwei völlig unterschiedliche Schadauslöser vermengt: Kanzerogene und Gifte des Tabakrauches auf der einen Seite und eher harmlose Bakterien und Viren auf der anderen.

USA: Weniger Rauch – mehr Kranke

Nun wird wieder eine unbewiesene und aus dem Zusammenhang gerissene These schlagwortartig in den Raum gestellt.

Die USA gelten beim Kampf gegen das Rauchen als sehr erfolgreich. Fragt man aber nach der Entwicklung der Lebenserwartung der Amerikaner oder nach den Kosten des Gesundheitswesens, erfährt man: Beides, also auch die Gesundheit der US-Bürger, hat sich in den letzten Jahren verschlechtert.

Anschließend wird wieder in vollkommen unwissenschaftlicher Weise versucht, eine beliebige Korrelation mit einer Ursache-Wirkungskette (einer Kausalität) gleichzusetzen.

Möglicherweise ist ja der durchschnittliche Gesundheitszustand der Amerikaner tatsächlich in den letzten Jahrzehnten abgesunken. Dies hat aber nichts damit zu tun, dass weniger geraucht wird, sondern dass die Armut und soziale Ungleichheit in Amerika seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stetig angestiegen ist. Dadurch wurde die Ernährungslage vieler Familien in den USA schlechter, ein großer Teil der US-Bürger hat keine Krankenversicherung und kann sich daher nicht oder nur sehr eingeschränkt medizinisch versorgen. Die Folge: Bis es zu einer medizinischen Behandlung kommt ist eine Krankheit in aller Regel schon weit fortgeschritten. Zusätzlich sinkt das Bildungsniveau (wie auch in anderen Ländern) ständig. Dies sind alles Faktoren, die der gesamten Volksgesundheit abträglich sind. Eine Kausalität eines verschlechterten Allgemeingesundheitszustandes mit einer steigenden Tabakabstinenz ist also nicht gegeben, sie ist rein fiktionaler Natur.

Je weniger die Amerikaner rauchten, desto mehr stieg in den USA außerdem der Konsum von Psychopharmaka*. Die Befreiung von der Zigarette hat sie offenbar nicht freier und glücklicher, sondern vielmehr kranker und unglücklicher gemacht.

Auch hier wieder der Versuch, durch eine beliebige Korrelation eine Kausalität nachweisen zu wollen. Der erhöhte Verbrauch von Psychopharmaka hat viele andere möglichen Ursachen: Eine leichtere Verfügbarkeit der Präparate am Markt, mehr Armut und sozialer Abstieg in der Bevölkerung wobei die vergleichsweise billigen Pharmaprodukte als zumindest zeitweiliger Ausweg aus der eigenen desolaten psychischen Befindlichkeit gesucht werden etc. etc.

All dies sind wesentlich wahrscheinlichere Ursachen als ein einfacher Umstieg von der Tabakdroge hin zu Psychopharmaka.

’Diese gleichzeitige Entwicklung ist nur Zufall!’, behauptet unser Gesundheitspolitiker nun vermutlich.

Und sie tun das zu Recht, weil es keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Kausalität gibt.

Richtig ist, dass der Schelm natürlich nicht beweisen kann, dass es kein Zufall ist.

Eben. Aber er versucht es trotzdem. Und zwar über den Weg der unzähligen Konjunktive, der exzessiven Verwendung der Möglichkeitsform und der unbewiesenen Hypothesen in Frageform.

Aber wenn er in der Zeitung liest, dass unter den optimistischsten Menschen auffallend viele Raucher sind,

Wenn dem so wäre, dann dürften primär die Pessimisten unter den Rauchern einen Herzinfarkt, Lungenkrebs und Schlaganfall erleiden. Die Wirklichkeit sieht leider ganz anders aus. Auch gibt es keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen psychischer Grundstimmung und der Wahrscheinlichkeit, als Mensch im Laufe seines Lebens z. B. eine Krebserkrankung zu entwickeln.

unzufriedene und unglückliche Menschen leichter krank werden und
Optimisten länger leben als Pessimisten, dann fällt ihm ein, dass Fachleute außerdem bestätigen, dass Angst, Stress und Schuldgefühle krank machen können.

Hier lassen sich die Autoren wieder vollends auf das Niveau der Esoterik herunter um gezielte Desinformation zu bewirken. Und wie ist eigentlich „krank“ definiert? Natürlich sind Menschen mit pessimistischer Grunddisposition anfälliger z. B. für seelische Erkrankungen wie etwa die Depression. Aber eine Depression oder eine psychosomatische Störung ist kein Lungenkrebs und führt nur selten zum Tode es sei denn durch vereinzelten Suizid.

Genau diese Mittel werden aber ganz gezielt eingesetzt, wenn es darum geht, Raucher zum Nichtrauchen zu bekehren.

Dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass inhalatives Tabakrauchen mit einem erheblichen Frühsterblichkeitsrisiko behaftet ist, haben bereits Doll und Peto vor 40 Jahren nachgewiesen: (http://www.oncoprof.net/Generale2000/g02…ex_gb-pr09.html). Es existieren keine wissenschaftlichen Zweifel, dass Raucher tendenziell wesentlich früher sterben als Nichtraucher.

Neben dem bekannten Placebo-Effekt, der bewirkt, dass auch unwirksame Medikamente oft helfen, wenn der Patient an eine heilende Wirkung glaubt, ist auch der umgekehrte Effekt, Nocebo-Effekt* genannt, in die Diskussion gelangt. Damit wurde das Phänomen benannt, dass ständige Warnungen vor einer Krankheit ebenfalls krank machen können. Es ergibt also durchaus einen Sinn, zu vermuten, dass der Kreuzzug gegen den Tabak der Gesundheit der Amerikaner mehr geschadet als genützt hat.

Auch dies ist eine gezielte Falschinformation. Es existiert keine wissenschaftliche Studie, nach der Personen, die sich gesundheitsbewusst verhalten, weil sie bestimmte Krankheiten vermeiden wollen, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit diese Erkrankungen erleiden. Die These „Krebsangst erzeugt Krebs“ ist ebenso unwissenschaftlich wie der ganze Text dieser Autoren, die überdies ihren Namen bewusst nicht nennen wollen. Eine weitere glatte Lüge also.

Die Erkenntnisse von heute …
… sind bekanntlich oft die ‚großen Irrtümer’ von morgen.
 
 
 Ein schönes Wort „bekanntlich“. Hier wäre zu fragen, wo das geschrieben steht. Vielleicht im esoterischen Basiswissen der Redaktion des „Schelm“. Mit ist dieser Sachverhalt jedenfalls bis dato nicht bekannt und ich beschäftige mich täglich mit Wissenschaft.

In Wirklichkeit hat die Medizin noch sehr wenig von dem verstanden, was im menschlichen Körper abläuft, wenn jemand krank wird.

Auch dies ist eine Falschinformation. Speziell auf das Rauchen bezogen sind die Mechanismen, die z. B. zur vermehrten Entstehung von Gefäßkrankheiten unter Tabakeinwirkung frühren genau aufgeklärt. Ebensolches gilt für die Karzinogenese (Krebsentstehung) von Lungenzellen durch Mutation des p53-Tumorsuppressorgens durch die im Tabakrauch enthaltenen Kanzerogene wie das Benz(a)pyren.

[…]

140.000 Menschen pro Jahr sollen es zum Beispiel sein, deren Tod das Rauchen verschuldet – obwohl es noch in keinem einzigen Fall gelungen ist, zu beweisen, dass jemand tatsächlich am Rauchen gestorben ist.

Hier wird wieder die beliebte These wiedergekäut, nach der das Rauchen keine direkte Todesursache sei. Mit der gleichen Begründung könnte man sagen, dass eine Person nicht an einer Gewehrkugel gestorben ist, sondern an bestimmten inneren Verletzungen. Dass diese Verletzungen aber nicht eingetreten wären, wenn nicht jemand auf das Opfer mit einer Waffe gefeuert hätte, lassen die Autoren dezent aus der Betrachtung herausfallen. Natürlich stirbt niemand direkt an einer Zigarette. Er stirbt an einer unheilbaren Krankheit. Dass diese Erkrankung, wie z. B. der Lungenkrebs aber fast nur Raucher trifft (hier speziell das „kleinzellige Bronchialkarzinom“, das seine Opfer zu 99% unter Raucher findet) und damit durch das Rauchen verursacht wurde, steht auf einem anderen Blatt. Rauchen ist die Ursache tödlicher Krankheiten. Punkt.

[…]

Für manche Krankheiten gibt es in Deutschland wenigstens recht genaue Schätzzahlen, zum Beispiel für den Lungenkrebs. Vergleicht man diese Zahlen mit dem, was sich aus dem ‚relativen Risikos’ für Raucher ergibt, passt da vieles nicht so richtig zusammen.

Dies gilt nur, wenn man nicht in der Lage ist, wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema „Rauchen und Lungenkrebs“ zu lesen oder zu verstehen. Interessant ist auch, dass die Autoren hier wieder nicht konkret wird. Es bleibt also wie in dem ganzen Pamphlet bei vagen Andeutungen, die niemals auch nur annäherungsweise genau benannt werden. Man findet am Ende der Originalwebseite zwar ein paar Quellenangaben, aber die relevanten Verweise (z. B. auf Doll/Peto) fehlen.

Ein schönes Thema ist das sicher nicht. Dennoch wird der Schelm Ihnen noch berichten, was er darüber herausgefunden hat. Dazu muss er Sie aber aus Platzgründen auf eine eigene Ausgabe vertrösten.

Leider haben wir vom „Schelm“ diesbezüglich nie wieder etwas gehört. Warum wohl? Weil es mehr Erfolg verspricht, ein paar Nebelbomben abzuwerfen anstatt seine Behauptungen seriös zu untermauern? Oder schlicht und einfach, weil es keinen Beweis für die Behauptungen gibt? Warten wir also weiter….

Es ist Mode geworden, das Rauchen für alle möglichen Krankheiten vom Fußpilz aufwärts verantwortlich zu machen,

Hier wird wieder maßlos übertrieben. Das passt aber ins Bild, denn wenn man nichts zu sagen hat, muss man eben übertreiben.

[…]

Ein Mann leistet im Schichtdienst schwere körperliche Arbeit. Weil besonders pflichtbewusst, schleppt er sich einmal sogar mit einer schweren Grippe noch zur Arbeit, und das bekommt ihm schlecht. Am Ende landet er im Krankenhaus. Das Herz, stellen die Ärzte dort fest. Kein Wunder, oder?

Eine wirklich rührende Geschichte, schauen wir mal, wie sie weiter geht:

Die Ärzte interessieren sich aber gar nicht für die Vorgeschichte.

Woher weiß der Autor das?

Erst als sie erfahren, dass der Mann außerdem auch noch raucht, merken sie auf: Ein Raucher mit Herzbeschwerden, aha! Untersuchungen und Behandlungen werden angeordnet – und zwar genau so, dass es für einen Raucher passt, der wegen des Rauchens krank geworden ist.

Die Untersuchungen und die Therapie für akute Herzbeschwerden unterscheiden sich aber nicht nach „Rauchern“ und „Nichtrauchern“ außer dass man dem Raucher den Rat geben wird, das Rauchen aufzugeben.

Andere, eigentlich viel näher liegende Untersuchungen werden verschoben oder gar nicht gemacht.

Wieder eine unbewiesene Behauptung aus der Gerüchteküche. Ärzte würden sich einer schweren Pflichtverletzung schuldig machen, wenn sie Untersuchungen unterlassen würden, die zu Standardverfahren im Rahmen einer Diagnosestellung gehören.

Zum Glück kann man im Fall einer durch Grippeviren verursachten Herzmuskelentzündung nicht viel falsch machen,

Oh doch, kann man. Aber das muss der vollkommen unwissende Autor ja nicht wissen. Aber die Myokarditis wird durch Rauchen des Patienten nicht gerade leichter zu therapieren.

und so wurde der Patient wieder gesund. Das ist aber nicht der Mühe zu verdanken, die man sich mit der vergeblichen Suche nach dem Beweis dafür gemacht hat, das Rauchen sei es gewesen, was ihn krank gemacht habe.

Ein rührende Geschichte. Bleibt nur noch anzumerken, dass Tabakrauchen das Risiko für Herzbeschwerden erheblich erhöht. Was auch wieder wissenschaftlich beweisen ist.

Blinder Eifer dieser Art hat in der Medizin nichts zu suchen, und genauso wenig in der Wissenschaft.

Eine haltlose Unterstellung. Für die hier aufgestellten Behauptungen des Autors gibt es wieder keinen Beleg.

Normalerweise muss man das niemandem extra sagen, aber beim Thema Rauchen wird es allmählich nötig. Wenn ein Wissenschaftler Fragen wie ‚Hat das Rauchen vielleicht auch positive Wirkungen, wenn so viele Raucher darauf nicht verzichten wollen?’ nicht mehr stellen kann, ohne damit seine Karriere zu riskieren, geht es um eines nicht mehr: Um unser Wohlergehen.

Es gibt KEINE positiven Effekte des Tabakrauchens. Sogar die angeblich protektiven Wirkungen bei Morbus Alzheimer ist widerlegt. Einzig beim Morbus Parkinson gibt es schwache Hinweise, dass Nikotinkonsum zu einer geringfügigen Senkung des Risikos beitragen könne. Aber was ist das für ein Vorteil für den ein großer Teil der Raucher mit einem sehr frühen Tod bezahlen muss? Der Nutzeffekt dürfte, wenn überhaupt, nur bei einem sehr kleinen Teil der Raucher wirksam werden, nämlich die, die das Glück haben, das Lebensalter in dem der Morbus Parkinson typischerweise auftritt, zu erleben. Außerdem beträgt das Lebenszeitrisiko für diese Erkrankung bei ca. 0,01 bis 0,02 (1 bis 2 von 100 Menschen), alleine jenes für das tödliche Bronchialkarzinom des Rauchers ist aber im Mittel 20 Mal so hoch.

Täglich halten Politiker uns vor, wir müssten eigenverantwortlicher werden. Wenn es um unsere Entscheidung für das Rauchen geht, soll das aber auf einmal nicht mehr gelten.

„Eigenverantwortung“ bedeutet schließlich auch vernünftiges und angemessenes Handeln und nicht den Suizid auf Raten. Immerhin ist ein Teil des Wortes „Eigenverantwortung“ die „Verantwortung“. Wer aber seine Gesundheit vorsätzlich beschädigt, kann wohl kaum als „eigenverantwortlich“ bezeichnet werden.

Der Schelm will Ihnen nichts vormachen: Es könnte wirklich sein, dass das Rauchen Sie eines Tages krank macht, also gehen Sie damit natürlich ein Risiko ein.

Im Gegenteil: Der Schelm will seinen Lesern eine Menge vormachen. Jetzt eine kleine Einschränkung zu bringen, unterstreicht die bisher verfolgte Verharmlosungsstrategie nur noch. Werden wir konkreter: Der Raucher geht ein 50%iges Risiko ein, vor Erreichen einer normalen Lebenserwartung zu sterben. An durch Rauchen verursachten Krankheiten wie Krebs, Lungenemphysem, Herzinfarkt, Schlaganfall usw.

Aber ob das geschieht oder nicht, ja: ob Sie vielleicht sogar krank werden, weil Sie mit dem Rauchen aufhören, kann niemand Ihnen sicher voraussagen.

Jetzt wird es wirklich haarsträubend. Der Autor hat tatsächlich eine Studie aufgetrieben in deren Rahmen 3 indische Ärzte festgestellt haben wollen, dass von ca. 300 Lungenkrebspatienten 58% das Rauchen bereits aufgegeben hatten als sie die Diagnose „Bronchialkarzinom“ erhielten. Alle Patienten waren übrigens mindestens 25 Jahre lang Raucher. Und mit diesem dürren Material soll doch tatsächlich bewiesen werden, dass Rauchverzicht Lungenkrebs erzeugen kann. Hanebüchener geht es fast kaum.

Zuerst ist ein untersuchtes Kollektiv von nur 300 Patienten viel zu klein um eine valide Aussage der behaupteten These zu machen. Zweitens handelt es sich um eine retrospektive Studie mit all den bekannten Schwächen. Drittens ist über die weiteren Lebensumstände der Patienten nichts bekannt. Und viertens haben alle Patienten nach 25 Jahren Tabakkonsum ein deutlich erhöhtes Risiko an einem Lungenkarzinom zu erkranken. Hätte man die Studie richtig ausgeführt, hätte man zudem eine Kontrollgruppe von Ex-Rauchern für eine längeren Zeitraum prospektiv beobachten müssen.

Weiterrauchen – oder doch lieber aufhören? Diese Entscheidung würden manche Leute Ihnen am liebsten aus der Hand nehmen. Angeblich zu Ihrem Besten, aber falls es sich als falsch erweist, sind Sie es, der den Schaden hat – ein guter Grund, um Ihre Entscheidungsfreiheit auch gegen gutgemeinte Angriffe zu verteidigen.

Nun, ob man das Rauchen aufgibt ist eine Entscheidung der Vernunft. Vernünftig ist dieser vorliegende Text jedenfalls nicht. Aber er zeigt sehr schön, wie Hardcoreraucher versuchen, mit direkten und versteckten Lügen, mit Halbwahrheiten und Stammtischgeschwätz, mit Esoterik und dummem Gerede davon abzulenken, was Rauchen wirklich ist. Eine tödliche Sucht.

Quelle: http://peter-rachow.de/raucherbloedsinn_schelm.htm

Gewaltausbruch: Raucher prügeln mit Schlagstock auf Fahrgast ein

Bochum – Mit einem Schlagstock prügelten fünf jugendliche Raucher einen 52-jährigen Fahrgast krankenhausreif. Auslöser war die Bitte, das Rauchen in der Straßenbahn einzustellen.

Ein 52-jähriger Fahrgast einer Bochumer Straßenbahn hatte eine Gruppe von Jugendlichen gebeten, das Rauchen innerhalb der Straßenbahn einzustellen. Nachdem die Gruppe der Bitte nicht nachgekommen war, wurde sie vom Schaffner über die Lautsprecheranlage ermahnt. Daraufhin attackierte die Gruppe den Fahrgast. Mit einem Schlagstock prügelte einer der Täter auf das Opfer ein und drohte damit, den Mann umzubringen.

Die Täter flüchteten, als sie bemerkten, dass die Polizei gerufen wurde. Dennoch gelang es, den mutmaßlichen Täter, einen 18-jährigen jungen Mann, zu ermitteln. Dieser war angetrunken und wurde von der Polizei zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden.

Dieser erneute und schockierende Gewaltexzess von Nikotinsüchtigen, die sich nicht an Rauchverbote halten und ihre Mitmenschen terrorisieren, macht deutlich, welches Aggressionspotenzial die Sucht nach der Droge „Nikotin“ fördert. Nach der Häufung derartiger Vorfälle in den vergangenen Monaten, die sich durch brutalste Gewalt und Menschenverachtung auszeichnen, muss die Frage gestellt werden, wie weit es noch kommen muss, bis der Gesetzgeber diesem Treiben mit hartem Durchgreifen und ernstzunehmenden Strafen ein Ende setzt.

Quelle: Pro Rauchfrei e.V.

Total durchgeknallter Raucher verletzt Passanten schwer

Berlin. Zuerst missachtete er das Rauchverbot in der S-Bahn, greift dann einen anderen Fahrgast mit einer Laubsäge an und verletzt diesen schwer.

Nikotinabusus erzeugt Agressionen, das ist allgemein bekannt.

Der betrunkene 39-Jährige rauchte in dem öffentlichen Verkehrsmittel, als ihn ein 55-Jähriger ermahnte und auf das Rauchverbot verwies. Der Raucher reagierte nach Angaben der Bundespolizei vom Mittwoch äußerst aggressiv.

„Er hat den anderen Mann massiv geschubst, zu Boden gestoßen, auf ihn eingeschlagen und getreten und ihm schließlich die Laubsäge an den Hals gedrückt“, sagte ein Polizeisprecher.

Rauchen erhöht das Alzheimer-Risiko

Nähe zur Tabakindustrie entscheidet über Studienergebnisse

San Francisco (pte/05.02.2010/12:15) – Wer häufig zur Zigarette greift, hat doppelt so hoher Gefahr, im Alter Alzheimer zu entwickeln. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der University of California in San Francisco http://www.ucsf.edu in der Zeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease. Sie analysierten eine Reihe früherer Studien zum Thema und erkannten dabei, dass es vor allem auf das Verhältnis der jeweiligen Wissenschaftler zur Tabakindustrie ankommt, ob Rauchen als Risikofaktor für Alzheimer gilt oder nicht.
Grundlage der Forscher bildete eine Meta-Analyse von 43 Studien, die zwischen 1984 und 2007 zum Thema Rauchen und Alzheimer durchgeführt wurden. Der Augenmerk lag dabei auf dem jeweiligen Studienaufbau, von welcher Qualität die Fachzeitschriften waren, in denen die Studien jeweils publiziert wurden, wann die Veröffentlichung erfolgte und auch ob die Autoren Verbindungen zur Tabakindustrie besaßen. Für die letztere Angabe dienten ihnen 877 Dokumente der Tabakindustrie, die bis zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung noch geheim waren.

Folgenreiche Beeinflussung

Dieses Naheverhältnis zur Industrie konnte in jeder vierten Studie nachgewiesen werden. Genau diese Studien waren es jedoch, die den Schluss gezogen hatten, dass Rauchen den Ausbruch von Alzheimer verzögern kann oder sogar davor schützt. Bei den Studien, die keinen derartigen Interessenskonflikt aufwiesen, zeigte sich hingegen ein um den Faktor 1,72 höheres Alzheimer-Risiko bei Rauchern, was fast einer Verdoppelung der Gefahr bedeutet.

Dieses Ergebnis verdeutlicht, wie entscheidend die Verstrickungen zur Industrie Forschungsergebnisse beeinflussen können. „Ähnliche, früher durchgeführte Metaanalysen haben diesen Faktor des Interessenskonfliktes nicht berücksichtigt“, betont Studienleiterin Janine K. Cataldo. Dadurch sei über Jahre hinweg in den Medien der Mythos verbreitet worden, dass Rauchen vor Alzheimer schützt. „Die Auswirkungen von Alzheimer auf die Lebensqualität der Betroffenen wie auch auf das Gesundheitssystem steigt ständig. Eine genaue Klärung seiner Risikofaktoren – wozu besonders das Rauchen gehört – ist somit wichtig“, so die US-Forscherin.

Abstract der Studie unter http://iospress.metapress.com/content/6607446363270216/?p=dc2d43adde7b412f9dc5060455411445&pi=0

Quelle:forum-rauchfrei