Netzwerk-Rauchen: Parareligiöse Qualmfanatiker

Die RELIGION des DRINNEN-Rauchens

Der ganze Popanz rund um Verschwörungstheorien, Verfolgungswahn und Selbsterhöhung als Opfer, Märtyrer und verfolgte Unschuld, den sich die einsamen Figürchen vom Netzwerk Rauchen über Jahre aufgebaut haben, ist doch nur ein Hirngespinst, das in der Realität einer einzigen Tatsache entgegen steht:

In öffentlichen Räumen soll nicht geraucht werden, denn der giftige Nikotinqualm verursacht bei vielen Millionen Menschen sofort tränende Augen, Übelkeit, Hustenreiz, Unwohlsein, Kopfschmerzen sowie hinterher stinkende Haare, stinkende Kleidung und am nächsten Morgen ein schlimmes Katergefühl.

Nur darum geht es – Raucher sollen doch bitte so freundlich sein und sich für eine Zigarette ins Freie begeben, da sie die Verursacher des Qualms sind und nicht die Nichtraucher. Wenn ein Raucher alle 60 Minuten für eine Zigarette nach draußen geht, dann bleibt die Luft z. B. in Gaststätten unverqualmt – das ist der einzige Kompromiss, der ein gedeihliches Miteinader zwischen Rauchern und Nichtrauchern zulässt, denn Nichtraucher verursachen keinen Giftqualm. Also, Raucher, seid bitte rücksichtsvoll.

Auch beim Volksentscheid in Bayern sowie in sämtlichen Nichtraucherschutzgesetzen geht es ausschließlich darum, dieses Miteinander in öffentlichen Räumen zu regeln, da in der Vergangenheit freiwillige Selbstverpflichtungen der Gastronomie regelmäßig gescheitert sind. Beim Nichtraucherschutz geht es nicht darum, die Raucher zwangsweise zu einer gesünderen Lebensführung zu zwingen und es geht auch nicht um eine Prohibition.

Keine Partei hat die Zielsetzung einer Nikotin-Prohibition, keine Zeitung und kein Politikmagazin im Fernsehen diskutiert ein allgemeines Verkaufsverbot für Zigaretten und eine Prohibition wäre auch als nationaler Alleingang völlig undurchführbar (wegen der offenen Grenzen). Es ist aber unrealistisch, dass ganz Europa die Prohibition einführt, es gibt auch niemanden, der dies fordert.

Nichtraucherschutz und Prohibition sind defintiv zwei Paar Schuhe. Allerdings versuchen manche Leute bewusst oder unbewusst, Nichtraucherschutz, also wirksamen, konsequenten Schutz vor giftigem Nikotinqualm in öffentlichen Räumen, der bei Millionen Menschen Übelkeit erzeugt, mit Prohibition gleichzusetzen. Leider steigern sich manche Fanatiker gerne theatralisch in eine Opferrolle hinein und fabulieren von Prohibtion, wenn in Flugzeugen, Eisenbahnzügen, Ämtern, Kinos, Restuarants, Kneipen und Cafés die Menschen vor dem Nikotinqualm geschützt werden sollen.

Beim Netzwerk Rauchen werden wir derzeit Zeugen der Entstehung einer Religion der Drinnen-Raucher, die mit heiligem Schauer dagegen kämpfen, mal ab und zu den Po aus dem Sessel zu erheben und aus Rücksicht auf andere im Freien zu rauchen. Schwerpunkt dieses geradezu religiösen Eifers sind Kneipen und Gaststätten, an alle anderen „Kriegsschauplätze“ haben die fanatischen Drinnen-Raucher bereits kapituliert. Bei Kneipen und Cafés wird es unweigerlich genauso kommen.

Fazit:
Prohibition bedeutet ein generelles Verkaufsverbot für Tabakerzeugnisse, um die Raucher zu einem gesünderen Lebenswandel zu zwingen.

Nichtraucherschutz bedeutet, dass Zigaretten nicht verboten sind, Raucher in öffentlichen Räumen jedoch aus Rücksicht auf andere auf das Rauchen verzichten, so wie es in Flugzeugen, Eisenbahnen, Ämtern, Kinos usw. bereits bestens funktioniert.

Strittig sind jetzt nur noch die Kneipen, doch hierzu hat zumindest in Bayern der Wähler ein klares Wort gesprochen. Doch in einer infantilen Trotzreaktion steigern sich die Leute vom Netzwerk Rauchen immer weiter in einen geradezu religiösen Verfolgungswahn hinein.

Der reale Konflikt geht ausschließlich um den trotzigen Fetisch Drinnen-Rauchen vs. Rücksichtnahme – doch beim Netzwerk Rauchen nebst Polit-Sekte BmB bastelt man sich eifrig einen ideologischen Käfig daraus und fabuliert von Passivrauchlüge, Verfolgung durch die WHO (UNO) und wittert überall Feinde, Fälscher, Verfolger und Agenten. So viel religiöser Übereifer wirkt einfach nur skurril, das Netzwerk Rauchen kann beim besten Willen niemand mehr ernst nehmen.

Drinnen-Rauchen in Kneipen ist kein Menschenrecht – es ist eine Frage von Höflichkeit und Rücksichtnahme, in öffentlichen Räumen auf das Rauchen zu verzichten. Da dies aber in der Vergangenheit nicht funktioniert hat, sind Vorschriften notwenig, denn der Staat muss den Schwächeren vor dem Stärkeren schützen und muss die Unversehrtheit garantieren, die Unversehrtheit ist nämlich gesetzlich verbrieftes Menschenrecht. Es geht um wirkungsvollen Nichtraucherschutz, nicht um Prohibition. Man sieht ja, wie sich das Netzwerk Rauchen ständig Gedanken macht, wie man einen wirksamen Nichraucherschutz aushöhlen und sabotieren kann.

Quelle:
http://rauchen-ist-scheisse.de

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