Das Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz verbreitet schamlos Lügen und Desinformationen über tödlichen Passivrauch

 Das selbsternannte „Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz“ verbreitet  über seinen Facebookauftritt die auf unbedarfte Raucher zugeschnittene  Volksverdummung der angeblichen “Prohibition” und der angeblichen “Passivrauchlüge” .  Mit der Verlinkung eines Artikels einer Raucherlobbyistin der TAZ    über den am 27./28. Januar 2009 in Brüssel von der sogenannten „TICAP“  initiierten und durchgeführtenVolksverdummungskongreß mit dem irreführenden Thema «Prohibition und Passivrauchlüge» verbreiten diese skrupellosen Tabaklobbyisten die dreisten Lügen und krassen Desinformationen der TICAP. 

Am 27./28. Januar 2009 veranstaltete diese “TICAP” in Brüssel einen Volksverdummungskongreß mit dem irreführenden Thema «Prohibition und Passivrauchlüge», bei dem auch die Creme de la Creme der von der Tabakindustrie geschmierten Wissenschaftler vertreten war.

TICAP ist eine Ansammlung von schleimigen Tabaklobbyisten, deren Ziel es ist, Rauchen und Passivrauchen zu verharmlosen und so dem Nikotinkonsum Vorschub zu leisten. Auf den Punkt gebracht geht es darum, dass bei der Tabakmafia der Rubel rollt.

Unter der handvoll an verwirrten, eingeladnenen Wissenschaftlern befand sich auch Christopher Snowdon, der eine äußerst absurde und mit gezielten Desinformationen gespickte Rede über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Anti-Rauch-Bewegung hielt, die unter dem Patronat des allseits bekannten Tabaklobbyisten und neoliberalen rechtsnationalen britischen EU-Abgeordneten Godfrey Bloom MEP in einem Hotelkeller abgehalten wurde, nachdem das EU-Parlament es diesen militanten Handlangern der Tabakmafia untersagt hatte, ihre menschenfeindlichen und antidemokratischen Parolen im EU-Parlament zu verbreiten.

Pikant ist, daß ausgerechnet die Raucher-Sekten, welche diesen Kongreß der absurdesten Wissenschaftler mit dem Argument abhielten, sie wären von der Tabakindustrie unabhängig, aber dabei mit einem “Kronzeugen” aufwarteten, der es in sich hat: Gio Batta Gori, Toxikologe und langjähriger Berater der Tabakindustrie, kassierte Millionenbeträge von dieser Tabakverbrecherbande. Aber auch die anderen “Wissenschaftler” dieser Voklsverdummungskonferenz waren bezahlte Schergen der Tabakmafia. Zwei Beispiele folgen:

Dr. Jan Snel arbeitete unter anderem auch für ARISE, siehe:
http://legacy.library.ucsf.edu/tid/opo43…7118BDFDA092400

Associates for Research in the Science of Enjoyment (ARISE) war eine von der Tabakmafia gegründete und finanzierte pseudowissenschaftliche Bude, mit dem Ziel, den Nikotinkonsum als “stressmindernd” darzustellen.

Dr. Jan Snel arbeitet mit John Luik zusammen. John Luik ist durch und durch Tabakmafia”wissenschaftler” und hat auf der Brüssler “Konferenz” die Desinformationen, die er im Auftrag der Tabakmafia erarbeitet hat, heruntergebetet, was die militante Qualmfraktion offensichtlich in orgasmusähnliche Zustände versetzte. Für denkfähige Menschen jedoch wirkt dieses widerliche pro-Qualm Geschwafel einfach nur abstoßend . Interessantes zu Luik findet man hier:
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=John_Luik

Was für ein widerliches Pack.

Eine sehr schöne Zusammenfassung der Tabakmafiastrategie, zu der u.a. obige “Wissenschaftler” beigetragen haben, findet man hier:

http://eurpub.oxfordjournals.org/cgi/content/full/17/2/162

Nebenbei bemerkt: Der Vorsitzende von “TICAP”, Gian Turci, ist kurz nach der Konferenz im Alter von 58 Jahren an den Folgen seiner Raucherkarriere verstorben. Wem das keine Warnung vor diesem Verein ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

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Bündnis für Freiheit und Toleranz verübt totalitäre Zensur und verbreitet üble Propaganda

Das sogenannte „Bündnis für Freiheit und Toleranz“, maßgeblich finanziert von Tabakherstellern und Tabaklobbyisten, zensiert auf seinem gleichnamigen Internetauftritt bei Facebook in brutalster Art und Weise. Konstruktive Diskussionsbeiträge sind den Drahtziehern der Tabaklobby ein Dorn im Auge. Ein provokanter Einpeitscher löscht gnadenlos alle Beiträge, die den einen oder anderen nachdenklich machen könnten, und sperrt diese Benutzer aus dem Forum aus.

Entstanden ist dieses sogenannte „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ aus der Kampagne „Bayern sagt Nein“, die beim Volksentscheid für den echten Nichtraucherschutz in Bayern mit einer Millionenschweren Kampagne, hauptsächlich finanziert von der Tabakindustrie, den Nichtraucherschutz aufweichen wollte. Mit ihren Methoden waren die Tabaklobbyisten nicht zimperlich, sie verbreiteten schamlos gezielte Desinformationen und Unwahrheiten am laufenden Band.

Die Kampagne „Bayern sagt Nein“ zog beispielsweise mit unautorisierten Fotos und missbräuchlichen Zitaten auch den Ärger von Prominenten auf sich. Der Münchner Kabarettist und Schriftsteller Helmut Ruge, der auf der Internetseite der Kampagne in der Rubrik „Stimmen der Prominenz“ zur Stimmungsmache gegen die rauchfreie Gastronomie instrumentalisiert wurde: „Das ist ja wohl ne Verarschung! Die haben mich ohne mein Wissen für ihre Kampagne benutzt.“, äußerte sich Ruge dazu. Ruge bekennt sich zum Nichtraucherschutz und sagte weiter: „Ich halte es für empörend, dass diese Kampagne im Namen der Freiheit geführt wird. Die Freiheit hat da ihre Grenzen, wo anderen geschadet wird. Darum bin ich ganz klar für den Nichtraucherschutz.“ Reinhold Messner, Lisa Fitz und Werner Schneyder wurden ebenfalls ungefragt von der Kampagne „Bayern sagt Nein“ als Kronzeugen im Kampf für Freiheit und Toleranz benutzt. Der Bergsteiger engagiert sich für die Nikotinentwöhnung und ist ein erklärter Gegner des Rauchens. Lisa Fitz zählt zu den Unterstützern das Volksbegehrens für echten Nichtraucherschutz. Beide ließen ihre Fotos von der Webseite der Kampagne entfernen.

Die Propaganda der Tabaklobbyisten gipfelt in der ständigen, gebetsmühlenartigen Wiederholung von kunstbegrifflichen Reizwörtern wie „Verbotsstat“, „Totalitäres Rauchverbot“ und ähnlichen Wortschöpfungen, die dem Sachverhalt absolut nicht angemessen sind, um ihrem Klientel Angst einzujagen.

Das „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ verbreitet weiterhin diese Propaganda der übelsten Art, mit dem Ziel, den Volksentscheid als „undemokratisch“ darzustellen und Menschen gegen den Nichtraucherschutz aufzuhetzen.

Die Behauptung dieses Bündnisses,, „nur gut 20% aller Wahlberechtigten hätten für den echten Nichtraucherschutz (der von den Tabaklobbyisten immer wieder irreführend als „Verbotsentscheid“ tituliert wird) gestimmt, ist grob irreführend und soll suggerieren, dass eine Minderheit einer Mehrheit etwas diktieren würde. Diese Masche ist nicht neu, denn vor allem extremistische Parteien verbreiten regelmäßig eine ganz ähnliche Hetzpropaganda, um vorzutäuschen, Deutschland wäre nicht demokratisch und die Regierungen wären nicht demokratisch legitimiert.

Die Bayerische Landesregierung aus CSU und FDP beispielsweise wurde bei bei der Landtagswahl 2008 gerade einmal von 29% aller Wahlberechtigten gewählt. Noch niedrigere Prozentsätze ergeben sich für viele Landesregierungen in der Bundesrepublik Deutschland, der geneigte Leser möge selbst nachrechnen.

Kein guter Demokrat würde derart manipulative Argumente verwenden, wie sie extremistische Parteien und auch das „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ zur Gehirnwäsche ihrer Klientel in deren Verstand hämmern.

Fakt ist: In der Demokratie geht man zunächst davon aus, dass diejenigen, die zum Wählen gehen, genug sind, um repräsentativ für das gesamte Volk zu sein.

Fakt ist auch: Das Ergebnis des Volksentscheids war repräsentativ für alle Wahlberechtigten. Das kann aus den Ergebnissen einzelner Wahlkreise mit besonders hoher Wahlbeteiligung ableiten. Folglich
ist anzunehmen, dass nicht nur 61% der 37.5% Wahlteinehmer des Volksentscheides für den echten Nichtraucherschutz waren und sind, sondern 61% aller Wahlberechtigten. Bei einem Nichtraucheranteil von 76% in der Bayerischen Bevölkerung ist das logisch und nachvollzeihbar.
Übrigens: Am 1. Juli 1973 wurde durch zwei Volksentscheide mit einer Wahlbeteiligung von jeweils 23,3 % in Bayern sogar die bayerische Verfassung geändert. Von den insgesamt 14 Volksentscheiden seit 1946 haben gerade einmal 3 mehr als 50 % Wahlbeteiligung erreicht.

Fortsetzung folgt.

Bündnis für Freiheit und Toleranz – Die Tabakindustrie und deren Helfershelfer hetzen schamlos weiter

Wir erinnern uns alle daran, dass der Herr Bergmüller noch vor und kurz nach dem Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern mit geschwellter Brust getönt hat, er werde das Ergebnis akzeptieren und NICHT dagegen klagen. Auf der Homepage von Bayern sagt Nein, das sich neuerdings „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ nennt, ist nun offiziell zu lesen, dass dies eine dreiste Lüge war! Denn der VEBWK unterstützt federführend alle Zitat „wohl koordinierten juristischen Verfahren“… ein klarer Fall von Wortbruch! Nicht, dass ich von dem Herrn und seinem „Verein“ was wirklich Besseres erwartet hätte.
Aber diese Lügerei schlägt dem Fass doch endgültig den Boden aus, Herr Bergmüller!

Ich wünsche allen militanten Raucher-Prozesshanseln viel Spaß beim Abholen der Klatsche, die nun folgen muss. Die erste Klatsche vom Bundesverfassungsgericht hat es bereits gegeben, weitere werden zwangsläufig folgen!

Aber wer meint, die Dreistigkeiten und Unverschämtheiten  der Tabakmafia liessen sich nicht steigern, irrt .

Jetzt wollen das aufgehetzte rauchende Narrenvolk und die Schrumpfkpopfrebellen eine Unterschriftensammlung initiieren. Da sollen dann alle – in einer Art Volksbegehren lite – artig unterschreiben. Im Kopftext ist zu lesen:

„Das neue und absolute Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie muss nachgebessert werden! Der beabsichtigte Nichtraucherschutz hat dabei Priorität, aber auch die Rechte von Wirten und rauchenden Gästen müssen Berücksichtigung finden. Wir fordern die Landesregierung in Bayern auf, das Gesetz für alle Gruppen des Volkes verträglich zu gestalten.“

Wann hört denn eigentlich der – von der Tabakindustrie unterstützte –  Ohrenbläser auf mit dieser unsäglichen Hetze gegen den Nichtraucherschutz? Warum muss er den Süchtigen Hoffnungen machen, dass in der Richtung noch was gehen dürfte?

Wir haben doch:

1. Den Volksentscheid
2. Die Absegnung vom Bundesverfassungsgericht

Damit sind die Dinge doch klar!

Fakt ist:

Es wird keine Nachbesserung zu Gunsten der Raucher gebraucht! Jeder Raucher darf doch da rauchen, wo er keinen in Mitleidenschaft zieht. Derjenige, der nicht rauchen will, muss und hat – erst jetzt! – das Recht sich einigermassen unbehelligt zu bewegen. Alles andere? Aberglauben und Ammenmärchen aus dem Raucherkindergarten!

Sollen sich die militanten Qualmjunkies doch mit ihren  heissgeliebten Gleichgesinnten in einen Keller oder in  die Wohnung  setzen und bei geschlossenen Fenster zupaffen, bis ihnen Arme und Beine abfallen! Wenn die Tabakmafiaklientel  das so schön findet, nur zu. Das stört keinen Nichtraucher.

Alle Raucher und Rauchgastronomen sollten aufwachen! Das Gesetz ist durch. Jammern bringt keine Mehrheiten und keine Lösung. Das Bündniss mit dem unsinnigen Namen „Freiheit und Toleranz“ hat  sein Ziel NICHT erreicht! Das Bayerische Volk hat sich nicht von der Tabakmafia kaufen lassen. Aus und ÄPFEL! Jetzt ist es amtlich und einfach, wer es nicht kapiert kriegt einfach eine Strafe und Ende der Diskussion!

Auf ein letztes oder die übl(ich)en Argumentationsstränge der überzeugten Raucher

In der FAZ wird wieder in einen Topf hineingeworfen, was nichts miteinander zu tun hat. „Der arme, gemütvolle Raucher“, der alles verboten bekommt, fühlt sich als das Opfer einer Gesinnungsdiktatur, in der es – hört, hört! – schon so weit gekommen ist, dass man immer mehr Leute sieht, die Fahrradhelme (und vermutlich – um argumentativ konsistent zu bleiben – Sicherheitsgurte) verwenden. Die einzige Lösung kann dann heißen: alles verbieten, damit die Nichtraucher endlich sehen, wohin das führt, wenn man nicht mehr seinen Nachbarn im Restaurant und Kleinkindern den Qualm ins Gesicht pfaffen kann. Da wird die Rücksichtslosigkeit einiger überzeugter Raucher zum Menschenrecht erhoben,…und die FAZ hat dafür eine ganze Seite der Sonntags-FAZ frei und x Kommentatoren gehen dem pseudosatirischen Autor auch noch auf den Leim.

Much noise about nothing…

Vernebelte Debatte: Die Tabaklobby findet immer wieder Wissenschaftler, die mit pseudowissenschaftlichem Schwachsinn den Passivrauch verharmlosen

Ein Prachtstück pseudowissenschaftlichen Dummgeschwätzes lieferte der Autor Alexander S. Kekulé unlängst im Tagesspiegel unter der Überschrift „Vernebelte Debatte“ ab. Kekulé ist Institutsdirektor und Professor für Medizinische Mikrobiologie in Halle.

Schon der erste Satz seines grottenschlechten Elaborats ist eine weit verbreitete Halbwahrheit: „Die Dosis mache das Gift.“ Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (1493–1541), Arzt aus Einsiedeln in der Schweiz, prägte diesen Satz. Die moderne Toxikologie definiert wichtige Ausnahmen von dieser Regel, die Herrn Kekulé zur Kenntnis nehmen sollte.

Eine Ausnahme von dieser Regel stellen die genverändernden Stoffe dar, da bei ihnen theoretisch schon ein Molekül ausreichen kann, eine Zelle entarten und damit einen Tumor entstehen zu lassen. Es ist daher umstritten, ob für diese Substanzen eine Wirkungsschwelle angegeben werden sollte. Eine weitere Ausnahme von dieser Regel bilden die Allergene, auch hier reicht theoretisch ein einziges Molekül aus, eine allergische Reaktion auszulösen. – Von den allergischen Reaktionen zu trennen sind die stofflichen Unverträglichkeiten (z. B. Lebensmittel oder Medikamente), bei denen das Dosis/Wirkungsprinzip gilt.

Als Ausnahme gelten bestimmte krebserzeugende Stoffe (sog. genotoxische Kanzerogene) sowie erbgutverändernde Stoffe (sog. Mutagene). Für diese Stoffe kann einer von Wissenschaft und Gesellschaft weitgehend akzeptierten Konvention folgend kein gesundheitlich begründbarer Grenzwert, in der Regel aber ein technischer Richt- oder Grenzwert definiert werden. Ziel eines solchen Wertes ist es, die gesundheitlichen Risiken auf ein gesellschaftlich akzeptiertes Maß zu reduzieren.

Für den Giftqualm aus Tabakabbrand sind diese beiden Ausnahmen voll zutreffend, denn er enthält sowohl Kanzerogene in nicht unwesentlichen Konzentrationen und zudem Allergene.

Dass Zigarettenrauch in geringer Konzentration nicht sofort tödlich ist, sollte jedem klar sein. Mich nervt es, dass ich nach einem Abend in einer Kneipe, in der geraucht wird, stinke wie ein Räucherschinken, meine Kontaklinsen so geteert sind, dass ich sie unangenehm im Auges spüre und – wenn die Luft am Abend besonders blau geräuchert war – ich morgens hustend mit einem Brummschädel aufwache. Für diese Erkenntnis brauche keine wissenschaftliche Expertise.

Zum Kekulé Vergleich mit den Autoabgasen und dem Alkohol: Die Biere meines Tischnachbarn laufen nun mal nicht durch meine Leber und eine Welt ohne Straßenverkehr ist im 21. Jahrhundert realistisch betrachtet nicht machbar. Dass ein Raucher mal kurz vor die Tür geht, allerdings schon.

Kekulé kokettiert mit den typischen verlogenen Raucherargumenten. Wenn sich der Qualm angeblich durch eine tolle Ventilation so leicht beseitigen liesse, wieso haben es dann die Lokalbesitzer nicht gemacht?

Ganz einfach: Weil Lüftungsanlagen die Schadstoffe aus dem Tabakabbrand nicht beseitigen können. In Bayern wurden die Schadstoffe in Gastronomischen Betrieben, die über Lüftungsanlagen verfügten, gemessen.
Man beachte das Fazit!
http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/tabakrauchbelastung.htm
Ein Handeln im Sinne eines umfassenden und konsequenten Schutzes nicht rauchender Gäste und des Personals ist auf Grundlage dieser Daten dringend geboten.

Dass Studien bisher nur die Passivraucher unter Extrembedingungen beinhaltet hatten, ist, mit Verlaub, totaler Schwachsinn. Kekulé hat die DKFZ-Studie nicht einmal ansatzweise verstanden, was daran liegen mag, das er sie schlichtweg nicht gelesen hat.

Von der Belaestigung und Einschraenkung der Freiheitsrechte ganz zu schweigen. Die Raucher können ja trotzdem rauchen. Nur eben dort wo sie niemanden damit belaestigen oder schädigen.

Auch verkennt der Autor, dass nicht nur Gelegenheitsraucher weniger rauchen sondern auch Kettenraucher. Denn man kann halt nicht einfach die Nacht in der Kneipe durchqualmen sondern muss fuer jede Kippe ‚raus gehen. Die Behauptung den Kneipiers wuerden die Gaeste weglaufen ist ebenso absurd. Sehr viel mehr Leute wuerden auf ein Feierabendbier gehen, wenn sie danach den Anzug nicht in die Reinigung bringen muessten.

So ganz nimmt der Autor es auch mit der Wahrheit nicht genau, wenn er behauptet lauter Musik im Hinterhof wuerde mehr Toleranz entgegen gebracht, schliessilich gibt es Ruhezeiten und Laermvorschriften. Mich wuerde es reisig freuen wenn zu den Ruhezeiten meine rauchenden Nachbarn nicht mehr lueften duerften, dass ich von diesem abgestandenen Mief zur Bettzeit befreit wäre.

Und bezueglich der Schaedlichkeit bei begrenzten Konzentrationen soll er doch bitte Zahlen vorlegen. Mir scheint sein Argument verwunderlich, denn Autos haben Katalysatoren und es gibt strikte Vorschriften, die es fuer Zigarettenqualm nicht gibt.

Und wenn er Zigarettenqualm gerne richt: Bitte, soll er dran schnueffeln, der Herr Kekulé. Loesungsmittel und verbleites Benzin sollen angeblich auch toll riechen und richtig in der Birne knallen, auch daran kann dich der Herr Kekulé gerne ergötzen, aber ohne es mir aufzuzwingen.

Bereits 2007 schrieb Alexander S. Kekulé einen sinngleiche Artiklel im Tagessspiegel mit der Überschrift „Tabakqualm? Ein ganz normaler Schadstoff – Wie ein medizinisch sinnvolles Rauchverbot aussehen könnte“.

Und schon damals wusste Kekulé nicht, dass MAK-Werte nur für reine Stoffe gelten und Tabakrauch ein Stoffgemisch aus ca. 4.000 Substanzen ist. Darüber hinaus gibt es für krebserzeugende Stoffe, und Tabakrauch enthält über 50, überhaupt keine Grenzwerte.

Fazit:

1. Die Tabakindustrie hatte schon profiliertere Fürsprecher!

2. Der Herr Kekulé hat seit 2007 nichts dazu gelernt.