Lövenich als Literaturrezensent

Wo „Werner“ draufsteht, ist nicht immer „Werner“
drin……sondern manchmal sogar ein echter Lövenich. Unser tabakbedingt
verhaltensauffälliger Möchtegernintellektueller, kläglich gescheiterter
Provinzpolitiker, ehemals „sachkundiger Bürger“ im Schulausschuss von Bonn und
selbsternannter „Sozialwissenschaftler“ versucht sich nämlich im
„allerallerallerneuesten Werner“ als Literaturrezensent und liefert uns unter http://anonym.to/?http://www.rauchernews.de/news/2011/07/18/frankfurt-am-abgrund/ einen tiefen Einblick in seine Raucherseele.
Überflüssig zu erwähnen, dass diese, wie alle seine vorangegangenen Aktionen
auch, wieder gnadenlos in die sprichwörtliche „Hose“ geht. Man vermutete es ja
fast. Unser konsequent dauerversagender „Top-Speaker“ der
„Pro-Lungenkrebs-Front“ hat sich diesmal zum erbaulichen öffentlichen
Dilettieren den ebenso kläglichen Versuch der Frankfurter Autorin Susanne
Czuba-Konrads vorgenommen, einen antiutopischen Roman im Stile von „1984“ oder
„Brave New World“ zu verfassen.

Der Titel dieses Werkes, das wohl kaum
je eine größere Rezeption erfahren wird, dies sei am Rande erwähnt, lautet:
„Rauchen verboten: Eine turbulente Liebes- und
Abenteuergeschichte über die fragwürdige Vision einer totalitären
Nichtrauchergesellschaft“. Und augenscheinlich geht dieses Machwerk genau
so in die Buxe wie der Versuch von Lövenich, diesen Textausfluss sinnstiftend zu
besprechen. Aber zumindest gibt uns dieser wirklich erbärmliche Versuch einer
Literaturkritik einen kleinen Einblick in die Denkweise eines Hardcorerauchers
und hat damit zumindest eine pädagogische Funktion erfüllt. Wenn auch das Lesen
des lövenichschen Textes einiges an Langeweile und eine bleierne unentrinnbare
Müdigkeit produziert.

Um was geht es nun in diesem Roman der Autorin
Czuba-Konrads? Nun ganz einfach formuliert: Wie bei allen antiutopischen Romanen
tritt der den Menschen unterdrückende und seine Bürger knechtende Überstaat mal
wieder auf den Plan um sein unheilvolles Werk, die Erschaffung des „neuen
Menschen“, allerdings um den Preis von dessen vollumfänglicher Versklavung, zu
verrichten.

Im Gegensatz zu Orwells „Big Brother“-Staat und dem darin
aufgebauten Hierarchiegefüge zwischen den Mitgliedern der „Inneren“ bzw.
„Äußeren Partei“ auf der einen und den „Proles“ auf der anderen Seite oder
Huxleys in „Alphas“, „Betas“, „Gammas“, „Deltas“ und „Epsilons“ unterteilte und
dadurch ebenso streng hierarchisch gegliederte Gesellschaft, kommt es in dem
Werk von Susanne Czuba-Konrads zu einer, wie Lövenich schreibt, „totalitären
Nichtrauchergesellschaft“. Aha. Wie schön. Sehr neu, sehr originell und sehr
durchdacht. Man fragt sich wirklich, was für ein Kraut die Autorin dieses Werkes
denn so über den Tag und die Woche verteilt zu sich nimmt, um auf einen
derartigen hanebüchenen Schwachsinn zu kommen.

Lövenich fährt auf diesen
Blödsinn ganz augenscheinlich, wie man neudeutsch zu sagen pflegt, „voll ab“.
Dies wird mit jeder Zeile seines Versuches einer Besprechung des Werkes
deutlich. Lassen wir den genialen Rezensenten daher doch einfach mal selbst zu
Wort kommen:

Lövenich hat geschrieben:Ganz Frankfurt am Main ist in drei
Teile untergliedert, von denen einer von den Nichtrauchern bewohnt wird, ein
weiterer von den Rauchern, und der dritte von Menschen, die man solche mit
Migrationshintergrund nennt.

Boaaaah!
Waahhhhnsinn! Ein intellektueller Überhammer! Das erinnert mich kaum an den Film
„Die Klapperschlange“ von John Carpenter überlagert mit den bereits angeführten
anderen Klassikern aus dem Genre der Dystopien. Eine literarische Offenbarung
oder ein literarischer Offenbarungseid?

Drei Gruppen formen also die neue
Gesellschaft, zwei davon sind gleich mal als „Abschaum“ qualifiziert, nämlich
die Raucher und die Taliban. Dass jemand wie Lövenich in seiner fast
unübertroffenen geistigen Schlichtheit einen derartig kleingeistigen Schwachsinn
mit lautem Händeklatschen goutiert, mag nun nicht weiter verwundern. Allerdings
könnte man derlei im stillen Kämmerlein oder in einer Raucherkneipe (auch
„Sterbezimmer“ genannt) ja noch verstehen. Aber warum er diesen Quatsch auch
noch auf seinem Haussender „novo-argumente“ präsentieren muss, lassen wir mal
dahingestellt. Gut, für „novo-argumente“ ist kein Schwachsinn zu dumm, um ihn
dort zu veröffentlichen und für Lövenich ist keine Peinlichkeit zu peinlich. Und
„novo-argumente“ veröffentlichen auf ihren Webseiten sowieso jeden Mist,
vorausgesetzt er ist „Pro-Lungenkrebs“ orientiert. Man ist eben
schmerzfrei.

Und weiter geht’s mit der kranken Phantasie von Frau
Czuba-Konrads, wieder vermittelt durch ihren Rezensenten Lövenich:

Lövenich hat geschrieben:So wird es vielleicht nicht erst
irgendwann aussehen, wenn Susanne Czuba-Konrads dystopische Geschichte „Rauchen
verboten!“ Wirklichkeit wird. Im Kino und in den Fernsehnachrichten kann man der
Propaganda nicht entrinnen, die die Tabakraucher zum „Gift der Gesellschaft“ und
„zu Mördern in Zivil“ abstempelt und in Orwellscher Newspeak-Manier „Freiheit
heißt Rauchfreiheit“ postuliert: Namen von Rauchern erscheinen in der örtlichen
Tagespresse, Rauch und Tabakprodukte werden aus Filmen wegretuschiert. Nicht nur
in Gaststätten, auch auf der Straße wird das Rauchen verboten, und schließlich
ganz kriminalisiert, bei mehrjähriger Mindestfreiheitsstrafe für Verkauf und
Erwerb von Tabakwaren. Bußgelder gegen heimliche Raucher sollen die
Einnahmeverluste nach weggefallener Tabaksteuer kompensieren

Mein erster Eindruck, ganz unakademisch
formuliert, ließ sich subsumieren durch den Satz „Was für eine Scheiße!?“. Die
Autorin lässt wirklich kein abgeschmacktes Klischee über den „totalitären
Nichtraucherstaat“ aus. Dumm, platt und undifferenziert präsentiert sie die
sattsam bekannten Stereotypen der Tabakdrogennutzer, die sich für ihren
krebsbedingten Frühtod beständig mit Verve ins Zeug legen. Ja, man möchte daher
fast vermuten, die eine oder andere spontane (geistige) Erektion habe Lövenich
beim Durcharbeiten dieses Buches ereilt, verzapft die Autorin doch genau den
immergleichen Bockmist, den Lövenich und seine nikotinsüchtigen Mitstreiter in
ihren qualmverseuchten Stinkforen und Hetzpublikation permanent zum Besten
geben: Die Rauchverbote in der Gastronomie seien doch sowieso „nur der Anfang“
eines totalitären Überwachungsstaates (völlig unbeachtlich gegenteiliger
grundgesetzlicher Regelungen in Deutschland), irgendwann in naher Zukunft kämen
dann „die Dicken“ dran und nach dem Nikotin werde zügig dann auch demnächst „der
Alkohol und der Zucker verboten“. Es schüttelt einen, wenn man so einen kaum
noch zu steigernden Stuss lesen „darf“.

Dass der hier zugrundeliegende
Roman einen derartigen Ausbund von schwachsinnigen Verschwörungstheorien bei den
geneigten Rezepienten nochmals richtig befeuern dürfte, liegt darüber hinaus
nahe, zumindest wenn man die „Denke“ von Lövenich und seinen Konsorten in die
Betrachtung mit einbezieht. Leute wie Lövenich und seine Tabakdrogenfreunde
müssen so einen Bockmist nämlich einfach
gut finden. Dieses Verhalten ist rein reflexbasiert und verhält sich wie beim
Pavlovschen Hund, dem auch der Geifer lief, wenn das Glöckchen im Käfig bimmelte
und Fresschen ankündigte. Nur dass das Glöckchen im lövenichschen Fall der
vermeintliche Angriff auf die „Freiheit der Raucher“ bzw. dessen literarische
Verarbeitung ist.

Dass ganz nebenbei die Autorin eigentlich nur
Versatzstücke aus „1984“ abkupfert, merkt er dabei nicht. Nicht einmal in
Ansätzen. So wie sie z. B. den „Televisor“ von „1984“ verwurstelt, indem die
Propaganda, der man im „Nichtraucherstaat“ angeblich nicht „entrinnen“ kann,
angesprochen wird. Oder sie die öffentlichen Hinrichtungen aus „1984“, dort als
„das Hängen“ bezeichnet, thematisiert und die hier etwas entschärft durch
Veröffentlichung der Namen von „Rauchsündern“ den entsprechenden Niederschlag
finden bzw. dass die „Vaporisierung“ der Gegner des Orwellstaates nun etwas
sanfter durch Umerziehungslager erreicht werden soll, die den Raucher wieder auf
den rechten Weg zurückführen sollen. Dieses doch eher schlichte Plagiatieren von
Elementen eines der großen Romane der Weltliteratur ist Lövenich, der offenbar
hochgradig erregt durch die Plastifizierung und Konkretisierung seiner kranken
Rauchervisionen im Banne des Romans steht, keinerlei Erwähnung wert.
Nikotinkonsum führt offenbar nicht nur im hohen Alter zur Blindheit durch
„Altersbedingte Makuladegeneration“ (eine schwere Netzhauterkrankung) sondern
auch in jüngeren Jahren zu einer durch den Drogengebrauch verursachten
Betriebsblindheit.

Ebenso einfach gestrickt, wie er nun einmal ist, lässt
sich der Rezensent dann begeistern, wenn es um die Handelnden im Roman
geht:

Lövenich hat geschrieben:Und inmitten all dessen versuchen
Czuba-Konrads Protagonisten, ihr Leben zu meistern. Leon ist durchs Rauchen
arbeitslos geworden und mit der Polizei in Konflikt geraten, nachdem er seinen
„Raucherregistrationsbogen“ nicht ausgefüllt hat. Silvia, seine nichtrauchende
Lebensgefährtin, lässt ihr vergleichsweise tolerantes Gebaren Gefahr laufen, den
Straftatbestand der Deckung illegalen Rauchens zu erfüllen. Silvias Freundin
Yasemin, die nach dem Tod ihres Mannes zwar strenggläubig geworden ist, aber
gelegentlich zur Zigarette greift. Und ihr neuer Gatte Yusuf, der seine Frau
höchstens zum Besuch eines regierungsamtlich geförderten Antirauchkurses alleine
aus dem Haus gehen lassen will.

Wow. Auch hier ein
intellektuell beeindruckender Aufriss menschlicher Charaktere und möglicher
Handlungsfäden. Vollkommen authentisch und hochgradig glaubwürdig aus dem realen
Leben im „totalitären Nichtraucherstaat“ gegriffen. Die Flachheit der
dargebotenen Romanhelden ficht Lövenich aber ebenfalls keineswegs an. Denn wer
selber kein großer Denker ist, der applaudiert eben auch mal bei einem
Groschenroman, als sei dieser auch ein Stück der Weltliteratur.

Lövenich hat geschrieben:Susanne Czuba-Konrad, promovierte
Germanistin, arbeitet als Dozentin und engagiert sich in der Frankfurter SPD.
Neben Sachliteratur hat sie bisher vor allem kürzere Erzählungen verfasst. Auch
„Rauchen verboten!“ zeichnet sich durch eine hohe Dichte von Anspruch und Inhalt
bei überschaubarem Umfang aus.

Aber nur wenn man
ein vollkommen durchgeknallter Hardcoreraucher ist, der für sein
krebserzeugendes Kraut auf jede sich bietende Barrikade steigt und von dieser
herunter dämliche Volksreden schwingt. Und zu einer von diesen selten dämlichen
Volksreden setzt Lövenich neuerlich an, wenn er versucht das Machwerk der
Autorin in Relation zu seinen eigenen kruden Antitabakverschwörungstheorien zu
setzen:

Lövenich hat geschrieben:Manche der beschriebenen
Entwicklungen schließen eng an die jetzige Realität und die aktuell erhobenen
Forderungen der Anti-Tabak-Lobby an, andere projizieren eine etwas fernere
Zukunft, die aber heraufzuziehen droht, wenn der Durchmarsch der Tabakkontrolle
wie bisher voranschreitet. Was diese „Denormalisierung“ nennt, nämlich die
schleichende Abwertung des Tabakkonsums in weiten Teilen der Bevölkerung, hat
nach Jahrzehnten schleichender Entwicklung in den letzten Jahren weiter Fahrt
aufgenommen. So wirken Czuba-Konrads Schilderungen der Antiraucherpropaganda
kaum übertrieben angesichts dessen, was an offiziellen Kampagnen und erst recht
auf einschlägigen Internetseiten
stattfindet.

Spätestens hier dürfte den
Rezensenten aus Bonn die finale tabakdrogeninduzierte mentale Dauererektion
erreicht haben. Endlich darf er nämlich seine Lieblingsvokabeln auspacken, die
da, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wären: „Anti-Tabak-Lobby“,
“Tabakkontrolle“ „Denormalisierung des Tabakkonsums“, “Antiraucherpropaganda“
usw. usw. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, Lövenich habe nur auf diese
Gelegenheit der Rezension gewartet, in etwa so, wie die Schlange vor dem
Mauseloch ausharrend sehr lange regungslos liegen kann, bis der Nager sich
zeigt, nur um dann blitzschnell zuzuschnappen.

So hat Lövenich
vermutlich auch lange gewartet, um seine gesammelten Schwachsinnsvokabeln des
maximierten verbalen Raucherterrors in nicht mehr zu steigernder Dichte und
Dummheit endlich einmal wieder aus sich heraus und unter das Volk zu würgen. Der
hohe Innendruck des lövenichschen Druckkessels manifestiert sich dann im bereits
sattsam bekannten Textschwachsinn.

Abschließend, als ob er seinem armen
ausgelieferten Leser nun noch ganz skrupellos und ohne jede Gnade den
ultimativen Rauchermüll zumuten wollte und ihn an die Grenze seiner
Leidensfähigkeit zu führen sucht, wird er dann noch einmal zu allem Überfluss
krankhaft pathetisch. Und an Pathos ist dieser Nikotinlautsprecher kaum zu
übertreffen. Über seinen leider viel zu früh am tabakbedingten akuten
Myokardinfarkt nebst Gehirnschlag verschiedenen Oberqualmer Gian Turci
formulierte er in seinem Raucherwahnsinn seinerzeit doch tatsächlich, dieser
habe sein Leben „für die Freiheit geopfert“. Und so setzt er auch hier gnadenlos
zum verbalen Letztschlag an, indem er formuliert:

Lövenich hat geschrieben:Czuba-Konrads Buch verknüpft
Gesellschaftskritik, bezogen auf Raucherdiskriminierung, aber auch auf die
Segregation von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit den berührenden
Einzelschicksalen einzelner betroffener Charaktere und einem spannenden
Handlungsverlauf. Nicht zuletzt in ihrer Partei sind dem Werk viele Leser zu
wünschen, und gerade angesichts des Umstandes, dass der Verlag auch
Antiraucherliteratur für Kinder und Jugendliche vertreibt, sei „Rauchen
Verboten!“ als Lektüre an Schulen empfohlen.

Ja,
auch hier beeindruckt nochmals nachhaltig der tiefe Griff in die verbale
Mottenkiste der Hardcoresuchtraucher und der abschließende Hinweis, man möge den
Stuss von Frau Czuba-Konrad doch auch an Schulen benutzen. Man muss sich nun
natürlich als normal denkender Mensch schon fragen, wozu dies denn eigentlich
dienen solle. An antiutopischer Literatur gibt es wesentlich intelligentere
Werke und dass man das Nichtrauchen den Schülern nicht unbedingt madig machen
sollte, damit sie nicht auf die Sucht- und Krankheitspfade der sich selbst also
solche bezeichnenden „Genießer“ kommen, versteht sich eigentlich von selbst. Und
dies schon gar nicht dadurch, dass man schwachsinnige „Pro-Krebs-Bücher“ im
Unterricht bespricht. Derlei versteht wohl eigentlich jeder normale Mensch, der
nicht an der Tabakdroge hängt, wie ein Fixer am Heroin, ohne großes Nachdenken.
Nur Herr Lövenich dürfte aufgrund seines Tabakkonsums mit derart einfacher
Erkenntnis etwas überfordert sein. Und dann kommt eben so ein Bockmist dabei
heraus, wie er ihn in seiner „Rezension“ verzapft hat.

Quelle: Raucherwahnsinn.de

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Bayerndialog : Der neue Weg zum konzertierten Lungenkrebs

Zur Zeit erbricht Raucherstuss im Tagesrhythmus. Er leidet wohl unter nikotininduzierter Logorrhoe.

Diesmal behandelt unser Ausnahmejournalist das Thema „‚Bayerndialog‘ – neuer Weg einer konzertierten Handlungsweise“. Unserem Toptexter geht es dabei aber nicht um landespolitische Themen wie Schul-, Verkehrs- oder Umweltpolitik bzw andere Sachgebiete von Relevanz. Nein, unser Drogenbefürworter fokussiert sich mal wieder alleine auf sein bevorzugtes Hobby: Der kollektiven Inhalation von krebserregenden und stinkenden Tabakrauchgasen in geschlossenen Räumen zwecks geselliger Errauchung der einen oder anderen Krebserkrankung, vorzugsweise des unteren Bronchialtraktes.

Was er vorzustellen hat ist bei diesem neuerlich vollkommen in die Hose gehenden Versuch, so etwas wie Journalismus zu präsentieren, dünn wie immer. Das unsägliche Geschreibsel dieses verhinderten „Augstein aus Karlsfeld“ bleibt öde, dröge und zum Gähnen langweilig und auch inhaltlich kommt, wie bereits befürchtet, mal wieder rein gar nichts.

Was ist also das Thema seines morgens um halb 7 schnell und lieblos dahingesudelten „Artikels“ (wenn man dieses textliche (V)Erbrechen denn schon so nennen möchte…)?

Nun, Wernerchen hat erfahren, dass sich in Bayern wohl einige Vorständler der verschiedenen „Pro-Lungenkrebs“-Splittergrüppchen getroffen haben und unter dem schwülstigen und mehr als ein paar Nummern zu groß gegriffenen Namen „Bayerndialog“ sich gemeinsam die nikotindominierten Gehirne zermartert haben sollen, wie man es zukünftig doch erreichen kann, wieder gemeinsam in ein paar Unterschichtenkaschemmen (die sich wohl „Raucherclubs“ oder so ähnlich nennen dürften) gemeinsam an den Stinkstängeln zu saugen und sich zu fühlen wie in rauchgrauer Vorzeit.

Immerhin erfahren wir das Datum dieser denkwürdigen Sitzung (9. und 10. Juli 2011) und wir erfahren, dass ein Herr Petereit von der „Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung“ extra aus Berlin angereist gekommen sei. Ja, das ist wiklich hochinteressant. Was allerdings bei diesem extrem wichtigen „Workshop“ konkret diskutiert wurde, verschweigt der Top-Autor natürlich listigerweise. Denn, so viel muss aufgrund dieses geheimniskrämerischen Vorgehens klar sein, hier wurden hochgeheime und vermutlich hocheffiziente Dinge behandelt, die mit durchschlagendem Erfolg das Rauchverbot in Bayerns Kneipen binnen Jahresfrist kippen werden. Gerüchten zufolge wurde bei dem „Würgshop“ auch ein kleiner Mann mit Bauchansatz und dunkler Sonnenbrille gesehen, der einige Werkzeuge für Kühlschrankreparaturen bei sich getragen haben soll und der geheimnisvoll etwas von „ich bin der juristische Berater von Vaclav Cerveny“ gemurmelt haben soll.

Über die anderen Teilnehmer darf man nun getrost spekulieren. Ich setze mal auf die Herren Kohlhuber, Meinsen, Bergmüller und ein paar andere Protagonisten der bayerischen Suchtraucherbewegung. Also allesamt Leute, die man a) kaum ernst nehmen wird, weil sie b) mit ihren bisherigen Bemühungen das strengste Nichtraucherschutzgesetz in Deutschland zu kippen so genial gescheitert sind, dass man dieser Losertruppe kaum mehr zutraut als ein paar belanglose Sätze in nicht vorhandene Mikrofone zu sprechen. Und ähnlich hält es auch unser „Anchorman“ bei seinem neuesten Bulletin auf krebsnews.de: Belangloses, kaum konkretes Gewürge um ein paar dünne Fakten auf so viele Zeilen aufzublähen, dass man zumindest vom Volumen her das Attribut „Onlineartikel“ vergeben könnte. Ein jämmerliches Armutszeugnis von einem der gerne schreiben können wollte, dem es aber nie gelingen wird…

Quelle: raucherwahnsinn.de