Neues vom Schelm – Die Rückkehr der maximierten Verblödung

Der „Schelm“ ist zurück. Das kleine, ziemlich blöd dreinblickende Männchen mit der Ekelzigarette im Mund und seine nachgeschaltete Verblödungspostille, die aufgrund der überaus schlichten Gedankengänge und der einfachen Sprache sogar von eingefleischten „rauchernews.de“- und „Hetzwerk Stinken“-Nutzern intellektuell erfasst werden kann, ist nach langer Abstinenz endlich wieder da!

Unter http://bundesversammlung-gfs.basekomm.c … ersion.pdf wird uns nun also wieder ein Maß an Verblödung zuteil, auf das wir lange gewartet haben. Warum erscheint dieses Kleinod der Ultimqativverdummung nun eigentlich wieder, nachdem man es schon in der endgültigen Versenkung vermutet hatte? Nun, man befindet sich gerade im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl in Berlin und der „Schelm“ fühlt sich bemüßigt, seinen altbekannten und traditionell ultradämlichen Raucherstuss in Form von haltlosen Scheinargumenten und Schwachsinnsvorträgen mal wieder ins globale Datennetz kübeln zu müssen. Denn es steht angesichts der anstehenden Wahl, zumindest von Süchtigenseite, zu befürchten, dass mancher Hardcoreraucher in Berlin seine Suchtgewohnten etwas wird einschränken müssen. Daher werden wir vom ebenso altbekannten „Netzwerk Rauchen“ und seiner noch verbliebenen und noch nicht dem tabakbedingten Frühtod anheim gefallenen oder sonstwie in der Versenkung verschwundenen Ultrasuchtraucher mit den neuesten Informationen zum anstehenden Wahlentscheid beglückt.

„Eine Geschichte aus Berlin“ so beginnt der komprimierte textliche Schwachsinn der Suchtraucher. Und es steht Schlimmes, ja Schlimmstes, zu vermuten. Denn in einem fiktiven Gespräch zwischen dem kleinen blöden Rauchermännchen (aka „Schelm“) und einer angeblichen Berliner Wirtin wird nun der ganze altbekannte Raucherschwachsinn, der in der kranken Denkweise der Macher vom „Hetzwerk Rauchen“ herumspukt, neuerlich aufgekocht und lang und breit durchgehechelt.

Das aktuelle Berliner „Nichtraucherschutzgesetz“ (Anführungszeichen sind Absicht, da es sich wegen der vielen Ausnahmetatbestände eher um ein „Qualmschutzgesetz“ handelt) sei fragwürdig, da es in vielen Bereich zu absurden Regelungen geführt habe, so wird „argumentiert“. Es wird dann seitens des Autors gefragt, warum man denn eigentlich in Raucherlokalen keine Speisen servieren, sich aber vom Dönerladen an der Ecke etwas liefern lassen dürfe. Ja, diese Frage verdient in der Tat Beachtung. Auf die einfache Idee, diese Unsinnigkeit und andere ebenso fragwürdige Ergebnisse der aktuellen Gesetzgebung durch ein konsequentes Verbot von Raucherkneipen und einen ebenso konsequenten Nichtraucherschutz zu beenden kommt der geistig offenbar hochbeschränkte Macher dieses textlichen Machwerkes natürlich nicht. Er hängt schließlich an der Kippe, das erklärt einiges.

Ach ja, und Bier mag der kleine rauchende Blödmann aus der Titelzeile auch, und deshalb will er auch nicht in die „Shisha“-Kneipe, wo man rauchen aber nicht saufen darf. Und rauchen und saufen gehören für die Unterschichtenprolos, denen der „Schelm“ aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen in die Tastatur geflossen ist, ja untrennbar zusammen.

Die Verblödung der Leserschaft geht dann munter weiter, indem die fiktive Wirtin dem Schelm beim x-ten Bierchen erzählt (das kleine blöde Männchen muss wohl nun schon einiges intus haben, um sich den Müll der „Wirtin“ anhören zu können), dass sie nicht nach Bayern in Urlaub fahren wolle und sie stattdessen lieber nach Hamburg fahren würden, weil ihr „Oller“ da auf dem „Kiez“ wenigstens an „einigen Stellen sein Pfeifchen“ rauchen dürfe. Ob für den Pfeifenraucher , der so bekloppt ist, sich Pflanzenabfall in einen Rotzkocher aus Holz zu stopfen und den dann anzuzünden und daran zu saugen, der Berliner Altuser des Hetzwerkforums „Dirk“ Pate gestanden hat, der schon seit Jahren die Berliner Pfeifenszene (womit die Rauchgeräte und nicht die Raucher selbst gemeint sind, um Verwechslungen vorzubeugen) mit seinem gesammelten Textdummfug nachhaltig zu erheitern vermag, ist indes nicht bekannt.

Und jetzt betritt der nächste rein, ebenfalls rein fiktionale Protagonist des Raucherwahnsinns die Bühne. Er wird „Reinhard“ genannt, ist „Sachbearbeiter auf dem Ordnungsamt“ und ein GRÜNER. Und da er GRÜNER ist, raucht er natürlich nur „selbst angebaute Kräuterzigaretten“, die er nach dem Gesetz aber ohne Einschränkung konsumieren darf, da das Berliner Gesetz nur das Tabakrauchen erfasse. Und auch hier liefert der Macher des Textes ein weiteres schönes Eigentor, wobei er auch wieder zu dumm ist, dieses auch nur in Ansätzen zu erfassen. Denn ein korrekt abgefasstes Gesetz müsste eben das Anzünden und Abbrennen aller Substanzen zum Zwecke des Inhalierens ebenfalls erfassen. Dies, so steht zu wünschen, wird dann in einer überarbeiteten Fassung nach der Wahl Eingang in das Gesetzeswerk finden.

Fassen wir den restlichen Raucherschwachsinn mal eben thesenartig zusammen: Die Zahl „3301 Tote durch Passivrauch pro Jahr in Deutschland“ ist böse da nur durch Würfeln ermittelt, das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg ist böse und verschwendet Steuergelder um Politik „gegen Genießer“ zu machen und „übermäßiges Rauchen“ sei halt „nicht gesund“. Ja, du kleiner verrauchter Dummkopf mit der Kippe in der Kauleiste, magst Du uns jetzt mal erklären, wo die Grenze zwischen „normalen“, also in Deiner Lesart unschädlichem, und „übermäßigem Rauchen“ genau verläuft? Und was das damit zu tun hat, dass normale Menschen, den Dreck, den Du Dir in Deine kaputten Lungen ziehst, nicht auch noch mitatmen wollen?

Der ganze dämliche Raucherstuss des „Schelm“ treibt dann langsam auf ein „Finale furioso“ hin (was nicht unpassend kommt, da sich mein Magen langsam verkrampft und es im Abdomenbereich bereits zu heftigen Konvulsionen kommt) und gipfelt dann wieder in der vermeintlichen Erkenntnis, dass durch die Raucher jährliche 14 Milliarden Euro Steuern generiert würden und wird auf eine weitere Schwachsinnsspitze getrieben, indem man erklärt, dass durch die Autofahrer vergleichsweise jährlich 41 Milliarden Euro an Mineralölsteuer an den Staat abgeführt würden. Dieser haarsträubende Vergleich stellt eine kaum zu bewältigende intellektuelle Herausforderung für jeden Menschen dar, der in der Lage ist, zumindest eine Banane zu schälen.

Ja, eine wirklich bahnbrechende Erkenntnis, was man da zu lesen bekommt. Und dann sei es mit den Rauchverboten in der Gastronomie ja genau so, als ob man einem Autofahrer erkläre, er dürfe zwar tanken und dafür Mineralölsteuer bezahlen aber mit dem Auto nur im eigenen Garten fahren. Also, wenn das so ist, mein lieber kleiner dummer Schelm, dann möchte ich mit meinem Auto doch bitte überall fahren dürfen, auch im Wald, querfeldein und notwendigenfalls durch den Garten meines Nachbarn oder im Einkaufszentrum zwischen den Läden wie im Film „Blues Brothers“. Denn schließlich zahle ich ja Steuern und habe dadurch das unveräußerliche Recht erworben, überall Auto fahren zu dürfen.

Ach ja, der ultimative Gipfel des Raucherschwachsinns wird dann endlich am Ende des Textes erreicht, wenn von einem „Toleranten Miteinander von Nichtrauchenden und Rauchenden in Berlin“ geblafaselt wird. Ein wunderbarer Donnerschlag am Schluss dieses selten dämlichem Textmachwerkes mit dem die notorisch verhaltensauffälligen Schreihälse vom „Netzwerk Rauchen“ neuerlich Stimmung für ihre Sucht und deren rücksichtslose Ausübung in der Öffentlichkeit machen wollen. Wie das „tolerante Miteinander von Nichtrauchenden und Rauchenden“ in Wirklichkeit aussieht, haben Nichtraucher übrigens jahrzehntelang erfahren dürfen. Sie durften nämlich „tolerieren“ (von lat. „tolerare“ = aushalten, ertragen, erleiden, erdulden), dass die Rauchsüchtigen ihnen die Luft zum Atmen nahmen und sie mehr oder weniger gegen ihren Willen einem tödlichen Cocktail aus Brandgasen, Kanzerogenen und Toxinen aussetzten. So sieht die geforderte „Toleranz“ der Raucher eben aus.

Und dann verlässt das kleine dumme Männchen die Kneipe, wobei er sich eine letzte Zigarette anzündet und noch weiteren dummen Schwachsinn in das fiktive Mikrofon des Chronisten lallt, indem das kleine dumme Männchen erklärt, „dosis facit venenum“ (allerdings nicht auf Latein, denn dessen dürfte die Zielgruppe des kleinen dummen Männchens kaum mächtig sein) sondern nur lapidar, indem es verlauten lässt, alle „Dinge“ seinen „Gift“, es käme nur auf die Dosis an.

Vielleicht, so möchte man wünschen, macht der Autor dieses Raucherpamphletes irgendwann mal seinen Hauptschulabschluss nach, um wenigstens mal ein paar Wochenstunden Biologie- und Chemieunterricht genossen zu haben. Aber ob die pädagogischen Bemühungen im Falle des kleinen dummen Männchens oder des großen dummen Autors des Männchens und seiner offenkundigen kognitiven Defizite signifikant Früchte tragen werden, ist ziemlich zweifelhaft. Dumm bleibt dumm und „Schelm“ bleibt „Schelm“.

Quelle: forum.raucherwahnsinn.de

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Eine Antwort

  1. „Neues vom Schelm“? So ein Mist! Nur allerdümmste Raucherdesinformation! Wer das glaubt, ist selbst Schuld!

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