Droste tritt nach

 

Aufschlußreich ist allerdings die Formulierung »vergast offenbar auch gerne mal«; hier hat Autor Rachow den Geist der vergasenden SS nicht ganz erfaßt: »gerne« stimmt, die Gefolgsleute des fanatischen Nichtrauchers Hitler taten ihre Arbeit mit sadistischem Vergnügen, aber das launige »auch gerne mal« von Rachow verfehlt die Akribie, mit der die Mörder zuwerke gingen. Nebenbei ging das nicht vonstatten.

Der schnöde Fehler,  den Droste hier begeht, sollte jedem klar sein, der Deutsch versteht, denn „auch mal gerne“ ist ja einzig und alleine auf das Verhalten des Wiglaf Droste bezogen. Drostes Hasspropaganda hat einzig und alleine den Zweck, Menschen, die sich für den Nichtraucherschutz engagieren, in die Ecke von rechtsradikalen Fanatikern zu stellen, und das tut Droste mit einem Eifer, den sonst nur religiöse Fanatiker zur Verbreitung ihrer Weltanschauung an den Tag legen. 

 

Adolf Hitler war zweifellos ein fanatischer Massenmörder. Ob er ein fanatischer Nichtraucher war, wie Droste es behauptet, lassen wir mal dahingestellt. Das eine hat mit dem anderen jedoch nichts zu tun. Wer, wie es Droste tut, die Verbrecherbande des dritten Reichs für seine demagogischen Angriffe auf unbescholtene Mitbürger benutzt, steht selbst bis zur Unterkante der Oberlippe in der braunen Kacke, mit der er Andere bewirft.

 

 

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