Die Piratenpartei und der Schwachsinn ihrer Tabaklobbyisten

 
Aus einem „Piratenpad“ zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes in NRW
 
 
 
Vorschlag Llarian:
 
Die PIRATEN  lehnen die Bevormundung erwachsener Bürger strikt ab.
 
Die Mündel der Tabakindustrie lehnen die Bevormundung strikt ab? Wie geil ist das denn?
 
 Wir unterstützen deshalb jegliche Form direkter Demokratie gegen das totale Rauchverbot in Eckkneipen, auf Brauchtums- und Karnevalsveranstaltungen.
 
Leute, was ihr unterstützt ist die Wiedereinführung der legalen Vergiftung von Nichtrauchern und Gaststättenpersonal. Wie pervers ist das denn? 
 
Bereits vor der Verschärfung des Nichtraucherschutzes waren 80% der Gastronomiefläche in NRW rauchfrei.
 
Und wieder eine schäbige Propagandalüge der Tabaklobbyisten: 
 
Bei den Schankwirtschaften lag der Anteil der rauchfreien Kneipen und Bars nur bei 15 Prozent.
 
Dadurch herrschte bereits ausreichende Wahlfreiheit für Nichtraucher, die sich Tabakrauch in der Gastronomie nicht aussetzen wollen.
 
Das Nichtraucherschutzgesetz in seiner jetzigen Form nimmt keinerlei Rücksicht auf die lebendige Kultur in den Veedeln. Die Kneipen melden Umsatzeinbrüche von bis zu 40% und sind damit akut in ihrer Existenz bedroht.
 
Kneipensterben? Lächerlich!                
      
Anteil Nichtraucher 76,5%
Anteil Raucher: 23,5%
Das kann locker kompensiert werden und es ist doch viel eher  zuzumuten, dass sich die Minderheit für 5 Minuten nach draußen begibt,  um einer kranken Sucht nachzugehen, als dass alle unter der Sucht der  wenigen leiden.
Es wird keine stinkenden, verrauchten, gesundheitsgefährdenden und an  den Tresen versackenden Säufer mit Kippe im Mund mehr geben, aber daran  kann ich nichts schlechtes finden.
Diese Selbstverständlichkeit, mit der Raucher anderen Schaden zufügen, kann ich beim besten Willen nicht akzeptieren.
Auszug Wikipedia: „Neue Forschungen haben gezeigt, dass Raucher eher  als Nichtraucher dazu neigen, die Konsequenzen alternativer Handlungen  in ihren Entscheidungen unberücksichtigt zu lassen.“
Von daher: Danke an die Regierung, dass Sie der Schädigung meiner Person durch andere endlich etwas entgegensetzt. Danke!
 
Mit den Kneipen aber sterben die sozialen  und kommunikativen Netzwerke der Bürger, insbesondere der Älteren. Die Shisha-Bars erleben gar ein Komplettverbot ihres Geschäftsmodells, aber gerade diese Form der Gastronomie trägt zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Migranten unter den jungen Erwachsenen  bei. Hier geht ein wichtiger Baustein zur Verständigung der Kulturen verloren.
Die Anwohner werden Lärmbelästigung ausgesetzt, da die Raucher nun vor die Tür müssen; für viele Anwohner ist dies ein unhaltbarer Zustand. Es entstehen laufend Konflikte zwischen den Wirten und ihren Nachbarn.
 
Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo ein anderer zu Schaden kommen kann.
Ansonsten können wir das Alkoholverbot beim Autofahren, das Verbot von Straßenrennen usw. ja auch weglassen.
Und ich fühle meine Freiheit an der roten Ampel ebenfalls eingeschränkt und würde lieber durchfahren weil mich das ja nur aufhält… 
 
Anmerkung: ich würde hier bei Shishas sogar so weit gehen, dass es eine fremdenfeindliche Komponente enthält, insofern, als dass jene Imigranten ihre Kultur hier in Deutschland nicht leben/pflegen können.
* In Köln kommt hinzu, dass selbst das Mitnehmen von Getränken nach draußen schon als Außengastronomie gewertet wird, dass das Aufstellen von Standaschenbechern mit gleichher Begründung untersagt wird. Nicht nur in Köln. 🙂
 
Schon pervers, was die Tante da für einen Müll labert. Und dann geht sie als Piratenpartei mit den Ausländerfeinden von PRO-NRW gemeinsam für die Abschaffung des Nichtraucherschutzes demonstrieren. Ich lach mich scheckig.
 
Vorschlag PeterM:
Piraten fordern die Befreiung von Kneipen und Eckkneipen vom Rauchverbot.
 
Gerade für alte Menschen in ihrem Veedel, aber auch in ländlichen Gegenden ist die Kneipe, Eckkneipe in der direkten Nachbarschaft der einzigste ein wichtiger sozialer Treffpunkt.
Es kann nicht sein, dass Menschen ihren sozialen Treffpunkt für Jung und Alt verlieren.
In Bayern hat sich gezeigt, dass durch das Rauchverbot in der Zwischenzeit jeder 3. Ort keine Kneipe mehr besitzt.
 
Petereit, warum erzählst du hier so einen Tabaklobbyistenschwachsinn? Mit dem Rauchverbot hat das ÜBERHAUPT NICHTS ZU TUN!
 
Deswegen fordern wir die Rücknahme des Rauchverbots für kleine Kneipen und Kneipen mit Rauchernebenraum, wie auch für Brauchtumsveranstaltungen wie Schützenfeste und Karnevalsveranstaltungen.
Tabaklobbyist Petereit ist wirklich eine regelrechte Phrasendreschmaschine. 
 
 
 
Vorschlag Don:
Die Kölner Piraten setzen sich gegen ein totales Rauchverbot in der getränkeorientierten Gastronomie ein.
Das ausnahmslose Rauchverbot, welches das NiSchG in NRW festschreibt, führt zu Umsatzeinbußen in der Gastronomie, zu Personalentlassungen und zu Existenzbedrohung der Wirtsleute. Zur Zeit liegen die Umsatzeinbußen bei 15 bis 40 Prozent.
 
Schwachsinn. Woher stammen wohl diese Zahlen? Propagandalügen der Tabaklobbyisten!   
In  Nordrhein-Westfalen sind seit 2001 besonders viele Wirtshäuser  verschwunden. Ein Drittel aller Kneipen musste im vergangenen Jahrzehnt  dicht gemacht worden. Damit liegt NRW über dem Bundesschnitt. Im  ländlichen Raum ist die Entwicklung dramatisch.
 
Jede dritte Kneipe in NRW musste aufgeben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
 
Wer jetzt sinkende Umsätze in Kneipen dem Rauchverbot zuschreibt ist ein skrupelloser Tabaklobbyist.
 
 Dazu kommt ein Anstieg der Zechpreller. Hier fallen zunehmend auch Nichtraucher auf, die „auf eine Zigarette“ vor die Tür und von dort aus nach Hause gehen ohne zu bezahlen.
 
So ein Quatsch. Wo sind denn Beweise für diesen hanebüchenen Schwachsinn? Gibt es bei den NRW-Piraten  noch durchgeknallte Nikotinsüchtige, die irgendeinen Schwachsinn labern, um Raucher gegen Nichtraucher aufzuhetzen?
 
In Bayern gilt ja jetzt schon ein paar Jahre ein sehr scharfes  Rauchverbot. In Bayern verbreiteten die Tabaklobbyisten den gleichen Schwachsinn wie die Piratenpartei hier. Und nun? Kein Mensch regt sich noch auf.  Alles läuft vollkommen entspannt ab und  alle genießen die rauchfreie  Atmosphäre. Mir sind in meinem Umfeld (Raucher und Nichtraucher)  keinerlei Klagen bekannt.
 
Der Bürger soll nicht von der Politik bevormundet werden. Wir Piraten wollen die letzte Chance wahrnehmen das NiSchG noch zu ändern. Gemeinsam mit den Kölner Wirten streben wir ein Volksbegehren gegen das derzeitige NiSchG in NRW an.Dafür werden in NRW etwa 1 Millionen Unterschriften benötigt.
Na auf die Klatsche, die IHR bei einer Volksabstimmung bekommt, freue ich mich heute schon. Siehe Bayern.
 
 Das bisherige NiSchG war eine gute Lösung, die ein Nebeneinander von Nichtrauchern und Raucher ermöglichte.
 Wo bitteschön wird denn ein Raucher gegenüber einem Nichtraucher durch das Gesetz schlechter behandelt? 
 
 Jeder hatte seinen Bereich. Man konnte sich als Nichtraucher aussuchen in welchen Raum man wollte.
 
 Ach ja. Entweder konnte man sich im Raucherraum vergiften lassen oder es zog der Qualm vom Raucherraum in den Nichtraucherraum und vergiftete trotzdem die Nichtraucher.  Heute können Raucher und Nichtraucher gemeinsam gemütlich beieinander sitzen, wer unbedingt rauchen muss, geht mal eben kuz vor dieTür. zum Pinkeln auf Klo, zum Rauchen vor die Tür, wo ist das Problem?
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Die Wahrheit über das Rauchen

Zigaretten sind chemisch hochgerüstete Drogen-Torpedos. Die Liste an süchtig machenden, todbringenden Stoffen in den Glimmstängeln ist lang. Und impotent machen Zigaretten auch noch. Verkauft wird das Rauchen aber als „cool“ und der Raucher letztlich als dumm.

NRW Genießt

  • Seit den 70ern wirbt der ADAC mit dem Spruch „Freie Fahrt für freie Bürger“ für seine Kampagne gegen Tempolimit. Wer den Spruch für gaga hält, wird genießerisch mit der Zunge schnalzen, wenn er hört, dass die NRW-Wirte jetzt gegen das Rauchverbot vorgehen wollten unter dem Slogan „NRW genießt“.

    Es hat ja was rührendes, dass die weltverpestenden, übelst selbststinkenden und gourmettechnisch eher auf der Currywurstebene anzusiedelnden Quarzbrüder und -schwestern sich plötzlich als „Genießer“ präsentieren. Die Kampagnenführung durch den Gaststättenverband und die Kneipenwirte in NRW wundert dabei nicht, dass sich auch die Schützenvereine beteiligen wollen. Die befürchten, ernsthaft, eine Schädigung des „Brauchtums“. Patriotismus und Schützenverein und Komasaufen – das gehörte schon immer zwingend zusammen. Und wer so doof ist, sich Löcher in die Leber zu saufen, sollte auch das Recht haben, sich die Lunge in Fetzen zu qualmen.

    Die Raucher werden inzwischen ähnlich penetrant fanatisch wie die Christen . Während es kaum einen Menschen stört, was diese Gruppen jeweils in ihren vier Wänden anstellen, ist ihr Gejammer darüber, ihre abscheulichen Rituale nicht überall und selbst in Gegenwart von Kindern ausführen zu dürfen, recht frech. Wobei die Raucher, nach jedem Argument lechzend, den Vergleich mit der Christenverfolgung natürlich dankbar aufgreifen werden.

    Allerdings ohne Verletzungsrisiko. Die nikotinverseuchte Bagage könnte man gefahrlos den Löwen zum Fraß vorwerfen. Die Viecher würden das nicht anrühren.