JA WAS IST DENN DA PASSIERT HETZWERK RAUCHEN und Hetzkomitee zur Wahrung der Bürgerverdummung??????

Wie konnte denn das geschehen? Haben eure TABAKVERBRECHERBANDENFREUNDE wohl genug „Bimbes“ (Helmut Kohl) im „Ländle“ verteilt? Oder ist die dortige Landesregierung eingeknickt angesichts der massivsten Hetz- und Lügenpropaganda der Tabakverbrecherbande über das angebliche Kneipen- und Gasthofsterbens in Bayern und NRW?

Nun jubeln die Nikotinfaschisten über diese für militante Raucher erfreuliche Nachricht, schwadronieren über angeblich gebrochene Wahlversprechen, freuen sich über mehr Lungenkrebs und Herzinfarkt sowie ermordete Passivraucher, und würden trotzdem nie mehr Grün zu wählen, wünschen den Untergang von Rot-Grün nach der nächsten Wahl, die verantwortliche Ministerin als Toilettenfrau usw….

Nur das naheliegende Fazit zu ziehen sind sie nicht in der Lage, nämlich dass sie mit ihren mörderischen Hetzkampagnen die Menschenrechte mit Füßen treten, obwohl immer mehr nachdenkende Menschen einsehen, dass der Staat der Tabakverbrecherbande endgültig das Hendwerk legen muss! Das die versteckten Forderungen vom Hetzwerk Rauchen nach ungehindertem Tabakdrogeknonsum immer und überall nicht des Pudels Kern sein kann. Pro Rauchfrei bemerkt zu recht:
„Bei einem konsequenten Nichtraucherschutz ersetzt die SOZIALE KONTROLLE die Überprüfung durch überlasteten und unterfinanzierten Ordnungsbehörden.“

Und das hat NICHTS, aber auch rein GARNICHTS mit Spitzel- und Denunziantentum zu tun. Hier geht es um die körperliche Unversertheit, ein Menschenrecht, das die Hetzer und Denunzianten des Nikotinhirnschiss-Kommitees mit Füßen treten.

Vielleicht sollte Das Nikotinhirnschisskomitee seinen Wirkungskreis etwas erweitern. Angesichts
solcher Meldungen erscheint uns auch eine Umtaufe in „Hetzwerk Bratidioten“ angemessen:
http://www.20min.ch/panorama/news/story/Jetzt-ist-auch-noch-die-Pizza-schaedlich-26409883
Oder gleich in „Hetzwerk KOCHIDIOTEN“:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/17/dampf-ist-gefaehrlich-kochen-erhoeht-lungenkrebs-risiko/

Aber oh Schreck:
http://german.ruvr.ru/2012_03_26/69637309/

Da bleibt denn nur noch „Netzwerk VOLLGEFRESSENE ZUGEKIFFTE NIKOTINIDIOTEN“ über, weil ihr echt nur noch hirnverbrannte Kacke aus eueren Hackfressen sabbern könnt, ihr verrotteten Qualmvollquasten.

eure Gourmand-Gourmets von Pour Hetzwerk Rauchen

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TABAKGENUSS-Guard – Hetzwerk Rauchen gründet Konkurrenz zur Scharia-Polizei

Nein, Stephan von den Ruhrbaronen und vom Hetzwerk Rauchen findet die Scharia-Polizei gar nicht gut: “Mir gefällt die religiöse Begründung der Salafisten nicht . Das ist nicht modern.” Auch daß offenbar keine Frauen mitmachen können, findet der Pro Tabak-Aktivist nicht richtig: “Das ist sexistisch. Wenn wir mit der TABAKGENUSS-Guard um die Häuser ziehen, werden selbstverständlich auch Frauen dabei sein.” Inhaltlich gäbe es natürlich vieles, gegen den Schwachsinn der Salafisten anzugehen : “Bei Alkohol, Glücksspiel, Pornografie und Zigaretten sind wir da ganz das Gegenteil der Salafisten. Da hilft nur eine harte Hand und eine “, Stephan lächelt süffisant; “klare Ansprache.” Bei weichen Drogen sieht das nicht anders aus: “Wir müssen uns schon aus PR-Gründen für die Legalisierung von Marijuhana einsetzen, sonst behalten wir das Image der Tabaklobbyisten.” Die Gruppen der TABAKGENUSS-Guard wollen aber auch eigene Akzente setzen, wenn sie bald durch die Szeneviertel von Berlin, Hamburg, Köln und dem Ruhrgebiet ziehen: “Auch Plastiktüten, der Verzehr von tierischen Produkten und das Verwenden von Fahrzeugen mit Verbrennnungsmotoren werden für uns ein Thema sein.” Niemand soll darauf und andere Genüsse verzichten müsssen. Weg mit der Katalysatorenpflicht für Autos! Weg mit den Umweltzonen. Weg mit dem Umweltschutz! Mein Auto fährt auch ohne Wald! Rauchen und Alkohol für jedermann, zu jeder Zeit, weg mit der Altersgrenze. Das sind die Slogans der Tabakgeniesser vom Hetzwerk rauchen, vom Gebaren der Salafisten unterscheiden sie sich nur in Nuancen.

Scharia-Polizei und Tabak-Guard (sponsored by BIG TOBACCO). – zusammen werden sie aus Deutschland einen Scherbenhaufen machen. Jeder von diesen Extremisten auf SEINE WEISE!

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TABAKGENUSS-Guard des Hetzwerks Rauchen

Parental Advisory: Dieser Beitrag beinhaltet Elemente von Humor

Romano Grieshaber – Wissenschaftspseudologie auf die Spitze getrieben

Romano Grieshaber, oder sollte man besser sagen seine Ghostwriter, haben wieder zugeschlagen. In seinem zensierten Blögchen zelebriert der Däniken der militanten Tabakszene ein weiteres Kapitel seines unsäglichen Büchleins. Wie üblich, hagelt es dort den pseudowissenschaftlichen Wahnsinn , der sich in Behauptungen wie dieser entlädt:

Romano Grishaber schreibt:
Warum lag die Rate der Lungenkrebs-Todesfälle in den USA eigentlich über vierzig Jahre hinweg höher als in Deutschland, obwohl doch hier der Raucheranteil seit fünfzig Jahren höher und zeitweise sogar sehr viel höher lag als im Heimatland der Tabakkontrolle?

Zunächt einmal, lieber Herr Grieshaber, sollten Sie sich klar machen, was der Begriff Raucheranteil einer Statistik bedeutet. Passen Sie auf, denn hier können Sie noch was lernen.

Der Begriff „Raucheranteil“ besagt doch nur, welcher Anteil der Bevölkerung regelmäßig Abgase aus abgebranntem Tabak inhaliert. Über die Menge des inhalierten Tabakabbrandes sagt der Raucheranteil gar nichts aus.

Da er angeblich Arzt ist, dürfte Grieshaber bekannt sein, daß die Menge der inhalierten Abgase eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Lungenkrebs spielt. Und das ist der Punkt. Kann man denn annehmen, daß jeder Raucher im Nachkriegsdeutschland in den 50er Jahren genauso viel konsumiert hat wie der Raucher in den USA, ein Land, das zu jener Zeit zweifelsfrei um ein vielfaches vermögender war?

Echte Wissenschaft zeichnet sich unter Anderem dadurch aus, daß man sich zunächst über die Grenzen seiner Aussagefähigkeit Gedanken macht. Daß sich Grieshaber über die limitierenden Faktoren seiner Annahmen und damit der seiner Aussagen überhaupt keine Gedanken macht, beweist er mit jeder seiner Machwerke aufs Neue.

Wenn man den Raucherstatus von Menschen mit der Lungenkrebswahrscheinlichkeit korrelieren möchte, wäre es zwingend erforderlich, zu wissen, wie viel denn in den einzelnen Gruppen, die man vergleicht, geraucht wurde. Oder kann man tatsächlich so dumm sein, anzunehmen, in jedem Land dieser Erde würden alle Raucher exakt die gleiche Menge (im Durchschnitt) pro Kopf rauchen, und das über Jahrzehnte hinweg? Unabhängig vom der Wirtschaftsleistung des Landes?

In diesem Sinne lassen wir den Rest an pseudowissenschaftlichm Geblubber von Herrn Grieshaber und seinen Ghostwritern einfach mal so stehen, denn besser können sich diese skrupellosen Tabaklobbyisten nicht der vorsätzlichen Lüge überführen.

Interesannt ist es übrigens, daß Griesahber und seine Ghostwriter diese Volksverdummungswellen immer dann losbrechen lassen, wenn in der Presse gerade mal wieder Rauchen das Thema ist. Aktuell sind es die Schlagzeilen um Raucher Adolfs, der seine verqualmte Wohnung stets in das Treppenhaus entlüftete, und seine Nachbarn damit schädigte und deswegen aus seiner Wohnung flog. Die Welle davor kam mit der Diskussion zur Novelle zum Nichtraucherschutzgesetz in NRW, und davor mischte sich Grieshaber in die Diskussion ein, als 2008 beim Bundesverfassungsgericht über den Nichtraucherschutz geurteilt wurde. Ganz klar geht es bei den Verlautbarungen des Tabaklobbyisten Griehaber nicht im Wissenschaft. Es geht darum, seinen Freunden der Tabakindustrie, mit denen er gemeinsam bei der BGN im Vorstand saß, einen Dienst zu erweisen.

Wie lange wird es wohl dauern, bis Grieshaber bemerkt, daß er seinen Freunden einen Bärendienst leistet?
Man möchte Griehaber und all denen, die zwar über Epidemiologie reden aber keine Ahnung davon haben dieses Buch ans Herz legen:

Epidemiologie für Dummies

Das würde sie vor den gröbsten Dummheiten bewahren, vorausgesetzt, sie würden es lesen.Ein kleiner Ausschnitt daraus:

2014-06-27 13_07_52-Epidemiologie für Dummies - Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska -

Und jetzt nicht druchrehen, liebe Nikotinfanatiker, weil da oben steht, eine Dosis-Wirkungs-Beziehung sei kein Beweis für Kausalität. Daß Tabakqualm bei Rauchern und Passivrauchern Lungenkrebs verursacht, ist bewiesen. In tausenden von Studien. Natürlich ist Rauchen und Passivrauchen nicht die einzige Ursache von Lungenkrebs, aber mit Sicherheit für den allergrößten Teil verantwortlich.

Christoph Lövenich vom “Netzwerk Rauchen” – Quasseln für den Krebs

Christoph Lövenich ist mal wieder auf Sendung. In seinem Stammblog “NovoArgumente” (wobei man richtige Argumente dort regelmäßig vergebens sucht) pamphletisiert der aus dem Rheinland stammende Ex-Vorsitzende der Nikotinistengruppe “Netzwerk Rauchen” mal wieder gegen den Nichtraucherschutz (Link zum Text).

Der Anlass seines Lamentos ist diesmal das 10-jährige Jubiläum des Rauchverbotes in Irland. Wir erinnern uns: Die Iren waren die ersten in Europa, die ein gesetzliches und ausnahmsloses Rauchverbot an allen Arbeitsplätzen auf den Weg brachten. Also auch in Gaststätten. Und beim Lesen seines neuen Artikel wird klar: Lövenich hat immer noch nicht gelernt, wissenschaftlich korrekt zu argumentieren. Ein paar Beipsiele sollen dies belegen:

Christoph Lövenich, der, wie bereits gesagt, früher mal beim “Netzwerk Rauchen” ganz vorne auf den Barrikaden stand,  beschwert sich darüber, dass die Erkenntnisse, welche man aus dem irischen Rauchverbot gewann, in anderen Ländern ebenfalls zur Rechtfertigung eines strikten Nichtraucherschutzes herangezogen wurden.

Christoph Lövenich: So wurden auch angebliche Erkenntnisse aus Irland herangezogen, als 2007 in den deutschen Bundesländern die Diskussion über staatliche Rauchverbote in verschiedenen Einrichtungen begann. So griff man auf eine Studie zurück, die gesundheitliche Verbesserungen bei Kellnern seit dem Rauchverbot belegen sollte. Tatsächlich konnte diese von Rauchverbotsbefürwortern finanzierte und durchgeführte „Studie“ – in Zusammenarbeit mit einer das Rauchverbot unterstützenden Organisation und fast ausschließlich so denkenden Kellnern als Untersuchungspersonen – dafür keinerlei wissenschaftliche Substanz liefern.

Wie üblich sucht man für diese These wissenschaftlich haltbare Begründungen vergeblich. Der einzige Literaturhinweis, der in diesem Zusammenhang seitens des Autors ergeht, ist, man fürchtet es, ein Link auf eine Publikation der Organisation namens “Netzwerk Rauchen “. Also genau jenem Nikotinistengrüppchen, dem Lövenich vor einigen Jahren vorstand

Christoph Lövenich:  Netzwerk Rauchen/Forces Germany e.V. (Hg.): Kellner in Dublin wirklich gesünder durch Rauchverbote?, April 2007

So beweist man mit selbst erschaffener “Literatur”, was man schon immer beweisen wollte. Der Mann hat keine Vorstellung von exaktem wissenschaftlichen Arbeiten. Wenn kein anderer beweisen will, was ich meine, dann schreibe ich den “Beweis” eben selber.

Weiterhin lässt sich der übrige Vortrag von Herrn Lövenich sehr leicht entkräften. Hier eine seiner Thesen:

Christoph Lövenich:  In den Jahren nach Inkrafttreten des Verbots mussten 1500 Pubs schließen, Tausende Arbeitsplätze gingen verloren, und dieser Trend hält weiter an, auch wenn Massenmedien gerne das gesetzliche Verbot als hauptausschlaggebenden Grund verschweigen. 

Sehr eigenartig. In Irland gehen also in großer Zahl Jobs in der Gastronomie verloren? Eine kurze Recherche ergibt, dass dieses Argument von Lövenich kompletter Unsinn ist. Oder anders gesagt: Der Mann verbreitet bewusst die Unwahrheit:

Warum in der irischen Tourismusbranche und Gastronomie Stellen zu finden sind:

Die steigende Anzahl der Touristen, die nach Irland reisen, übertrifft weiterhin Europas Durchschnitt. Dies führt zu einem ebenfalls steigenden Bedarf an Personal in Hotels, der Gastronomie und im Fremdenverkehr. Der Ausbau des Tourismus ist ein Schwerpunkt in Irlands Wirtschaftstrategie. Investitionen in Fremdenverkehrsmarketing und die Infrastruktur hat in 2004 mehr als 6 Millionen Touristen nach Irland gelockt.

Hinzu kommt, dass durch Irlands wirtschaftlichen Wohlstand und die damit steigenden Einkommen dazu führen, dass die Zahl der Restaurants und Freizeitparks ständig größer wird. Dementsprechend sind die Möglichkeiten in Irlands Gastronomie zu arbeiten für ausländische Jobsuchende sehr viel versprechend.

(Quelle irelandjobs.de)

Und wenn Lövenich gar nichts mehr einfällt, dann geht es los, mit dem üblichen “Früher, als man noch rauchen durfte, war alles viel lustiger”-Geblubber:

Christoph Lövenich:  Die Folgen totaler Rauchverbote alleine in der Gastronomie kann man nicht nur in Irland, sondern auch in denjenigen deutschen Bundesländern beobachten, in denen vergleichbare Gesetze gelten.

Aha. Und wie sieht es wirklich aus? Ein gutes Beispiel ist Bayern, wo bereits im August 2010 ein absolutes Rauchverbot in der Gatronomie eingeführt wurde. Hier die Sachlage 2 Jahre nach dieserm Zeitpunkt:

Umsatz des bayerischen Gastgewerbes zu Jahresbeginn gestiegen
Gastronomie schnitt deutlich besser ab als Beherbergung

Der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) stieg nach ersten Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 2,1 Prozent und real um 0,2 Prozent; die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 4,1 Prozent. Dabei konnte die Gastronomie sowohl in aktuellen Preisen (+3,1 Prozent) als auch in bereinigten Preisen (+1,1 Prozent) eine Umsatzsteigerung verbuchen, während in der Beherbergung zwar der Umsatz nominal zunahm (+0,7 Prozent), real aber zurückging (-1,2 Prozent). Die Beschäftigung stieg sowohl in der Gastronomie (+5,2 Prozent) als auch in der Beherbergung (+2,3 Prozent).

(Quelle Bayerisches Landesamt für Statistik)

Aber egal. Herr Lövenich muss ja nicht im Internet nach verlässlichen Quellen suchen. Fakten sind ihm sowieso verdächtig. Und er hat sie doch schon. Sie finden sich bei “Netzwerk Rauchen”, “VEBWK” und anderen Pro-Lungenkrebs-Vereinen.

Christoph Lövenich:  In Nordrhein-Westfalen müssen sich außerdem Karnevals- und Schützenvereine mit entsprechenden Problemen herumschlagen. Neben den materiellen Aspekten wird der Verlust an Gemütlichkeit beklagt, an Lebensräumen, in denen man sich frei und ungezwungen bewegen konnte, an sozialen Kontakten und Wärme, nicht nur im buchstäblichen Sinne, wenn Raucher und ihre Gesprächspartner bei Wind und Wetter wie Hunde vor die Tür gejagt werden.

Offen gestanden, ich liebe die Ausarbeitungen von Christoph Lövenich aus Bonn. Seine Texte werden spätestens ab der Mitte, wenn dem Mann die Argumente ausgehen (so er jemals welche hatte), so selten dämlich, dass ich regelmäßig heftigst lachen muss. Durch das Rauchverbot in der Gastronomie werden also “Lebensräume” vernichtet, in denen man sich “frei und ungezwungen bewegen kann”? LOL! Ich habe selten so einen ultimativen Blödsinn gelesen.

Denn zuerst mutet es fast groteskt an, von “Lebensraum” zu sprechen, dort wo giftige, krebserregende Gase freigesetzt werden, die dem normalen Menschen den Atem stocken lassen und die zu Hustenreiz, Augenbrennen und Kopfschmerz führen. Warum man darüber hinaus für “soziale Kontakte” in einer Bude sitzen muss, in der man eigentlich nur mit schwerem Atemschutz einigermaßen gefahrlos überleben kann, verstehe ich nicht. Eine Atemschutzmaske ist bei der Kommunikation doch eher hinderlich.

Und dann noch die ewig wiederholte Einlassung, man jage die Raucher wie Hunde vor die Tür wenn man ihnen das Rauchen in der Kneipe verbiete. Die ist immer wieder einen Extralacher wert. Wer nicht mal 30 Minuten in einer Gaststätte sitzen kann, ohne sich den nächsten Nikotinschuss in die Lungen jagen zu müssen, der sollte mal dringend mit einem Arzt reden. Normal ist sowas nicht. ICH muss nicht alle paar Minuten vor die Tür, wenn ich in einer Gaststätte sitze. Aber ich mache mir auch nichts aus dem aerosolen Giftcocktail, den sich diese Nikotinjunkies in kurzen Intervallen in ihre Körper ziehen müssen. Aber aus einem Grund ist der Vergleich von Rauchern mit Hunden schon nicht ganz unproblematisch: Kein Hund wird so dumm sein, freiwillig an einer Zigarette zu ziehen.

Zum Schluss habe ich jetzt noch ein besonderes Schmankerl vom “Genussfreund” aus Bonn für Sie, dann ist aber auch gut mit dem Gequassel für den Krebs:

Christoph Lövenich:  Zwar lässt sich der Tabakkonsum niemals ausrotten, aber die Schäden, die dabei an der individuellen Selbstbestimmung und am gesellschaftlichen Miteinander entstehen, können noch deutlich heftigere Formen annehmen.

OK, wenn “indivudelle Selbstbestimmung” auch den Suizid impliziert, wollen wir das mal akzeptieren. Jeder hat schließlich das Recht sich selbst zu Grunde zu richten. Primäres Problem des Herrn Lövenich ist aber sein verkürztes Denken. Wenn er den Selbstmord (also auch jenen auf Raten wie das Rauchen) als Option für sich selbst sieht, ist das vollkommen in Ordnung. Aber dass er dadurch anderen Menschen die Inhalation seines Giftmixes zwingend auferlegt, ist dann sicher nicht mehr akzeptabel.

Und in einem mag Herr Lövenich sicher Recht haben: Tabakdrogenkonsum wird es immer geben, eben weil es immer Menschen gibt, die Drogen nehmen müssen. Und die Unterschicht braucht eben auch eine Unterschichtendroge. Nicht jeder kann sich Kokain leisten. Aber es spricht nichts dagegen, Drogenkonsum massiv zu bekämpfen. Und damit eben auch die Tabakdrogen und ihren Konsum zurückzudrängen. Denn Drogen töten. Das gilt besonders für die legale Droge Tabak. Möglicherweise wird Herr Lövenich dieses Faktum auch mal am eigenen Leib verspüren. Dann ist es aber in aller Regel zu spät.

 

Quelle: http://peterrachow.wordpress.com/2014/04/05/christoph-lovenich-vom-netzwerk-rauchen-quasseln-fur-den-krebs/

Die Piratenpartei und der Schwachsinn ihrer Tabaklobbyisten

 
Aus einem „Piratenpad“ zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes in NRW
 
 
 
Vorschlag Llarian:
 
Die PIRATEN  lehnen die Bevormundung erwachsener Bürger strikt ab.
 
Die Mündel der Tabakindustrie lehnen die Bevormundung strikt ab? Wie geil ist das denn?
 
 Wir unterstützen deshalb jegliche Form direkter Demokratie gegen das totale Rauchverbot in Eckkneipen, auf Brauchtums- und Karnevalsveranstaltungen.
 
Leute, was ihr unterstützt ist die Wiedereinführung der legalen Vergiftung von Nichtrauchern und Gaststättenpersonal. Wie pervers ist das denn? 
 
Bereits vor der Verschärfung des Nichtraucherschutzes waren 80% der Gastronomiefläche in NRW rauchfrei.
 
Und wieder eine schäbige Propagandalüge der Tabaklobbyisten: 
 
Bei den Schankwirtschaften lag der Anteil der rauchfreien Kneipen und Bars nur bei 15 Prozent.
 
Dadurch herrschte bereits ausreichende Wahlfreiheit für Nichtraucher, die sich Tabakrauch in der Gastronomie nicht aussetzen wollen.
 
Das Nichtraucherschutzgesetz in seiner jetzigen Form nimmt keinerlei Rücksicht auf die lebendige Kultur in den Veedeln. Die Kneipen melden Umsatzeinbrüche von bis zu 40% und sind damit akut in ihrer Existenz bedroht.
 
Kneipensterben? Lächerlich!                
      
Anteil Nichtraucher 76,5%
Anteil Raucher: 23,5%
Das kann locker kompensiert werden und es ist doch viel eher  zuzumuten, dass sich die Minderheit für 5 Minuten nach draußen begibt,  um einer kranken Sucht nachzugehen, als dass alle unter der Sucht der  wenigen leiden.
Es wird keine stinkenden, verrauchten, gesundheitsgefährdenden und an  den Tresen versackenden Säufer mit Kippe im Mund mehr geben, aber daran  kann ich nichts schlechtes finden.
Diese Selbstverständlichkeit, mit der Raucher anderen Schaden zufügen, kann ich beim besten Willen nicht akzeptieren.
Auszug Wikipedia: „Neue Forschungen haben gezeigt, dass Raucher eher  als Nichtraucher dazu neigen, die Konsequenzen alternativer Handlungen  in ihren Entscheidungen unberücksichtigt zu lassen.“
Von daher: Danke an die Regierung, dass Sie der Schädigung meiner Person durch andere endlich etwas entgegensetzt. Danke!
 
Mit den Kneipen aber sterben die sozialen  und kommunikativen Netzwerke der Bürger, insbesondere der Älteren. Die Shisha-Bars erleben gar ein Komplettverbot ihres Geschäftsmodells, aber gerade diese Form der Gastronomie trägt zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Migranten unter den jungen Erwachsenen  bei. Hier geht ein wichtiger Baustein zur Verständigung der Kulturen verloren.
Die Anwohner werden Lärmbelästigung ausgesetzt, da die Raucher nun vor die Tür müssen; für viele Anwohner ist dies ein unhaltbarer Zustand. Es entstehen laufend Konflikte zwischen den Wirten und ihren Nachbarn.
 
Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo ein anderer zu Schaden kommen kann.
Ansonsten können wir das Alkoholverbot beim Autofahren, das Verbot von Straßenrennen usw. ja auch weglassen.
Und ich fühle meine Freiheit an der roten Ampel ebenfalls eingeschränkt und würde lieber durchfahren weil mich das ja nur aufhält… 
 
Anmerkung: ich würde hier bei Shishas sogar so weit gehen, dass es eine fremdenfeindliche Komponente enthält, insofern, als dass jene Imigranten ihre Kultur hier in Deutschland nicht leben/pflegen können.
* In Köln kommt hinzu, dass selbst das Mitnehmen von Getränken nach draußen schon als Außengastronomie gewertet wird, dass das Aufstellen von Standaschenbechern mit gleichher Begründung untersagt wird. Nicht nur in Köln. 🙂
 
Schon pervers, was die Tante da für einen Müll labert. Und dann geht sie als Piratenpartei mit den Ausländerfeinden von PRO-NRW gemeinsam für die Abschaffung des Nichtraucherschutzes demonstrieren. Ich lach mich scheckig.
 
Vorschlag PeterM:
Piraten fordern die Befreiung von Kneipen und Eckkneipen vom Rauchverbot.
 
Gerade für alte Menschen in ihrem Veedel, aber auch in ländlichen Gegenden ist die Kneipe, Eckkneipe in der direkten Nachbarschaft der einzigste ein wichtiger sozialer Treffpunkt.
Es kann nicht sein, dass Menschen ihren sozialen Treffpunkt für Jung und Alt verlieren.
In Bayern hat sich gezeigt, dass durch das Rauchverbot in der Zwischenzeit jeder 3. Ort keine Kneipe mehr besitzt.
 
Petereit, warum erzählst du hier so einen Tabaklobbyistenschwachsinn? Mit dem Rauchverbot hat das ÜBERHAUPT NICHTS ZU TUN!
 
Deswegen fordern wir die Rücknahme des Rauchverbots für kleine Kneipen und Kneipen mit Rauchernebenraum, wie auch für Brauchtumsveranstaltungen wie Schützenfeste und Karnevalsveranstaltungen.
Tabaklobbyist Petereit ist wirklich eine regelrechte Phrasendreschmaschine. 
 
 
 
Vorschlag Don:
Die Kölner Piraten setzen sich gegen ein totales Rauchverbot in der getränkeorientierten Gastronomie ein.
Das ausnahmslose Rauchverbot, welches das NiSchG in NRW festschreibt, führt zu Umsatzeinbußen in der Gastronomie, zu Personalentlassungen und zu Existenzbedrohung der Wirtsleute. Zur Zeit liegen die Umsatzeinbußen bei 15 bis 40 Prozent.
 
Schwachsinn. Woher stammen wohl diese Zahlen? Propagandalügen der Tabaklobbyisten!   
In  Nordrhein-Westfalen sind seit 2001 besonders viele Wirtshäuser  verschwunden. Ein Drittel aller Kneipen musste im vergangenen Jahrzehnt  dicht gemacht worden. Damit liegt NRW über dem Bundesschnitt. Im  ländlichen Raum ist die Entwicklung dramatisch.
 
Jede dritte Kneipe in NRW musste aufgeben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
 
Wer jetzt sinkende Umsätze in Kneipen dem Rauchverbot zuschreibt ist ein skrupelloser Tabaklobbyist.
 
 Dazu kommt ein Anstieg der Zechpreller. Hier fallen zunehmend auch Nichtraucher auf, die „auf eine Zigarette“ vor die Tür und von dort aus nach Hause gehen ohne zu bezahlen.
 
So ein Quatsch. Wo sind denn Beweise für diesen hanebüchenen Schwachsinn? Gibt es bei den NRW-Piraten  noch durchgeknallte Nikotinsüchtige, die irgendeinen Schwachsinn labern, um Raucher gegen Nichtraucher aufzuhetzen?
 
In Bayern gilt ja jetzt schon ein paar Jahre ein sehr scharfes  Rauchverbot. In Bayern verbreiteten die Tabaklobbyisten den gleichen Schwachsinn wie die Piratenpartei hier. Und nun? Kein Mensch regt sich noch auf.  Alles läuft vollkommen entspannt ab und  alle genießen die rauchfreie  Atmosphäre. Mir sind in meinem Umfeld (Raucher und Nichtraucher)  keinerlei Klagen bekannt.
 
Der Bürger soll nicht von der Politik bevormundet werden. Wir Piraten wollen die letzte Chance wahrnehmen das NiSchG noch zu ändern. Gemeinsam mit den Kölner Wirten streben wir ein Volksbegehren gegen das derzeitige NiSchG in NRW an.Dafür werden in NRW etwa 1 Millionen Unterschriften benötigt.
Na auf die Klatsche, die IHR bei einer Volksabstimmung bekommt, freue ich mich heute schon. Siehe Bayern.
 
 Das bisherige NiSchG war eine gute Lösung, die ein Nebeneinander von Nichtrauchern und Raucher ermöglichte.
 Wo bitteschön wird denn ein Raucher gegenüber einem Nichtraucher durch das Gesetz schlechter behandelt? 
 
 Jeder hatte seinen Bereich. Man konnte sich als Nichtraucher aussuchen in welchen Raum man wollte.
 
 Ach ja. Entweder konnte man sich im Raucherraum vergiften lassen oder es zog der Qualm vom Raucherraum in den Nichtraucherraum und vergiftete trotzdem die Nichtraucher.  Heute können Raucher und Nichtraucher gemeinsam gemütlich beieinander sitzen, wer unbedingt rauchen muss, geht mal eben kuz vor dieTür. zum Pinkeln auf Klo, zum Rauchen vor die Tür, wo ist das Problem?

Wenn Qualmfanatiker nicht richtig nachdenken…

…weil die Sucht das Denken erschwert oder gar unmöglich macht, kommt immer wieder ein kaum mehr zu steigernden textlicher Blödsinn heraus. Die solcherart erreichten Dimensionen des Raucherstuss führen dann dazu, dass der normale Leser bei der Rezeption kaum zum zügigen Lesen kommt, weil man sich dauernd die Hand vor den Augen hält und erst nach einer Kopfschmerztabelle suchen muss, bevor man weiterlesen kann. Ein Autor namens Thomas Exner hat jüngst wieder eine derartige Ausarbeitung abgeliefert, welche in die Kategorie „Raucherblödsinn par excellence“ fällt. Schauen wir uns doch einmal an, was er vorzutragen hat.

Vorab: Der Mann ist, man vermutet es, Raucher. Und als solch ein regelmäßiger Konsument der schwer süchtig machenden Droge Tabak, hat er selbstverständlich auch eine Meinung zu den von der EU geplanten Einschränkungen was die Produktion und den Vertrieb seiner geliebten Krebsstängel betrifft. Diese trägt in einem Artikel der „WELT“ vor.

Er meint darin einleitend, überdies in einer fast kaum mehr zu verkennenden Verzerrungswahrnehmung der Sachlage, es stünde dem Staat (hier repräsentiert durch die EU-Kommission) nicht zu, zur „Bekämpfung des Rauchens nun ganze Produktarten zu verbieten“:

Thomas Exner hat geschrieben:Die EU will zur Bekämpfung des Rauchens nun ganze Produktarten verbieten. Natürlich nur zum Wohle des Menschen. Doch damit sind die Grenzen staatlichen Wirkens eindeutig überschritten.

Wenn ich so einen Stuss zu lesen das (in der Tat zweifelhafte) Vergnügen habe, frage ich mich, was Leute wie dieser Herr Exner eigentlich von unserer Gesellschaft und unserem Staatswesen verstehen, insbesondere was die Möglichkeiten des Gesetzgebers betrifft, gestaltend das Inverkehrbringen gefährlicher Stoffe zu reglementieren. Mal ganz abgesehen von der formalen Ausgangssituation, dass die EU-Kommission sowieso nur Vorschläge unterbreiten kann, die dann von den einzelnen Mitgliedsstaaten in einem parlamentarischen Verfahren in national geltendes Recht überführt werden müssen, muss man natürlich schon fragen, warum Leute wie dieser Herr Exner nun plötzlich ein Problem damit haben, dass, wie er schreibt „eine ganze Produktart aus dem Verkehr“ gezogen werden soll.

Bei anderen gefährlichen Dingen ist derlei schon seit Jahren und Jahrzehnten üblich. Man kann beispielsweise in keinem Land der EU Cannabisprodukte legal erwerben (nein, auch in den Niederlanden nicht, dort ist der Handel mit dem überaus beliebten „Dope“ ebenfalls ein Straftatbestand, der aber fallweise nicht verfolgt wird). Und auch für andere Drogen wie Kokain, Heroin, Extasy etc. nehmen sich die Staaten der EU (wie andere Staaten weltweit ebenso) wie selbstverständlich das Recht heraus, deren Handel zu verbieten und mit entsprechenden Strafen zu sanktionieren. Ähnliches gilt übrigens für Waffen, bestimmte Chemikalien, Arzneimittel usw. usf.

Warum soll also ausgerechnet für die Droge Tabak eine Ausnahme gelten? Warum soll, wie Exner schreibt, der Staat (respektive die EU mit ihren Vorschlägen) hier seine bzw. ihre Kompetenzen überschritten haben?

Thomas Exner hat geschrieben:Am Ende bleibt wohl eher eine Einheitszigarette, die in ihrer dann vorgeschriebenen Verkaufsoptik eher an Insektengift denn an ein Genussmittel erinnern dürfte.

Der Vergleich mit „Insektengift“ ist, wie ich finde, gar nicht so unpassend. Schließlich ist Tabakrauch eine hochtoxische Substanz. Durch die Folgen dieses Tabakkonsums kommen jedes Jahr in der gesamten EU nämlich einige Millionen Menschen ums Leben. Warum der Gesetzgeber nun hier plötzlich keinerlei Einschränkungen festlegen können soll, was den Handel mit dieser extrem gefährlichen Substanz (bzw. mit dem zur Verbrennung und Inhalation geeigneten Ausgangsstoff) betrifft, diese Antwort bleibt Exner leider schuldig. Auch hier wieder ein klarer Belege dafür, dass inhalatives Tabakrauchen zu einem nicht ganz unerheblichen Kognitionsdefizit zu führen scheint.

Thomas Exner hat geschrieben:Ist doch richtig, mag man denken. Schließlich ist die schädliche Wirkung von Nikotin unbestritten.

Gut, die allerhellste Kerze auf der sprichwörtlichen Torte scheint Thomas Exner wirklich nicht zu sein. Denn dann wüsste er, dass das Alkaloid Nikotin per se keine besonders schädliche Substanz ist, zumindest in den vergleichsweise geringen Dosen, die beim Rauchen inkorporiert werden. Aber die ca. 200 Giftstoffe und bis zu 70 nachgewiesenen Kanzerogene, die beim Abbrennen des Tabaks entstehen, sind es hingegen schon. Man muss allerdings als Raucher ja auch nicht unbedingt Ahnung haben, von dem, was man da raucht…

Thomas Exner hat geschrieben:Denn es geht um mehr als den blauen Dunst. Es geht um die Entgrenzung staatlichen Wirkens. Es geht um die Freiheit eines jeden – nicht im romantischen Sinne qualmender Cowboys wie sie früher in Werbespots der Tabakindustrie zu sehen waren, sondern um die ganz konkrete Freiheit, selbst über sein Leben, seinen Konsum und auch die Risiken, die man bereit ist einzugehen, zu entscheiden.

Gerne, Herr Exner, dann aber bitte konsequent: Vollkommene Freigabe aller Arten von Drogen, Aufheben der Rezeptpflicht für ausnahmslos alle Medikamente und freie Handelbarkeit derselben. Dazu bitte alle Arten von Chemikalien bitte im Internet frei bestellbar. Das wäre in der Tat die „ultimative Freiheit“. Ach ja, bevor ich es vergessen sollte: Waffen dann bitte auch im Baumarkt für alle Interessierten verfügbar, schließlich haben auch potenzielle Selbstmörder das unveräußerliche Recht, statt mit dem Regionalexpress ihrem Leben durch einen Kopfschuss ein Ende zu setzen. Und falls ein Waffenerwerber mal in Einzelfällen nicht sich selbst sondern seinen Nachbarn umlegt, verbuchen wir das eben als „Kollateralschaden der Freiheit“!

Thomas Exner hat geschrieben:Diesmal möchte die Politik die Raucher vor sich selbst schützen. Nicht etwa durch Aufklärung, was akzeptabel und sogar wünschenswert ist. Sondern durch Verbote und Diskriminierung.

Ich finde es imemr wieder sehr erheiternd, wie diese Suchtraucher mit einigen wenigen Standardvokabeln versuchen, so etwas wie eine „Argumentation“ auf die Beine zu stellen. „Diskriminierung“ ist eines dieser immer wieder gerne verwendeten Sprachelemente. Frage: Warum wird eigentlich jemand „diskriminiert“ der beim Erwerb seiner Drogen gewisse Einschränkungen erfährt? Diskriminierung bezieht sich in aller Regel auf das Vorenthalten von Möglichkeiten, im Leben bestimmte Dinge zu erreichen und Chancen wahrzunehmen. Ob ein Bronchialkarzinom in die Kategorie „Lebenschancen“ fällt, daran habe ich jedoch nicht ganz unerhebliche Zweifel.

Und zum Ende des Textes hin wird, wie bei Nikotinsüchtigen üblich, die Trommel „die nächsten Verbote sind bereits am Start“ gerührt:

Thomas Exner hat geschrieben:Denn dann ließe sich irgendwann vielleicht auch die Frage stellen, ob beispielsweise bewusste Kinderlosigkeit von Paaren nicht ebenfalls zu bekämpfen wäre.

Denn auch die chinesische Ein-Kind-Politik, die zweifellos ein tiefer Eingriff in die Menschenrechte ist, legitimiert sich allein durch die Vorstellung, dass eine Partei, die in diesem Fall mit dem Staat weitgehend identisch ist, besser über falsch und richtig entscheiden kann als das Individuum. Eine zutiefst antidemokratische Vorstellung.

Herr Exner, ich weiß nicht, ob Sie das wussten, aber wir leben hier nicht in China und haben daher eine Verfassung die, auch wenn Sie das anders sehen werden, durchaus die Handlungsfreiheit des Individuums garantiert. Nur eben nicht gegenüber allem und jedem. Und Drogenkonsum ist nun einmal nicht Privatsache sondern ein schweres gesellschaftliches Problem.

Quelle:Forum.Raucherwahnsinn.de

Neues aus dem militanten Herrenzimmer

„Rauchen ist tödlich“, steht auf der Zigarrenkiste. Da gibt es doch tatsächlich tabakreligiöse Mitmenschen, die unterstellen manchen Nichtrauchern pauschal, es sei

der einzige Spaß, den sie kennen, ….. anderen das Rauchen verbieten zu können.

Und deshalb würden sie (die Nichtraucher)

sich auch so infantil über die Krankheitsdrohungen und Todeswünsche, mit denen Raucher belegt werden, wenn sie sich etwas zu Rauchen kaufen oder, besonders perfide, es verschenken oder geschenkt bekommen, freuen.

Begründet wird dieser absolut unlogische Schwachsinn mit keinem Wort.Wenn Kleingeister massenweise Drogen konsumieren, sondern sie oft Absonderliches ab, ohne es zu registrieren.

Man muss charakterlich sehr weit heruntergekommen sein, um Mitmenschen, die man nicht kennt und die einem nicht das Geringste zuleide getan haben, zu unterstellen, irgend jemandem

Qual und Tod an den Hals zu wünschen.

Entweder meldet man sich dann zum Militär, wo bekanntlich der Nikotindrogenkonsum weit verbreitet ist, oder man wird nebenberuflich tabakterroristischer Amokist. Beides macht sehr sehr einsam; außer von anderen gleichermaßen Eingeschränkten wird man von allen gemieden. Das Leben mit gewaltbereiten Tabakfetischisten macht einfach keinen Spaß, und triumphale Geschichten darüber, wie man den ganzen Tag lang wieder an nichts gedacht hat als daran, wie man sich mit Drogen aller Art sein erbärmliches Dasein erträglich macht, sind, freundlich formuliert, sterbensöde.

Es sind genau die Gestalten, die Karl Kraus als „traurige Folgen einer unterlassenen Fruchtabtreibung“ bezeichnete, die sich am verbissensten an die Wahnvorstellung klammern, ihre bloße Existenz sei allein schon bedeutsam. Das Internet hat ihnen die technische Möglichkeit zur Selbstaufblähung gegeben, von der sie mit erbärmlichem Fleiß Gebrauch machen, und nennen sich dann „Herrenzimmer“.

Doch das Predigen der Tabaktalibane auf angeblich „Gesundheitsreligiöse“ ist weniger erfolgreich, als es dargestellt wird. Wer seinen Kopf drogenfrei hält, entwickelt einen Propagandaabprallmechanismus und tut nicht das, wozu der geschundene Körper und der der kranke Geist den Drogensüchtigen zwingt, sondern das, was er mag.

Als ich, am Abend mit einem guten Glas Rotwein im Straßencafe sitzend Jean Cassou lese, spricht mich ein zehn- oder elfjähriger Junge an: „Was hat der Mann da drüben für eine große Zigarette?“, fragt er. „Die stinkt ja wie die Hölle.“ Bevor ich antworten kann, sagt seine Mutter: „Ja, ein besonders rücksichtsloser Zeitgenosse vergiftet damit die Atemluft seiner Mitmenschen!“
Wenig später bleibt eine ältere Dame am Tisch stehen. „Dieser unglaubliche Gestank nach Tabakdreck, wie halten sie das nur aus“, sagt sie, hält sich die Nase zu und sucht das Weite. Sieht so sozialer Frieden aus?

Die Inhalation von aerosolem Sondermüll aus Tabakabbrand als „Genuss“ darzustellen ist pervers per se. Doch die Krankheit der Gedanken drogensüchtiger Zeitgenossen kann man an ihren vollends unlogischen Ergüssen, wie nachfolgend zitiert, nur allzu gut erkennen:

Dass Menschen nicht mehr guten Tabak riechen dürfen, sondern stattdessen die Ausdünstungen aus den schweißnassen Innenslips der Sporthosen ihrer Artgenossen einatmen müssen, ist ein Fortschritt der Menschheit, an dem Anteil zu haben ich nicht beanspruche.

Wir wissen nicht, in welche ungewaschenen Innenslips der Autor obigen Zitat jemals seine Nase gesteckt hat, aber es sei ihm empfohlen, dringend einen kompetenten Arzt aufzusuchen. Die Wirrheit der Gedanken lassen Schlimmstes vermuten. Oder ist obiges Zitat eine klassische Projektion? Hat der gute Mann einen Fetisch für die schweißnassen Innenslips der Sporthosen seiner Artgenossen? Aber selbst wenn dem so wäre, keiner neidet ihm den „Genuss“, ob nun toxischer Tabakabbrand oder verschwitzte Innenslips. Solange er bei seinen ungewöhnlichen Hobbies seine Mitmenschen unbehelligt lässt.