TABAKGENUSS-Guard – Hetzwerk Rauchen gründet Konkurrenz zur Scharia-Polizei

Nein, Stephan von den Ruhrbaronen und vom Hetzwerk Rauchen findet die Scharia-Polizei gar nicht gut: “Mir gefällt die religiöse Begründung der Salafisten nicht . Das ist nicht modern.” Auch daß offenbar keine Frauen mitmachen können, findet der Pro Tabak-Aktivist nicht richtig: “Das ist sexistisch. Wenn wir mit der TABAKGENUSS-Guard um die Häuser ziehen, werden selbstverständlich auch Frauen dabei sein.” Inhaltlich gäbe es natürlich vieles, gegen den Schwachsinn der Salafisten anzugehen : “Bei Alkohol, Glücksspiel, Pornografie und Zigaretten sind wir da ganz das Gegenteil der Salafisten. Da hilft nur eine harte Hand und eine “, Stephan lächelt süffisant; “klare Ansprache.” Bei weichen Drogen sieht das nicht anders aus: “Wir müssen uns schon aus PR-Gründen für die Legalisierung von Marijuhana einsetzen, sonst behalten wir das Image der Tabaklobbyisten.” Die Gruppen der TABAKGENUSS-Guard wollen aber auch eigene Akzente setzen, wenn sie bald durch die Szeneviertel von Berlin, Hamburg, Köln und dem Ruhrgebiet ziehen: “Auch Plastiktüten, der Verzehr von tierischen Produkten und das Verwenden von Fahrzeugen mit Verbrennnungsmotoren werden für uns ein Thema sein.” Niemand soll darauf und andere Genüsse verzichten müsssen. Weg mit der Katalysatorenpflicht für Autos! Weg mit den Umweltzonen. Weg mit dem Umweltschutz! Mein Auto fährt auch ohne Wald! Rauchen und Alkohol für jedermann, zu jeder Zeit, weg mit der Altersgrenze. Das sind die Slogans der Tabakgeniesser vom Hetzwerk rauchen, vom Gebaren der Salafisten unterscheiden sie sich nur in Nuancen.

Scharia-Polizei und Tabak-Guard (sponsored by BIG TOBACCO). – zusammen werden sie aus Deutschland einen Scherbenhaufen machen. Jeder von diesen Extremisten auf SEINE WEISE!

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TABAKGENUSS-Guard des Hetzwerks Rauchen

Parental Advisory: Dieser Beitrag beinhaltet Elemente von Humor

HABT IHR EUER ZIEL LANGSAM ERREICHT NETZWERK RAUCHEN?

Wir haben lange überlegt und heftig diskutiert diese Links überhaupt zum Thema zu machen und zu kommentieren.

Raucher verprügelt Mann in Straßenbahnlinie 5

Aggressive Raucher verprügeln Mann in U-Bahnwaggon

39-Jähriger missachtet Rauchverbot und rastet völlig aus

Radikaler Raucher verprügelt Polizisten

Raucher schlägt Kellner

Raucher schlägt Frau in Tiroler Linienbus nieder

Rauchverbot: Begleiter eines Rauchers schlägt zu. In Münchner U-Bahn

Raucher sticht Passanten mit Messer nieder

Raucher attakieren Nichtraucher mit Messer

Belgien: Raucher zettelt Schlägerei im Zug an

Militante Raucher fordern zur Brandstiftung auf

Gewaltausbruch: Politiker von Rauchern mit Flaschen beworfen

Schon wieder ein randalierender, gewalttätiger Raucher

Raucher randaliert wegen Rauchverbot

Rabiater Raucher verprügelt Krankenschwester

Urteil gegen rauchende U-Bahn-Schläger
Äußerst “brutal und erbarmungslos” hätten Serkan A. und Spyridon L. ihr Opfer niedergeschlagen, begründet das Gericht die hohen Haftstrafen der beiden Münchner U-Bahn-Schläger. Es handle sich deshalb um versuchten Mord.

Militante, rabiate Raucher: Auf Wirtsleute eingeschlagen

 

Aber haben wir euch nicht vor Wochen schon davor gewarnt, dass der ständig wiederholte Gebrauch von Synonymen wie „Volkserzieher, Ökofaschisten, Hirnfrei, Volldeppen, Antiraucherfaschisten, Antiraucherdeppen, Faschistenpack, Gutmenschen, Passivrauchlüge. Raucherhasser etc., “ irgendwann zur Eskalation führt? Eben weil sich einige von den von euch sprachlich Verführten zu solchen Gewalttaten  hinreissen lassen?

Weil sie ja zur “ Toleranten Gesellschaft“ gehören und den „Verblödeten Antirauchern“ mal eben zeigen wollen wer Herr im Hause ist?

Wir verurteilen Gewalt, egal von welcher Seite auch immer angewandt, aufs Schärfste. Aber dazu gehört auch, für unsere Begriffe jedenfalls, eine Mäßigung in der Ausdrucksweise und eine Mäßigung hinsichtlich der gestatteten Postings.

Wir hoffen und bitten euch diese Art von Auseinandersetzung einzustellen, damit nicht noch mehr passiert. Man kann scharf in einer Diskussion argumentieren, aber trotzdem muss ein gegenseitiger Respekt erhalten bleiben.

In diesem Sinne,
eure lieber Diskutierenden von sackstarkinfo

Wenn Qualmfanatiker nicht richtig nachdenken…

…weil die Sucht das Denken erschwert oder gar unmöglich macht, kommt immer wieder ein kaum mehr zu steigernden textlicher Blödsinn heraus. Die solcherart erreichten Dimensionen des Raucherstuss führen dann dazu, dass der normale Leser bei der Rezeption kaum zum zügigen Lesen kommt, weil man sich dauernd die Hand vor den Augen hält und erst nach einer Kopfschmerztabelle suchen muss, bevor man weiterlesen kann. Ein Autor namens Thomas Exner hat jüngst wieder eine derartige Ausarbeitung abgeliefert, welche in die Kategorie „Raucherblödsinn par excellence“ fällt. Schauen wir uns doch einmal an, was er vorzutragen hat.

Vorab: Der Mann ist, man vermutet es, Raucher. Und als solch ein regelmäßiger Konsument der schwer süchtig machenden Droge Tabak, hat er selbstverständlich auch eine Meinung zu den von der EU geplanten Einschränkungen was die Produktion und den Vertrieb seiner geliebten Krebsstängel betrifft. Diese trägt in einem Artikel der „WELT“ vor.

Er meint darin einleitend, überdies in einer fast kaum mehr zu verkennenden Verzerrungswahrnehmung der Sachlage, es stünde dem Staat (hier repräsentiert durch die EU-Kommission) nicht zu, zur „Bekämpfung des Rauchens nun ganze Produktarten zu verbieten“:

Thomas Exner hat geschrieben:Die EU will zur Bekämpfung des Rauchens nun ganze Produktarten verbieten. Natürlich nur zum Wohle des Menschen. Doch damit sind die Grenzen staatlichen Wirkens eindeutig überschritten.

Wenn ich so einen Stuss zu lesen das (in der Tat zweifelhafte) Vergnügen habe, frage ich mich, was Leute wie dieser Herr Exner eigentlich von unserer Gesellschaft und unserem Staatswesen verstehen, insbesondere was die Möglichkeiten des Gesetzgebers betrifft, gestaltend das Inverkehrbringen gefährlicher Stoffe zu reglementieren. Mal ganz abgesehen von der formalen Ausgangssituation, dass die EU-Kommission sowieso nur Vorschläge unterbreiten kann, die dann von den einzelnen Mitgliedsstaaten in einem parlamentarischen Verfahren in national geltendes Recht überführt werden müssen, muss man natürlich schon fragen, warum Leute wie dieser Herr Exner nun plötzlich ein Problem damit haben, dass, wie er schreibt „eine ganze Produktart aus dem Verkehr“ gezogen werden soll.

Bei anderen gefährlichen Dingen ist derlei schon seit Jahren und Jahrzehnten üblich. Man kann beispielsweise in keinem Land der EU Cannabisprodukte legal erwerben (nein, auch in den Niederlanden nicht, dort ist der Handel mit dem überaus beliebten „Dope“ ebenfalls ein Straftatbestand, der aber fallweise nicht verfolgt wird). Und auch für andere Drogen wie Kokain, Heroin, Extasy etc. nehmen sich die Staaten der EU (wie andere Staaten weltweit ebenso) wie selbstverständlich das Recht heraus, deren Handel zu verbieten und mit entsprechenden Strafen zu sanktionieren. Ähnliches gilt übrigens für Waffen, bestimmte Chemikalien, Arzneimittel usw. usf.

Warum soll also ausgerechnet für die Droge Tabak eine Ausnahme gelten? Warum soll, wie Exner schreibt, der Staat (respektive die EU mit ihren Vorschlägen) hier seine bzw. ihre Kompetenzen überschritten haben?

Thomas Exner hat geschrieben:Am Ende bleibt wohl eher eine Einheitszigarette, die in ihrer dann vorgeschriebenen Verkaufsoptik eher an Insektengift denn an ein Genussmittel erinnern dürfte.

Der Vergleich mit „Insektengift“ ist, wie ich finde, gar nicht so unpassend. Schließlich ist Tabakrauch eine hochtoxische Substanz. Durch die Folgen dieses Tabakkonsums kommen jedes Jahr in der gesamten EU nämlich einige Millionen Menschen ums Leben. Warum der Gesetzgeber nun hier plötzlich keinerlei Einschränkungen festlegen können soll, was den Handel mit dieser extrem gefährlichen Substanz (bzw. mit dem zur Verbrennung und Inhalation geeigneten Ausgangsstoff) betrifft, diese Antwort bleibt Exner leider schuldig. Auch hier wieder ein klarer Belege dafür, dass inhalatives Tabakrauchen zu einem nicht ganz unerheblichen Kognitionsdefizit zu führen scheint.

Thomas Exner hat geschrieben:Ist doch richtig, mag man denken. Schließlich ist die schädliche Wirkung von Nikotin unbestritten.

Gut, die allerhellste Kerze auf der sprichwörtlichen Torte scheint Thomas Exner wirklich nicht zu sein. Denn dann wüsste er, dass das Alkaloid Nikotin per se keine besonders schädliche Substanz ist, zumindest in den vergleichsweise geringen Dosen, die beim Rauchen inkorporiert werden. Aber die ca. 200 Giftstoffe und bis zu 70 nachgewiesenen Kanzerogene, die beim Abbrennen des Tabaks entstehen, sind es hingegen schon. Man muss allerdings als Raucher ja auch nicht unbedingt Ahnung haben, von dem, was man da raucht…

Thomas Exner hat geschrieben:Denn es geht um mehr als den blauen Dunst. Es geht um die Entgrenzung staatlichen Wirkens. Es geht um die Freiheit eines jeden – nicht im romantischen Sinne qualmender Cowboys wie sie früher in Werbespots der Tabakindustrie zu sehen waren, sondern um die ganz konkrete Freiheit, selbst über sein Leben, seinen Konsum und auch die Risiken, die man bereit ist einzugehen, zu entscheiden.

Gerne, Herr Exner, dann aber bitte konsequent: Vollkommene Freigabe aller Arten von Drogen, Aufheben der Rezeptpflicht für ausnahmslos alle Medikamente und freie Handelbarkeit derselben. Dazu bitte alle Arten von Chemikalien bitte im Internet frei bestellbar. Das wäre in der Tat die „ultimative Freiheit“. Ach ja, bevor ich es vergessen sollte: Waffen dann bitte auch im Baumarkt für alle Interessierten verfügbar, schließlich haben auch potenzielle Selbstmörder das unveräußerliche Recht, statt mit dem Regionalexpress ihrem Leben durch einen Kopfschuss ein Ende zu setzen. Und falls ein Waffenerwerber mal in Einzelfällen nicht sich selbst sondern seinen Nachbarn umlegt, verbuchen wir das eben als „Kollateralschaden der Freiheit“!

Thomas Exner hat geschrieben:Diesmal möchte die Politik die Raucher vor sich selbst schützen. Nicht etwa durch Aufklärung, was akzeptabel und sogar wünschenswert ist. Sondern durch Verbote und Diskriminierung.

Ich finde es imemr wieder sehr erheiternd, wie diese Suchtraucher mit einigen wenigen Standardvokabeln versuchen, so etwas wie eine „Argumentation“ auf die Beine zu stellen. „Diskriminierung“ ist eines dieser immer wieder gerne verwendeten Sprachelemente. Frage: Warum wird eigentlich jemand „diskriminiert“ der beim Erwerb seiner Drogen gewisse Einschränkungen erfährt? Diskriminierung bezieht sich in aller Regel auf das Vorenthalten von Möglichkeiten, im Leben bestimmte Dinge zu erreichen und Chancen wahrzunehmen. Ob ein Bronchialkarzinom in die Kategorie „Lebenschancen“ fällt, daran habe ich jedoch nicht ganz unerhebliche Zweifel.

Und zum Ende des Textes hin wird, wie bei Nikotinsüchtigen üblich, die Trommel „die nächsten Verbote sind bereits am Start“ gerührt:

Thomas Exner hat geschrieben:Denn dann ließe sich irgendwann vielleicht auch die Frage stellen, ob beispielsweise bewusste Kinderlosigkeit von Paaren nicht ebenfalls zu bekämpfen wäre.

Denn auch die chinesische Ein-Kind-Politik, die zweifellos ein tiefer Eingriff in die Menschenrechte ist, legitimiert sich allein durch die Vorstellung, dass eine Partei, die in diesem Fall mit dem Staat weitgehend identisch ist, besser über falsch und richtig entscheiden kann als das Individuum. Eine zutiefst antidemokratische Vorstellung.

Herr Exner, ich weiß nicht, ob Sie das wussten, aber wir leben hier nicht in China und haben daher eine Verfassung die, auch wenn Sie das anders sehen werden, durchaus die Handlungsfreiheit des Individuums garantiert. Nur eben nicht gegenüber allem und jedem. Und Drogenkonsum ist nun einmal nicht Privatsache sondern ein schweres gesellschaftliches Problem.

Quelle:Forum.Raucherwahnsinn.de

Lövenich als Literaturrezensent

Wo „Werner“ draufsteht, ist nicht immer „Werner“
drin……sondern manchmal sogar ein echter Lövenich. Unser tabakbedingt
verhaltensauffälliger Möchtegernintellektueller, kläglich gescheiterter
Provinzpolitiker, ehemals „sachkundiger Bürger“ im Schulausschuss von Bonn und
selbsternannter „Sozialwissenschaftler“ versucht sich nämlich im
„allerallerallerneuesten Werner“ als Literaturrezensent und liefert uns unter http://anonym.to/?http://www.rauchernews.de/news/2011/07/18/frankfurt-am-abgrund/ einen tiefen Einblick in seine Raucherseele.
Überflüssig zu erwähnen, dass diese, wie alle seine vorangegangenen Aktionen
auch, wieder gnadenlos in die sprichwörtliche „Hose“ geht. Man vermutete es ja
fast. Unser konsequent dauerversagender „Top-Speaker“ der
„Pro-Lungenkrebs-Front“ hat sich diesmal zum erbaulichen öffentlichen
Dilettieren den ebenso kläglichen Versuch der Frankfurter Autorin Susanne
Czuba-Konrads vorgenommen, einen antiutopischen Roman im Stile von „1984“ oder
„Brave New World“ zu verfassen.

Der Titel dieses Werkes, das wohl kaum
je eine größere Rezeption erfahren wird, dies sei am Rande erwähnt, lautet:
„Rauchen verboten: Eine turbulente Liebes- und
Abenteuergeschichte über die fragwürdige Vision einer totalitären
Nichtrauchergesellschaft“. Und augenscheinlich geht dieses Machwerk genau
so in die Buxe wie der Versuch von Lövenich, diesen Textausfluss sinnstiftend zu
besprechen. Aber zumindest gibt uns dieser wirklich erbärmliche Versuch einer
Literaturkritik einen kleinen Einblick in die Denkweise eines Hardcorerauchers
und hat damit zumindest eine pädagogische Funktion erfüllt. Wenn auch das Lesen
des lövenichschen Textes einiges an Langeweile und eine bleierne unentrinnbare
Müdigkeit produziert.

Um was geht es nun in diesem Roman der Autorin
Czuba-Konrads? Nun ganz einfach formuliert: Wie bei allen antiutopischen Romanen
tritt der den Menschen unterdrückende und seine Bürger knechtende Überstaat mal
wieder auf den Plan um sein unheilvolles Werk, die Erschaffung des „neuen
Menschen“, allerdings um den Preis von dessen vollumfänglicher Versklavung, zu
verrichten.

Im Gegensatz zu Orwells „Big Brother“-Staat und dem darin
aufgebauten Hierarchiegefüge zwischen den Mitgliedern der „Inneren“ bzw.
„Äußeren Partei“ auf der einen und den „Proles“ auf der anderen Seite oder
Huxleys in „Alphas“, „Betas“, „Gammas“, „Deltas“ und „Epsilons“ unterteilte und
dadurch ebenso streng hierarchisch gegliederte Gesellschaft, kommt es in dem
Werk von Susanne Czuba-Konrads zu einer, wie Lövenich schreibt, „totalitären
Nichtrauchergesellschaft“. Aha. Wie schön. Sehr neu, sehr originell und sehr
durchdacht. Man fragt sich wirklich, was für ein Kraut die Autorin dieses Werkes
denn so über den Tag und die Woche verteilt zu sich nimmt, um auf einen
derartigen hanebüchenen Schwachsinn zu kommen.

Lövenich fährt auf diesen
Blödsinn ganz augenscheinlich, wie man neudeutsch zu sagen pflegt, „voll ab“.
Dies wird mit jeder Zeile seines Versuches einer Besprechung des Werkes
deutlich. Lassen wir den genialen Rezensenten daher doch einfach mal selbst zu
Wort kommen:

Lövenich hat geschrieben:Ganz Frankfurt am Main ist in drei
Teile untergliedert, von denen einer von den Nichtrauchern bewohnt wird, ein
weiterer von den Rauchern, und der dritte von Menschen, die man solche mit
Migrationshintergrund nennt.

Boaaaah!
Waahhhhnsinn! Ein intellektueller Überhammer! Das erinnert mich kaum an den Film
„Die Klapperschlange“ von John Carpenter überlagert mit den bereits angeführten
anderen Klassikern aus dem Genre der Dystopien. Eine literarische Offenbarung
oder ein literarischer Offenbarungseid?

Drei Gruppen formen also die neue
Gesellschaft, zwei davon sind gleich mal als „Abschaum“ qualifiziert, nämlich
die Raucher und die Taliban. Dass jemand wie Lövenich in seiner fast
unübertroffenen geistigen Schlichtheit einen derartig kleingeistigen Schwachsinn
mit lautem Händeklatschen goutiert, mag nun nicht weiter verwundern. Allerdings
könnte man derlei im stillen Kämmerlein oder in einer Raucherkneipe (auch
„Sterbezimmer“ genannt) ja noch verstehen. Aber warum er diesen Quatsch auch
noch auf seinem Haussender „novo-argumente“ präsentieren muss, lassen wir mal
dahingestellt. Gut, für „novo-argumente“ ist kein Schwachsinn zu dumm, um ihn
dort zu veröffentlichen und für Lövenich ist keine Peinlichkeit zu peinlich. Und
„novo-argumente“ veröffentlichen auf ihren Webseiten sowieso jeden Mist,
vorausgesetzt er ist „Pro-Lungenkrebs“ orientiert. Man ist eben
schmerzfrei.

Und weiter geht’s mit der kranken Phantasie von Frau
Czuba-Konrads, wieder vermittelt durch ihren Rezensenten Lövenich:

Lövenich hat geschrieben:So wird es vielleicht nicht erst
irgendwann aussehen, wenn Susanne Czuba-Konrads dystopische Geschichte „Rauchen
verboten!“ Wirklichkeit wird. Im Kino und in den Fernsehnachrichten kann man der
Propaganda nicht entrinnen, die die Tabakraucher zum „Gift der Gesellschaft“ und
„zu Mördern in Zivil“ abstempelt und in Orwellscher Newspeak-Manier „Freiheit
heißt Rauchfreiheit“ postuliert: Namen von Rauchern erscheinen in der örtlichen
Tagespresse, Rauch und Tabakprodukte werden aus Filmen wegretuschiert. Nicht nur
in Gaststätten, auch auf der Straße wird das Rauchen verboten, und schließlich
ganz kriminalisiert, bei mehrjähriger Mindestfreiheitsstrafe für Verkauf und
Erwerb von Tabakwaren. Bußgelder gegen heimliche Raucher sollen die
Einnahmeverluste nach weggefallener Tabaksteuer kompensieren

Mein erster Eindruck, ganz unakademisch
formuliert, ließ sich subsumieren durch den Satz „Was für eine Scheiße!?“. Die
Autorin lässt wirklich kein abgeschmacktes Klischee über den „totalitären
Nichtraucherstaat“ aus. Dumm, platt und undifferenziert präsentiert sie die
sattsam bekannten Stereotypen der Tabakdrogennutzer, die sich für ihren
krebsbedingten Frühtod beständig mit Verve ins Zeug legen. Ja, man möchte daher
fast vermuten, die eine oder andere spontane (geistige) Erektion habe Lövenich
beim Durcharbeiten dieses Buches ereilt, verzapft die Autorin doch genau den
immergleichen Bockmist, den Lövenich und seine nikotinsüchtigen Mitstreiter in
ihren qualmverseuchten Stinkforen und Hetzpublikation permanent zum Besten
geben: Die Rauchverbote in der Gastronomie seien doch sowieso „nur der Anfang“
eines totalitären Überwachungsstaates (völlig unbeachtlich gegenteiliger
grundgesetzlicher Regelungen in Deutschland), irgendwann in naher Zukunft kämen
dann „die Dicken“ dran und nach dem Nikotin werde zügig dann auch demnächst „der
Alkohol und der Zucker verboten“. Es schüttelt einen, wenn man so einen kaum
noch zu steigernden Stuss lesen „darf“.

Dass der hier zugrundeliegende
Roman einen derartigen Ausbund von schwachsinnigen Verschwörungstheorien bei den
geneigten Rezepienten nochmals richtig befeuern dürfte, liegt darüber hinaus
nahe, zumindest wenn man die „Denke“ von Lövenich und seinen Konsorten in die
Betrachtung mit einbezieht. Leute wie Lövenich und seine Tabakdrogenfreunde
müssen so einen Bockmist nämlich einfach
gut finden. Dieses Verhalten ist rein reflexbasiert und verhält sich wie beim
Pavlovschen Hund, dem auch der Geifer lief, wenn das Glöckchen im Käfig bimmelte
und Fresschen ankündigte. Nur dass das Glöckchen im lövenichschen Fall der
vermeintliche Angriff auf die „Freiheit der Raucher“ bzw. dessen literarische
Verarbeitung ist.

Dass ganz nebenbei die Autorin eigentlich nur
Versatzstücke aus „1984“ abkupfert, merkt er dabei nicht. Nicht einmal in
Ansätzen. So wie sie z. B. den „Televisor“ von „1984“ verwurstelt, indem die
Propaganda, der man im „Nichtraucherstaat“ angeblich nicht „entrinnen“ kann,
angesprochen wird. Oder sie die öffentlichen Hinrichtungen aus „1984“, dort als
„das Hängen“ bezeichnet, thematisiert und die hier etwas entschärft durch
Veröffentlichung der Namen von „Rauchsündern“ den entsprechenden Niederschlag
finden bzw. dass die „Vaporisierung“ der Gegner des Orwellstaates nun etwas
sanfter durch Umerziehungslager erreicht werden soll, die den Raucher wieder auf
den rechten Weg zurückführen sollen. Dieses doch eher schlichte Plagiatieren von
Elementen eines der großen Romane der Weltliteratur ist Lövenich, der offenbar
hochgradig erregt durch die Plastifizierung und Konkretisierung seiner kranken
Rauchervisionen im Banne des Romans steht, keinerlei Erwähnung wert.
Nikotinkonsum führt offenbar nicht nur im hohen Alter zur Blindheit durch
„Altersbedingte Makuladegeneration“ (eine schwere Netzhauterkrankung) sondern
auch in jüngeren Jahren zu einer durch den Drogengebrauch verursachten
Betriebsblindheit.

Ebenso einfach gestrickt, wie er nun einmal ist, lässt
sich der Rezensent dann begeistern, wenn es um die Handelnden im Roman
geht:

Lövenich hat geschrieben:Und inmitten all dessen versuchen
Czuba-Konrads Protagonisten, ihr Leben zu meistern. Leon ist durchs Rauchen
arbeitslos geworden und mit der Polizei in Konflikt geraten, nachdem er seinen
„Raucherregistrationsbogen“ nicht ausgefüllt hat. Silvia, seine nichtrauchende
Lebensgefährtin, lässt ihr vergleichsweise tolerantes Gebaren Gefahr laufen, den
Straftatbestand der Deckung illegalen Rauchens zu erfüllen. Silvias Freundin
Yasemin, die nach dem Tod ihres Mannes zwar strenggläubig geworden ist, aber
gelegentlich zur Zigarette greift. Und ihr neuer Gatte Yusuf, der seine Frau
höchstens zum Besuch eines regierungsamtlich geförderten Antirauchkurses alleine
aus dem Haus gehen lassen will.

Wow. Auch hier ein
intellektuell beeindruckender Aufriss menschlicher Charaktere und möglicher
Handlungsfäden. Vollkommen authentisch und hochgradig glaubwürdig aus dem realen
Leben im „totalitären Nichtraucherstaat“ gegriffen. Die Flachheit der
dargebotenen Romanhelden ficht Lövenich aber ebenfalls keineswegs an. Denn wer
selber kein großer Denker ist, der applaudiert eben auch mal bei einem
Groschenroman, als sei dieser auch ein Stück der Weltliteratur.

Lövenich hat geschrieben:Susanne Czuba-Konrad, promovierte
Germanistin, arbeitet als Dozentin und engagiert sich in der Frankfurter SPD.
Neben Sachliteratur hat sie bisher vor allem kürzere Erzählungen verfasst. Auch
„Rauchen verboten!“ zeichnet sich durch eine hohe Dichte von Anspruch und Inhalt
bei überschaubarem Umfang aus.

Aber nur wenn man
ein vollkommen durchgeknallter Hardcoreraucher ist, der für sein
krebserzeugendes Kraut auf jede sich bietende Barrikade steigt und von dieser
herunter dämliche Volksreden schwingt. Und zu einer von diesen selten dämlichen
Volksreden setzt Lövenich neuerlich an, wenn er versucht das Machwerk der
Autorin in Relation zu seinen eigenen kruden Antitabakverschwörungstheorien zu
setzen:

Lövenich hat geschrieben:Manche der beschriebenen
Entwicklungen schließen eng an die jetzige Realität und die aktuell erhobenen
Forderungen der Anti-Tabak-Lobby an, andere projizieren eine etwas fernere
Zukunft, die aber heraufzuziehen droht, wenn der Durchmarsch der Tabakkontrolle
wie bisher voranschreitet. Was diese „Denormalisierung“ nennt, nämlich die
schleichende Abwertung des Tabakkonsums in weiten Teilen der Bevölkerung, hat
nach Jahrzehnten schleichender Entwicklung in den letzten Jahren weiter Fahrt
aufgenommen. So wirken Czuba-Konrads Schilderungen der Antiraucherpropaganda
kaum übertrieben angesichts dessen, was an offiziellen Kampagnen und erst recht
auf einschlägigen Internetseiten
stattfindet.

Spätestens hier dürfte den
Rezensenten aus Bonn die finale tabakdrogeninduzierte mentale Dauererektion
erreicht haben. Endlich darf er nämlich seine Lieblingsvokabeln auspacken, die
da, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wären: „Anti-Tabak-Lobby“,
“Tabakkontrolle“ „Denormalisierung des Tabakkonsums“, “Antiraucherpropaganda“
usw. usw. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, Lövenich habe nur auf diese
Gelegenheit der Rezension gewartet, in etwa so, wie die Schlange vor dem
Mauseloch ausharrend sehr lange regungslos liegen kann, bis der Nager sich
zeigt, nur um dann blitzschnell zuzuschnappen.

So hat Lövenich
vermutlich auch lange gewartet, um seine gesammelten Schwachsinnsvokabeln des
maximierten verbalen Raucherterrors in nicht mehr zu steigernder Dichte und
Dummheit endlich einmal wieder aus sich heraus und unter das Volk zu würgen. Der
hohe Innendruck des lövenichschen Druckkessels manifestiert sich dann im bereits
sattsam bekannten Textschwachsinn.

Abschließend, als ob er seinem armen
ausgelieferten Leser nun noch ganz skrupellos und ohne jede Gnade den
ultimativen Rauchermüll zumuten wollte und ihn an die Grenze seiner
Leidensfähigkeit zu führen sucht, wird er dann noch einmal zu allem Überfluss
krankhaft pathetisch. Und an Pathos ist dieser Nikotinlautsprecher kaum zu
übertreffen. Über seinen leider viel zu früh am tabakbedingten akuten
Myokardinfarkt nebst Gehirnschlag verschiedenen Oberqualmer Gian Turci
formulierte er in seinem Raucherwahnsinn seinerzeit doch tatsächlich, dieser
habe sein Leben „für die Freiheit geopfert“. Und so setzt er auch hier gnadenlos
zum verbalen Letztschlag an, indem er formuliert:

Lövenich hat geschrieben:Czuba-Konrads Buch verknüpft
Gesellschaftskritik, bezogen auf Raucherdiskriminierung, aber auch auf die
Segregation von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit den berührenden
Einzelschicksalen einzelner betroffener Charaktere und einem spannenden
Handlungsverlauf. Nicht zuletzt in ihrer Partei sind dem Werk viele Leser zu
wünschen, und gerade angesichts des Umstandes, dass der Verlag auch
Antiraucherliteratur für Kinder und Jugendliche vertreibt, sei „Rauchen
Verboten!“ als Lektüre an Schulen empfohlen.

Ja,
auch hier beeindruckt nochmals nachhaltig der tiefe Griff in die verbale
Mottenkiste der Hardcoresuchtraucher und der abschließende Hinweis, man möge den
Stuss von Frau Czuba-Konrad doch auch an Schulen benutzen. Man muss sich nun
natürlich als normal denkender Mensch schon fragen, wozu dies denn eigentlich
dienen solle. An antiutopischer Literatur gibt es wesentlich intelligentere
Werke und dass man das Nichtrauchen den Schülern nicht unbedingt madig machen
sollte, damit sie nicht auf die Sucht- und Krankheitspfade der sich selbst also
solche bezeichnenden „Genießer“ kommen, versteht sich eigentlich von selbst. Und
dies schon gar nicht dadurch, dass man schwachsinnige „Pro-Krebs-Bücher“ im
Unterricht bespricht. Derlei versteht wohl eigentlich jeder normale Mensch, der
nicht an der Tabakdroge hängt, wie ein Fixer am Heroin, ohne großes Nachdenken.
Nur Herr Lövenich dürfte aufgrund seines Tabakkonsums mit derart einfacher
Erkenntnis etwas überfordert sein. Und dann kommt eben so ein Bockmist dabei
heraus, wie er ihn in seiner „Rezension“ verzapft hat.

Quelle: Raucherwahnsinn.de

Wehret den Anfängen!

Heute wollen sie Rauchen in Kneipen erlauben.

Morgen wieder am Arbeitsplatz

Und übermorgen wird jeder wieder zum passiven Mitrauchen gezwungen.

Und danach werden Schritt für Schritt alle Gesetze gestrichen, die zum Schutz der Gesundheit dienen.

Fabriken brauchen keine Filteranlagen mehr für ihre Emissionen.

Autos dürfen so viel CO2, Stickoxide und Feinstaub ausstoßen, wie sie wollen.

Atomkraftwerke dürfen ihre Brennstäbe unter freiem Himmel endlagern.

Denn schließlich soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden – auch Unternehmer der Industrie!

Und wem das nicht gefällt, der kann ja auswandern, notfalls auf den Mond.

THINK OF IT!

Dieser bemerkenswerte Kommentar ist aus der Pinnwand Facebook-Gruppe Volksbegehren für den echten Nichtraucherschutz. Er soll zeigen, wie lächerlich die Gegner des Nichtraucherschutzes argumentieren, wenn sie Menschen, die sich für den Nichtraucherschutz engagieren, beispielsweise als Faschisten diffamieren und den Nichtraucherschutz als Vorboten eines totalitären Staates darstellen.

Total durchgeknallter Raucher verletzt Passanten schwer

Berlin. Zuerst missachtete er das Rauchverbot in der S-Bahn, greift dann einen anderen Fahrgast mit einer Laubsäge an und verletzt diesen schwer.

Nikotinabusus erzeugt Agressionen, das ist allgemein bekannt.

Der betrunkene 39-Jährige rauchte in dem öffentlichen Verkehrsmittel, als ihn ein 55-Jähriger ermahnte und auf das Rauchverbot verwies. Der Raucher reagierte nach Angaben der Bundespolizei vom Mittwoch äußerst aggressiv.

„Er hat den anderen Mann massiv geschubst, zu Boden gestoßen, auf ihn eingeschlagen und getreten und ihm schließlich die Laubsäge an den Hals gedrückt“, sagte ein Polizeisprecher.

Rauchen erhöht das Alzheimer-Risiko

Nähe zur Tabakindustrie entscheidet über Studienergebnisse

San Francisco (pte/05.02.2010/12:15) – Wer häufig zur Zigarette greift, hat doppelt so hoher Gefahr, im Alter Alzheimer zu entwickeln. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der University of California in San Francisco http://www.ucsf.edu in der Zeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease. Sie analysierten eine Reihe früherer Studien zum Thema und erkannten dabei, dass es vor allem auf das Verhältnis der jeweiligen Wissenschaftler zur Tabakindustrie ankommt, ob Rauchen als Risikofaktor für Alzheimer gilt oder nicht.
Grundlage der Forscher bildete eine Meta-Analyse von 43 Studien, die zwischen 1984 und 2007 zum Thema Rauchen und Alzheimer durchgeführt wurden. Der Augenmerk lag dabei auf dem jeweiligen Studienaufbau, von welcher Qualität die Fachzeitschriften waren, in denen die Studien jeweils publiziert wurden, wann die Veröffentlichung erfolgte und auch ob die Autoren Verbindungen zur Tabakindustrie besaßen. Für die letztere Angabe dienten ihnen 877 Dokumente der Tabakindustrie, die bis zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung noch geheim waren.

Folgenreiche Beeinflussung

Dieses Naheverhältnis zur Industrie konnte in jeder vierten Studie nachgewiesen werden. Genau diese Studien waren es jedoch, die den Schluss gezogen hatten, dass Rauchen den Ausbruch von Alzheimer verzögern kann oder sogar davor schützt. Bei den Studien, die keinen derartigen Interessenskonflikt aufwiesen, zeigte sich hingegen ein um den Faktor 1,72 höheres Alzheimer-Risiko bei Rauchern, was fast einer Verdoppelung der Gefahr bedeutet.

Dieses Ergebnis verdeutlicht, wie entscheidend die Verstrickungen zur Industrie Forschungsergebnisse beeinflussen können. „Ähnliche, früher durchgeführte Metaanalysen haben diesen Faktor des Interessenskonfliktes nicht berücksichtigt“, betont Studienleiterin Janine K. Cataldo. Dadurch sei über Jahre hinweg in den Medien der Mythos verbreitet worden, dass Rauchen vor Alzheimer schützt. „Die Auswirkungen von Alzheimer auf die Lebensqualität der Betroffenen wie auch auf das Gesundheitssystem steigt ständig. Eine genaue Klärung seiner Risikofaktoren – wozu besonders das Rauchen gehört – ist somit wichtig“, so die US-Forscherin.

Abstract der Studie unter http://iospress.metapress.com/content/6607446363270216/?p=dc2d43adde7b412f9dc5060455411445&pi=0

Quelle:forum-rauchfrei