Wie tolerant bist du?

Wenn die Begriffe Freiheit und Toleranz zu Worthülsen für die Propaganda der Tabaklobbyisten verkommen…

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Neues vom „Bündnis für Vorverurteilung und Intoleranz“

Netzwerk Rauchen & Co. - Die Raucherlobby unter Beobachtung

„bft e. V.“ steht eigentlich für „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ und damit angeblich für Bürgerrechte und Freiheitsideale. Blickt man hinter die Kulissen dieses kleinen Grüppchens von Tabaklobbyisten, wird einem klar, wie die Damen und Herren dieses selbst ernannten Toleranzvereins ticken. Die erklären „Antispießer“ (zum bft-Test „Spießer“ oder „Freigeist?“ ) vom „bft e. V.“ outen sich dann nämlich immer wieder ungewollt als ganz normale kleine Spießer.

„bft e. V.“: Pause bei der WM, aber nicht bei der SPD. Erst ein Innenpolitiker unter Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie, jetzt ein weiterer unter Verdacht wegen Drogenbesitz. Ist doch beides verboten. Die SPD hat häufig eine Vorliebe für Verbote als erziehrische Maßnahme, nun muß sie feststellen, dass Wasser predigen und selbst Wein trinken auch in den eigenen Reihen Bestand hat. Wir empfehlen, sich weniger als Sanktionierer des Volkes zu engagieren und besser aufzupassen, wen und was man da in sensible Ausschüsse schickt.

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intertabac.org

Diskussionen mit Qualmextremisten lohnen sich nicht

Hand aufs Herz: Die Passivrauchschädenleugner haben doch von dem, was Sie da sagen, keinen blassen Dunst. Sie benutzen zwar viele Bereiche der Mathematik tagtäglich, obwohl sie in der Regel die Rechnungen und Algorithmen, die dahinter stecken, nicht kennen. Wenn sie eine Brücke, einen Zug, ein Automobil oder ein Flugzeug benutzen, kommen sie mit Dutzenden mathematischen Disziplinen (einschliesslich Statistik) in Berührung. Sie vertrauen tagtäglich Computern – der normale Benutzer wird sich aber mit Quantenstatistik nicht auskennen, die nötig ist, um die Verteilung der Besetzung von Energiezuständen von Ladungsträgern in Halbleitern auszurechnen. Viele Dinge im Alltag (Medikamente, Fernseher, Toastbrot) haben in ihrer Produktion statistische Optimierungsverfahren durchlaufen.

Mit der Logik der Passivrauchschädenleugner dürften diese vom Nutzwert dieser Dinge keinen Gebrauch machen, da “inakzeptabel” aufgrund nicht nachvollziehender Rechenwege. Diese in sich widersprüchliche Art zu “argumentieren” ist typisch fuer Leute mit unzureichender naturwissenschaftlicher und mathematischer Bildung.

Sie fassen das Wesen wissenschaftlicher Schlussfolgerungen nicht – aber das ist ein grundsätzliches Problem der Gesellschaft: Mangeldes Wissen um Daten und Methoden wird durch eine “gefühlte Wahrheit” ersetzt, die durch fundamentalistische oder profitorientierte Faktoren beliebig verzerrt werden kann. Wissenschaftsignoranz ist die Basis für kuriose Dinge wie Astrologie, Kreationismus, Esoterik, Leugnen des Weltklimawandels, des Holocaust und von Passivrauchtoten.

Fuer Tabakfundamentalisten sieht die Welt so aus: Wenn durch statistische Verfahren eine erhöhte Krebsrate durch Dieselabgase, in Tschnerobyl, oder in Flugzeugen festgestellt wird, machen Kenngrössen wie Mittelwert und Zentralwert durchaus Sinn – Radioaktivität (oder kosmische Strahlung) ist ja sowas von schädlich, hui.

Wenn mit genau diesen Verfahren eine erhöhte Morbiditaet aufgrund von Passivrauchen aufzeigen, passiert Merkwürdiges:

Zunächst einmal muss mal einer zeigen, dass es einen individuellen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauch und Tod besteht – wo kommen wir denn sonst hin? (Das ist natürlich lachthaft, da man ebensowenig wie bei Tschernobyl- oder Asbestopfern die Kausalkette rekonstruieren kann – funktioniert eher bei Unfalltoten im Strassenverkehr).

Und dann sind ja die statistischen Standardverfahren sowas von dubios – Mittelwerte, Zentralwerte mutieren plötzlich zu willkuerlichen mysteriosen Verschleierungsinstrumenten.

Und: “Das Endergebnis ist in aller Regel das uninteressanteste an einer Statistik, und, hört hört, rein mathematisch und hat mit der Realität nichts zu tun. Und sowieso, wie kann man den Nebenstromrauch aus Dutzenden Krebs erregenden Stoffen, die in Kneipen die Luft sichtbar vernebeln, auch nur in Verdacht bringen, nichtrauchende Menschen zu schaden, obwohl dieselben Stoffe bei Rauchern Lungenkrebs und zig andere Krankheiten erzeugen. Ach was, Aktivrauchen ist doch gesund?

Dieser ständig zelebrierte Widerspruch mit der Art und Weise, wie man üblicherweise in vielen Situationen des Alltags Schlussfolgerungen zieht und Probleme löst – das ist es, was Kosirog, Blumberg, JuJu, Vollmer, Löb und Konsorten zu Clowns macht. Sie erinnern mich an Anhänger der Hohlwelttheorie .

Sie argumentieren prinzipiell ohne Argumente, schieben unermüdlich das breiten Spektrum wissenschaftlicher Evidenz zur Schädlichkeit des Passivrauchens beiseite und werden nicht müde, die Nichtraucher mit einer selektiven winzigen Auswahl überholter Publikationen oder gar plumpem Propagandamaterial und dreisten Lügen, Teilweise sogar mit purem Schwachsinn für dumm zu verkaufen.

Ganz ehrlich, geht euch nicht langsam ein Licht auf? Lohnt eine Diskussion mit Wissenschaftsignoranten?

Tabakfaschismus

Wohl dem, der sich derlei Raucherterror nicht mehr länger bieten lässt und die militanten Raucher dieser Welt endlich zum Teufel jagt.

Allerdings ist wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass dieser Terror NICHT von ganz normalen Rauchern ausgeht, die unsere Positionen nicht selten sogar teilen, sondern dass sie allein von einer Handvoll schäbiger Tabaklobbyisten und ihren Helfern in pseudowissenschaftlichen “Forschungseinrichtungen” betrieben wird, die sich bestens darauf versteht, die politische Bühne an den passenden Stellen zu schmieren, dort eine kleine, aber lautstarke Gruppe wirr geleiteter, fanatischer Heilsprediger (Netzwerk Rauchen) zu rekrutieren, deren denkfaule, machttrunkene Mitläuferschaft (oft maßgebliche Teile der Unterschicht) zu instrumentalisieren und sich bei ihrem Feldzug für den Lungenkrebs ergänzend im Web der böswilligen Unterstützung eines armseligen Häufleins emotional verkümmerter, einsamer, aber hasszerfressener Pöblermentalitäten, der sogenannten Nikotiniker als williges Fußvolk zu bedienen.

Nicht RAUCHER sind unser Gegner, sondern das düstere Konglomerat aus Industrielobby und Möchtegern-Rittern, die Hand in Hand gerade dabei sind, eine neue Form des Faschismus aus der Taufe zu heben, den Tabakfaschismus!

Der Club der (halb)-toten Denunzianten

Netzwerk Rauchen, KOMITEE ZUR WAHRUNG DER BÜRGERRECHTE e.V., Bergische Bürgerinitiative, und weitere militante Nikotinsüchtige vereinen sich im Denunziantenstadel

Netzwerk Rauchen & Co. - Die Raucherlobby unter Beobachtung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute habe ich ein besonderes Schmankerl des gehobenen Raucherwahnsinns für Sie. Anhand eines kleinen Leerstückes (Schreibweise ist Absicht!) möchte ich Sie entführen in die Welt der vollkommen durchgeknallten Extremraucher, die sich zusammen in eine kollektive Raserei hineinsteigern und dann zusammen eine Aktion gegen mich planen (wenn man es denn „Planung“ nennen will), nur um dann (mal wieder!) grandios zu scheitern und nachher (wie immer!) mit heruntergelassenen Hosen dazustehen.

Die Handelnden:

  • Ein überaus netter Herr aus dem Hessischen, der unlängst sehr viel Geld in den Sand gesetzt hat, weil er einfach auf das falsche Pferd setzte. Wir nennen ihn einfach einmal „Herrn Rüpel“.
  • Eine „pfundige“ Dame aus einem Nachbarland, die mit ihrer Körperfülle gerne mal jene Bretter erzittern lässt, die angeblich die Welt bedeuten:  „Das Wienerle“ aka „Die Walküre“.
  • Eine junge Dame, die mit einem älteren Herrn liiert ist und die auch sonst kein Blatt vor den…

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Raucher, Freiheit und die Schockbilder

Frau Angelika Slavik lädt in der Süddeutschen Zeitung ihren Raucherfrust über die Schockbilder auf Zigarettenpackungen ab. 

Dabei scheint es so, als habe die gute Frau zu viel Zigarettenwerbung gesehen. Da steht auch auf jedem zweiten Plakat das Wort „frei“. Und ich wundere mich immer wieder, wie man eine Drogensucht mit „frei sein“ in Verbindung bringen kann.

Nur so am Rande, Frau Slavik:  Diese Bilder dienen dem Schutz von Kindern! Die kommen dadurch vielleicht doch auf den Gedanken, daß Rauchen auch andere Folgen als vermeintliche „Coolness“ hat und fangen erst damit gar nicht erst an.

Das Problem dabei ist: Diese Denkweise missachtet völlig, dass zur Freiheit des Einzelnen eben auch gehört, Entscheidungen treffen zu dürfen, die nicht vernünftig sind.

Nehmen wir z.B. eine rote Ampel. Das Überqueren einer roten Ampel ist grundsätzlich verboten und wird – bei Beobachtung – durchaus sanktioniert. Der Argumentation des Artikelautors folgend – zur Freiheit des Eizelnen gehört es, auch unvernünftige Entscheidungen zu treffen – müßten wir derartiges unvernünftiges Verhalten grundsätzlich also tolerieren. Folglich müßten wir also das Überqueren von roten Ampel für Fußgänger erlauben. Gemäß dieser Devise könnten wir da natürlich nicht aufhören: Ebenso müßten wir das Überfahren von Stopp-Schildern durch Autofahrer erlauben, genauso das Einfahren in Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung, und natürlich auch das Überfahren roter Ampeln durch Autofahrer. Es geht ja um die Freiheit des Einzelnen. Seltsamerweise hat noch kein einziger in diesem Land die Idee gehabt, den Freiheitsbegriff dahingehend auszulegen. Warum nicht?

Die Antwort ist sehr einfach: Weil das Argument Blödsinn ist. Freiheit ist die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen bestimmten Möglichkeiten zu Entscheiden. Die Vorgabe, diese Möglichkeiten müßten auch grundsätzlich widersinnig sein dürfen, ist Blödsinn. Welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen ist eine Frage des gesellschaftlichen Konsens. Und dieser wird (weitgehend) nach sorgfältiger Abwägung getroffen. Die Kriterien sind einfach: Es soll anderen kein Schaden zugefügt werden und auch der eigenen Person nicht. Dort, wo letzteres Möglich ist, läßt man die Möglichkeiten dennoch zu, wenn zu erwarten ist, dass die Entscheidungen verantwortungsvoll getroffen werden. Wo dies offenkundig nicht der Fall ist, oder aus Erfahrung entsprechender Zweifel angebracht ist, darf auch eine solche Möglichkeit sanktioniert werden.

Nun handelt es sich bei Bildern auf Zigarettenpackungen aber noch nicht mal um eine Sanktionierung. Daher ist die Beschwerde der Frau Slavik schon grundsätzlich unsinnig: Sie darf nach Lust und Laune weiter rauchen. Allerdings muss  sie sich womöglich in Zukunft durch diese Bilder mit der Realität konfrontieren lassen. Genau das gehört zum verantwortungsvollen Umgang auch dazu: Wenn man sich schon gefährdet – und das ist beim Rauchen evident – muss man bereit sein, sich dieser Realität auch zu stellen. Das gehört zum Erwachsensein dazu.

Kaum geht es um Ihre Drogen mutieren Nikotinabhängige zu Freiheitskennern.
Es ist schon bedenklich wie inflationär dieses Wort benutzt wird, ohne dass die Menschen sich nur Ansatzweise dazu Gedanken machen. Um welche Freiheit geht es hier, die des Rauchers oder des Rauchgeschädigten? Geht es hier wirklich um Freiheit? Immerhin sprechen wir hier von Drogen, also der materialisierten Antifreiheit. Wie frei ist ein Abhängiger? Wie frei war er, als er sich in die Abhängigkeit begab? Die Abhängigkeit führt dazu, dass die Menschen sich selbst belügen. Sie meinen zu den wenigen Prozent zu gehören, denen das Rauchen nicht schaden wird und nicht zu der Mehrheit die daran auf die eine oder andere Weise eingehen wird. Was ist also an der durch Abhängigkeit bedingten Selbstlüge Frei?
Wenn diese Menschen „Idioten“ sind, dann ist es erst recht die Pflicht des Staates diesen Menschen immer wieder zu zeigen, was passieren wird. Vielleicht steigt damit die Chance diese Menschen vor der eigenen Dummheit zu retten.
Noch so eine Sache: Wie frei kann ein Dummer Mensch sein? Wie frei kann eine Entscheidung sein, wenn man sich der Konsequenzen nicht mal Ansatzweise bewusst ist?